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Hallo, ich weiss nicht so recht wie ich anfangen soll, es zerfetzt mir langsam mein Nervenkostüm.
Angefangen hat alles mit einer Überdosis Koffeintabletten.
Ich war 18, jung und dumm.
Waren in der Vornacht in der disco, tags darauf wurde ich nicht recht fit.
Also ab in die Apotheke und 5 Koffeintabletten eingeworfen.
Ein schwerer Fehler wie sich bald herausstellen sollte.
Ein paar Minuten später bekam ich Herzrasen und Herzklopfen vom allerfeinsten.
Schlimmer als wäre ich etliche Kilometer durchgerannt.
Also Notarzt und ab ins Krankenhaus.
Naja dort erst mal anschiss kassiert was ich denn da gemacht habe.
Wurde dann 2Tage dabehalten, klinisch war wohl alles in Ordnung.
Tja nur leider kamen genau die gleichen Symptome wie beschrieben mit verbundener Todesangst immer und immer wieder zurück.
Das ganze zog sich fast ein halbes Jahr, mit bestimmt 10x von mir herbeigerufenen Rettungswägen weil ich immer gedacht habe ich würde gleich das zeitliche segnen.
Es schlichen sich unglaubliche dinge wie Schwindel, Reizdarm, Sodbrennen und totale Erschöpfung bei Belastung ein. Ich hatte teilweise einen Ruhepuls von 120 Schlägen.
Das ganze ging dann ein halbes Jahr.
So irgendwann wars dann vorbei.
Ich bekam vom doc betablocker verschrieben, die nahm ich eine Zeit lang.
Wie gesagt dann soweit eigentlich beschwerdefrei.


Nun sind wir im 26. Lebensjahr
Angefangen hat alles wieder auf einmal:
Ich war öfter mit dem Auto unterwegs und bekam immer öfter Herzrasen und wohl „Panikattacken“
Dann irgendwann wars dann wieder komplett da.
Symptome wie Schwindel, Herzrasen, Bluthochdruck, Blässe, eiskalte Hände und Füße mit verbundenem Schweiß, etc
Ich konnte dann wirklich fast 4 Monate kaum das Haus verlassen.
Es hat mich unglaubliche Überwindung gekostet überhaupt einkaufen zu gehen.
Ich konnte nicht mal an der Kasse in der Schlange stehen, ich bekam sofort Herzrasen und Schweissausbrüche, teils auch Herzstolpern, zittern, Benommenheit, etc etc etc.
Nach etlichen Besuchen beim Arzt, Kardiologen, Neurologen usw. wurde ich organisch für gesund erklärt, woran ich natürlich immer wieder Zweifel hatte, gerade wenn es mir schlecht ging.
Ich hatte immer die angst einen Herzinfarkt oder dergleichen zu erleiden.
Ich glaube mit der Zeit auch eine Herzneurose entwickelt zu haben.
Naja, auf jeden Fall bekam ich dann opipramol verschrieben.
Anfangs mit recht gutem Erfolg.
Leider dauerte das nicht lange an.
Umgestellt auf citalopram 30 mg.
So nun gings mir langsam immer besser.
Es schlich sie zwar die volle Breitseite an Nebenwirkungen ein, aber ich habe sie erfolgreich weitergenommen.
Das ganze ging ein Jahr lang.
Dann setzte ich die Tabletten ab.
Anfangs auch mit Erfolg.
War fast ein Jahr lang so gut wie beschwerdefrei.

So, mitlerweile ist wieder ein Jahr ins Land gezogen und was soll ich sagen!?
Ich hab den Rotz schon wieder an der Backe.
Blutdruck im Ruhebereich teilweise um die 150/100 und wenn der Arzt grad kommt und ich extrem aufgeregt bin geht’s auch schon mal an die 190/?

Angefangen hat das ganze wieder als wir in den Urlaub geflogen sind nach gran canaria.
Ich leider wohl an Flugangst was ich leider erst während des Starts festgestellt habe.
Die absolute HÖLLE!
Herzrasen wie ich es noch nie erlebt habe, wieder die Angst zu sterben, etc etc mir wurde schon fast schwarz vor Augen.
Mir gings schon am Flughafen nicht so gut, leicht schwindlig und nervös!
Wohl wegen den vielen Leuten!
Soziale Phobie??
Ich weiss es nicht.
Auf jeden Fall als wir dann in der Luft waren gings einigermaßen.
Luftlöcher oder dergleichen haben mich allerdings wieder völlig aus der Bahn geworfen.
Zurück aus dem Urlaub, natürlich wieder das gleiche Spiel.
So, mitlerweile bin ich krank geschrieben, habe meine Kündigung vom Arbeitgeber erhalten und bin zum 30.6.2010 gefeuert.
Klasse!
Zwischenzeitlich hat es sich dann mal ereignet als ich mit dem Firmenbus gefahren bin und meine anderen Kollegen mitfuhren bekam ich Panikattacken, ich konnte letztendlich nicht mehr fahren.
Alleine gings komischerweise einigermaßen gut, wobei ich die autobahn seit fast 6 Monaten komplett meide.

Auf anraten meines Arztes, nachdem ich wieder ein paar mal im Krankenhaus war wegen Panikattacken (ich dachte aber wieder es ist was mit meinem Herz)
Nehm ich wieder citalopram (15mg)
Nehme sie jetzt knapp 2,5 Wochen.
Ich kann nicht sagen ob es mir besser geht, einen Tag so, den anderen so.
Auf jeden Fall wieder Nebenwirkungen.
Manchmal Benommenheit, Schwindel, veränderter Geschmackssinn, anderes Geräuschempfinden, Konzentrationsschwierigkeiten etc.
Toll, als ich Sie damals nahm hatte ich das zwar ähnlich aber es ging dann langsam weg.
So werde ich die Dosis keinesfalls auf 30 mg erhöhen, ich bin doch nicht wahnsinnig.
Bekam dann zwischenzeitlich tavor 0,5 mg für akute Zustände.
Tja, mit diesen gings einigermaßen.
Aber mein Hausarzt gibt sie mir nicht weil er eine Abhängigkeit befürchtet.
Ja prima und ich befürchte das ich irgendwann mal ausflippe wenn das nicht bald weggeht.
Ich fühle mich total alleine gelassen und missverstanden.
Ich klage den Ärzten mein Leid, gerade was mein Herz betrifft, werde aber mit nem EKG und abgehört nach Hause geschickt es sei alles in Ordnung.
Ja klasse, ich denke manchmal das man mich nicht ernst nimmt.
Gerade wenn man im Internet liest das durch ein normales EKG und mal eben kurz abhören wahrlich nicht alles an Herzerkrankungen ausgeschlossen werden kann, wobei ich natürlich auch hoffe das ich nichts habe, das sollte klar sein.
Aber die angst ist eben da das doch etwas ist.


Unerwünschte nebeneffekte:
Meine Beziehung ging in die Brüche, Freundin wurde depressiv auf grund meiner Krankheit und musste ebenfalls mit citalopram behandelt werden.

Ich muss sagen ich hab in meinem Leben sicherlich einiges erlebt:
z.b. Mutter wurde als ich Kind war von Ihrem Lebensgefährten heftigst geschlagen etc bis hin zur Inhaftierung von Ihm und wir flohen unter Polizeischutz ins Frauenhaus

Ich weiss einfach langsam nicht mehr was ich machen soll.
Wenn jemand Ideen hat oder wenn es jemandem so ähnlich geht würde ich mich freuen wenn sich Leute finden die sich gerne austauschen würden.

Mein Arzt hat zwar gesagt Psychotherapie, mitlerweile hatte ich auch einen Termin aber die Frau will das verhaltenstherapeutisch machen, ich denke das bei mir eher tiefenpsychologisch das Problem ist.

ihr könnt mich auch bei facebook unter: x. editiert, Bitte keine realen Namen etc. hier veröffentlichen! Danke Petra

kontaktieren

26.05.2010 21:56 • 16.07.2010 #1


11 Antworten ↓


Christina
Hi Chris,

Verhaltenstherapie ist absolut erste Wahl und es ist nicht so, dass deine Kindheitserlebnisse dort nicht thematisiert würden. Das ist ein Vorurteil. Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist bei Angststörungen eher nicht zu empfehlen (von bestimmten Einzelfällen abgesehen), weil du dort nichts über den Umgang mit Symptomen lernen würdest und damit viel zu lange aus dem richtigen Leben mehr oder weniger aussteigst.

Diese "Rückfälle" in die Angst sind übrigens normal, es ist leider nicht wie bei 'ner Kinderkrankheit - einmal gehabt und immun.

Liebe Grüße
Christina

26.05.2010 22:29 • #2



Bitte nehm euch 5 minuten zeit für mich. ich brauche hilfe

x 3


Hallo Chris,

ich hab dich gelesen.

Für mich als hier schon lange mitlesenden Laien hört sich dein Zustand nach einer ganz "normalen" Angsterkrankung an. Also nicht nach einem vorrangigen, echten Herzproblem.

Aber du weißt ja sicher, dass das Herz schon immer dafür bekannt war, dass es auf seelische Probleme reagiert. Das weiß der Volksmund ja schon seit Jahrtausenden, was man z.B. sehen kann an den Redewendungen: "Er hat ein gutes Herz", "Das bricht ihr das Herz", "Herzschmerz" (kann bei Kummer spontan real auftreten, weiß ich aus eigener Erfahrung), "herzhaft lachen", "ein herzlicher Mensch" usw.

Deswegen brauchst du dich nicht zu wundern und zu beunruhigen, dass dein Herz sich - seit deiner Koffeinüberdosis - so oft meldet. Es möchte dir offenbar etwas sagen - und du solltest wirklich darauf hören ...!

Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass zu hohe Dosen Koffein unter Stress das Herz zum totalen Ausflippen, sprich zum Rasen bringen können. (Vielleicht heißt es auch deswegen "Das bringt ihn zur Raserei"?) Und zwar egal, ob der zu hohe Gebrauch von Koffein auf einen Schlag oder auf längere Zeit verteilt zuviel ist. Danach blieb mein Herz noch mehrere Jahre (!) lang extrem empfindlich selbst auf kleinste Koffeinmengen. Am besten ist es für dich daher wohl, Koffein erstmal komplett zu streichen. D.h. auch keinen Schwarztee, Grüntee, CocaCola und keine koffeinhaltigen Süßigkeiten, möglichst auch keine Kopfschmerztabletten, die Koffein enthalten. Also einfach aufpassen und völlig vermeiden.

Aber deine Angstattacken wurden wohl nicht von dem Koffein verursacht. (Vielleicht aber dadurch ausgelöst oder verstärkt.) Ich denke, was du in der Kindheit erlebt hast, hat dir sicherlich sehr große Angst gemacht.

Diese teilweise oder ganz unterdrückten Gefühle kommen aber meistens später hoch und brechen mit Macht durch. Ich denke, es wäre gut, wenn du sie nicht als lästige Feinde sehen, sondern dafür ein Gefühl von Dankbarkeit und Zuwendung entwickeln würdest. Diese Gefühle wollen raus, sie wollen sich und dich befreien.

Zitat von chris2181:
Wenn jemand Ideen hat oder wenn es jemandem so ähnlich geht würde ich mich freuen wenn sich Leute finden die sich gerne austauschen würden.

Dafür ist ja so ein Forum da!

26.05.2010 22:57 • #3


Hallo Chris,

ja, klingt nach einer Panikstörung. Mir ging es 1:1 so wie Dir. Du musst halt auch sehen, es ist ein Kreislauf, den sicher viele User hier kennen, ich auch. Steigender Blutdruck und Herzrasen, es sind, ganz simpel gesagt, Signale, die vom Hirn kommen und Auslöser ist die Angst. Was zum Schluss meist über bleibt ist die Angst vor der Angst. Allein schon der Gedanke daran löst körperliche Symptome aus. Und den Kreislauf muss man durchbrechen.

Ich war auch viel im Krankenhaus, rief mehrfach den Notarzt und 2 oder 3 mal den Bereitschaftsarzt. Irgendwann kannten die mich und beim sicher 10 mal kam ein Psychiater im Krankenhaus, kein Internist und keine sonstigen Untersuchungen. Monate später, ich war wieder in der Notaufnahme, sagte mir ein Psychiater: "Herr X, Sie sollten sich mal ernsthaft überlegen, ob Krankenhäuser und Ärzte weiterhin zu Ihrem Leben gehören sollen. Sie müssen lernen und versuchen, die Situation auszuhalten". Das gab mir sehr zu denken.

Mit Aushalten und auch ohne Medikamente bin ich ganz gut gefahren, allerdings waren es auch heftige Monate. Ich bin aber überzeugt, irgendwann geht es vorbei und ganz weg. Ein wichtiger Schritt ist auch, zu erkennen, es ist "nur" eine Kopfsache.

26.05.2010 23:19 • #4


vielen dank für eure tollen antworten, tut gut zu wissen das man nicht alleine ist wobei ich auch jeden bedaure der das gleiche durchleben muss.
freut mich auf jeden fall so viel anteilnahme zu erfahren.
ich merke auch durch das schreiben bzw. durch berichten meiner situation, den ballast von der seele zu reden, geht es mir schon etwas besser.
es ist schon heftig wie einem der kopf, bzw. die psyche einem lebensqualität nehmen kann und das nicht zu knapp

26.05.2010 23:41 • #5


Hallo Chris,
ich hatte dir auf einen anderen Beitrag von dir geantwortet.Ich habe das mit dem Rückhalt seitens der Familie wohl etwas durcheinandergebracht, nachdem ich diesen Beitrag nochmal angeschaut habe.Ich hoffe, du hast Rückhalt?!
LG
Kathryn

27.05.2010 13:29 • #6


hallo kati
rückhalt habe ich auf jeden fall, danke.
es ist aber nicht immer soooo einfach weil sich ja keiner in meine lage hineinversetzen kann.
lg

27.05.2010 20:14 • #7


hallo Chris.
das ist wohl wahr mit dem Hineinversetzen.Ich glaube, dass man ansatzweise weiß, wovon der andere spricht , wenn man das selber schon erlebt hat. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Mut weiterhin.Und wenn es ganz dick kommt,dann ist ja auch dieses Forum da, um einander beizustehen!
LG Kathryn

27.05.2010 21:29 • #8


hallo,

mir geht es ähnlich wie die. ich schleppe das jetzt fast 6 jahre mit mir rum. ich habe auch plötzlich große flugangst bekommen und mein körper spielt verrückt. vom azt werde ich schon seit jahren durchgecheckt, aber da ist nichts. leider glaube ich es immer nur paar wochen und dann will ich wieder sofort zum arzt rennen.
ich habe immer verschiedene ticks. am anfang war das auch ganz schlimm mit dem herzen. auch heute noch habe ich das gefühlt, dass es unregelmäßig schlägt oder mal heftiger als der andere schlag. das kann ich einigermaßen ignoriern, aber die atemnnot und der schwindel macht mir zu schaffen. ist es bei dir auch so ein schwindel der sich mehr anfühlt wie gleichgewichtsstörunge, wie im aufzug. es dreht sich nicht, sondern es wackelt. das habe ich im moment extrem und die atemnot. ich kann manchmal aus heiterm himmel nicht mehr tief einatmen. ich habe dann immer das gefühl, dass ich gähnen muss um tief zu atmen.
ich denke auch, dass ich alle möglichen krankheiten habe. ich nehme keinen tabletten und habe mich auch nicht von meien zielen abbringen lassen, aber ich will einfach mal wieder bei terminen oder veranstaltungen eine vorfreude empfinden und mich nicht immer damit beschäftigen was passieren könnte.
ich habe das gefühl, dass ich mein leben mit den beschissenen gedanken verschwende. unbeschwert, ja unbeschwert möchte ich gerne mal wieder sein.
freue mich,w enn du zurück schreibst.
lg

31.05.2010 12:14 • #9


hallo allerseits und besonders klara,

also ich möchte nun mal ein paar weitere tage nach meinem letzten besuch Bericht erstatten.
Ich nehme ja jetzt wieder citalopram 20 mg.
Ich denke mir hilft es schon einigermaßen, die Nebenwirkungen sind aber immer noch da, auch wenn nicht mehr ganz so schlimm, aber sind noch da, wie z.B.
viel stärkeres schwitzen, unter den Armen veränderter Schweissgeruch.
Also ich schwitze teilweise schon saumäßig.
Zittern tu ich teilweise auch richtig heftig und Kältegefühl kommt auch hin und wieder durch.
Müdigkeit ist auch oft vorhandenb mit richtig ekelhaften Gähnattacken.
Ich hab leider auch schlechte Träume, aber ich nehme diese Dinge derweil einfach hin
Aber insgesamt geht es mir schon besser würde ich behaupten.
Ich kann wieder Auto fahren und gehe auch öfter wieder raus.
Bexchwerden mit dem Herz habe ich immer noch etwas, teilweise auch Blutdruckspitzen, ich denke aber trotzdem das das von der Psyche kommt, geringe Restzweifel sind aber trotzdem vorhanden, wohl normal bei einem Angstpatienten.
Zur Abklärung ist nochmal ein kardiologischer Termin ausgemacht worden.
Das wollte auch der Arzt.
Ich leider halt wohl auch etwas unter hohem Blutdruck.
Ruhe EKG, Blutwerte, abhöhren etc ist alles in Ordnung, deswegen geh ich auch davon aus das es dabei bleibt.
Zumal ich vor 2 Jahren mit den geichen Beschwerden beim Kardio war und der hatte gesagt es ist alles okay, sowie 2 Krankenhäuser in den letzten 6 Wochen.
Panikattacke hatte ich seit knapp 2 wochen jetzt gar keine mehr, wobei ich immer noch ziemlich psychosomatische Probleme habe.
Die Probleme mit tinitus, leichte sehstörungen etc passen richtig in das Bild psychosomatischer Störungen, von daher versuche ich mich damit zu beruhigen und das ganze damit zu verbinden.
Hab jetzt vom Arzt trotzdem ein anderes Medikament verschrieben bekommen:
venlafaxin hexal 75 mg.
ich werde jetzt trotzdem erst mal die citalos weiternehmen, in der hoffnung das es noch besser wird, ansonsten werd ich zu dem neuen medikament greifen.

jetzt zu klara:
oh ja ich kenne das mit dem nicht vertrauen in die diagnose vom arzt und dann nach einer weile doch wieder zum nächsten arzt oder einer erneuten untersuchung, das scheint wohl normal zu sein da man das vertrauen in seinen körper verliert.
bei mir ist es das gleiche.
sobald ich eine körperliche veränderung wahrnehme werde ich wieder unruhig und laufe zum arzt.
der ist mitlerweile meiner meinung nach schon richtig genervt, deswegen unterlasse ich das.
gleichgewischtsstörungen hatte ich mit 18 uch mal.
da hat es mich immer nach rechts gezogen und ich musste immer gegensteuern, also leicht nach links laufen.
furchtbar.
das mit dem atmen kenne ich auch, kann ich alles nachempfinden, habe ich alles mitgemacht.
mir gings ne zeit lang so das es mir die kehle gefühlt richtig zugeschnürt hat.
ich glaub ich hab so ziemlich alles an psychosomatischen problemen mitgemacht die man haben kann.
aber: Ar. dich davon nicht unterkriegen.
machst du eine psychotherapie oder welche medikamente nimmst du?
würde gerne mehr erfahren, deswegen werde ich ab heute auch wieder täglich kurz online sein um evtl. neuigkeiten zu erfahren, also frühere antworten als zuletzt sind garantiert.

da ichs letztes mal schockiert gelesen habe, nochmal an alle:
wenn man citalopram oder andere Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) einnimmt auf gar keinen fall dann noch johanneskrautpreperate oder baldrianprodukte einnehmen, ich hatte den fehler mal gemacht und es kam eine absolute gegenreaktion, anstatt das ich ruhiger werde habe ich eine panikattacke nach der anderen gehabt, mir gings furchtbar schlecht. man riskiert dadurch auch ein serotin syndrom was im schlimmsten fall lebensbedrohlich sein kann.
also bitte, ich wollte nur darauf hinweisen, falls es jemand nicht wusste.

09.06.2010 21:49 • #10


hi chris,
schön dass du mir geantwortet hast.
ich nehme keine medikamente, ausser gelegentlich mal baldrian, aber dann bin ich auch kurz vor einer panikattacke.
therapien habe ich nicht gemacht, ausser bei meiner hausärztin (die auch Psychologin ist) eine hypnosetherapie. das habe ich aber nicht lange durchgezogen, aber ich glaube es hat mir ein wenig geholfen.
im moment mache ich für mich die tiefensentspannung nach jacobson. ob es hilft kann ich noch nicht sagen, mache es erst seit 10 tagen.
ich bin im moment gar nicht mit meinem herzen beschäftigt, das war am anfang.
im moment macht mir mehr mein kopf zu schaffen.
immer so ein druck in der stirn, der schwindel und das schlechte sehen. wurde natürlich alles untersucht und es ist alles bestens. ich denke, ich weiss wo es herkommt, denn wenn ich angespannt bin kneife ich meine augen zusammen (weil ich ja auch dann schlechter sehe, meine ich) und ziehe die strin zusammen und bin ind en schultern total angepannt...
wie gesagt, meinen alltag führe ich normal weiter wie vorher, aber die körperliche anspannung ist halt anstrengend. sieht natürlich keiner von aussen.
was ich auch bedrückend finde sind die inneren gefühle. ich weiss nicht, ob iche s dir jetzt richtig erklären kann, aber aus heiterm himmel kommt plötzlich so ein unwohles und beklemmendes gefühl. eine richtig angst und ich mache mir dann immer ganz schlimme sorgen um meine familie und mich. ganz komisch, ein blödes gefühl. diese unbekümmertheit ist einfach nicht mehr im leben da. ständig am überlegen was könnte passieren.
naja, würde mich über nachricht freuen.
lg

14.06.2010 13:43 • #11


hallo miteinander und besonders klara.
war nun leider schon länger nicht mehr da.
naja was soll ich schreiben?
mir gehts momentan auch wieder etwas schlechter.
hab wieder den halben tag so kälteschauer, leichten schwindel, alles irgendwo noch erträglich abr nicht schön.
meine freundin ist schwanger und am montag soll ich meine neue arbeit antreten, mal sehn wie ich das alles meistern soll.
seitdem ich diese citalopram wieder einnehme schwitze ich bei anstrengung oder hitze wie ein "schwein" tschuldigung wegen dem ausdruck, ist aber so ^^
für die therapie hab ich im moment leider mal gar keine zeit, leider!
autofahren kann ich zum glück noch, aber es fühlt sich alles schon wieder so an als würde das in keine gute richtung gehen.
naja ich wünsche euch auf jeden fall von herzen alles gute.
klara, wie gehts bei dir voran?
lg und bis bald

16.07.2010 14:53 • #12



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Mira Weyer