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Hallo, nun ist es fast ein Jahr her, und ich habe mich noch gar nicht bedankt. Ich danke jedem, der mir geholfen hat. Ich habe ca. 2-3 Wochen nach dem Post meine Angst verloren. Und durch das lesen im Internet, durch das Sprechen mit meinen Eltern und Musik (!), bin ich immer mehr und mehr der Überzeugung, dass wir mehr sind als nur Fleisch und Knochen.Und tatsächlich: Es ist mir fast schon egal, ob es nach dem Tod weiter geht oder nicht. Also klar schade wäre es schon, wenn Ende ist, aber es macht mir keine panische Angst mehr. Der Gedanke ist nur ein bisschen gruselig. Ich habe somit nicht durch Angst sondern durch Freude das, nun ja, "Metaphysische" gefunden. Ich danke euch allen.

21.07.2020 21:20 • #281



Angst vor dem Tod - wem geht es wie mir? Erfahrungen

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Hey, das freut mich sehr

22.07.2020 15:35 • #282


Sertralinum
Zitat von KleinerRob:
Hallo, nun ist es fast ein Jahr her, und ich habe mich noch gar nicht bedankt. Ich danke jedem, der mir geholfen hat. Ich habe ca. 2-3 Wochen nach dem Post meine Angst verloren. Und durch das lesen im Internet, durch das Sprechen mit meinen Eltern und Musik (!), bin ich immer mehr und mehr der Überzeugung, dass wir mehr sind als nur Fleisch und Knochen.Und tatsächlich: Es ist mir fast schon egal, ob es nach dem Tod weiter geht oder nicht. Also klar schade wäre es schon, wenn Ende ist, aber es macht mir keine panische Angst mehr. Der Gedanke ist nur ein bisschen gruselig. Ich habe somit nicht durch Angst sondern durch Freude das, nun ja, "Metaphysische" gefunden. Ich danke euch allen.


Geht mir genau so

29.07.2020 19:31 • #283


Hoffnungsblick
Zitat von Schlaflose:
Man geht davon aus, dass dieses Phänomen durch dr.oge.nähnliche Hormone ausgelöst wird, die der Körper beim Sterben ausschüttet.


Selbst wenn es so ist, dann ist es kein Beweis gegen das "Jenseits". Denn was ist das denn? Sind Träume z.B. jenseits oder diesseits der "Realität"? Sie werden oft genauso "real" empfunden wie die "Realität".
Hier stelle ich mich hinter C.G.Jungs Interpretation der Wirkllichkeit (in etwa): Wirklich ist, was wirkt.

Viele Menschen mit Nahtoderfahrungen berichten, dass ihre Erfahrungen "im Jenseits" viel realer waren, als die im "Diesseits".
Es passieren auch merkwürdige Dinge: Ein Junge z.B. "erfuhr" bei seiner Nahtoderfahrung, dass er noch eine Schwester hatte. Das hatten ihm seine Eltern verheimlicht, weil sie dachten, er sei noch zu klein zu begreifen, dass seine Schwester als Fehlgeburt gestorbenn war.
Zwischen Himmel und Erde gibt es noch immer viele unerforschte "Wunder."
Wir sind Neandertaler.
Wieso sollten wir denn bereits alles wissen?

29.07.2020 19:59 • #284


Schlaflose
Zitat von Hoffnungsblick:
Selbst wenn es so ist, dann ist es kein Beweis gegen das "Jenseits". Denn was ist das denn? Sind Träume z.B. jenseits oder diesseits der "Realität"? Sie werden oft genauso "real" empfunden wie die "Realität".

Solange es keinen Beweis für das Jenseits gibt, glaube ich nicht daran. Und es wird nie einen Beweis dafür geben, weil es das nicht gibt.

29.07.2020 20:08 • #285


Hoffnungsblick
Zitat von Schlaflose:
glaube ich nicht daran


Ja, glauben kann man, was man will.
Es gibt weder einen naturwissenschaftlichen Beweis für das "Jenseits", noch einen dagegen.
Man kann auch an die heutige, begrenzte (Wir sind noch Neandertaler) Naturwissenschaft glauben.

30.07.2020 21:51 • #286


Annalehna
Es ist eine schöne Vorstellung!

30.07.2020 22:17 • #287


ronjacaitlin
ich habe damals meinen 2. Sohn im Arm gehalten ,während er auf die andere Seite wechselte . Man konnte am Monitor verfolgen ,wie sein Puls sich beruhigte und sich ein Lächeln auf seinen Gesicht ausbreitete ,als er starb . Diesen eigentlich natürlichen Prozess, zu erleben ,hat mir ein ganz grosses Stück der Angst vor dem Tod genommen. Die Angst war früher übermächtigt und irreal beängstigend. lg ronja

31.07.2020 18:19 • x 1 #288


Schlaflose
Und ich war dabei, als meine Oma starb und habe nichts Dergleichen festsstellen können. Ihr Gesicht wurde immer mehr einem Totenschädel gleich, ihr Mund zog sich immer mehr zu einem Loch zusammen und ihr Kiefer hing herab. Als meine Mutter starb, war ich leider nicht bei ihr, es passierte auf der Intensivstation, wo die Ärzte bis zuletzt um ihr Leben kämpften, und ich sie erst sehen konnte, als sie schon ca. 15 Minuten tot war, aber sie sah ganz ähnlich aus wie meine Oma.

01.08.2020 06:53 • #289


Annalehna
Nein so war es es nicht bei den Menschen die habe sterben sehen!

01.08.2020 07:15 • #290


Schlaflose
Zitat von Annalehna:
Nein so war es es nicht bei den Menschen die habe sterben sehen!

Meinst du jetzt mich oder den anderen Beitrag?

01.08.2020 12:54 • #291


Annalehna
@ Schlaflose,habe gerade nochmals geschaut,ja so wie du es geschildert hast,habe ich es noch nicht gesehen.
Die meisten Menschen. sind friedlich eingeschlafen,auch irgendwie erlöst hatte ich den Eindruck,selbst mein Opa der ein Lungenemphysem hatte war zum Schluss ganz ruhig.
Meine Oma war noch fast bis zum Schluss ansprechbar,ich habe sie gefragt ob sie Angst hätte.....sie hat mit dem Kopf geschüttelt und zehn Minuten später ist sie ganz ruhig verstorben.

01.08.2020 13:06 • x 4 #292


Schlaflose
Meine Oma lag schon 3-4 Tage zuhause im Koma und bekam keine lebenserhaltenden Maßnahmen, also auch keine Medikamente und Infusionen. Sie starb eines völlig natürlichen Todes und das hinterlässt natürlich entsprechende Spuren im Gesicht.

01.08.2020 13:59 • x 1 #293


Zitat von ronjacaitlin:
ich habe damals meinen 2. Sohn im Arm gehalten ,während er auf die andere Seite wechselte . Man konnte am Monitor verfolgen ,wie sein Puls sich beruhigte und sich ein Lächeln auf seinen Gesicht ausbreitete ,als er starb . Diesen eigentlich natürlichen Prozess, zu erleben ,hat mir ein ganz grosses Stück der Angst vor dem Tod genommen. Die Angst war früher übermächtigt und irreal beängstigend. lg ronja


Erst mal möchte ich sagen, dass mir das leid tut mit Deinem Sohn...dass ihr nicht mehr Zeit gemeinsam hier auf der Erde hattet.
Für mich das Schlimmste, was mir als Mutter passieren könnte.

Das mit dem Lächeln sehe ich sehr häufig in meinem Beruf.
Auch meine Tante, die 2011 an Krebs verstarb, fing an, direkt vor dem Entschlafen ganz seelisch zu lächeln.
Sie sah fast schon glücklich aus.
Ich glaube Menschen mit einer NTE auch, dass da was ist.
So viele Zufälle gibt es meiner Meinung nach nicht.
Aber ob es weiter geht, wenn Menschen wirklich tot sind, also was nach dem Sterben passiert, das wird wohl nie jemand beantworten können

01.08.2020 14:30 • x 1 #294


Hoffnungsblick
Zitat von stefanieb:
Das mit dem Lächeln sehe ich sehr häufig in meinem Beruf.


Als mein Vater starb, da hat mich, als ich ihn zuletzt sah, sein übernatürliches, Lächeln sehr getröstet.
Zuerst musste ich mir Mut zusprechen, nochmal hinzugehn. Aber dann dieses Lächeln!

Es ist mir bewusst, dass jeder Mensch anders stirbt.

02.08.2020 11:35 • x 3 #295


ronjacaitlin
MIr ist es auch niciht bei jeden Menschen ,den ich habe sterben sehen ,so ergangen das ich die Angst davor verloren habe, eben erst als das mit meinen Sohn passierte ,vielleicht weil die Verbindung eine andere war ,oder man dieses kleine WEsen kurz vorher ausgetragen hat. Mich hat das ganze trotz der Tragik die all das hatte ,irgendwie beruhigt . lg ronja

02.08.2020 18:58 • x 1 #296


Hoffnungsblick
Zitat von ronjacaitlin:
Mich hat das ganze trotz der Tragik die all das hatte ,irgendwie beruhigt .


Das kann ich sehr gut nachempfinden, weil man bei einem so friedvollen Abschied das Gefühl hat, dass es für den anderen gut und richtig war, so zu gehen.

10.08.2020 18:02 • x 1 #297



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