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Hallo,

ich bin 20 und habe auch ständig das Gefühl neben mir zu stehen und mich nich konzentrieren zu können. Hatte Ende September eine Panikattacke und seitdem viele Ängste durchgemacht. Hab mich mit dem Zustand mittlerweile besser abgefunden, meine Tabletten abgesetzt und traue mich wieder aus dem Haus und war sogar gestern mit Begleitung auf einem Konzert.

@MiniMaus:
du beschreibst genau den Zustand, der mich im Moment auch plagt. Bei mir fühlt es sich in etwa so an: ich nehme mir den Tag etwas vor, da ich weiß, dass rumliegen nichts bringt und zwinge mich diese Sache zu tun, auch wenn ich keine Motivation verspüre. Im Laufe der Zeit, mal mehr mal weniger, baut sich in meinem Kopf dieses Unwirklichkeitsgefühl auf. Es fühlt sich an wie ein Tunnelblick, ich nehme die Umwelt weniger wahr und weiß nach der Beschäftigung gar nichts mehr davon. Kurz gesagt: es belastet mich, dass ich von der letzten Zeit kaum noch etwas weiß. Es fühlt sich alles an wie ein Traum, an den man sich zu erinnern versucht.
Man kann es auch beschreiben wie ein Schleier, der sich bei kleinstem Stress über die "Gelassenheit" legt und es unmöglicht macht, einfach zu relaxen oder so. So fühlt es sich oft bei mir an.
Bin außerdem oft aus nichtigen Gründen aggressiv und kann mich auf Sachen, die mir eig immer Spaß gemacht haben, nicht mehr freuen..

Die einzige Angst, die mich im Moment so sehr quält, ist diese neue, hoffentlich vorrübergehende Persönlichkeit von mir.
Ich hätte gerne die Gewissheit, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich versuche dieses Unwirklichkeitsgefühl, Konzentrationsschwäche, Gedächtnisschwäche, und und und, zu ignorieren und stelle mich wieder Alltagssituationen und Aktivitäten, die mir immer Spaß gemacht haben.
Bin ich auf dem richtigen Weg, um diese Gefühle auf diese Art loszuwerden? Bin nun seit 3 Wochen ohne Tabletten unterwegs und hab seit dieser Zeit einige Sachen unternommen, mit Ängsten und teils Panik, aber ich bin ja noch da
Meine Mutter, auch seit 15 Jahren in Therapie, ihre Therapeutin und meine Freundin sagen mir dauernd, es würde mit mir bergauf gehen und es fehlt nich mehr viel. Aber ich kann es kaum einsehen, da es sich immer gleich schlimm anfühlt.

Leute, sagt mir bitte, dass ich auf dem richtigen Weg bin, denn meine Verhaltenstherapie beginnt erst im Januar! :S

Liebe Grüße an euch. Wenn wir alle verrückt werden, haben wir doch noch uns

17.12.2010 00:33 • #21


anon2012: du bist DEFITINITV auf dem richtigen weg! ich finde es so toll was du machst. das war auch das einzige, dass mir geholfen hat. einfach weitermachen! es geht gar nicht anders und IRGENDWANN. in ein paar woche wird es wieder normal sein alle ide dinge zu tun die du jeden tag tust die früher undenkbar gewesen wären. fühl dich ganz lieb gedrückt. du bist viel stärker als du denkst. wie heißt es!? "mut ist nicht die abwesenheit von angst, sondern etwas TROTZ der angst zu tun"
dieses gefühl dass du da hast, das ist glaub ich ganz typisch für Angststörungen. Derealisation und Depersonalisation heißt das. Lass dich davon nicht allzustakr verunsichern., Es wird irgendwann weg gehen. Lass es zu, versuch es nicht zu vermeiden oder finde es schlimm. Enfach vorbeiziehen lassen. Das ist auch was mir die letzte zeit mit dem "verrückt werden"-Gedanken geholfen hat. Ich hab es hgerrausgefordert. Mich mit Absicht gherrein gesteigert und gesehen dass nichts passiert. Mitten rein ist meiner Meinung nach er einzige Weg.

17.12.2010 22:18 • #22



Angst vorm verrückt werden

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Hallo MiniMaus,

is zwar schon ne Weile her, aber ich shreib dennoch mal. Du hast ja auch in mehreren Foren geschrieben, daass du Angst hast verrückt zu werden. Ich hab das auch seit eon paar Monaten und es wird jeden tag stärker. Kannst du mir helfen? Nist du es losgeworden und wenn ja wie?

24.09.2013 12:26 • #23


Oder auch sonst alle, die das gleiche Problem hatten: Wann habt ihr es gelöst und wie?

24.09.2013 13:16 • #24


Durch dieses ständige Horchen und Beobachten, ob man vielleicht doch nicht Dinge sieht oder hört, die es nicht gibt, ist man unter Dauerstress!
Mein Therapeut hat mir dazu erzählt, daß man sich durch diese enorme Anspannung und Beobachtung, tatsächlich mal kurz einbilden kann etwas Unreales zu sehen. Dies sei jedoch so was von Harmlos und hat absolut nichts mir einer Psychose zu tun!
Das entsteht nur durch diese extreme Anspannung!

das trifft so auf mich zu. mein thera sagt, ich habe mir das jetzt schon antrainiert und bekomme dieses beobachten und horchen nicht so schnell los. wie habt ihr es geschafft?bitte helft mir!

24.09.2013 15:55 • #25


Will mir denn niemand helfen? MiniMaus bist du nicht mehr da?

25.09.2013 11:14 • #26


Hallo ihr Lieben,

war lange nicht mehr im Forum weil es mir einigermaßen gut ging.

Seit ein paar Wochen habe ich wieder das gleiche Problem: die Angst vorm "verrückt werden"!
Die Angst hat mich mit voller Wucht wieder erwischt!

Ich kann an nichts anderes mehr denken und ich beobachte mich bei jeder Handlung und jedem Gedanken!
Alles muss ich hinterfragen ob das "normal" ist!

Der Zustand ist einfach unerträglich!

Kann mir jemand ein paar Tipps geben, wie ich damit fertig werden soll?

LG

14.10.2013 14:50 • #27


Hallo hulahoop,

wie Du siehst mir geht es auch nicht gut!
Die Angst vorm verrückt werden ist sehr stark.

Wie geht es Dir inzwischen?

LG

14.10.2013 14:52 • #28


Hallo liebe Leidgenossen die Angst vor dem verrückt werden,

normalerweise treibe ich mich immer nur in Solchen Foren rum wenn es mir total schei. geht ich vor Angst kaum noch atmen kann...
Nun ich bin 27 Jahre männlich und es geht mir seit knapp einem Jahr wieder sehr, sehr gut.
Meine generalisierte Angststörung hat wie aus dem nichts mit 22 Jahren angefangen. Ich bin nachts immer aufgeschreckt wegen Atemstillstand. Mein Stress zuhause, in der Arbeit und mein starker Alk. denke ich trieben mich da rein.
Ich möchte das ganze nun aber etwas abkürzen, da ich sonst Seitenlang schreiben müsste und es geht hier auch nicht um mich sondern mit meiner schlimmsten Zeit die vor ca. 1 1/2 Jahren angefangen hat. Die Angst verrückt zu werden.....
Keine Angst wirkte vor mir bedrohlicher und ich hatte viele Phasen in meinem Leben, Angst vor Krankheiten, Angst davor zu sterben, Angst Schlaganfall, Angst meine Mama zu verlieren usw.
Doch als die Angst kam verrückt zu werden war es die bis jetzt härteste Zeit im meinem Leben.
Alles fing damit an, dass ich nachts wenn ich im Bett lag und kurz vorm einschlafen war auf einem zB. in Echtzeit meinen Arbeitskollegen bei mir im Zimmer sprechen hörte, also seine Stimme. Dann am nächsten Tag meine Schwester, dann irgendjemand den ich nicht kannte... nur immer ganz kurz und ich hatte immer so einen Schock das ich die ganze Nacht nicht mehr schlafen konnte. Wenn man dann natürlich im Internet nachschaut wie das Symptom Stimmen hören zu 99 % diagnostiziert wird (schizophrenie) dann wird man echt total bläm bläm^^
Da ich zwei Jahre zuvor Citalophram abgesetzt hatte, wollte ich es durchstehen ohne irgendwelche Pillen, außerdem war ich von Citalophram immer so schei. müde! Also fing ich dagegen zu kämpfen an. Im September letzten Jahres kam es dann zur schlimmsten Phase, besser gesagt zum Beginn der schlimmsten Phase.... Ich konnte nicht mehr schlafen, nicht klar denken, hatte Todesangst in der Arbeit, zuhause überall konnte aber nicht sagen warum genau. Ich bin in dieser Beziehung auch kein sehr offener Mensch. Doch irgendwann musste ich mit meinen Eltern drüber reden, sie konnten es kaum nachvollziehen warum ich so Angst habe davor verrückt zu werden. Ich auf jedenfall war zu 100 % davon überzeugt, verrückt zu werden. Ich ging zu meinem Hausartzt und als ich ihm sagte das ich Stimmen höre und denke verrückt zu werden, überwies er mich sofort zu einem Psycho Doc mit Verdacht auf schwere psychische Störung. Kleiner Tipp hier am Rande, die Psychodocs sind meistens total ausgebucht und man soll Wochen warten bis man einen Termin bekommt. Das geht in so einer Situation nicht, also bleiben nur zwei Möglichkeiten. Sich freiwillig in die Klapse einweisen lassen was für mich wegen meiner Arbeit und ehrlich gesagt auch wegen meinem Ruf überhaupt nicht in Frage kam oder beim Psychodoc anzurufen und zu sagen ich höre Stimmen helfen sie mir. Da werden die Artzthelferinnen immer gleich ganz helfhörig Kurz gesagt, wenn ihr schneller dran kommen wollt dann sagt ihr hört stimmen^^
Bei mir war es ja auch wirklich so. Jeden Tag hatte ich Todes Angst davor verrückt zu werden. Ich schlief viel war in der Arbeit total abwesend, konnte am Schluss nicht mal mehr unterscheiden ob mich meine Mutter wirklich angrufen hatte oder ob ich es geträumt hatte. Ich hatte einen Realitätsverlust. Ich sah ein das ich Hilfe brauchte und akzeptierte ein Medikament Venlafaxin...das mir der Doc empfiehl....Ich hatte Angst meinen Job aufgeben zu müssen und das ich meine Leben lang Angst haben werde, verrückt werde vielleicht sogar jemanden töte oder mich selber obwohl ich das gar nicht will. Ich traute mich nicht mehr ins Bett zu gehen, da ich Angst hatte wieder Stimmen zu hören! Und wenn ich ins Bett ging dann nur bei eingeschaltetem Licht. ICH ? mit 27 ein Junger Mann von dem viele sagten Matcho und Mister Cool. Hätte mir das jemand vor 5 Jahre erzählt hätte ich gesagt LOL niemals vorher sterbe ich
Die Anfangszeit mit Venlafaxin war dann der Höhepunkt der Angst. Ich hörte noch mehr stimmen wenn ich nachts im Bett lag teilweise fauchende Stimmen die mich auslachten. Immer nur kurz und fast immer im Beginn der Einschlafphase. Einmal hatte ich dann so eine Panikattacke das ich von der Arbeit wegmusste und meinen Hausarzt anrief weil ich Todesangst hatte. Herzrasen er kam zu mir und gab mir ne Tavor^^ Tavor das Teufelszeug, dann wars erstmal wieder ok und ich schlief gut. Nach ca. 6 Wochen ständiger Todesangst und der hochdosierung von Venlafaxin auf 150 mg, veränderte ich mich auf einmal, verändert in Form von das ich wieder der alte wurde. Die Stimmen waren weg. Die Gedanken spielten abends im Bett noch etwas verrückt, doch irgendwann machte ich mir klar, dass wenn ich wirklich verrückt werden würde, ich gar nicht unterscheiden könnte ob die Stimmen echt sind oder nicht, denn die "verrückten" sind zu 100% überzeugt, dass die Stimmen wirklich da sind, das Sie verfolgt oder vergiftet werden. Kurz gesagt solange du Angst hast verrückt oder schizo zu werden ist das schon ein klarer Beweis dafür das du es nicht bist. Klar haben schizo kranke auch Angst, aber sie werden von Stimmen beschimpft und geben oft gar nicht zu das sie welche hören und wenn, dann sind sie davon überzeugt, dass es die Stimmen wirklich gibt, das jemand zu Ihnen Kontakt aufnimmt.
Habe keine Angst davor verrückt zu sein, habe keine Angst zum Psycho zu gehen und habe keine Angst davopr das man dir Tabletten verschreiben wird, denn anders ist diese Angst nicht zu bekämpfen. Die Tabletten veränderen dich nicht höchstens in den Menschen der du vor dieser ganzen schei. warst. Gesteh dir ein das du krank bist und du Hilfe brauchst. Und ich will hier die Pillen nicht in den Himmel loben, doch mir hat Venlafaxin das Leben gerettet.... sonst wäre ich heute wohl nicht mehr hier.... Ich war nie depressiv ich hatte immer nur todesangst.... Ihr müsst wenn Ihr Medikamente bekommt einfach durchhalten die erste Zeit ist noch schlimmer als ohne Medis ps. Angst vorm verrückt werden hatte ich weil ich:
stimmen hörte
zefahrenes denken
keine klaren gedanken mehr fassen konnte
nicht mehr klar denken

dies alles aber immer nur wenn ich alleine zuhause war, bzw. in der Einschlafphase.
Vielleicht bin ich jetzt auch verrückt, aber es ist mir egal und das Leben ist schön wenn ihr fragen habt dann schreibt ich helfe euch gerne, denn mir hat ein sehr guter Psycho Doc geholfen.... Beruhigt euch eure Angst kann nicht schlimmer sein als meine damals... es gibt Hilfe es kann gut werden ihr müsste euch helfen lassen
liebe grüße und alles gute!

25.10.2013 10:35 • x 3 #29


Zitat von MiniMaus:
Wenn ich mich so müde hinlege und kurz vorm einschlafen bin, schrecke ich sofort auf, weil ich diesen `benebelten`Zustand sehr schlecht ertragen kann. Ich denke mir dann immer: "Es ist nicht die Müdigkeit, sondern ich werde gleich bestimmt verrückt"!
Schwierig zu beschreiben! Hat das vielleicht noch jemand so?



Das kenne ich .. Hab das auch , durch die ganze nervliche und körperliche Anspannung.. Vor dem einschlafen , erschreck ich mich immer weil ich das Gefühl habe ich werde ummächtig .. Wobei ich denke das ist einfach die Angst die einen wieder rausholt und keine Ruhe gibt !

25.10.2013 11:41 • #30


18.10.2021 17:07 • x 1 #31


Hallo Melanie, willkommen im Forum.
Du hast einiges durch und mit drei Kindern eine sehr große Verantwortung.
Du klingt sehr verzweifelt und die Gesamtsituation scheint mir stark belastend zu sein. Für die ganze Familie.
Was sagt deine Psychologin zu deiner akuten Krise? Vielleicht hast du auch zu schnell abgesetzt und nun einen Rebound (stärkere Symptome als vor Einnahme des ADs)?
Käme ggf ein stationärer Aufenthalt für dich in Frage?
Wie kommst du mit den Kindern klar? Haben Sie noch weitere Bezugspersonen? Wie geht es ihnen mit der Situation?

18.10.2021 18:27 • x 1 #32


Danke für deine Antwort. Meine Psycholgin meinte das stationär es nur schlimmer machen würde weil es dan das bestätigt vor was ich am meisten angst habe. Ja meine eltern ,bruder und mein mann habe ich...

Ja das stimmt allerdings....mir würde schon helfen wenn jemand sagen würde das sind angstzustände und zwangsgedanken und ich brauche keine angst zu haben ....Ich ließe ja schon seit längerem mit hier und kann mich ja auch bei vielen wieder erkennen aber dann kommt das aber ...und es geht wieder von vorne los...

Wenn ich es gar nicht in griff bekomme werde ich wohl oder übel wieder mit die Tabletten anfangen müssen...

18.10.2021 18:57 • x 1 #33


Zitat von Mell36:
Wenn ich es gar nicht in griff bekomme werde ich wohl oder übel wieder mit die Tabletten anfangen müssen...


Ja, das ist gut. Lieber dick und lebens- und vor allem fürsorgefähig, als - böse gesagt - dünn und ein nervliches Wrack. Man muss ja auch nicht zwangsläufig zunehmen unter AD. Ich habe mit Citalopram 10kg zugenommen. Zu 95% aber auch, weil ich mehr Quatsch gegessen und mich weniger bewegt habe. 5% schiebe ich tatsächlich auf einen stoffwechselmindernden Effekt, den ich unter der Einnahme bemerkte.

18.10.2021 19:05 • #34


Nora5
Zitat von Mell36:
Panikattacken,angstzustände und zwangsgedanken

Hey liebe Mell
Willkommen hier und tut mir sehr leid, was Du da gerade offensichtlich durchmachst! Das klingt sehr schlimm.

Zitat von Mell36:
Dan ging es mir eine zeitlang gut

Auch wenn das jetzt unerwartet klingt, kannst Du für Dich selber ausmachen, was mit dazu beigetragen hat, dass Du da auch mal eine gute Phase hattest?

Zitat von Mell36:
Meine Geburt war der Horror hatte nach 3 Tagen wehen im Krankenhaus im Kreißsaal einen Not Kaiserschnitt. Ich hatte danach eine starke nachblutung mit intensiv 2 Tage und 6 blutkonserven.Mein Mann erzählte mir später sie wussten nicht ob ich durchkomme. Zuhause hatte ich dan eine Depression

Meine Güte! Das hört sich echt nach einem Horror an! Zum Glück hast Du es überstanden!

Zitat von Mell36:
zwangsgedanken Impulse, ich könnte verrückt werden

Das ist sehr schlimm. Da denke ich als erstes an Psychotherapie. Weil das übersteigt das Limit von Zuständen, wo man Dir etwas "raten" möchte. Aber Ratschläge sind ja eh meist nicht besonders hilfreich, weil es immer so individuell ist. Tut mir auf jeden Fall voll leid, was Du da durchmachst

Zitat von Mell36:
escitalopram genommen mir ging es gut hatte es gut im Griff. Habe es ausschleichen lasse da ich 30kg zugenommen

Ach Gott. Ich habe das so gut vertragen. Mensch. Da kam aber auch alles zusammen. Und die/der Psychiater/in? Wurdest Du gut zu Alternativen beraten?

Zitat von Mell36:
Vater Alk.

Mist. Sag mal, hast Du mal von den "Al Anon" Selbsthilfegruppen gehört? Das ist etwas wirklich ganz fantastisch tolles. Kann ich Dir ober wärmstens empfehlen. Schau doch mal im Internet bei Dir vor Ort.

Zitat von Mell36:
Und mir wurden immer schuldwgfühle Ei geredet von jung an

Das ist sehr schlimm. Hast Du in Deiner Therapie dazu etwas aufarbeiten können? Hat das schon ein wenig geholfen? Ich kenne das auch mit dem Schuldgefühle einreden von meinen Eltern. Grauenhaft.

Ganz liebe Grüße und viel Kraft,
Nora

18.10.2021 19:12 • #35


Nora5
Zitat von Mell36:
wieder mit die Tabletten anfangen müssen...

Liebe Mell, meinst Du damit das Escitalopram? Hör mal, es gibt soooo viele Alternativen, mach´Dich nicht verrückt und hab keine Angst, lass Dich gut beraten, vielleicht kannst Du sogar in der Apotheke zusätzlich auch nochmal fragen, die wissen oft auch eine Menge, auf jeden Fall gib nicht auf und Du kannst sicher eine gute Alternative finden von AD.

18.10.2021 19:15 • #36


Danke für eure netten Antworten. Ja 2015 habe ich angefangen meine Kindheit aufzuarbeiten. Hatte ja immer meine Kindheit fest gehütet und gut geredet:( und seit ich dort bin kommt alles Stückerl weiß raus... Meine Psychologin meinte wenn alles zusammen bricht ist es was gutes den es kann was neues entstehen. Ich hoffe sie hat recht und irgendwann kann ich wieder normal leben.

Meine Mutter konnte auch nie irgendwie zeigen das sie für mich da ist. Kein kuscheln,keine Umarmung nichts. Fühlte mich in meiner Kindheit sehr allein und habe natürlich auch sehr niedriges Selbstwertgefühl mit bekommen . Bei meinen Kindern probiere ich komplett das Gegenteil zu sein.

18.10.2021 19:43 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Icefalki
Hallo @Mell , mal gaaaanz tief durchatmen und dir sagen lassen, du bist auch nicht verrückter oder geschädigter als viele von uns hier. Verrückt wirst du nicht.

Was du, was wir aber verinnerlicht haben, das ist diese komische Angst um unser Leben. Und wird dies dann durch Erkrankungen oder Eingriffe, Operationen getriggert, dann löst das durchaus Angst und Panik aus.

Zitat von Mell36:
Meine Kindheit schwierig.


Genau hier liegt unser Problem. Egal, was nun schwierig war, ganz tief in dir drin ist eine Hilflosigkeit, dass dir niemand helfen kann, oder was schlimmes geschieht, oder du ganz alleine bist.

Ich kenne das auch. Dieses "ganz alleine sein" - Gefühl ist vernichtend. Und deswegen bekommen wir dermassen Stress, dass Panikattacken, Ängste, Depri unser Leben bestimmen.

Fühl mal hin, es ist diese Vernichtungsangst, die bei heftigen Situationen sofort gespürt wird und nicht einer normalen Reaktion entspricht, die andere fühlen, die auch mal Angst haben, aber wenn es vorbei Ist, tief durchatmen und zufrieden sind. Bei uns hält das ewig an.

Und da man sich das nicht erklären kann, klar, dann denkt man, dass man verrückt werden könnte. Vergiss es.

Liegt echt an der traumatischen Kindheit und der damaligen Hilfslosigkeit. Und jedes Mal, wenn was blödes kommt, erleben wir die wieder und wieder und wieder.

19.10.2021 12:37 • x 2 #38


Vielen Dank für die Worte..Du hast mir gerade aus der Seele gesprochen...Trotz 3 Kinder und einen Mann fühle ich mich alleine und habe auch immer Angst alleine zu sein.

Das Problem is nur das mir dan oft vorkommt ich habe keine Angst vor dem Gedanken und es fühlt sich dan auch nicht bedrohlich an und zack geht's von vorne los....

19.10.2021 13:20 • x 1 #39


portugal
Zitat von Mell36:
Meine Mutter konnte auch nie irgendwie zeigen das sie für mich da ist. Kein kuscheln,keine Umarmung nichts. Fühlte mich in meiner Kindheit sehr allein und habe natürlich auch sehr niedriges Selbstwertgefühl mit bekommen . Bei meinen Kindern probiere ich komplett das


Das kenn ich auch aber zum Glück hat mein Selbstbewusstsein gar nicht drunter gelitten. Ich weiß, dass ich nett bin

Deine Mutter hat es selber wahrscheinlich von ihren Eltern oder einem ihrer Eltern nicht erfahren u kann es deshalb nicht.

Versuche, es nicht an Dich heranzulassen ( ich weiß, ist schwer) aber meine Psychologin hat gesagt, ändern wird man es nicht können und lieber aufstehen und sich nicht drüber ärgern, denn wenn Du Dich doch ärgerst, es ändert nichts.

Ich verstehe Dich

19.10.2021 13:55 • x 1 #40



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