Pfeil rechts
1

Hallo Ihr Lieben,

ich habe mich lange nicht gemeldet, aber immer mal wieder ´reingeguckt.

Es ist bestimmt für einige von euch interessant zu erfahren, dass es auch ,zumindest für die eine oder andere, eine Alternative geben kann.
Ich habe von etwas April bis September Cipralex genommen, zum Schluss nur noch 2mg. Die Medikation war auf jeden Fall im Frühjahr meine Rettung und ich kann wirlich sagen, dass Cipralex das für mich bisher nebenwirkungsärmste AD war.
Ich bin nur einfach sehr skeptisch, was diese Medikamente langfristig im und mit dem Gehirn machen. Es gibt schließlich keinerlei Langzeitstudien.....das müssen wir immer im Hinterkopf behalten.

Da ich hin und wieder Auramigräne (also keine Migräne, aber die Aura) habe, kam mein Hausarzt zwecks Therapie der Aura auf Propranolol, das ist ein Betablocker, Medikamente, die ja eigentlich zur Blutdruckregulierung und bei Herzinsuffizienz eingesetzt werden.
Es ist kein Novum, dass Betablocker hin und wieder zur Angstbekämpfung eingesetzt werden, da gibt es unterschiedliche Meinungen, ob es sinnvoll ist oder eben auch nicht.
Ich begann mit sehr wenig, 10 mg, bin jetzt bei 30 mg, immer noch eine sehr geringe Dosis

- UND: ES GEHT MIR GUT.

Es geht mir besser als es mir mit ADs je gegangen ist! Ich bin jetzt etwa sechs Wochen dabei. Es ist nicht so, dass ich keine Angst mehr vor Krankheiten habe, jeden Tag habe ich neue Symptome, die Angst will sich einschleichen, schafft es aber nicht so richtig. die große Aufregung bleibt aus!

Nicht jeder Betablocker ist zur Angstbekämpfung geeignet, es sollte schon der Wirkstoff Propranolol sein.
Ich bin von Natur aus hypoton, ( 80:50 in etwa) und hatte Bedenken, dass der Blutdruck weiter abrauscht, dem ist aber nicht so.

Außerdem wende ich, auch seit dem Frühjahr, eine 3% Progesteroncreme an. Progesteron ist ja ein "Wohlfühlhormon", mag sein, dass diese Creme ihr Übriges tut. Bei Interesse googelt einmal unter "natürliches Progesteron" , kein Gestagen! und 3% sollten es schon sein.

So, Ihr Lieben, soviel von mir, vielleicht auch ein Hoffnungsschimmer für euch. Mich würde natürlich auch sehr interessieren, wie es den "Cipralex-Einnahmewilligen" vom Frühjahr so ergangen ist, da habe ich lange nichts gehört bzw. gelesen.

Alles Liebe,

Charly

16.11.2013 00:14 • 01.05.2021 x 1 #1


5 Antworten ↓


meine Meinung zu Medikamenten ist: so wenig wie nötig
und das Ziel sollte nicht eine jahrelange Dauermedikation sein,
sondern dass es irgendwann auch wieder ohne geht

Ich denke, dass die langfristige Medikation sich auch auf die Persönlichkeit auswirkt
also zu einer Persönlichkeitsveränderung führt,
die Dich wiederum auch wieder nicht zufrieden oder glücklich macht
versuche parallel auch einen aneren Umgang zu finden
mit Ängsten,
herausfinden, was Dein Körper Dir damit sagen will
Therapie vielleicht auch, und was es eben so alles gibt an Umgangstechniken

falls Du Lust hast, könntest Du zusätzlich Dynamind mal andwenden
http://www.alohainternational.org/html/dmtgerm.html
auch mehrmals am Tag möglich ...

was Medikamente betrifft, sie wirken bei jedem anders
deshalb kommt man selbst nicht drum herum, in sich hineinzuhorchen, was einem gut tut, was nicht, ob s einem TATSÄCHLICH gut tut oder nicht etc.

Betablocker und Hormoncreme schön und gut, mal ne zeit lang
doch greifen sie genauso in den Organismus ein wie jedes andere Medikament

was mich betrifft, ich bin einfach nur froh, dass ich von allem weg bin
jeder Mensch hat mal bessere, mal schlechtere Tage und jeder Mensch hat auch mal deprimierte Tage - nicht nur die sogenannten "psychisch Kranken"

ich wünsche Dir
alles Gute!

13.01.2014 08:16 • #2



Alternative zu Antidepressiva

x 3


Hallo..

Ich wollte mal hören wem es auch so ergeht oder Erfahrungen , mittel zur Besserung ( kein Antidepressiva ) allgemein einfach austauschen. 

Ich habe Hashimoto, war immer gut eingestellt , dann schwanger auch alles gut und nach der Geburt gab es solche Schwankungen das es wirklich für mich bergab bergauf ging.

Angst-panikattacken kamen auf in verschiedenen Situationen aber ich lasse es meist nicht zu mich dadurch einzuschränken, dennoch quält man sich oft durch Situation durch. 
Oft habe ich monatelnag ruhe und dann kommt mal wieder so ein tief .
Depressiv fühle ich mich nicht , ich lebe alles aber eben mit Einschränkung. Oft mag man ja garnicht immer jedem erzählen was los ist .

Will einfach mal allgemein Erfahrungen hören mit was ihr es evtl gut besiegen konntet, und ob ihr euch dadurch Sehr einschränkt , fliegen , weiterer kinderwunsch usw.

Lg Jay

07.09.2017 06:28 • #3


01.05.2021 08:19 • #4


Schüssler Salze Nummer 5 und Abend Nummer 7

Lasea hat mir sehr geholfen oder neurexan.

Skills

Sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen

Also sehen

Du guckst irgendwo hin und denkst im Kopf ich sehe dies ich Sehe das

Hören

Du legst dich oder setzt dich entspannt hin machst die Augen zu und denkst alles im Kopf was du hörst

Riechen

Du riechst an einer Blume oder an Parfüm irgendetwas was gut riecht und denkst an den Geruch und an was schönes

Schmecken

Du lutscht ein Stück Schoko oder Beißt in eine Peperoni oder oder oder

Fühlen

Di streichelst über bestimmte Stoffe und fühlst den Stoff und konzentriert dich darauf

Das hat mir sehr geholfen

01.05.2021 09:05 • #5


Guten Morgen Nicky78
Ich habe 3Jahre Hypnose gemacht und mir hat es geholfen. Grad weil viele Problemauslöser bei mir selbst lagen, wollte ich halt auch "Mich" ändern.
Alleine ist dies kaum zu schaffen. Das Unterbewusstsein ist ein Gewohnheitstier, das will alte Macken nur ungern ablegen. Also suchte ich mir eine langjährig praktizierende Hypnotiseurin. Sie konnte mir sehr helfen.

Hypnose ist aber nicht wie in TV oder Film. Du bist wach, du bekommst alles mit und du entscheidest mit, was du aus dem Gesagten machst.
Es war mehr wie eine Gesprächstherapie mit geschlossenen Augen.
Sie erzähle mir Geschichten, die inhaltlich zur Problematik passten, aber im Guten enden. Dies war, damit ich mich entspanne, den Kopf frei mache.
Dann baute sie vorher besprochene Lösungsansätze mit ein und stärkte gleichzeitig mein Selbstwertgefühl. Die war dann die Suggestivphase, die Hypnose sozusagen.
Danach kam wieder eine Erzählphase, wo sie mich an Alltagssituationen, wo es gut ging erinnerte, also nochmal positiv bestärkte.

Selten bin ich dabei eingeschlafen. Das ist aber okay. Niemand kann einem "programmieren", wenn man es nicht will. Aber gute Hypnotiseure können dem Unbewussten andere Reflexe auf Psychische Reaktionen anbieten. Es dauert, aber es kann helfen
Gruss
Samtpfote

01.05.2021 09:36 • #6




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Matthias Nagel