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Hi Leute

Bin vor kurzem durch Zufall auf das Griechisches Eisenkraut (Sideritis scardica) gestoßen weil ich eine alternative für Johanniskraut suche welches ich leider nicht vertrage.
Habe dann etwas herum gestöbert und anscheinend wirkt das Eisenkraut auf Serotonin, Noradrenalin und Dopamin.
Es würde anscheinend bei Depressionen, Angststörungen-Panikattacken,ADHS, Demenz einen positiven Effekt aufs Gehirn haben.
Daher nun die Frage ob jemand das Griechische Eisenkraut oder auch Bergtee genannt, kennt oder vielleicht bereits trinkt und Erfahrungen damit weitergeben kann.

Lg

Dominik

15.09.2017 13:50 • 15.09.2017 #1


18 Antworten ↓


Hi, ich weiss nicht wie stark deine Beschwerden sind. Eisenkraut sagt mir nichts. Pflanzliche Mittel sind meist nicht so wirksam. Zur Beruhing hab ich Lavendelöl ausprobiert. Es gibt noch Kava Kava, da kommt man in Deutschland nicht so leicht ran. Das hilft gegen Depression und Unruhe. Anonsten hab ich noch einige andere planzliche Mittel ausprobiert, aber dazu musste ich nach Holland reisen

15.09.2017 16:17 • #2



Alternative zu Johanniskraut

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Von Griechisches Eisenkraut habe ich noch nichts gehört. Über das nordische Rosenwurz habe ich mich etwas eingelesen, aber noch nicht bestellt. Wirkt auch auf Serotonin- und Dopaminspiegel. Gruß

http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Rosenwurz

15.09.2017 16:37 • #3


Gerd1965
Zitat von Carbonx:
Hi Leute

Bin vor kurzem durch Zufall auf das Griechisches Eisenkraut (Sideritis scardica) gestoßen weil ich eine alternative für Johanniskraut suche welches ich leider nicht vertrage.
Habe dann etwas herum gestöbert und anscheinend wirkt das Eisenkraut auf Serotonin, Noradrenalin und Dopamin.
Es würde anscheinend bei Depressionen, Angststörungen-Panikattacken,ADHS, Demenz einen positiven Effekt aufs Gehirn haben.
Daher nun die Frage ob jemand das Griechische Eisenkraut oder auch Bergtee genannt, kennt oder vielleicht bereits trinkt und Erfahrungen damit weitergeben kann.

Lg

Dominik

Wenn du gröbere Beschwerden hast, wirst du mit Tees nichts ausrichten können.
So viel kannst du gar nicht trinken, damit eine therapeutische Dosis zustande kommt.
Schon eher könntest du die Kapselform versuchen, wo die Dosis genau beschrieben ist.
Von Kava Kava würde ich dir wegen NW (leberschädigend) abraten

15.09.2017 16:38 • x 2 #4


Leberschädigung, naja hab ich auch schon gehört. Das waren wohl Einzelfälle und könnte man jetzt ausdiskutieren. Muss aber nicht sein. Die Psychopharmaka haben doch auch Nebenwirkungen ohne Ende. Möchte nicht wissen, wie viele Menschen schon durch Neuroleptika gestorben sind. Natürlich wird das nicht an die große Glocke gehängt.

15.09.2017 16:45 • #5


Ich habe früher Zinkum valerianikum genommen und baldrian.

15.09.2017 16:48 • #6


Gerd1965
Zitat von FabBln:
reduzieren können

Ja richtig können.

Meine Einstellung ist jedoch, lieber 60 Jahre einigermaßen glücklich zu leben, als 70 Jahre Graus.
Nun Neuroleptika sind kein Spaß, da hast du recht, trotz allem für viele Menschen wichtig, um den Alltag zu meistern. Es hat alles ein Für und Wider
Ich weiß nicht ob du rauchst, hier ist die Lebenserwartung ebenfalls sehr (sogar) eingeschränkt, kümmert das die Raucher?

15.09.2017 16:56 • x 1 #7


Ich habe selbst jedes erdenkliche Antidepressivum und Neuroleptikum im Laufe der Zeit durchprobiert. Die Medikamente sind fast immer nur ein Kompromiss, um mit den Symptomen einigermaßen durchs Leben zu kommen. Die wenigsten sind glücklich damit. Dageben ist Kava Kava ein Spaziergang.

15.09.2017 17:23 • #8


Gerd1965
Zitat von FabBln:
Ich habe selbst jedes erdenkliche Antidepressivum und Neuroleptikum im Laufe der Zeit durchprobiert. Die Medikamente sind fast immer nur ein Kompromiss, um mit den Symptomen einigermaßen durchs Leben zu kommen. Die wenigsten sind glücklich damit. Dageben ist Kava Kava ein Spaziergang.

Deshalb gibt es nur eine Lösung, jeder wie er meint

15.09.2017 17:29 • #9


Ich habe keine Ahnung was die Lösung ist. Nach 15 Jahren Suche und Forschung habe ich leider nichts gefunden, was mir irgendwie helfen konnte.

15.09.2017 17:32 • #10


Achso. Wenn es darum geht, was final hilft, dann ist und natürlich zum einen die Psychotherapie, die jahrelange Umsetzung des Erlernten und medikamentöse Unterstützung.

15.09.2017 18:35 • x 1 #11


Wenn das auch nicht hilft, dann hat man ein Problem

15.09.2017 18:48 • #12


Gerd1965
Zitat von FabBln:
Ich habe keine Ahnung was die Lösung ist. Nach 15 Jahren Suche und Forschung habe ich leider nichts gefunden, was mir irgendwie helfen konnte.

Ja das ist nicht erquickend
Ich litt ja nur unter massiven Panikattacken.
Was half?
Sertralin für 1 Jahr, dadurch das Gröbste wieder hergestellt. 1 Jahr Paroxetin,
Sanierung meines Umfeldes (sämtliche Freunde abgeschossen, denn in schlechten Zeiten hast du niemanden). Seitdem nur noch Bekannte und Taten auf Gegenseitigkeit.
Erlernen von Entspannungstechniken (Chakrenmeditation, Farbtherapie, progressive Muskelentspannung nach Jacobson).
Sehen des Lebens aus einer gewissen Distanz, Gesundheit und körperliches Wohlbefinden pflegen.
Das war in groben Zügen mein Erfolgserlebnis.

Vielleicht wirst du dich fragen, was ich hier dann mache...
Ich habe hier liebe Leute kennen gelernt, die ich nicht mehr missen möchte.
Gelegentlich teile ich mein Wissen in punkto der Laienmedizin und manchmal bin ich auch ein unverschämter user, aber das gehört einfach dazu

15.09.2017 18:57 • x 3 #13


@gerd52 Super Gerd! Gratulation, sowas hört man selten. Ein Problem aber gleich Rundumschlag und auf 5 Wegen zum Ziel, ich denke auch, dass es bei hartnäckigen Krankheiten nicht nur ein Problem (physisch/psychisch) gibt, und mehrere Felder beackert werden müssen. Was nützt die beste Pille, wenn Dein Umfeld Sch....ße ist. Ich denke auch, die Psychopharmaka können nur so eine Art Krücke sein, um da wieder raus humpeln zu können. Denn leider ist es ja nicht so, dass, wenn man psychisch krank ist, man einfach was einnimmt und dann ist mit dem Medikament das Befinden so, wie das eines gesunden Menschen. Völlig Symptomfrei. Schön wär's! Wenn Du es in Prozenten ausdrücken müßtest, um wie viel geht es Dir da heute besser?

15.09.2017 20:03 • x 1 #14


Gerd1965
Zitat von Gnomenreigen:
Wenn Du es in Prozenten ausdrücken müßtest, um wie viel geht es Dir da heute besser?

Es klingt zwar übertrieben, aber ich kann sagen, dass es zu früher nicht der geringste Vergleich ist und ich mich mit Sicherheit psychisch und körperlich (außer meiner körperlichen Erkrankung) zu 95% besser fühle und ohne Weiteres bis an mein Lebensende so weiterleben möchte.
Das wohl Wichtigste für mich ist die Gesundheit (natürlich auch innerhalb der Familie) und das Gefühl, von meinen erwachsenen Töchtern gebraucht und geliebt zu werden.
Mehr brauche ich nicht mehr!

15.09.2017 20:52 • x 2 #15


@gerd52 das hört sich schön und reflektiert an! Endlich mal jemand, der es gepackt hat. Und 95% Prozent Verbesserung, das ist doch wie ein anderes, neues Leben! Mir geht es ähnlich, nur die Gesundheit ist als Wunsch geblieben, die meisten anderen Probleme sind lösbar....außer Krankheit und Tod. Und wer eine funktionierende Familie hat, ist reich beschenkt....sagt jemand ohne

15.09.2017 21:02 • x 1 #16


Hallo,

ich hab mir vor kurzem bei Amazon Moodlift bestellt.
Ich wollte das unbedingt ausprobieren, weil es überall so tolle Bewertungen hat.
Leider ist es oft nicht lieferbar.Da hatte ich wohl gerade Glück.
Ich musste aber nach 3 Kapseln aufhören,weil ich das Piperine da drin mit dem Magen nicht vertragen habe.
Hat mich seht geärgert,denn es soll echt gut helfen.
Siehe die Bewertungen. Vielleicht bringt es dir was ?

https://www.amazon.de/Pflanzlicher-Stim ... B01D4P4RDI

lieben Gruß

15.09.2017 21:16 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

@Malin Mir ging es genau so, ich vertrage das auch nicht. Ist aber auch kein Wunder, das Zeug soll ja die Magenschleimhaut reizen, damit so die Wirkstoffe besser aufgenommen werden. Im Fachjargon heißt das die Bioverfügbarkeit erhöhen. Ich bekomme Magenschmerzen davon.

15.09.2017 21:31 • #18


@Gnomenreigen

Ja bei mir hat echt der ganze Bauch bis zur Speiseröhre gebrannt.
Das mit der Bioverfügbarkeit hatte ich vorher gelesen,aber etwas weniger von diesem Piperine wär besser
Ich dachte ich hätte Tabasco getrunken .

Scheinbar wird es aber von vielen sehr gut vertragen.Echt schade

Hab ich mal wieder Pech gehabt.

LG

15.09.2017 21:44 • #19



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