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01.07.2008 22:39 • 10.08.2020 #1


296 Antworten ↓



Angst vor dem Tod - wem geht es wie mir? Erfahrungen

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Melanie29
Hallo Obidine

Wenn du die Angst los werden willst,dann solltest du zum Psychologen der kann dir da weiter helfen.
Hast du die lästigen Symtome dabei?
Dann wird es höchste zeit.
Aber was dein umfeld angeht das kennen wir alle,man stößt auf unverständnis da die Nichtbetroffenen davon ausgehen das es einfach ist es in den Griff zu kriegen,weil sie Ängste nicht in dem Maße ausstehen müssen wie wir.
Es ist nicht leicht das wissen wir selbst ja auch bis wir sie akzeptieren und lernen damit umzugehen oder
Lass ihnen zeit und lerne für dich damt umzugehen,versuch doch mal mit Den Büchern die hier empfohlen sind .
Sie sind wirklich gut und helfen dir auch als Überbrückung bis zum termin damit man selbst verstehen lernt.
Lg meli

01.07.2008 22:50 • #2


Lysira
Hallo Obidine,

erst einmal willkommen.

Meiner Meinung nach war der Film wohl nur der Auslöser für Deine Angst. Das berühmte I-Tüpfelchen sozusagen.

Du hast einen sehr verantwortungsvollen Job und ich kann mir vorstellen, dass es schwer ist, die Dinge nicht mit nach Hause zu nehmen. Vor allem, wenn Du selbst einmal im Kinderheim warst. Vielleicht liegen hier die Gründe?

Es gibt doch bestimmt einen psychologischen Betreuer im Heim, oder?
Vielleicht magst Du ihn ja mal ansprechen?
Er hat ja auch Schweigepflicht gegenüber Deinen Kollegen.

Viel Kraft wünsch ich Dir

LG Lysira

01.07.2008 23:41 • #3


Einfach mal zum Psychologen gehn! das die beste hilfe die man haben kann =)!! und ich glaub kaum das es weger einem film ist sondern eher was du als kind mal durchgemacht hast!! also sprich freund oder familienteil überfahren worden oder so!! sowas was du hast nennt man auch Angststörung das sind keine Panikattacken was du hast sondern einfach nur erinerungen von früher, was du bis heute ned verarbeitest hast!!

schau mich an ich leide unter herzneurose/herzphobie und wieso?
sag ich dir damals wo ich in die 5te klasse ging ist meine beste freundin sehr schwer erkrankt und zwar hatte sie herzprobleme !!

ganze zeit daran u denken das das herz stehn bleibt diese "fast" gleichen symtome wie bei eine herzinfarkt macht mich sehr zu schaffen!!

Nun bedenke mal was wäre schlimmer deines oder meines =)

Geh bitte so schnell wie möglich zum psychoterpeuten und lass dich behandeln



Wünsche dir VIEL VIEL ERFOLG!!

Lg MÖLCHEN

02.07.2008 03:34 • #4


...ich hab auch immer angst vor dem tod. beim anblick von särgen bekomme ich eine attacke, oder auch nur wenn mir jemand oder das fernsehen irgendwas von tod erzählt. ich hab dann ständig die bilder im kopf & kann erstmal länger nicht mehr von diesem gedanken wegkommen, meine mama sagt immer: so schnell stirbt man nicht. aber das hilft mir nicht, weil ich während meiner attacken immer angst habe zu sterben, oder ich habe angst an den nebenwirkung von medikamenten ins gras zu beißen ( ich trau mich nicht die pille zu nehmen, weil ich angst habe daran, an den nebenwirkungen wie atemnot, zu sterben ) ich kann dich voll verstehen, aber was man da tun kann habe ich leider auch noch nicht herausgefunden.
liebste grüße

02.07.2008 05:41 • #5


Danke für die vielen antworten.
Ich werde mir hilfe suchen müssen, denn es wird immer schlimmer. Ich überleg ob ich zu arbeit fahre, denn Auto fahren ist gefährlich.
Jetzt habe ih gerade Brust schmerzen.
Ich will nicht das die Angst mein Leben einnimmt.
Vielen Dank an alle die geantwortet haben es tut gut auch mal verstanden zu werden.

03.07.2008 21:49 • #6


ich weiss nicht ob es dir helfen wird war auch immer so angst vor dem sterben vor krankheiten .
das war echt schlimm bis ich echt krank wurde.
lxmphdrüsenkrebs unbehandelt 3 monate. da stand ich mit der diagnose
wenn du nicht dies und jenes machst 3 monate als erstes aheb ich echt alles geregelt innerhalb von einem wochenende.
dann 4 tage lang nonstopp untersuchungen.
chemo gehabt.
tja was soll ich sagen es ist 6 jahre her und ich bin gesund

03.07.2008 22:12 • #7


Nicht, dass Ihr mich falsch versteht, ich nehme Eure Ängste ernst, aber hat irgendwer von Euch schon mal wirklich direkt mit Tod und Sterben zu tun gehabt? Habt Ihr schon einmal jemanden beim Sterben begleitet und alles, was danach kommt (Prozedere um Beisetzung usw.) geregelt bzw. dabei geholfen?

05.07.2008 15:51 • #8


Schmetterling1968
Hallo Lilly: ich habe meiner Oma beim Sterben zugesehen.

09.07.2008 20:18 • #9


Hallo Schmetterling,

ist es denn nicht eher so, dass Du Deine Oma beim Sterben bzw. auf ihrem letzten Weg begleitet hast? "Zuschauen" hört sich so komisch an!

10.07.2008 13:07 • #10


Ich habe 9 Angehörige verloren von 1999 bis 2005,--- 3 davon hab ich persöhnlich begleitet bis sie starben.
Es war furchtbar.


LG Biggi

10.07.2008 15:30 • #11


Ich habe das Sterben eines Menschen hautnah erlebt. Meine beste Freundin ist mit 46 Jahren neben mir bei einer Autofahrt in den Urlaub gestorben. Ich habe sogar noch versucht, sie wieder zu beleben. Dann habe ich noch 45 Minuten bei ihr gesessen, als der Notarzt an ihr am Arbeiten war. Seit diesem Tag (05.04.2007) sind meine Panikattacken und meine Angst wieder da. Hatte allerdings bis dahin nach einer Therapie 10 Jahre Ruhe. Jetzt wird es langsam wieder besser. Leider ist nunmal nichts so sicher wie der Tod. Ich lerne langsam, loszulassen. Nichts desto Trotz war es ein furchtbares Erlebnis

10.07.2008 15:34 • #12


freggle
hallo lilly

meine mam hat jahrelang mit dem krebs gekämpft. wir haben unzählige chemos durch gemacht, haare weg, haare wieder da, haare wieder weg. gute tage, schlechte tage und mega schlechte tage.
bis sie eines tages ins krankenhaus kam und auf einmal nix mehr ging. der körper hat nicht mehr auf irgendwelche befehle von ihr gehört. ich konnte sie erst nicht besuchen, weil ich einfach nicht von arbeit weg kam und sie auch mehrere kilometer weg in einem krankenhaus lag. aber als ich sie dann besucht hab hat mich echt der schlag getroffen. es war schrecklich. ich hab geheult ohne ende und an ihrem bett gesessen.
sie wusste, dass sie gehen muss. sie war aber solange stark, bis sie mich auch noch mal gesehen hat, alle anderen haben sie ja schon besucht gehabt. einen tag nach meinem besuch ist sie dann gestorben. ich bin noch mal hin gefahren. die ärzte haben sie so schön hergerichtet und extra solange gewartet, bis ich kam, damit ich mich noch verabschieden konnte. ich saß noch zwei stunden an ihrem bett und hab mit ihr geredet. sie war eiskalt und die leichenstarre hatte eingesetzt. aber ich bereue es nicht. ich vergesse diese bilder niemals.

aber der tod gehört zum leben dazu. davor braucht man keine angst haben. genieße das leben solange du noch kannst.

drück dich...

lg freggle

10.07.2008 15:42 • #13


Schmetterling1968
Für mich war es keine "begleiten" in den Tod. Es war durchaus ein zusehen. weil ich konnte ja aktiv nichts tun. Dasitzen, streicheln, Hand halten - und eben zusehen

10.07.2008 18:47 • #14


Aber, liebe "Schmetterling", das ist doch ein Begleiten. Natürlich nur bis zu einem bestimmten Punkt. Den letzten Teil des Weges musste sie alleine gehen. Sie ist in Liebe gegangen, weil Du bei ihr warst und ihre Hand gehalten hast!

Liebe/r freggle!

Deine Mam hat auf Dich gewartet, damit ihr Euch noch von einander verabschieden könnt. Wie schön und traurig zugleich. Verblassen denn die Bilder nicht mit der Zeit und werden durch all die schönen Erinnerungen ersetzt? Wie lange ist ihr Tod her?

Liebe Astrid!

Das, was Du erlebt hast, ist ganz schrecklich. Mir fehlen die Worte. Und dass es Dich so aus der Bahn geworfen hat, kann ich gut verstehen. Was meinst, Du damit, dass Du lernst langsam loszulassen? War Deine Freundin eigentlich krank oder kam es ganz unerwartet?

Liebe Biggi,

war es nur furchtbar oder gibt es an den Erlebnissen irgendetwas, was Dich auch bereichert oder gestärkt hat? Glaubst Du, dass man für sich aus solchen Erinnerungen auch etwas lernen kann?

Ich habe diese Frage gestellt, ob in diesem Thread schon mal jemand mit dem Tod und dem Sterben zu tun hatte, weil ich bei den ersten Einträgen nur von Angst davor, aber nicht von Erfahrungen damit gelesen habe. Und ich frage mich, ob man auch so konkret Ängste vor Tod, Särgen, Leichen usw. entwickelt, wenn man schon mal direkt damit zu tun hatte. Ich weiß es nicht. Natürlich haben wir "Angstler" alle mehr oder weniger Angst vor Krankheit und Kontrollverlust und vielleicht letztendlich vor dem Sterben. Doch ich sehe hier in der Resonanz, dass es da Unterschiede gibt. Ich meine, ich habe auch Angst vor dem Tod und dem Sterben, weil es so unbekannt und fremd ist, weil es so endgültig ist, aber dennoch versetzt mich die Auseinandersetzung damit nicht derart in Panik, dass ich nicht mal Särge sehen könnte. Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich versuche nur zu verstehen. Ich nehme diese Ängste sehr ernst, aber ich denke, wenn man direkt mit dem Tod zu tun hatte, hat man nicht unbedingt weniger, aber dafür anders Angst vor diesem Thema?

Kann man meine Gedankengänge überhaupt nachvollziehen? Sir rühren aus einer ganz aktuellen Erfahrung heraus.

11.07.2008 14:16 • #15


freggle
@lilly

die bilder verblassen nicht. sie ist jetzt schon 6 jahre tot und die bilder begleiten mich immer noch. aber ich habe keine angst vorm sterben. die hatte ich auch vorher nicht.
ich glaube manche menschen haben angst vorm tot, weil sie es sich nicht vorstellen kann und man ja auch niemanden fragen kann, wie es ist bzw sich anfühlt.
und wieder andere menschen entwickeln erst ängste, wenn sie mit dem sterben konfrontiert werden.
und bei wieder anderen ist es vielleicht ganz anders. ich weiß nicht, woran das liegen könnte.

lg freggle

11.07.2008 14:51 • #16


Lilly42
Ich hab den Tot hautnah miterlebt duch den plötzlichen Herztod 2 lieben Menschen in meiner Familie, Der Rest starb an Krebs.Ich selber bin den Tot von der Schippe gesprungen , ich wurde frühzeitig gefunden hatte Glück ich war schwer krank hatte 1 Schutzengel und hatte1 Herzinfarkt, der leichteren Art , Gott sei dank, und Anfangstadium Stufe 1 Krebs.


LG biggi

11.07.2008 15:49 • #17


Die Freundin von mir, die so früh gestorben ist, war tatsächlich schon herzkrank und schrecklich übergewichtig. Da kamen tatsächlich alle Risikofaktoren zusammen. Und trotzdem hat mich ihr Tod "überrascht".

Mit Loslassen meine ich, das ich langsam akzeptiere, dass nichts so sicher wie der Tod ist und dass ich nichts dagegen unternehmen kann. Ich hätte höchstens die Möglichkeit durch Selbstmord die Stunde meines Todes zu bestimmen und umbringen möchte ich mich nicht. (Obwohl es mir an schlechten Tagen schonmal durch den Kopf gegangen ist). Aber ich bin sicher, die Sonne wird wieder scheinen und die guten Tage werden irgendwann wieder überwiegen. Aber in Situtationen, in denen ich eine Panikattacke habe schaffe ich es jetzt (meistens) mir zu sagen, "dies ist eine Panikattacke und du wirst nicht sterben und selbst wenn dem doch so ist, dann gibt es nichts, was du dagegen tun könntest". Meistens geht es mir dann fast schlagartig besser. Das meine ich mit "Loslassen". Aber das geht halt mal besser und mal schlechter.

Ich wünsche Dir auf alle Fälle alles Gute und ganz viel Kraft auf Deinem Weg. Du schaffst das, es dauert halt nur meist ein bischen.

Lieben Gruß Astrid

11.07.2008 16:42 • #18


19.01.2009 15:05 • #19


Hallo Rinii,

also ehrlich gesagt, habe ich keine Angst vor dem Tod, sondern vor dem Sterben.........wenn ich tot bin ist alles erledigt, aber wenn ich todkrank bin und weiß dass ich Sterben muss, davor habe ich Angst und Panik.

Deshalb bilde ich mir ja auch andauernd ein todkrank zu sein.

Habe es halt auch schon bei näheren Verwandten miterlebt, und seitdem ist die Angst vor dem Sterben da.

LG
Fantine

19.01.2009 17:44 • #20



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