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Mausi27
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Hallo ich habe seit ein halbes Jahr Angst vor Krebs Alzheimer zu bekommen oder andere Krankheiten ich bin 27 und Rede jeden Tag nur über Krankheiten oder das ich bald sterbe mein Freund und meine Familie sind schon sehr fertig früher wahr ich ein fröhlicher Mensch ich habe mich total verändert habe richtig große Angst

27.06.2018 #1


256 Antworten ↓
Lokalrunde

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Zitat von Mausi27:
Hallo ich habe seit ein halbes Jahr Angst vor Krebs Alzheimer zu bekommen oder andere Krankheiten ich bin 27 und Rede jeden Tag nur über Krankheiten oder das ich bald sterbe mein Freund und meine Familie sind schon sehr fertig früher wahr ich ein fröhlicher Mensch ich habe mich total verändert habe richtig große Angst


Ich denke auch, wie schon ausgesagt hier, dass es sich um eine Art Angst Erkrankung handelt, die Ursachen können vielseitig sein und meist wird man nicht erfahren warum und wieso es so ist. Bei mir begann es nach dem Tod meines Vaters aber das war nicht der Auslöser meiner Probleme, die lagen viel weiter zurück. Erst viel Später und nach über 20 Jahren in psychotherapeutischer Behandlung verstehe ich so langsam das ich mich einfach Abfinden muss, dies liegt auch daran das ich keine Medikamente nehme die mir eventuell ein wenig helfen könnten wenn ich mir mühe geben würde. Aber ich habe gelernt das ich meinen Körper und meinen Geist nicht damit täuschen kann, jedenfalls nicht langfristig. Ok, ganz kurz mal bei einem Flug nach Mallorca weil ich panische Angst vor Fliegen habe nehme ich schon eine Lorazepam Dura, dass war es dann aber auch schon.

Meine eigenen Gedanken kreisen sehr oft über dem von dir erstellten Thema, ich habe da eine Phobie, denke oft über den Tod nach aber auch über Krankheiten oder dem Serben. Das Sterben und der Tod sind für mich zweierlei Dinge wohl angemerkt! Oft mit meinen Gedanken tief im Thema vergraben was mich dann erreg und ich nicht schlafen kann. Aber auch am Tag bei der Arbeit wenn das Herz mal stolpert weil ich ja auch Raucher bin. So oft dann im Thema und mit der Vorstellung und Fantasie bei Gevatter Tod. Wie mag es wohl sei oder sich anfühlen, dann irgendwann ein unendliches "nichts" ohne Gefühle/Gedanken. Für immer weg und ohne ein zurück, dann wieder dass es ja jedem so ergeht.

Heue nach ganz vielen Jahren eine Zustimmung und Akzeptanz, ich muss akzeptieren und vor allem muss ich im jetzt und heute LEBEN und ein wenig glücklich sein. Freude haben am Leben und froh sein das ich gesund bin, über die hälfte habe ich rum und mich ganz viel damit gequält zu Thema. Vergeudete Zeit sinnlos und es bringt Angst. Ich will das einfach nicht mehr, habe ich dadurch auch soziale Ängste hervor gebracht, es gab Zeiten da traute ich mich nicht unter Menschen ohne ein sehr unangenehmes Gefühl in mir zu tragen. Ich möchte diese Zeit aber ausnutzen ohne Angst.

Ein ganz schwerer Weg den man da absolviert, je früher man da raus kommt desto besser. Das warum und weshalb ist unwichtig weil man viel zu viele Investitionen damit aufwendet und es zu viel Zeit erfordert, weiß man es dann vielleicht einmal und erfährt es kann diese Tatsache einem nicht helfen also lass es lieber.

13.05.2018 09:41 • x 1 #229


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A


Angst vom Tod

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Lokalrunde

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Zum Thema Selbsttötung/Sterbehilfe/Todes Cocktail muss man für sich abwägen, aktiv wird es dies hier bei uns nicht geben in den nächsten Jahrzehnten. Habe eine Patientenverfügung mi Hilfe meines Arztes erstellt, Vorlagen gibt es auf der Seite beim Bundesjustizministerium. Also was gemacht werden darf wenn man nicht mehr selber entscheiden kann, da muss man ganz ausgewogen und sehr genau rangehen. Ich habe nur Schmerz/Beruhigungsmittel Flüssigkeit und Sauerstoff, keine Nahrung/Medikamente und lebenserhaltende Maßnahmen. Außerdem ist es wichtig eine Person (Lebenspartner oder ähnliches) zu benennen die dies alles überwacht und meine Interessen ausführt.

Zitat @püppi2207 "So geht es mir auch". Ist nur das Kopfkino, die Natur hat uns Menschen mit einem Versand gesegnet der vieles nicht begreift. Der Tod aber auch die Unendlichkeit wie beispielsweise das Universum gehören dazu! Hat man eine annähernde Vorstellung wie groß und mächtig es da draußen ist und seit wann es dies alles gibt versuche mal zu begreifen wo sich eventuell dass Ende befinden könnte? Und dann wie dies Ende ausschauen kann (vielleicht als geballte Mauer) aber was befindet sich dahinter - die Unendlichkeit!

Um zur nächstgelegenen Sonne gelangen zu können (4,5 Lichtjahre) würden wir Menschen mit der derzeitigen Technik 80.000 Jahre benötigen. Voyager 1 die 1977 gestartet wurde befindet sich 21,25 Milliarden Kilometer von unserer Sonne entfernt, dass sind erst knappe 20 Lichtstunden. Wir Menschen haben seit gut 70/80 Jahren Funk/Radio, diese Wellen bewegen sich annähernd mit Lichtgeschwindigkeit. Unsere ersten Sendungen im Radio oder Funk haben also gerade mal die nächstliegende Sonne (Alpha Centauri) erreicht.

Ich selber möchte mir gerne Vorstellen was da draußen alles los ist kann es aber nicht wegen dem begrenzten Verstand. Es gab Zeiten da dachten wir der Mittelpunkt wäre die Erde, ganz wenige wagten einen ersten Blick nach oben und wurden deswegen Verurteilt und kamen auf den Scheiterhaufen, dass ist nicht einmal 700 Jahre her. Heute maßen wir uns an und stellen Thesen auf die behaupten wir wären einzigartig. Rein rechnerisch und bei der anzahl von Sonnen mit Planeten im Universum undenkbar, allein dass Milchstraßensystem zu dem wir angehören (am Rand gelegen) misst 100.000 Lichtjahre im Durchmesser und hat in etwa 300 Milliarden Sonnen. Die Milchstraße ist aber klein und es gibt Galaxien die 100 mal größer sind als unsere, dass Hubble-Teleskop erkannte bis dato 900 Milliarden Galaxien.

Und da haben wir noch Angst vor dem Tod? Unendlichkeit auch für unser kleines Leben! Leben ist Energie und Energie geht auch in der Unendlichkeit nicht verloren.

14.05.2018 09:01 • x 1 #236


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B
Fühl dich lieb gedrückt

x 1 #2


Ansche1985
verstehe dich. geht mir genauso. Ich sehe mich Grad auch schon im Hospiz

#3


petrus57
Mit 27 würde ich mir keine Sorgen machen früh zu sterben. Das Risiko Alzheimer oder Krebs im jungem Alter zu bekommen ist eher sehr gering.

x 3 #4


M
Okay danke schön aber das beruhigt mich noch nicht so wirklich

#5


Kay912
Woher kommt denn deine Angst?
Du bist ja wohl nicht morgens aufgewacht und hast diese Angst verspürt

#6


FredM
Hallo Mausi,

das hört sich ganz nach einer beginnenden Angststörung an. Vor allem, weil du das offensichtlich schon ein halbe Jahr lang hast und es dich doch ziemlich einschränkt im Leben.

Bei einer Angsterkrankung kommen sehr oft unterdrückte Gefühle, zum Beispiel aus der Kindheit, in Form von Angst wieder an die Oberfläche. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die Angst sich nun irgendwelche Objekte oder Situationen sucht, die eigentlich aus heutiger Sicht vollkommen irreal sind und überhaupt keinen Grund bieten, angstbehaftet zu sein. Man spricht dann auch von "Übertragung". Das heisst für dich: Wenn du plötzlich Angst vor Krebs oder Alzheimer hast, ist diese Angst aus heutiger Sicht vollkommen unbegründet, es sucht sich nur die Angsterkrankung einen "Aufhänger", wo sie sich zeigen kann.

Wenns nicht besser wird, würde ich dir raten, zu einem Psychiater und/oder einem Psychotherapeuten zu gehen, um dann an der Grunderkrankung bzw deren Auslöser zu arbeiten.

LG

Jörg

x 4 #7


petrus57
Zitat von Mausi27:
Okay danke schön aber das beruhigt mich noch nicht so wirklich


Kann ich verstehen. Leider denken wir Ängstler nicht realistisch. Ich hatte wohl schon immer Angststörungen, nur habe ich die früher wohl nicht so wahrgenommen. Aber Angst vor dem Tod habe ich erst die letzten Jahre entwickelt. Der ist ja in meinem Alter eher realistisch.

#8


Angstmaus29
Ich habe genau die selbe Angst es schränkt mich jeden Tag so ein

#9


B
Zitat von Angstmaus29:
Ich habe genau die selbe Angst es schränkt mich jeden Tag so ein

Wo liegt bei dir die Ursache?

#10


xandr
🔁 Video geteilt von xandr:

#11


M
Ich kann dich so gut verstehen. Ich habe auch seit Dezember wieder Panikattacken. Ich habe große Angst davor an einem Gehirntumor zu sterben. Ich algemeinen große Angst vorm tot. Man kann es schlecht beschreiben wo vor man genau so ne Angst hat. Ich nehme seit 3 Monaten auch antidepresiva, es ging mir auch die ganze zeit gut aber seit letzten Freitag habe ich imner mal wieder so kleine Attacken. Hoffe hier Menschen zu finden die so sind wie ich ( was die Ängste angeht) und mich mit denen austauschen zu können.
Lg

#12


Angstmaus29
Zitat von Bauer-Jani:
Wo liegt bei dir die Ursache?



Habe schon viele nahestehende Menschen verloren und gesehen wie schnell es gehen kann das macht mir alles solche Angst
Heute geht es mir wieder besonders schlecht bin nur am weinen

x 1 #13


B
Dir Taschentücher reicht Sad
Tut mir leid!
Lebe bitte dein Leben bevor du es nicht mehr kannst und lebe bitte ohne Angst!
Lebe wie ein Schmetterling, der flattert auch durch Luft und genießt die Sonnenstrahlen ohne zu wissen, wann es vorbei ist. Smile

#14


Uropanoel
Zitat von Mausi27:
Hallo ich habe seit ein halbes Jahr Angst vor Krebs Alzheimer zu bekommen oder andere Krankheiten ich bin 27 und Rede jeden Tag nur über Krankheiten oder das ich bald sterbe mein Freund und meine Familie sind schon sehr fertig früher wahr ich ein fröhlicher Mensch ich habe mich total verändert habe richtig große Angst


Und das willst du nun 50/60 Jahre lang machen? Angst vor Krebs, Alzheimer und anderen Krankheiten zu haben?
Leb dein Leben und genieß es, du hast nur das eine. Kuss Trost

#15


farbenfroh
Ja, das stimmt. Das Leben will genossen werden.
In einer Depressions- oder Angstphase ist man aber ganz weit weg davon.
Aber auch ich habe seit ca. einem Jahr vermehrt Angst vorm Tod. Wahrscheinlich ist mir jetzt bewußt geworden, wie endlich alles ist.
Außerdem passiert das immer, wenn man liebe Menschen verliert.
Trost geben ist schön, Trost erhalten auch, aber manchmal muß man den Gefühlen freien Lauf lassen.

x 2 #16


M
Mich beschäftigt noch ob ich noch atemreflexe habe und ob ich die einfach so verlieren kann

#17

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B
Kannst du nicht verlieren Mausi 27, die Reflexe sind im Stammhirn gespeichert.

#18


V
Hi mausi27

Ich hab seit meiner frühen kindheit angst vor dem tod aber damals eher in der form das ich Angst hatte das meine mutter stirbt..
Heute hab ich angst das ich sterbe oder meine freundin oder mein vater..
Bei meiner mutter jetzt weniger sie ist nicht mehr so nah an meinem leben da sie in Deutschland lebt und ich in österreich..

Meine angst das ich sterben könnte kam ca vor 2 jahren intensiv auf, damals sollte ich mandel operiert werden und ich schob panik da es meine erste op war und weil ich zeitgleich einen verdacht auf herzrhytmus störungen befundet bekommen hab..
Hab heute noch angst vor krankheiten ganz besonders die das herz betreffen.. Das bekommt man leider nicht so schnell weg wenn überhaupt

Was mich noch runtergezogen hat damals war mein 30er

Wie kam das bei dir auf?
Wodurch wurde deine angst ausgelöst oder verstärkt hattest du verluste in der Familie oder ist etwas passiert das dich betrifft?

Lg

#19


M
Ja und noch eins was ich auf dem Herzen habe ich habe manchmal aber nicht immer und auch nicht jede Nacht und nicht so oft kommt halt Selten vor da bin ich im Schlaf aufgeschreckt und musst 2bis3 Sekunden nach Luft schnappen ich weiß nicht was das ist deswegen habe ich auch sehr große Angst vom schlafen

#20


A


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