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Hi,
Ich habe immer wieder, im Moment täglich brennende Haut (Unterarme, Hände, selten Gesicht, selten Oberschenkel), manchmal taub heitsgefühl in den Händen, am Unterarm.

Ich bin Angstpatient. Und das macht mich wahnsinnig. Kennt das jemand?
Schwindlig ist mir natürlich auch regelmäßig.

MRT (Schädel, hws, bws, lws) ok
EEG ok
Flussmessungen ok
EKG ok
Nervenwasser ok
Hno war ich noch nicht

Hasimoto - Schilddrüse einigermaßen eingestellt
Wechseljahre - Östrogen und Progesteron Mangel ( die Substitution hatte

05.08.2018 00:56 • 15.11.2018 #1


15 Antworten ↓


Hallo. Ich habe auch berührungsempfindliche haut am Körper auf der Haut. .zieht und brennt beim drüberstreichen . Schwindel hab ich auch.
Wie is das bei dir mit der Haut?

05.08.2018 02:26 • #2



Brennen, Taubheit, Schwindel - wer hat das noch?

x 3


danke für Deine Antwort. brennt eigentlich einfach so. ist wechselnd, mal am einem Arm, mal am anderen oder der Handrücken. manchmal nehme ich es mehr oder weniger war.

05.08.2018 06:28 • #3


Und wenn du über die Haut streichelst? ? Is die Haut dann berührungsempfindlich?

05.08.2018 19:06 • #4


es Kommt drauf an. Wenn es brennt ist es deutlich schmerzempfindlicher.

05.08.2018 21:21 • #5


Hey. Wie geht's dir mit deiner haut heute?

06.08.2018 14:15 • #6


Danke der Nachfrage. Schlecht. Es kommen immer mehr stellen hinzu. Jetzt habe ich es an beiden Armen, beide Oberschenkel und im Gesicht. Mal brennt es mehr, mal weniger. Wenn man unter psychosomatischen Symptomen schaut, wird es häufiger aufgezählt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es nur psychosomatische ist.

07.08.2018 22:51 • #7


Brennt es den von selbst oder wenn du die Haut an den stelle berührst ?

08.08.2018 09:29 • #8


Zitat von Jennplus2:
Danke der Nachfrage. Schlecht. Es kommen immer mehr stellen hinzu. Jetzt habe ich es an beiden Armen, beide Oberschenkel und im Gesicht. Mal brennt es mehr, mal weniger. Wenn man unter psychosomatischen Symptomen schaut, wird es häufiger aufgezählt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es nur psychosomatische ist.



Taubheitsgefühle und Brennen haben sehr oft etwas mit Nerven zu tun. Die Nerven wiederum haben viel mit deiner Psyche zu tun.
Wie ist es denn vom Gefühl her? Brennt es und wird dann taub? Oder umgekehrt? Oder beides? Oder nur brennen.

Wieviel Alk. trinkst du? Nimmst du Medikamente? Wenn ja, welche?

Kreisen deine Gedanken dann um diese Gefühle oder schaffst du es sie einigermaßen zu ignorieren?

Als Untersuchung hierzu würde mir nur ein MRT vom Schädel und der HWS, BWS und LWS einfallen um da etwaige Probleme auszuschließen. Klingt etwas nach Polyneuropathie.

09.08.2018 07:24 • #9


Zitat von wiederleben:


Taubheitsgefühle und Brennen haben sehr oft etwas mit Nerven zu tun. Die Nerven wiederum haben viel mit deiner Psyche zu tun.
Wie ist es denn vom Gefühl her? Brennt es und wird dann taub? Oder umgekehrt? Oder beides? Oder nur brennen.

Wieviel Alk. trinkst du? Nimmst du Medikamente? Wenn ja, welche?

Kreisen deine Gedanken dann um diese Gefühle oder schaffst du es sie einigermaßen zu ignorieren?

Als Untersuchung hierzu würde mir nur ein MRT vom Schädel und der HWS, BWS und LWS einfallen um da etwaige Probleme auszuschließen. Klingt etwas nach Polyneuropathie.



Oh sorry, hatte überlesen, dass du bereits mehrere MRTs hinter dir hast.. Von wem wurden diese ausgewertet? Außer der Radiologie?

09.08.2018 08:26 • x 1 #10


Die MRTs wurden von Radiologen und Neurologen ausgewertet.

Ich trinke keinen Alk.. Vielleicht ein Glass Prosecco am Wochenende, aber das war es.
Es ist fluktuierend. Mal da, mal dort. Mal ist es nur taub, mal brennt es. Völlig unterschiedlich. Ist kein Schema zu erkennen.
Ich nehme l-thyroxin, Östrogen und Progesteron. Sonst nichts.

Ja polyneuropathie habe ich in dem Zusammenhang schon gehört. Der Neurologe meinte, dass das tatsächlich häufiger vorkommt, dass das in psychosomatischen Zusammnenhang auftritt. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass das wirklich der Fall sein soll. Ja, diese Geschichte macht mir große Angst, die ich nicht verdrängen kann und meine Gedanken bleiben dabei hängen.

10.08.2018 15:47 • #11


Zitat von MiniMami30:
Brennt es den von selbst oder wenn du die Haut an den stelle berührst ?

Es brennt von selbst. Leider ...

Ach jeee, jetzt hab ich auch noch den Fehler gemacht Polyneuropathy zu googeln, mit dem Ergebnis, dass ich kurz vor der Panik bin und denke dass ich irgend etwas Gruseliges habe. mist.
Hat jemand Erfahrung mit Psychosomatisch arbeitenden Ärzten?

10.08.2018 16:04 • #12


Zitat von Jennplus2:
Die MRTs wurden von Radiologen und Neurologen ausgewertet.

Ich trinke keinen Alk.. Vielleicht ein Glass Prosecco am Wochenende, aber das war es.
Es ist fluktuierend. Mal da, mal dort. Mal ist es nur taub, mal brennt es. Völlig unterschiedlich. Ist kein Schema zu erkennen.
Ich nehme l-thyroxin, Östrogen und Progesteron. Sonst nichts.

Ja polyneuropathie habe ich in dem Zusammenhang schon gehört. Der Neurologe meinte, dass das tatsächlich häufiger vorkommt, dass das in psychosomatischen Zusammnenhang auftritt. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass das wirklich der Fall sein soll. Ja, diese Geschichte macht mir große Angst, die ich nicht verdrängen kann und meine Gedanken bleiben dabei hängen.


Also wenn das ein Neurologe ausgewertet hat, sollte man da schon Vertrauen können, dass das nichts schlimmes ist (Wie z.B. MS/Guillain-Barrè) oder sowas..

Mit den Medikamenten scheint das nichts zutun haben außer mit einer Sache vielleicht. Das L-Thyroxin, nimmst du das wegen einer Schildrüsenunterfunktion/Hashimoto?

Denn Schilddrüsenerkrankungen können viel mit Taubheitsgefühlen und brennenden Nervenschmerzen zutun haben. Vielleicht da mal überprüfen, ob die Einstellung auch zu 100% richtig für dich ist. Wäre m.E. vielleicht ein Ansatz.

Hast du denn auch beschwerdefreie Intervalle oder ist es ständig da? Wann ist es am schlimmsten? Wenn du gestresst bist / Angst hast?

Ich kann deine Ängste gut nachvollziehen. Solche Symptome machen Angst. Aber es ist natürlich nicht gut, sich an so etwas fest zu beißen, denn das verstärkt die Symptomatik meist leider nur weiter.

Versuchs doch mal mit so etwas wie progressiver Muskelentspannung oder autogenem Training. Das entspannt und könnte helfen, nicht so viel darüber nachzudenken.

Zum Thema psychosomatik: Meist sind das Neurologen, die ja gleichzeitig auch Psychiater sind. Ich würde da aber lieber eine psychologische Betreuung vorziehen, statt eine psychiatrische. Die handeln nämlich meistens mit Medikamenten, die es einfach nicht besser machen. In Therapien lernt man damit besser umzugehen und nur in schweren Fällen mit Medikamenten.

Selbst wenn es eine Polyneuropathie wäre, ist das nichts, wovor du dich fürchten musst. Das hat in den allermeisten Fällen keine wirkliche Ursache. Bedeutet, dass man das durch eigene Entspannung gut in den Griff bekommen kann in sofern du ja noch nicht mal viel Alk. trinkst. Dein Risiko für eine PN ist wirklich sehr niedrig, mach dir keine Sorgen! Und bitte nicht googeln!

12.08.2018 02:28 • x 1 #13


Ja, das L-Thyroxin nehme ich auf Grund von Hashimoto. Ich war vor 1,5 Jahren mit diesen Gefühlsstörungen (damals nicht so stark) / etwas Schwindel das erste Mal beim Neurologen. MRT, EEG, Flussmessung. Nix gefunden, außer das Schilddrüsenproblem.
Also Schilddrüse eingestellt, Chiropraktiker (NL vermutete Verspannungen) - Problem behoben.


Seit Juni wieder Schwindel, leichtes Brennen.
Also wieder Physio (voita Therapie manuelle Therapie) Schwindel weg. Leichtes Brennen noch da. NL schüttelt jedes Mal wenn ich bei ihm auftauche mit dem Kopf , das sei nichts neurologisches, ich denke weil es fluktuierend ist. Es ist mal da mal dort schlimmer. Aber NL kann sich auch irren...
Lthyroxin Dosis hab ich versucht hoch und runter zu nehmen. Das TSH ist mal bei 3, mal bei 0,8. Endokrinologe weiß nicht mehr weiter.

Dann hab ich jemand getroffen, der mit den gleichen Symptomen MS hat. Daraufhin habe ich vor Angst nächtelang nicht geschlafen. Seitdem ist das Brennen richtig schlimm und auch nicht wieder besser geworden. Ääätzend. Dann hab ich mich im Nachbarort in die Neurologische Klinik/angeschlossene Psychiatrie (eigentlich eine stroke Unit) einliefern lassen. Wieder MRT von oben bis unten. Lumbalpunktion. Nix. Brief: Am Ehesten Psychosomatisch. Sie wissen es nicht.

Ich bin wirklich schlimm mit Krankheitsängsten. Bisher konnte mir die verhaltenstherapie helfen (im Moment funktioniert das gerade nicht)
Ich bekomme das mit der Muskelentspannung nicht hin, sobald ich mich auf meinen Körper konzentriere bekomme ich Panik. Ich habe Mirtazapin 5.mg (das ist die Dosis, die mich runterbringt, ich aber nicht stehend einschlafe) begonnen vor 2 Tagen. Das hat man mir noch verschrieben. Hatte ich in der Hinterhand falls es gar nicht geht. Im Moment geht es auch nicht ohne.

Dieses Grundgefühl von Angst ist quasi ständig da. Mit dem Mirtazapin geht es viel besser. Und ich habe nicht mehr das Gefühl jede Sekunde in Panik zu verfallen. Ich habe auch festgestellt - aber nur einmal, dass es bei Panik schlimmer wird. Aber das ist vermutlich nicht verwunderlich, da sich die Blutgefäße verengen.

Ich Dreh noch durch. Auf jeden Fall ganz vielen lieben Dank für Deinen Zuspruch!

13.08.2018 03:12 • #14


Hallo Jennplus2,

Okay, das mit der Schilddrüse ist schonmal gut. Dann kann man das wohl weitgehend ausschließen.
Ich gehe auch wirklich ganz wenig davon aus, dass das neurologisch ist. Beim MRT sind entzündliche Vorgänge im ZNS kaum zu übersehen, auch wenn sie alt sind. Da deine HWS und die anderen MRTs alle o.B. sind, würde ich eher auf eine psychische Ursache tippen, so wie die vom Krankenhaus. Aber super, dass du dahin gegangen bist und die ganzen Untersuchungen über dich ergehen lassen hast!

Du sagst, es ist bei Panik schlimmer (und auch nach der Sache mit der MS, solche Sachen verursachen unbewusst Stress). Das zeigt auf jeden Fall einen Zusammenhang zwischen deiner Psyche und deinen Symptomen.
Du musst deinen Körper und deine Psyche etc. als Einheit sehen. Nichts funktioniert ohne das andere. Wenn du gestresst bist, werden viele Selbstheilungsmechanismen im Körper nicht mehr oder nicht optimal ausgeführt, was dazu führt, dass z.B. virale Infekte auch mal verschleppt werden können (Hat mir mal ein guter Neurologe erzählt).

Versuch dich von Grund auf zu entspannen. Woher kommt deine Angst? Wovor hast du Angst? Kannst du das vielleicht beschreiben? Es ist normal, dass deine Nerven und Muskeln auf Angst / innere Anspannung reagieren. Deshalb ist ja die rede von Einheit.

Wenn ich dir einen guten Tipp geben darf, dann schau dir mal das Video zu Keiner kann gesund machen oder heilen vom Hirnforscher / Neurobiologe Dr. Gerald Hüther an. Wenn du möchtest kann ich dir auch den Link dazu per PN schicken.

Ich wünsche dir auf jeden Fall von ganzem Herzen dass du das in den Griff bekommst. Eventuell dann auch mal ganz ohne jegliche Medikamente!

PS: Nicht durchdrehen, die Welt geht nicht unter

16.08.2018 11:20 • #15


Danke Dir nochmal. Du hast natürlich vollkommen recht, dass Körper und Psyche eine Einheit bilden. Es hiflt das trotzdem nochmal zu lesen. Ich muss irgendwie an meinen Stress ran. Die Fragen, die Du geschrieben hast sind genau die richtigen. Dafür muss ich mir Zeit nehmen und auch mit meinem Therapeut daran arbeiten.

Die Schilddrüsengeschichte bzw. die Substitution mit SD-Hormon ist sicherlich nicht 100%ig eingestellt und trägt zu meiner Verspannung und den Muskelschmerzen noch bei.
Im Moment bin ich gerade viel zu müde, um durchzudrehen
LG Jenn

15.11.2018 15:11 • #16



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