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Hallo an ALLE!

Ich hätte mal eine Frage an euch.

Habt Ihr auch die Angst vorm verrückt werden?

Ich bin zur Zeit so unsicher. Immer wieder muss ich darüber nachdenken: Was wenn ich schon verrückt bin un merke es garnicht!?!?!?

Zur Zeit bin ich auch so vergesslich und kann mich nur schlecht konzentrieren. Die einfachsten Aufgaben sind mir schon zu viel!

Ich bin auch oft so `benebelt`im Kopf und alles um mich ist irgendwie komisch. Schlecht zu beschreiben!

Ich mache zur Zeit eine Verhaltentherapie und mein Therapeut sagt zwar immer ich mache mir zu viele Gedanken und will immer 100 % Sicherheit. Trotzdem glaube ich ihm nicht so recht. Ich denke mir, er merkt einfach nicht das ich vieleicht doch schon durchgedreht bin!

Hat noch jemand solche Ängste?
Kann man von der Angst irgedwann verrückt werden?
Kann man vielleicht bei einem Neurologen einen Test machen, um zu prüfen ob man eine Psychose hat?

28.10.2010 21:42 • 25.10.2013 x 1 #1


29 Antworten ↓


hi Minimaus,

Zitat:
Was wenn ich schon verrückt bin un merke es garnicht!?!?!?


diese Frage liest oder hört man inzwischen so häufig, dass es für mich schon fast als wissenschaftlicher Beweis dafür dient eben nicht verrückt zu sein / oder zu werden sondern ganz im Gegenteil verdeutlicht wie normal die Fragesteller sind.

Soo normal und intelligent, dass man die Bestätigung im Aussen sucht in Form von beruhigenden Worten, einen Gesundheitsattest vom Doc o.ä..

Also liebe Minimaus, mach dir mal keinen Kopf. du scheinst nicht verrückt zu sein, aber wichtig ist, dich selbst davon zu überzeugen.

Und denk mal den Gedanken des Verrücktseins zu Ende? Was wär dann so schlimm für dich daran?

lg
federleicht

28.10.2010 22:28 • #2


Hallo,

ich hatte heute wieder eine Therapiestunde und habe meine o.g. Ängste nochmals mit meinem Therapeuten besprochen.

Komischerweise finde ich seine Erklärungen diesbezüglich plausibel und ich konnte mich wieder einigermaßen beruhigen.

Was mir zusätzlich sehr zu schaffen macht, ist die Müdigkeit. Heute bin ich extrem unausgeschlafen und einfach nur schlapp!
Ich kann aber sehr schlecht zur Ruhe kommen. Einfach hinlegen und ausruhen ist da nicht! Ich habe immer das Bedürfniss mich zu bewegen und aktiv zu sein.
Das führt natürlich zu noch mehr Müdigkeit!

Wenn ich mich so müde hinlege und kurz vorm einschlafen bin, schrecke ich sofort auf, weil ich diesen `benebelten`Zustand sehr schlecht ertragen kann. Ich denke mir dann immer: "Es ist nicht die Müdigkeit, sondern ich werde gleich bestimmt verrückt"!
Schwierig zu beschreiben! Hat das vielleicht noch jemand so?

29.10.2010 17:51 • #3


Hallo Minimaus,

ich kenne deine Gedanken nur zu gut...
bei mir hat das ganze 2007 angefangen, also im Januar sind es 4 Jahre!!
Am Anfang hatte ich oft Panikattacken und mehr Angst davor Krank zu werden oder Tot umzufallen... nach einer Therapie ging es mir echt besser und ich konnte über ein Jahr lang echt super damit umgehen.
Bis dann im September letzten Jahres die Angst wieder kam, und WIE sie kam.....
ich habe einfach vor allem Angst....
Angst mit meinem Freund zusammen zu sein..
Angst verrückt zu werden, den Verstand zu verlieren...
Angst Dinge zu sehen die es gar nicht gibt...
Angst mir selber wehzutun....
SCHRECKLICH!!! Ich will endlich wieder Sorgenfrei leben und Spass haben!

03.11.2010 09:59 • x 1 #4


Hallo MiniMaus

Die Angst vor dem "verrückt werden" kenne ich aus vergangenen Tagen auch nur noch zu gut.
Auch das plötzliche hellwach Aufschrecken vor dem Einschlafen (schweissgebadet) ist mir nicht fremd.

Besonders schlimm war dies in einer Zeit nach einem 6 monatigen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik im Jahre 2001/2002.

Heute weiss ich aber, dass diese Angst eigentlich völlig normal ist.
Jeder, der noch denkt und etwas fühlt, muss in der heutigen Zeit zwangsläufig diese Ängste (Befürchtungen) haben.
Dieses Wissen hat mir dann geholfen, diese Angst sehr stark zu reduzieren und damit leben zu können.

Viele Grüsse, Der Beobachter

03.11.2010 15:53 • #5


Hallo,
danke für eure Antworten. Es hilft schon etwas, wenn man weiss, man ist nicht die einzige mit diesen blöden Gedanken!

Es ist echt anstrengend, den ganzen Tag zu überlegen: "Ist das jetzt normal oder werde ich verrückt?"

Zur Zeit bin ich auch extrem gereitzt und bei jeder Kleinigkeit auf 180!
Geht es euch auch so?

Am liebsten würde ich mich von einem Neurologen/Psychiater komplett durchckecken lassen!
Kann er durch irgendwelche Messungen am Gehirn feststellen ob bei mir noch alles in Ordnung ist?

Was hilft euch gegen diese Angst vorm verrückt werden?

Danke euch und liebe Grüße

03.11.2010 17:21 • #6


Mir hat eine Meditationstechnik geholfen.
Ich akzeptiere heute die Dinge und mein Leben so wie sie sind.
Gegen meine Depressionen hat mir (nach langen Jahren der Ablehnung) ein Medikament geholfen.

Heute laufe ich maximal nur noch kurzzeitig auf 100 bis 120 hoch (früher auch 180+ und das tagelang).

PS:

Mit der heutigen Technik könnte man durchaus hohe Gedankenaktivität in bestimmten Gehirnbereichen genau feststellen.
Exakte Untersuchungen von Neurotransmitter und Botenstoffen (Aminosäuren) könnten zusätlich Fehlfunktionen nachweisen.

Aber solche Untersuchungen sind sehr teuer und werden bei uns "Normalsterblichen" nicht gemacht.

03.11.2010 21:47 • x 1 #7


meryem
Hallo liebe Minni Maus und @all!

Mir geht es leider genauso , es ist echt beschissen.
Ich habe es seit einem halben Jahr ganz extrem die Angst vor einer Psychose oder ebend "durchzudrehen".
Hatte es vor kurzen wieder gut im Griff.
Aber seit Montag ist es ganz extrem
Ich achte dann auf Symptome einer Psychose bilde sie mir ein oder habe ich sie?
Wenn ich etwas höre dann denke ich war das echt?
Wenn ich einen Ohrwurm habe, denke ich war das jetzt eine Haluzination?
Es ist wieder so schlimm, seit dem ich weiss das ich an einer Klassenfahrt teilnehmen muss die Pflicht ist.
Vielleicht hat jemand einen Tip.
Diese Angst vor der Psychose werde ich einfach nicht los...
Liebe Grüsse Meryem

04.11.2010 21:36 • #8


Hallo Meryerm,

Kann dich super gut verstehen!
Trotzdem denke ich immer das alle anderen viel besser dran sind als ich, weil es bei mir bestimmt am schlimmsten ist

Doof, ich weiß, man steckt ja nur in seiner eigenen Haut! Und jeder denkt bestimmt, dass er am schlimmsten dran ist!

Durch dieses ständige Horchen und Beobachten, ob man vielleicht doch nicht Dinge sieht oder hört, die es nicht gibt, ist man unter Dauerstress!
Mein Therapeut hat mir dazu erzählt, daß man sich durch diese enorme Anspannung und Beobachtung, tatsächlich mal kurz einbilden kann etwas Unreales zu sehen. Dies sei jedoch so was von Harmlos und hat absolut nichts mir einer Psychose zu tun!
Das entsteht nur durch diese extreme Anspannung!

Das hat mir schon sehr geholfen!
Man ist nicht gleich verrückt und wird es auch nicht so schnell

04.11.2010 22:16 • #9


Ich bin echt erleichtert wenn ich lese was ihr schreibt. SEit gestern bilde ich mir ein das ich Schizophren werden könnte und das macht einem ganz schön zu schaffen. Man denkt die ganze Zeit darüber nach was wäre wenn ich stimmen hören würde. Komm leider aus diesem kreis nicht raus. TOtal blöd

23.11.2010 10:37 • #10


Hallo und willkommen im Club!

eigendlich sollten uns so viele Beiträge zu diesem Thema beruhigen, da es ja offensichtlich ist, das diese Angst vorm verrückt werden, zur unserer Erkrankung gehört.
Hört sich zwar einfach an, ist es aber nicht!
Ich denke auch immer bei mir ist es bestimmt eine Psychose!
Zur Zeit taucht diese Angst bei mir nur auf, wenn ich alleine bin.
Wie kann man seinen Gadanken und sich selber wieder trauen??
LG

23.11.2010 12:00 • #11


Auch ich hatte und habe teilweise noch die von dir beschriebenen Ängste, jedoch wurde mir nach Therapie und Gesprächen bewusst, dass ich mir durch das stetige Nachdenken über solche Themen nur selbst die Lebensfreude nehme. Solange du dir selbst eine gewisse Kontinuität im Leben verschaffst ( durch Sport oder Freunde ) wird man von diesen Gedanken abgelenkt. Alleine sein ist wie du gesagt hast kontraproduktiv... Wenn man dann doch mal alleine ist und in solche Grübeleien verfällt, kann man diese durch spontane Beschäftigung leicht verwerfen ( Autogenes Training, Joga etc. ), können aber auch ganz alltägliche Dinge sein. Ich persönlich mache Autogenes Training und Meditation. Aber auch ein kleiner Spaziergang mit dem Hund hilft mir sehr

Jeder Mensch hat Ängste, jedoch sollten sie nicht unser Leben bestimmen. Denke daran, dass man seine Ängste nur selbst lösen kann...

Herzliche Grüße

Saromugg

11.12.2010 22:19 • #12


Hallo,
ich bins wieder mit meiner Angst vorm verrückt werden.
Hatte jetzt eine Weile Ruhe vor diesen Gedanken und jetzt sind sie wieder da.
Bin inzwischen fest davon überzeugt schon nicht mehr ganz normal zu sein. Jede Kleinigkeit bringt mich aus der Fassung und ich habe vor Jedem und Allem Angst! Es ist richtig zum Verzweifeln!
Besonders schlimm ist es wenn ich alleine bin. Dann bin ich nur noch negativ eingestellt und denke ich werde nie wieder normal.
Desweiteren habe ich seit paar Tagen Herzstechen. Das macht mich sowas von fertig! Ich denke das ich jeden moment umkippe und tot bin. Und dann dreht sich natürlich mein Gedankenkarussel und alles negative stürzt auf mich ein!
Sorry fürs jammern aber ich bin zurzeit so pessimistisch!
Ich hoffe jemand hat ein paar tröstliche Worte.
LG

13.12.2010 15:45 • #13


Hi MiniMaus!
Ich bin froh dass du nochmal etwas geschrieben hast denn sonst hätte ich diesen Thread wieder aufgerollt. Mir geht es wirklich absolut genauso wie dir. Ich habe total Angst eine Psychose zu bekommen, überbewerte jedes Detail, werd wegen allen total angreifbar. Laute Musik, gruselihge Szenen im TV, Gewalt im TV, einfach ALLES. Ich denke wegen jedem Pups der mich emotional erregt DAS könnte der Auslöser deiner Psychose sein. Das schlimme ist dass meine Mutter eine hatte und es wohl ganz leicht vererbbar ist. Also die Wahrscheinlichkeit ist 7%höher. Langt mir aber völlig mich da reinzusteigern. Mir hilft der Gedanke immr sehr "Wenn man echt verrückt wird, merkt man es nicht" Da können wir uns noch so dumm und dämlich analysieren. Ich hab momentag wieder meinen Selbsthilferatgeber (der hier am Seitenrand ist und noch einen anderen "Die 10 Gesichter der Angst") Das arbeite ich jetzt mal durch. Ich werde mir meine Angst genau aufschreiben und eine Lösung für den schlimmst möglichen Fall suchen und auch aufschreiben. In welche Klinik mich wer bringt, und eine Vollmacht falls es ganz schlimm kommt. Dann versuche ich noch an meinen gedanken zu arbeiten. Sie umzudenken und "vorbeiziehen" zu lassen wie sie so schön sagen" Ich hoffe dann kann ich mit dem Thema mal endlich besser umgehen denn es läuft momentan wirklich aus dem Ruder.
Eine Therapuetin die sagt "Sie machen sich viel zu viel Gedanken" find ich persönlich diskret unprofessionell. Da kann ich auch mit meiner besten Freundin quatschen. Ich habe auch eine Therapie gemacht aber die hat mir nicht so viel gebracht wie die arbeit an mir selbst mit Selbsthilfebüchern. Das liegt aber auch sehr am Therapeut. Vllt läuft es mit einer anderen besser.
Liebe Grüße
Können uns ja hier über den weiteren Verlauf berichten.

13.12.2010 18:31 • #14


Ach dieses komische Gefühl des "neben sich stehens" etc macht mich auch völlig kirre, das mag ich am allerwenigsten an der ganzen Sache. Das nervt so richtig vor allem scheint das manchmal so aus dem nichts zu kommen! nein, esel, noch nicht. selbstgespräche? jetzt isses passiert.... so und so weiter. Was sollen wir tun? meine Mum hat ein Buch über hypersensitive Menschen. Da ist man auch von allen total mitgenommen und genervt. Weiß nicht ob das so auf uns passt ich glaube diese schnelle wut und das genervt sein kommt von der angst da ist man total leicht reizbar.
schrecklich, vor einem jahr habe ich soviel energie in die angst vor durchfall und erbrechen gelegt. ganz ehrlich? das war wesentlich angenehmer. auch wenn ich sogar mal psychosomatischen durchfall hat dann vom zu viel angst haben.

13.12.2010 18:35 • #15


Hallo,

mir geht es schon seit dem Aufstehen nicht so gut! Ich habe schlecht geschlafen und schlecht geträumt. Kennt ihr das auch, das ihr schlecht träumt wenn es eucht tagsüber nicht so gut ging?
Ich stehe heute wieder so neben mir und habe das Gefühl glech passiert was schlimmes und ich verfalle in den Wahnsinn!
Mich kann der Gedanke, das ich es sowieso nicht merke wenn ich durchdrehe, garnicht trösten. Ganz im Gegenteil, er erschreckt mich! Ich habe kleine Kinder und da frage ich mich: was wenn ich in so einem Zustand meinen Kindern etwas antue??
Es gab doch schon so viele Fälle wo eine Mutter ihre Kinder tötet weil sie durchdreht. Und da wird auch immer wieder gesagt: die war ja so normal und nett und eine gute Mutter usw. Da frage ich mich immer ob es bei mir auch so passieren könnte, vielleicht bin ich auch so! Ich stehe doch fast immer neben mir und fühle mich so komisch und nicht normal.
Ach, das ist so quälend und anstrengend! Ich will nicht verrückt werden! Ich will nur normal leben!

14.12.2010 09:49 • #16


Hätte mal noch ne Frage!

denkt ihr nicht auch, daß man wenn man jahrelang Angst und Panikattacken hat und oft negativ denkt, irgendwann einen "Schaden" abkriegt?!?!?!
Ich stelle mir meine Zukunft nicht so rosig vor. Wie kann ich denn nach so vielen Jahren Angst wieder normal werden ohne einen bleibenden Schaden abzubekommen? Ich habe richtig Angst wenn ich mir vorstelle nie wieder ein normales Leben zu führen!
Gibt es denn jemanden der nach der Angst wieder ganz normal leben kann?

14.12.2010 10:35 • #17


Also das mit dem Kind ist statistisch gesehen so unheimlich selten. Das passiert vllt 5mal im Jahr und sind meistens Resultate aus Schwanmgerschaftspsychosen, die wiederrum aus postnatalen Depressionen folgen wenn keine geeignete Unterstützung geboten wurde.
Was heißt eigentlich schon normal? Wenn ich eins beobachtet habe dann dass jeder sein Psychopäckchen zu tragen hat. Einfach jeder und du bist klar im Vorteil da du es merkst. Meine Eltern hatten auch schon Panikattacken, Burn-Out, sind völlig Koleriker nur sie merken es nicht. Sie glauben sich ihre Ausreden selbst. Du kannst was ändern und das ist der springende Punkt. Ich hatte es mal von einer Zeit in der ich mich kaum heulend aus dem Haus getraut habe in ein Flugzeug geschafft und danach war ein halbes Jahr Ruhe. Normalität sozusagen. Man muss einfach was tun, und sich auch nicht nur auf seinen Therapeut verlassen, die sind auch nicht immer perfekt geeignet. Selbsthilfebücher, Entspannungstechnike, Angsttagebücher, etc. Hast du mal so richtig an deinem Problem gearbeitet? Dass du dir jeden Tag mal mindestens eine halbe Std genommen hast und dich nur konstruktiv damit beschäftigt hast indem du Kognitive Übungen etc gemacht hast? Dir wird niemals jemand helfen auch kein Therapeut und schon gar nicht das Schicksal wenn du es nicht selbst tust. Der psychodoc kann nur Anleitungen geben. Ich glaube nicht dass irgendeiner von uns Angtshasen wieder normal sein kann wenn er nicht selbst etwas tut! Momentan bin ich auch wieder in einem Tief und finde auch keine Motivation etwas dagegen zu unternehmen. Dann muss man eben in kleinen Schritten vorran. Dann eben nur 10Min.
Ich glaube nicht dass man durch das Negativ denken einen ernsthaften Schaden bekommt, man kann ängstlich, misstrauisch., überbesorgt werden und das durchaus auch um Längen doller als "normale" Leute (aber wer ist das schon!?) Aber keinen pathologischen Schaden.

14.12.2010 17:38 • #18


Hi,

ich nehme mir jeden Tag vor, mich mit der Angst zu beschäftigen und endlich mal etwas dagegen zu unternehmen, aber irgendwie kann ich mich nicht dazu aufraffen. Mir fehlt auch die Motivation weil ich denke es bringt sowieso nichts!
Heute geht es mir richtig dreckig. Bei jeder Kleinigkeit denke ich ich drehe gleich durch. Bin total empfindlich und habe Probleme mich wahrzunehmen.
Z.B. habe ich heute meine Wange gesteichelt um mich zu spüren. Es war ganz komisch, als ob ich irgendwas fremdes anfasse. Kennt das jemand?
Ich habe echt riesige Angst schon verrückt zu sein!

14.12.2010 20:16 • #19


ja also ich kenne diese angst ja auch. aber wir können dir das ja nicht beweisen, weißt du? aufmuntern, dir sagen dass es symptomatisch ist gerade bei angststörungen. aber du musst dich wirklich damit befassen, denke ich. ich weiß es ist schwer die motivation zu findenund wenn man dann noch zwei stöpsel daheim hat. dann fang leicht an. lies selbstghilfebücher abends im bett, schon mal völlig unvoreingenommen ohne sie direkt mit arbeit zu verbinden, meistens soll man sie ja sogar erst überfliegen und dann erst richtig damit arbeiten. ich glaube wenn du einmal den stein ins rollen gebracht hat wird es auch besser laufen. so ist das ja mit allen disziplinfragen. sport, diäte, lernen für die schule oder uni. man muss einfach mal anfangen. mal ganz angenommen es brächte am ende GAR NICHTS (was ich nicht glaube) willst du nicht wenigstens wissen dass du alles versucht hast? es gibt so viele ansätze die gegen ängste helfen auch als alternativen richtungen. man muss suchen schauen was einem selbst hilft. es braucht natürlich etwas disziplin. wir haben den fluch und segen dass wir keine hirnstoffwechselstörung haben wie bei schizophrenie oder depressionen. die können nun wirlich nicht einfach was dagegen unternehmen und sind auf tabl angewiesen. das ist für mich persönlich auch das was angststörungen, süchte, zwänge von dem typischen "verrückt" sein was du auch glaube ich meinst unterscheidet. ne psychose, depressionen, schizophrenie etc sind zum größtenteil organisch bedingt. es gibt sicher auch auslöser wie traumata, dauerbelastung etc aber dann brauch man auch die organischen vorraussetzungen. die anderen dinge wie angst und so sind einfach völllige fehlgedanken, übertreibungen. man kann zwar tabletten nehmen um angst u so zu lösen aber die betäuben das prob nur wie schmerztabletten und heilen es nicht. ich glaub nicht dass es zu den beiden gruppen verbindungen gibt. und sieh es auch mal so. bis auf traumata und schicksalsschläge sind schwangerschaften und geburten die psychisch belastendsten situationen denen man ausgeliefert ist. nicht das es das blanke grauen ist aber was der seelische apperat an hormonujstellungen und lebensveröänderungen da mitmacht ist outstanding. wenn du jetzt noch nichts hast dann hat das schon einges zu heißen. wie alt bist du wenn ich fragen darf? denn es gibt ja auch risiko altersgruppen. meistens sind so krasse psychosachen so richtig eingreifende zu 70% vor dem 30ten lebensjahr beschlossen,

14.12.2010 22:03 • #20





Mira Weyer