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dasomen

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[Trigger-Warnung]

Jetzt ist es mir tatsächlich passiert, das wovor ich immer Angst hatte. Ich habe lange Zeit alle möglichen Symptome auf meine strapazierte Psyche geschoben und dabei wohl eine ernsthafte Erkrankung übersehen.

Um es kurz zu erklären: Ich hab vor ein paar Jahren auf einmal immer mehr Probleme mit dem Stuhlgang und der Verdauung bekommen. Meine Hausärztin meinte damals, spätestens als ich dann Koliken bekam, dass es wohl die Galle wäre und die Gallenblase raus sollte...das habe ich dann machen lassen und nach dem KH-Aufenthalt ging dann alles so einigermaßen. Aber nicht lange. Dann hatte ich auf einmal einen bitteren Geschmack im Mund. Über Nacht. Ganz schlimm. Und der ging auch nicht weg. Ich dann wieder zur Hausärztin und nachgefragt - sie meinte wahrscheinlich hätte ich einfach genetisch nen höheren Billirubinwert (Gallenfarbstoff im Blut) und ich sollte mir deswegen keine Gedanken machen. Ein Ultraschall ergab nicht viel, denn ich bin ziemlich dick.

Und so lebte ich halt 2 Jahre oder mehr mit häufigen Verdauungsbeschwerden, schob einfach alles auf meine mehr als gestresste Psyche usw.

Ich war auch immer müde, teilweise schon morgens nach dem Aufstehen. Da ich aber panische Angst vor Ärzten habe, war ich dann erst mal nirgendwo mehr...

Tsja und am Freitag war ich nun wieder dort, weil ich wieder Kolikartige Schmerzen hatte, meine Hausärztin vermutete ne Magen-Darm-Sache...hat aber Blut abgenommen und dort einen Billirubinwert festgestellt, der mehr als doppelt so hoch wie normal ist.

Ich habe auch rechts unter der Rippe ein Druckgefühl, das ist offenbar die Leber.

Es sieht so aus, als wenn ich nun einen massiven Stau in der Leber hätte. Und wenn man das mal googelt, (Ich weiß, das soll man nicht,...) kommen wenig harmlose Gründe dafür in Frage.

Der harmloseste ist wohl ein Gallengangstein, von dem man mir schon vor Jahren im Krankenhaus sagte, dass das sehr übel wäre, weil sich bei dicken Leuten wie bei mir bei jeder zweiten Gallengangsteinentfernung eine Bauchspeicheldrüsenentzündung ergibt, die auch heute noch tödlich sein kann.

Die schlimmste ist natürlich Leberkrebs bzw. eine Leberzirrhose.

Soweit zur Vorgeschichte. Und nun sitze ich hier zitternd im Bett - am Donnerstag soll ein CT gemacht werden und danach weiß ich (vielleicht), wie schlimm es werden wird.

Ich bin ganz alleine. Ich habe niemanden mit dem ich reden kann, deswegen schreibe ich es mir hier von der Seele.

Ich habe einfach nur Angst. seufzen

20.11.2016 #1


70 Antworten ↓
D

dernebu
Gast

Sorry sorry sorry, aber @dasomen dir kann man aber irgendwie auch nichts recht machen. Du sagst es gibt viele Menschen, die dicke Menschen hassen. Deine Gesundheit scheint auch beeinträchtigt durch dein Gewicht zu sein. Aber dann sagt du "selber habe ich kein Problem mit dem Gewicht". Ich bin an sich kein Freund von offenen Worten. Aber hör auf dich in deinem Selbstmitleid zu suhlen.

ICH meine das nicht negativ. Du schreibst, dass du Probleme nach der Gallen-Op hattest bzw hast. Durchfall und so. Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster. Du bist bestimmt nicht so dick geworden, weil du dich gesund ernährst . Auch ich habe ewig unter Durchfällen gelitten. Auch bei mir ging das Essen manchmal direkt durch. Aber oh Wunder, nach dem ich meine Ernährung umgestellt hatte, sind diese Probleme jetzt fast weg. Klar manchmal habe ich auch noch Tage mit "ungesunder" Ernährung, da sind dann die Durchfälle auch wieder da.

Ich selber war auch sehr Übergewichtig und ja es gibt Menschen, die mit "Fetten" nicht klar kommen. Ich habe auch nicht aus Optischen Gründen abgenommen. Fand mich zwar Fett auch nicht schöner, aber auch Dünn bin ich kein Hingucker. Auch meine schlechten Blutwerte haben mich nicht zum abnehmen angespornt. Meine schlechten Leberwerte und co habe ich einfach auf verschiedene Medikamente, die ich seit Jahren nehme, geschoben.

Letztes Jahr im Sommer war ich mit meinen Kindern in einem Freizeitpark und dort wollten die Kinder natürlich, dass ich auf alle Geräte mitkomme. Klappte auf den ersten Geräten auch noch relativ gut. Dann kam die böse Wasserbahn, wo man mit nem Schlauchboot runter fährt dran. Ich wollte in dieses Boot einsteigen und blieb mit einem Bein an ner Lasche hängen. Ich fiel praktisch Kopfüber dort rein und kam auf dem Rücken zum liegen. Ich kam wegen meiner dicken Wampe (Ich hatte wirklich fast ausschließlich nur am Bauch das Übergewicht) nicht mehr ohne eigene Kraft aus dem Ding heraus. Irgend jemand halb mir dann hoch. Aber fast alle Leute waren die ganze Zeit am Lachen. Ok. Es muss auch zum schreien ausgesehen haben. Meine Söhne (8 und 9 Jahre) haben das natürlich auch mitbekommen. Sie merkten, dass ich mich wegen dem Lachen der anderen schlecht fühlte. Sie sagten, dass die anderen alle Blöd sind.

Ich habe mich so geschämt. Das war der Punkt, an dem ich nicht mehr so Fett sein wollte.
Ich hab es allerdings nicht sofort geschafft abzunehmen. Ich habe extrem lange, extrem viel Cola gesoffen. An irgend nem Abend im September 2015 , nachdem ich schon Literweise Cola in mich reingeschüttet hatte und vorher auch schon Tonnenweise gefressen hatte, bekam ich so fürchterliche Magenschmerzen. 2 Tage ging das so. Ich dachte mein Magen zerreist. Ab dem Tag habe ich fast nur noch Wasser getrunken. Nach 2 Wochen merkte ich, dass ich nur durch das "Wassertrinken " schon fast 2 Kilo abgenommen hatte. Das motivierte mich schon, ich machte gefühltes FDH. Nach fast 8 Wochen hatte ich schon 6-7 Kilo weg. Ich war erstaunt.
Ich fing an meine Ernährung umzustellen. Von sehr viel Fleisch + viel Zucker auf mehr Gemüse und "gute" Kohlenhydrate. Ich machte mir ne Kalorienobergrenze und hielt dies auch fast immer ein. Innerhalb von gut 7-8 Monaten hatte ich fast 30 Kilo Gewicht verloren. Nach ner Zeit ging es natürlich nicht mehr so schnell mit dem Gewichtsverlust. Auch der Sommer und die damit verbundene "Grillzeit" taten ihr übriges. Aber ich achtete zu 60 % trotzdem noch auf meine Kalorienobergrenze. Ich nahm über den Sommer nicht ab aber auch nicht wirklich zu. Was ja schon mal nicht schlecht war. Jetzt im Herbst verliere ich wieder Kilos. Ganz meine alten "Essgewohnheiten" will ich gar nicht abstellen. Aber am Ende des Gewichtsverlustes waren meine Leberwerte wieder vollkommen normal. Auch andere Blutwerte (Triglitzeride oder wie die heißen ) waren wieder fast im Normbereich. Auch mein Blutdruck sank wieder in nem "hohen" Normalbereich.

Woraus ich aber hinaus will. Dir geht es schlecht, du hast Angst vor schlimmen Erkrankungen, die Erkrankungen (bis auf das mit der Niere) kommen meist durch schlechten Ernährungsstil. Als wenn die Angst nicht schon schlimm genug wäre. Nein du schadest deinem Körper und dadurch beschwörst du doch erst schlimmere körperliche Krankheiten herauf.

Dein Übergewicht, wird nicht alleine dein Problem sein. Aber est ist eine erste Baustelle, die du selber beheben kannst. Du glaubst gar nicht, wie sich deine Außenerscheinung auf die Mitmenschen auswirkt. Ich habe plötzlich Komplimente von Mitmenschen erhalten, auch wenn ich es vorher nicht geglaubt hatte, es hat mich zusätzlich angespornt.

Wir beide sind fast gleich alt. Haben sehr ähnliche Probleme. Aber ich kann und will nicht glauben, dass unser Leben deswegen "Zuende" sein soll. Rede dich nicht überall heraus. Natürlich werden nicht alle Probleme an einem Tag gelöst. Aber oft ist es doch so. Man hat gefühlte 100 unlösbare Probleme. Man löst 1 davon und schon scheint das 2te, was vorher noch unlösbar erschien, doch irgendwie anpackbar.

Ich weiß nicht wie deine anderen Baustellen in der Familie und Co aussehen, aber auch da kann man Möglichkeiten finden. Ich weiß andere motivieren ist immer leichter als sich selber zu helfen*g*

Außerdem ist bei deinen ganzen Untersuchungen doch bisher nicht schlimmes rausgekommen. Und selbst wenn dann mal was negatives dabei gefunden wird. Vieles kann man heutzutage heilen.

So ich habe genug geschrieben. Vielleicht liege ich ja vollkommen daneben, mit dem was ich schreibe, aber wenn nicht, dann hat es sich ja doch gelohnt Very Happy

Sorry für den Doppelpost. Habe gerade nen anderen Beitrag von dir gelesen. Bei deiner Wohnsituation mit den Eltern ist es ja kein Wunder, dass du Ängste vor schlimmen Erkrankungen entwickelst

19.11.2016 15:58 • x 1 #70


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A


Leberstau - Angst vor dem Tod

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L

life
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Alkalische Phosphate (AP) Wert? Blutzucker ist gut und normal. Vermutlich warst du ziemlich aufgeregt bei der Messung. Dann ist es zwar immer noch nüchtern, aber durch den Adrenalinspiegel wurde entsprechend viel Zucker aus der Leber ausgeschüttet sodass auch ein Wert von 100 super ist. (sonst wäre er viel höher).

Also ich glaube offengesagt, nachdem was du schreibst, dass du ein Problem mit deinem Gewicht hast. Du schreibst zwar selbst "ist mir völlig wurscht optisch" auf der anderen Seite schreibst du "ich bin sowieso gewohnt [...]". Das klingt gedanklich nicht gesund, und auf keinen Fall als "ich habe damit kein Problem". Es klingt offengesagt total nach Kapitulation. Du hast dich eben abgefunden, du hast dich eingerichtet, es ist nun halt so. Bitte lass dir nochmal gesagt sein: Dein Leben könnte total anders laufen, wenn du diese Kapitulation als solche anerkennst und endlich was dagegen unternimmst. Und wenn dus nicht wegen der Optik tun willst - ist OK - dann siehe deine jetzige Themen als Warnschuss deines Körpers an nun endlich etwas dagegen zu tun.

Wenn nicht aus der Optik heraus, dann gefälligst der Gesundheit wegen. Was dein Beweggrund am Ende ist, ist sowieso egal, wichtig ist, dass es zu entsprechender Aktivität führt.

Sei dir darüber im Klaren, dass du ja noch jung bist. Du hast kein Diabetes, sei dir aber auch im Klaren darüber, dass dein momentaner Zustand noch gut ist. In 10 Jahren - wenn du nichts machst - kommt Bluthochdruck und und und dazu. Und dann schreibst du wieder hier du hättest Todesangst vor xyz. Das ist inetwa so, als wenn man freiwillig einfach abwartet dass etwas gesundheitlich schlimmeres kommt, und wenn es dann kommt man total panisch wird.

Sieh deine momentanen gesundheitlichen Themen als Warnschuss, das jetzt wird gut ausgehen und mach Sport und nimm ab. Nochmal: Arbeitest du? Hast du eine Frau? Kinder?

Sei dir immer im klaren, dass du für dein Leben verantwortlich bist. Willst du etwas ändern, musst du auch dein Verhalten ändern. Wenn du immer das selbe tust und aber erwartest dass sich was ändert oder eig. unzufrieden bist, dann ist das nicht verwunderlich. Veränderungen beginnen mit geänderten Verhaltensweisen.

Bitte nochmal - finde dich nicht damit ab wie es jetzt ist. "Ist halt so" ist Kapitulation, nichts weiter. Und zwar falsche Kapitulation.

Vlt. solltest du auch darüber nachdenken weg von deinen Eltern zu ziehen?

Es klingt nach deiner Schilderung offengesagt nicht wirklich nach einer Angstsymptomatik. Es wirkt eher in Richtung depressive Verstimmung. Das würde auch begründen, wieso du dich abgefunden hast, weil einfach der Aktivitätsdruck nicht gegeben ist (bspw. durch veränderte Serotoninspiegel im Gehirn).

Du schreibst auch "ich bin zwar dick, Aber auch emotional dünnhäutig". Dein "Aber" verstehe ich nicht ganz. Alle Dickeren Menschen die ich kenne, sind sehr sensibel und emotional, eben weil sie in der Vergangenheit auch selbst durch negative Bewertungen entsprechende Ablehnungserfahrungen gemacht haben, sodass diese sehr sensibel werden. Das ist aber keine Schwäche, sondern eine absolute stärke. Denn diese emotionale Intelligenz, Sensibilität, ist ein Segen - es macht dich einfühlsam und damit zur Bezugspersonen für viele Menschen um dich rum.

Mein echter Ratschlag: Lasse dich psychotherapeutisch behandeln - und gebe dich nicht deiner vermeintlich aussichtslosen Situation ab. Du kannst alles verändern, wenn du nur willst. Im übrigen gibt es genau so viele Menschen die Dicke komisch begutachten, wie es Menschen gibt die Dürre beleidigen. Die Mitte ist meist relativ breit gespreizt, insofern würde mit Sicherheit auch ein moderater Gewichtsverlust von 20-25Kg ziemlich wirken. Und wenn nicht wegen der Optik, dann eben wegen der Gesundheit. Mach es!

18.11.2016 15:27 • x 1 #48


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L
Hallo,

Du bekamst die Beschwerden ja nach der OP. Dort hätte man was bösartiges gesehen....den Beschwerden anch zu urteilen, hättest du ja schon damlas was gehabt. und nach zwei Jahren hättest du massivere Probleme, wenn es was bösartiges wäre.

Ich vermute einen Stein. Komplikationen nach Gallen OP´s sind nicht selten, aber behandelbar.

x 1 #2


dasomen
Ja, aber das Komische ist, damals in der Gallenblase hat man schon einen Stein vermutet und keinen gefunden...nur "Schlamm"

Und wie gesagt, selbst wenn es "nur" ein Stein ist, aus dem Gallengang bekommt man den nicht ohne gewaltiges Risiko wieder raus...

#3


L
Man kann den zertrümmern, und dann wird das abgesaugt.

Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß du was bösartiges hast. Es hängt offenbar alles mit der Op zusammen.

Verwachsungen oder ein Stein.

Oder mehrere Steine.

Lass das Googeln besser sein, ich habe mich auch schon desöfteren totgegoogelt....schrecklich .

x 1 #4


dasomen
Danke für Deine Antwort...irgendwie macht mich das alles fertig...meine Stressresistenz ist langsam bei 0...ich werde bei Krankheiten sowieso paranoid...und wenn dann sowas erschreckendes ist.... seufzen

#5


L
Ich habe mir schon unzählige tödliche Krankheiten herbeigegoogelt.

Und ich lebe noch.

Aber ich weiß genau was du meinst..diese Angst ist scheußlich.

#6


dasomen
Meine Ärztin meinte heute beim Ultraschall, es könnte auch die Bauchspeicheldrüse sein...

Jetzt bin ich völlig panisch...hab am Donnerstag erst einen CT Termin...

Habe die letzten Tage nur Zwieback gegessen und selbst da bläht sich alles auf in mir und verkrampft.


Ich hab solche Angst...

#7


S
Hallo,

selbst wenn es wirklich die Bauchspeicheldrüse ist, muss das doch kein Krebs sein-
da kann man auch Entzündungen haben und die kann man auch behandeln.

Ich verstehe deine Angst, aber mach dich nicht fertig. Ich weiß, leicht gesagt, aber denk erstmal an das wahrscheinlichere, nicht an das Schlimmste!

#8


T
Die anderen Antworten finde ich gut.

Logisch und klar an Fakten orientiert.

Ich kann mich dem nur anschließen.

Du hast ganz sicher nichts wirklich schlimmes. Am Donnerstag nach deinem CT wirst du aufatmen können.

Alles Gute bis dahin.

#9


Hazy
Hatte ich auch. Sogar schon knallgelben Stuhl. Mein Entzündungswerte waren aber kaum erhöht und im US haben 3 Ärzte nichts gesehen. Dazu super doll Schmerzen, an der selben Stelle, wie du es beschreibst.
Aus lauter Verzweiflung wollten die Ärzte schon meine Leber punktieren. 5 Minuten vor der OP wurde noch einmal geschaltet und Arzt Nr 4 hat dann gesehen: Fette Gallenblasenentzündung, aber gut versteckt gehalten. Gallenblase noch am selben Tag raus. Beschwerden weg.

#10


dasomen
Ja, aber wie gesagt meine Gallenblase ist schon raus...

Was mach ich nur...wenn am Donnerstag was Schlimmes gefunden wird...

Und wenn nix gefunden wird gehts dann bestimmt weiter...Darmspiegelung, Magenspiegelung...und das alles
mit Magenkrämpfen...Wochenlang....

weinen

#11


Hazy
Bei der Magenspiegelung werden sie sicher den Gallengang noch mal genau untersuchen. Vielleicht hat sich dort wirklich etwas versteckt.

#12


dasomen
Vor den Spiegelungen hab ich auch solche Angst...das überfordert mich alles komplett...

#13


L
Magen Darm Probleme sind nur in Ausnahmefällen bösartig.Meistens stecken harmlosere Dinge dahinter....allerdings muss ich dazusagen,daß für mich alles was nicht Krebs ist,harmlos ist.

Alles andere ist behandelbar. Krebs zwar auch,aber man lebt mit solch einer Diagnose in ständiger angst.( tun wir das nicht auch?...eigentlich absurd.

Alles Gute für heute,kannst ja mal berichten.

Lg

#14


Jolixa
Zitat von hazyhue:
Bei der Magenspiegelung werden sie sicher den Gallengang noch mal genau untersuchen. Vielleicht hat sich dort wirklich etwas versteckt.



Geht leider nicht bei einer Gastroskopie....aber eine Endosonographie würde Klarheit über Gallengänge und Pankreas bringen-ohne schädliche CT-Strahlung!LG

#15


Jolixa
Zitat von dasomen:
Vor den Spiegelungen hab ich auch solche Angst...das überfordert mich alles komplett...

Warum das denn? Schlafspritze und gut ist es!LG

x 1 #16


dasomen
Ich hab solche Angst...wenn da irgendwas schlimmes rauskommt beim CT kann ich glaube ich nicht damit umgehen...

#17

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L
Zu 95 % kommt nix schlimmes raus.

Du steigerst dich ja total rein..bist voll im Todesangst Kreislauf. Klar das dein körper dir stress macht..mit deinen Symptomen.

Und selbst wenn das schlimmste eintreten würde..dann würdest du mit der situation wachsen.

Liebe grüße!

x 1 #18


petrus57
Wünsche dir alles Gute für heute. Wirst es schon schaffen.

Petrus

x 1 #19


dasomen
Ich danke Euch. Bin wieder zurück vom CT.

Ich bin schon vorm Haus des Radiologen fast zusammengeklappt vor Angst...

Je näher ich kam, umso sicherer war ich, dass mit mir gesundheitlich was nicht stimmt. Und dass es keine Kleinigkeit ist. Dieses Gefühl wurde immer stärker und zum Schluß hätte ich am liebsten um Hilfe geschrien, weil ich so verzweifelt und hilflos war.

Leider war die Arztpraxis auch keine wirkliche Hilfe. Einen Arzt habe ich nicht zu Gesicht bekommen, eine Nachbesprechung gäbe es nicht wurde mir eiskalt mitgeteilt. Der Arzt würde sich das nachmittags in Ruhe anschauen und dann morgen das Ergebnis meiner Hausärztin faxen...ich hatte natürlich gehofft, heute wenigstens ein wenig Gewissheit zu bekommen...

Meine Hausärztin arbeitet immer nur halbe Tage, ob morgen das Ergebnis da ist, weiß die Praxis auch nicht...also kann es sein, dass auch das Wochenende noch keine Entwarnung bringt.

Und eine Entwarnung wird es sicher eh kaum, denn irgendeine Ursache muss es ja geben und im Zweifel geht die Odyssee dann weiter...

Und dabei bin schon seit Anfang dieser Woche komplett psychisch am Ende...

Ich habe auch kein Hungergefühl, obwohl ich schon seit 3 Wochen auf Diät bin...

...die Radiologie wollte mich sogar schon fast wegschicken, weil sie dachten, ich passe nicht durch diese Röhre...die Demütigungen nehmen kein Ende.

#20


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