Hallo.....
Gestern hatte ich Therapie mit meiner Psychologin. Ich habe das erste mal
nicht geweint wie nen kleines Kind, sondern konnte erzählen und erzählen ohne das der Klops in meinem Hals mir das verboten hat. Kennt Ihr das, man hat einen Gedanken den man mit teilen mag und es kommt nicht aus der Kehle und alles schnürt sich zu, als wenn Dir jemand ein 5cm großes Stück irgendwas zwischen Kehle und Stimmband legt und nichts entweichen kann ausser unendliche Traurigkeit

?
Ich galube meiner Psychologin haben gestern die Ohren und das Hirn gequalmt

. Und die Zeit war ruckzuck vorbei
Am Abend habe ich mich noch mit einem guten Bekannten in einem Cafe getroffen und wir haben 3 Std. nur gequatscht! Normalerweise ist es mir
nicht möglich in Cafe`s zu sitzen, da Panikattacken stets die Stimmung verderben. Auch ist es mir nicht immer möglich Verabredungen ein zu halten, musste sehr oft mit den bescheuertsten Ausreden absagen, weil ich mich nicht gut gefühlt habe. Aber im nach hinein habe ich es immer bereut nicht hingegangen zu sein und hatte ein tierisch schlechtes gewissen

So konnte ich in den letzten Jahren auch keine Freundschaften aufrecht erhalten!
Um so glücklicher bin ich jetzt das sich aus der guten Bekanntschaft scheinbar eine gute Freundschaft entwickelt. Ich bin ehrlich ihm gegenüber und er weiß von meiner Angststörung! Ich find es so schön das es Menschen in meinem Umfeld gibt die mich nicht negativ bewerten, obwohl sie mit GAS nicht wirklich was am Hut haben. Sie bestärken mich in meinem "TUN" und geben Kraft und Halt! Ich habe scheinbar die ganzen Jahre mein Umfeld völlig falsch interpretiert, mir stets und immer Gedanken gemacht wie ich auf andere wirke und nicht ob sie mich gern mögen
Es ist noch ein langer Weg, aber der Anfang ist gemacht! Ich bleibe mit Psychotherapie und der Therapie mittels NIS am Ball und mal sehen was mir die Tagesklinik bringen wird !
Einen Angst- und Panikfreien Tag für Euch.....wünscht Sydney
