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hallo gleich gesinnte

hab seit etwa 1monat angststörung mit panikattaken. seit ich weiss das mein herz tip top arbeitet und das mein blut in ordnung ist mach ich mir darüber weniger sorgen wenn ich einen anfall bekomme. mittlerweile es es hyperventilieren aber ich hab mich da etwas besser im griff.
wo ich garnicht kann ist momentan diese depersonalisierung und derealisierung. manchmal wenn ich jemand sehe oder mit der person rede fehlt mir dieser bezug zur wirklichkeit es ist dann alles so fremd. Ich bin so fremd.
die meiste zeit hab ich das gefühl als würde ich schwerelos sein oder als würde ich über watte laufen.
manchmal fühlt es sich an als wäre mein gesicht gelähmt oder meine gliedmassen aber wenn ich sie zwicke spühr ich
alles.

kennt das jemand?
Was macht ihr dagegen?

ich bin mami seit 6jahren und seit 5monate sogar zweifach.
manchmal wenn ich mein sohn seh fehlt mir dieser bezug zur realität... das aber schon fast seit geb. und schwindeln hab ich seit 4monate mal mehr mal weniger aber jetzt jeden tag gaaanz schlimm. als würd ich auf einem boot schaukeln.


bei angst und panik:JUST GO WITH THE FLOW

19.05.2013 22:06 • 01.06.2013 #1


21 Antworten ↓


Hallo das kenne ich.
Das war meine gr.Angst, hatte immer das Gefuehl ohnmaechtig zu werden.
Mein Fehler war , dass ich dagegen angekaempft habe.
Das hat es noch schlimmer gemacht.
Beachte das nicht!
Konzentriere Dich auf die Umgebung,Kopfrechnen.
Ist nicht einfach,hilft aber.
Du kannst gar nicht ohnmachtig werden.
Nimmst Du Tabletten,warst Du beim Arzt?
Die Arngste gehen leider nicht von alleine weg ,sonder werden unbehandelt noch schlimmer.
Glg,Maya

22.05.2013 20:11 • #2



5monate nach geb meines babys schlimme angst vor ohnmacht!

x 3


Das kommt wahrscheinlich vom Schlafmangel und vom Streß, den du hast. Streß löst diese Symptome aus. Bitte such schnellstmöglich einen Facharzt oder Therapeuten auf. Beantrage eine Kur etc.

22.05.2013 20:18 • #3


Hallo, ichbstimme Pumuckl da sehr zu!
Das schafft man nicht alleine , da rauszuholen kommen. Ich hatte ganzngenau die gleichen Symptome. Es wurde von Monat zu Monat immer schlimmer. besser hätte ich es nicht erklären können. Meine Formulierung war: ich habe Wahrnehmungsstörungen, mir war als stehe ich vor einer Leinwand und das Leben spielt sich ganz wo anders ab. Alles war so unwirklich. Ich war dann innerer Tagesklinik, dort bekam ich Medikamente. Du brauchst dringend Ruhe. Lasse Dir dringend helfen, sonst brichst Du zusammen.
Alles Gute!

22.05.2013 20:34 • #4


Man braucht nicht unbedingt AD´s oder Beruhigungsmittel. Leichtere Formen lassen sich prima mit anderen Mitteln behandeln bzw. später dauert es dann länger, wenn man auf pflanzliche Sachen oder andere Methoden setzt. Aber manche Leute, ich ja leider auch, reagieren auf Streß mit diesen Symptomen. Das kann sehr schlimm werden. Ich habe es zwei Mal erlebt.

22.05.2013 20:37 • #5


Hallo !
Ich möchte dir Mut machen du wirst nicht ohnmächtig werden, ich habe das seit 29 Jahren und habe damit noch 4 Kinder bekommen.
Ich würde dir aber dringend raten dir therapeutische Hilfe zu suchen und nicht zu lange, so wie ich, damit zu warten.
Vielleicht ist es durch den Stress mit zwei kleinen Kindern , aber da ist deffinitiv etwas was zuviel und zu belastend ist für dich. Du kannst auch versuchen schon einmal selbst, wenn du noch keine Therapie machst, in dich zu gehen um zu sehen was vielleicht schief läuft oder gelaufen ist und somit nicht gut für dich ist. Du kannst versuchen in guten Momenten deinen Blick nach Innen zu wenden um zu sehen was der Auslöser sein könnte. Bei mir war es eine sehr schlimme Beziehung und verschiedene belastende Ereignisse in meinem Leben vor der Geburt, auch meines zweiten Kindes, dann dazu noch kaum Schlaf wegen des Babys und schon war ich drinn in diesem Dilemma.
In akuten Phasen helfen mir dann immer ganz langsame ruhige Atemzüge, die ich auch immer Mal zwischendurch mache , ich meditiere, mache Yoga und ich versuche so gut und viel wie möglich meinen Blick auf Positives zu lenken. Dann mache ich Übungen zb. ich verziehe den Mund zu einem Lächeln auch wenns nichts zu lachen gibt, weil auch dies das Gehirn positiv beeinflussen kann und somit gegen die Angst wirken kann.
Es gibt diverse natürliche Mittel, zb Neurodoron von Weleda. Können auch hilfreich sein.
Aber auf jeden Fall suche dir Hilfe ! LG Sem

23.05.2013 17:59 • #6


Ich war bei meinem Hausarzt und er hat gesagt das ich das nicht so wild sehen soll. "Es wird nicht so gekocht" hat er gesagt.
Ich hab es heute nicht ausgehalten ich kann seit 1woche nicht richtig schlafen und seit 3tage bin ich wirklich bis in der früh munter. Ich schlaf hõchstens 1stunde. (Ohne übertreibung) deswegen bin ich heute in die psychische abteilung im Spital gegangen und hab mir dort hilfe gesucht. Ich war komplett leer innerlich das ist so schlimm und mein kopf steht noch immer unter druck.
Der Psychiater hat mir geraten die antis.d seropram. Weiter zu nehmen und noch zusätzlich benzodiazepine und ein schlaf mittel tritico 150mg auf geschrieben. Ich finde ganz schön viel.
Aber der weiß ja wo von er redet..

Ich habe wirklich gehofft keine antidepresiver nehmen zu müssen, weil ich so taubheit im körper hatte aber der dc. Meint das ist einbildung.
Ich will da raus... ich versuch alles halte mich an jeden halm fest... aber anderer seits kann ich nicht mehr, mei kõrper ist irgendwo am ende da ich nicht zur ruhe komme. Hab schon AT versucht, progressive muskelrelaxation, beruhigungs tee, dragees...
Das schlimme an dieser "ohnmacht" ist das ich wie erstarrt bin in den moment und weg kippe. Umgefallen bin ich bis jetzt nicht wirklich. Aber diese angst begleitet mich sogar in den schlaf. Da ich schon 2 panikattacken während dem schlafen hatte.
Ich kann mich auch an fast nichts errinern was ich am tag mache bin wie verloren in der zeit.

23.05.2013 19:20 • #7


Danke leute echtxvielen vielen dank für die antworten! !

23.05.2013 19:24 • #8


Ähm. Wenn du dir nun Schlafmittel und AD´s rein pfeifst, ist dir bald nicht mehr zu helfen. Du stehst wahrscheinlich aufgrund des Schlafmangels schlichtweg vor einem Erschöpfungssyndrom. Schlaf ist für ein gutes Wohlbefinden essentiell. Ich bin bei einer Psychotherapeutin in Behandlung und sie hat mir das genau erklärt!
Bitte glaube nicht, was ein einziger Psychiater dir sagt. Kommt der und kümmert sich um deine Familie, wenn dir was passiert oder du hinterher zu gar nix mehr in der Lage bist?
Such dir bitte andere Möglichkeiten. Es kann auch eine Wochenbettdepression sein. Bitte befrage deinen Hausarzt. Befrage eine Hebamme. Such dir ganz schnell einen Psychotherapeuten. Versuch es mit Johanniskraut hoch dosiert. Aber bitte ergib dich nicht nach so kurzer Zeit in ein Gemisch aus Schlafmitteln und Antidepressiva!
Du wirst nicht umkippen! Und selbst wenn du kreislaufbedingt umkippen solltest, wirst du wieder zu dir kommen. Und du hattest auch keine Panikattacke im Schlaf. Du hattest wahrscheinlich eine Schlaflähmung (kannst du googeln).
Du bist wahrscheinlich nervlich total überlastet und der Schlafmangel macht es nicht besser. Hast du Entlastung von Familie und anderen Verwandten?
Ich schreibe kaum noch in diesem Forum unter den Unterpunkten Angst- und Panik und Angst vor Krankheiten, weil mich das zu sehr aufregt.
Aber ich weiß, wovon ich rede. Das kannst du mir glauben. Beantrage eine Kur. Und vor allem: SORGE FÜR SCHLAF. Was ist mit deinem Mann? Wer kann dich unterstützen?
Hab Mut und kämpfe weiter. Es wird wieder besser. Aber nicht, wenn du dich mit Medikamenten abschießt. Da kann es sein, dass du anschließend gar nicht mehr hoch kommst. Kein Medikament dieser Welt wird dich von Überlastung und Schlafmangel heilen.

23.05.2013 19:34 • #9


Ja das macht mich so fertig. Ich hab eigentlich hilfe, , wahrscheinlich doch etwas zu spät.. aber mein mann kümmert sich um die kleinen ich bin ja nicht mal in der lage zu kochen oder irgend etwas zu machen. Ich zwinge mich zwar raus zu gehen weil ich es kaum daheim aushalte. Ich hab nicht wirklich erholen können nach der geb. Und danach war es sehr stressig mit schlaf etc.
Das schlimme an der sache ist ich kann mich ned konzentrieren bin nicht mehr so nervös unruhig sonder laufe wie ein auf gescheutes huhn durch die wohnung weil ich nicht ruhig sitzen kann weil es mich immer so reist..
Ich werde morgen eine neuen anlauf nehmen und mir Johanniskraut besorgen.

23.05.2013 19:45 • #10


Besorg dir aber Laif 900 bzw. Laif Balance. Mit dem niedrig dosierten Zeug aus der Dro. wirst du nicht zurecht kommen. Das reicht einfach nicht. Lasea hat hier auch seh vielen Leuten geholfen. Oder hoch dosierte Baldrian. Die habe ich anfangs auch oft genommen.
Zusätzlich könntest du Vitamin B 12 Ampullen versuchen. Oftmals hat man, wenn man so mit den Nerven runter ist, einen Mangel daran und an eine Psychotherapie solltest du auch denken.
Deine Familie braucht dich. Und deine Familie braucht dich halbwegs gesund und nicht ruhig gestellt mit Medikamenten. Ich denke nicht, dass das ein besonders umsichtiger Arzt war, der das Pferd von Hinten aufzäumt. Wie du schreibst, sind die Symptome bei dir erst vor einem Monat ausgebrochen. Das heißt natürlich nicht, dass du die Problematik erst seit einem Monat hast. Es sind seit dem erst die merklichen Symptome. Aufgebaut hat sich das sicher schon viel länger. Irgendwann kommt es halt dann raus.
Von Heute auf Morgen kann man keine Erfolge erwarten. Aber dass du ruhiger wirst, bestimmt. Ist doch schon mal gut, wenn dein Mann dir hilft, wo er kann. Dann lass ihn mit den Kindern mal weg fahren und lege dich dann hin. Ich denke, dass du wahrscheinlich auch zu hohe Ansprüche an dich und deine Umgebung hast? So geht es mir jedenfalls auch. Und das stellt man nicht so schnell ab. Man kann nur daran arbeiten.
In dieser Situation steckte ich auch schon. Ganz tief drin. Gott sei Dank hat mir ein umsichtiger Arzt auf einem ganz anderen Fachgebiet helfen können. Er sagte zu mir: Nehmen sie das bloß nicht. Es gibt kein Medikament, dass ihren Erschöpfungszustand beseitigt und es gibt kein Medikament, das rein gegen Panikattacken hilft. Er meinte zu mir, wenn ich das nehmen würde, was mir ein Neurologe nach einem Gespräch von 5 Minuten gegeben hatte (irgendein AD mit C, Citalopram oder Cipralex - ich weiß es jetzt nicht genau), würde ich erstens unter den Nebenwirkungen leiden und so schnell könnte ich dann gar nix mehr machen. Auch meine Therapeutin hat mir dann gesagt, dass es nichts bringt, diese Art von Erschöpfungszustand und Panikattacken (die ja wiederum aus den körperlichen Symptomen resultieren) mit Medikamenten zu bekämpfen. Sie hatten da Recht.
Es gibt zwar psychische Erkrankungen, die eine medikamentöse Behandlung unbedingt erfordern, aber längst nicht alle. Und man kann es durchaus erstmal mit allen anderen verfügbaren Methoden probieren, ehe man dazu greift. Das ist jedenfalls meine Meinung. Wenn man ein Leiden mit konservativen Mitteln behandeln kann oder mit OP, wird man schließlich auch erstmal alle alternativen Dinge ausprobieren ehe man zum Skalpell greift (jedenfalls wenn der Arzt gut ist).

24.05.2013 13:12 • #11


Hallo noch einmal !
Ich kann mir auch vorstellen das es durch Schlafentzug so gekommen sein könnte.
Versuche wirklich soviel zu schlafen wie möglich und dich zur Ruhe auch innerlich zu bringen, das tun was dir dabei helfen könnte.
Und bitte nimm nicht soviel Medikamente , auch wegen der Nebenwirkungen und Wechselwirkungen. Sprech da aus Erfahrung. Die Ärzte verschreiben oft zu schnell und zu viel.
Wenn dein Arzt das so bagatellisiert würd ich einen anderen aufsuchen, der dich ernst nimmt und mal genau hinschaut. Und auch wie schon erwähnt Hebamme , Psychologen ...
Was ich mir auch vorstellen kann , das dein Vitamin D im Keller sein könnte. Ich würd dir empfehlen einen Test machen zu lassen, muss man leider selber bezahlen. Es könnte durch die Schwangerschaft auch zu einem Mangel gekommen sein, was auch solche Symptome auslösen kann.
Alles Liebe ! sem

24.05.2013 19:19 • #12


Ich möchte noch einmal hinzufügen das Neurodoron von Weleda aber helfen kann wieder mehr zur Ruhe zu kommen um dann auch wieder besser schlafen zu können. Auch Neurexan hat schon geholfen. Muss man ausprobiern . Als Hilfe sozusagen. LG

24.05.2013 19:22 • #13


Danke leute... wirklich ich bin euch so dankbar!

24.05.2013 20:24 • #14


Gestern war der Höhepunkt in der ganzen Geschichte, wie gesagt bin ich in doe Psychiatrie und so weiter. Aber davor bin ich in die kirche und hab gebetet (ich komme aus Venezuela, da sind wir sehr christlich) da ich das schon länger vernachlässigt hatte. Und ich sagte gott zeig mir ein weg ich schaff es nicht alleine! Dann bin ich zur klinik und hab nach den 15min. Gespräch mit dem doc die ganzen medis. Besorgt. Und zuhause gleich die größte dosis vom schlaf mittel genommen. Das war der schirchste tag in meinem leben! Ersten konnte ich nicht schlafen und zweitens hatte ich ein Gefühl der lähmung in mir. Ich hab mich nicht gespürt und meine umwelt nur mit hoch sensiblen sinne wahr genommen. Ich kommte mir die leute nicht gescheid anschauen und nicht wahr nehmen. Ich hatte mir eingebildet ich kann das nur mit medis bewältigen und ich lag falsch! Nicht das es passieren muss aber wer weiß vielleicht hab ich es ja in der zeit wo die antis zu wirken anfangen schon hinter mir?! Ich hab so pflanzliche geschichten zuhaUsefür die nerven und um den serotonin wieder auf die Sprünge zu helfen, vitamin b12 Präparate und Magnesium und basenpulver und auto suggestion. Heute war ein guter tag. Ich unterdrücken nicht mein angst ich umarme sie! Und den schwankschwindel muss ich in kauf nehmen. Ich hab nur oft so Unwirklichkeitsgefühle (depersonalisierung/ derealisierung) die mir angst machen. Und das zu bett gehen beunruhigt mich auch...
Aber ich kann heute trotzdem sagen ich habe gelebt.
Ich liebe mich auch Momentan mit meinen macken...
Es fehlt schwer das auch wirklich anzunehmen. Aber kommt zeit kommt rat nichymt wahr?!

24.05.2013 20:41 • #15


Du kannst mich gerne anschreiben, wenn du möchtest. Ich bin überzeugt davon, dass die ganzen Symptome nur von einem überlasteten Nervensystem kommen und in erster Linie vom Schlafmangel. Da spielt der ganze Körper total verrückt. Es wird wieder besser werden. Aber das dauert. Genau diesen Schwankschwindel hatte ich auch bzw. habe ich heute noch oft.
Angefangen hat das bei mir vor 10 Jahren. Ich bin in der ganzen Zeit niemals umgefallen. Einige Probleme sind geblieben. Schwindel (mal mehr, mal weniger), schwarze Punkte sehen, immer mal wieder Panikattacken. Aber du darfst nicht aufgeben! Deine Familie braucht dich. Geh zur Mass., wenn du es dir leisten kannst zur Hypnose, ruf alle Therapeuten in deiner Nähe an, lass dir hoch dosiertes Johanniskraut verschreiben, sorge für ausreichend Schlaf (dann soll dein Mann halt am Wochenende oder wenn er nicht arbeiten muss die Kinder nachts zu sich nehmen, damit du schlafen kannst). Notfalls beantrage eine Kur oder eine Familienhilfe, die zu euch nach Hause kommt und dich unterstützt!

24.05.2013 21:02 • #16


Hallo coconasa2010,

ich leide mit dir!
Das hört sich furchtbar schlimm an.
In meiner schlimmsten Zeit haben sie mich auch mit Antidepressiva zugeschmissen. Ich bekam Angstzustände.
Ich saß auf dem Sofa und mir war, als wenn die Angst zur Tür rein käme, ich wußte: die nächsten 15 Minuten werden fürchterlich.
Auch hatte ich das Gefühl als wenn hinter mit in der Welt ein Reisverschluß aufgeht und eine kalte Krallenhand mich aus dem Hier und Jetzt ziehen will.
Das war soooo schlim!
Dann kam irgend wann ein Bauchgefühl hoch, wie in gelben Lettern stand es mir vor Augen - es war nur ein Gedanke aber er war so unglaublich wahr: "Laß die Tabletten weg" und als ich die Tabletten weg ließ, ließen diese entsetzlichen Wahnvorstellungen nach.
Ich hatte mörderische, blutrünstige Alpträume, auch die verschwanden dann.
Auch ich hab Johanniskraut 900 mg/Tag genommen.
Mich hat es beruhigt und es hat mir viel (nicht alles) von meiner Angst genommen.
In dieser Zeit hab ich täglich anstrengenden Sport (walken, bergauf, bergab) gemacht.
Das hilft auch.
Serotonin ist, was uns fehlt.
Hast du viel, bist du ein Held, hast du wenig, bist du ein Angsthase oder schlimmer.
Keiner weiß, was in unserem Körper Serotonin herstellt aber eines wissen sie: Es braucht Sonnenlicht dazu.
Also muß man raus und am besten bewegen.
Ich würde sagen mindestens 30 Minuten pro Tag und wenigstens einen Spaziergang.
Sport fördert auch Glückshormone, daher wäre joggen oder walken oder Mountainbiken natürlich besser.

Ich würde dir auch zu einer zweiten oder gar dritten Meinung raten.
Auch mich begeistern die Tablettenverschreiber nicht sonderlich und ich hab das alles auch ohne den
Giftkoktail auf die Reihe bekommen (dauerte allerdings ca. 1 Jahr, bis wieder Licht am Horizont war und ca. 2 Jahre, bis ich wieder Freude am Leben hatte).

Ganz wichtig ist auch: Laß es dir gut gehen!
Kümmere dich um dich.
Egal mit was: Mit einer Fußmassage (kann man sich auch selbst verpassen), einer Gesichtspackung, mit singen oder malen und wenns dir heute keinen Spaß mach, mach trotzdem etwas von dem, was dir einmal Spaß gemacht hat, das wird schon wieder.

Mit viel Mitgefühl

Lilu

30.05.2013 19:46 • #17

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ich war noch am Montag in einer psychiatrischen einrichtung und hab dem psychiater meine beschwerden geschildert.. hab ihn erzählt das ich ohne medis auskommen möchte wegen denn kindern und eben wegen meiner gesundheit, er meinte nur zu verlangen das man therapie bekommt ohne ad ist wie von einem mechaniker zu verlangen das auto ohne werkzeug zu reparieren...! ich meinte nur das ich eben keine "starthilfe" brauche sondern ein batterie wechsel. Und das mir die AD mein problem nicht gelöst wäre.. naja ich hab sertralin 50mg und alphrazolam 0.5 oder so.. er meinte damit wird es besser..
Ich bin aber ein sturkopf und hab die tabletten dort im schrankstehen, neben meiner ad sammlung.
ich traue mich da einfach nicht rüber, diese teile machen mir angst.
auch wenn man ja "nicht abhängig wird" und die nebenwirkungen nicht auftreten müssen, bin ich da schon seeehr skeptisch.
Ich war Dienstag bei der hypnotherapie und hatte meine erste sitzung, es war echt entspannend (obwohl ich kaum entspannen kann) und es hat mir geholfen ruhiger zu werden und diese "unwirklichkeits" enpfindungen etwas los zu werden.

Ich hab über meine lage nachgedacht und bin drauf gekommen das der schwindel schon kurz nach der geburt da war und eben diese "unrealengefühle" immer (fast immer) wenn ich mein baby angeschaut habe. später haben sich aggressionen dazu gesellt und 2monate darauf hatte ich schon meine erste panikattacke im bus.
Ich hab mich gewundert bin zum arzt, wollte schon damals zum psychologen weil ich richtige ausraster hatte gegenüber meiner älteren tochter. Ich hab mich da kaum unter kontrolle bringen können.. die ärztin aber meinte das sei nur eine fasse und wenn ich dieses gefühl der panikattacke habe solle ich ein grosses eiskaltes glas wasser trinken.

Ne woche drauf hatte ich diesen Kollaps wo ich nicht ohnmächtig war sondern nur wie auf off geschallten und ungekippt bin und gleich danach eine heftige panikattacke.
Das hat mich so fertig gemacht, diue frage nach dem "warum?" keiner kippt einfach so um.. na jetzt weiss ich es! und es erleichtert mir die sache ungemein

Ich hab nur eben diese leichte unruhe und diese sehstörung die eben durch diese sache bedingt ist.
dann noch diesen druck auf der brust als würde mir ein elefant drauf sitzen.
taubheitsgefühle im körper oder leicht aphatisch.
eben "unwirklichkeit" miss empfindung mir selbst gegenüber.
dumpfes gefühl im kopf oder leere.. wie wenn man betrunken ist so in etwa.
ich kann mir nichts merken bin etwas orientierungslos..
aber eben dieses drücken leere gefühl im kopf die einen zum teil lähmt und wo man das gefühl hat das die augen einen betrügen.. bähh ist echt furchtbar! Und das hält aber fast den ganzen tag über, ich versuch es so weit es geht es nun mal hin zu nehmen, mein hausarzt sagt das sich solche symptome auch ohne medis bekämpfen lassen und das sie auch irgendwann von alleine verschwinden, das ich nur geduld haben muss und stärke.
ich nehme Bvitamine und magnesium.. werd mir demnächst das amalgan rausnehmen lassen weil seit ich es habe schmeck ich irgendwie nichts (obwohl ich weder rauche noch trinke)
ob es von dem kommt?! wer weiß..?

Ich bin jetzt zuversichtlich.. werd weiter zur hypnose gehen und dann zur psychotherapie.
Hatte ne ziemlich wilde/ beängstigende kindheit viell. liegt ja da der hund begraben....

Danke leute für eure unterstützung und für eure antwort. Ich bin euch wirklich sehr sehhr dankbar!

31.05.2013 10:00 • #18


Hallo Coconasa,

ich denke auch, daß das wieder weg geht aber es dauert eben lange.
Wenn du Kinder hast ist das natürlich alles noch viel schlimmer - oh weh. Ich hatte 2 Katzen. Die mußten auch leiden, hatte keine Kraft und Zeit mehr - aber das waren Katzen, keine Kinder. Das ist super schwierig.
Aber da kannst du ja nichts dafür.
Die Kindheit - unbedingt liegt es daran.
Ist bei mir auch so:
Ich bin ungewollt, meine Mutter wurde geschlagen, bis in den 7ten Monat (von ihrer Mutter).
Dann mit 2,5 Jahren hab ich die bunten Bonbons der Oma genommen (Herztabletten), wurde sofort ins KKH verfrachtet und die bigotten Schwestern da haben die Kinder, also mich auch, mit den Füßen ans Bett gefesselt, damit sie nicht aus den Bettchen klettern (Giterbettchen). So mußten sie nicht so auf uns aufpassen.

Das sind die beiden schlimmsten Dinge meines Lebens. Beim ersten bin ich einfach da, wachse im Bauch meiner Mutter, will das nicht aber kann einfach nichts dagegen unternehmen (so erlebte ich das in einem sog. Hilbertraum - schrecklich) warum wollte ich nicht leben? Weil ich spürte, daß mich keiner haben wollte.

Das Festgebunden sein, hat sich in meinem Kopf eingenistet als: "Da kommst du niemehr weg"...
Der Gedanke kam mir beim Fernsehen. Mongolei... ich dachte, da möchte ich einmal sein - diese Weite und Ruhe einatmen - und ich stellte fest, daß es kein Problem darstellen würde, dort zu sein.
Das einzige Problem wäre: "Da kommst du niemehr weg" (also nachhause).

Wenn ich mit einem Fingerschnippen dort wäre und ein Fingerschnippen ausreichen würde wieder hier zu sein, hätte ich überhaupt kein Problem.
Es sind diese Nadelöhre die mich verrückt machen.
Einen (kurzen ) Tunnel kann ich schon vertragen aber dahinter in Ruhe einen Kaffee trinken ist beinahe unmöglich, weil ich in Gedanken immer bei diesem Nadelöhr "Tunnel" bin, durch den ich ja zwangsweise wieder zurück muß.
Das ist mit allem so - mit dem Flieger, mit der Schlucht, nach der ein schönes Tal kommt (beim Wandern), mit der Gondel etc.

Es sind diese Nadelöhre, dieses "Da kommst du nicht mehr weg" und das kommt davon, weil mich diese katholischen Betschwestern mit 2,5 Jahre, ca 3 Wochen lang, mit den Füßen ans Bett gefesselt haben.

Nur: Was nützt mir das jetzt, daß ich das weiß?
Klar, ich kanns verstehen und ich tu mir ja auch schrecklich leid, aber die Angst bleibt.

31.05.2013 20:40 • #19


Jaspi
@lilu

Meine Therapeuten arbeitet bei solchen Geschichten mit dem inneren Kind. Bedeutet Du gehst gedanklich in die Situation zurück, siehst vor Deinem geistigen Auge das leidende Kind und siehst Dich aber dabei auch im heutigen Zustand. Dann erklärst Du dem Kleinen ängstlichen Kind warum das so gemacht worden ist, warum es ans Bett gefesselt worden ist und das das ganz schlimm war, jetzt wir aber 2013 haben und die Zeit vorbei ist, dann befreist Du es von den Fesseln und nimmst es in den Arm und fragst es, was es sich wünscht und was Du ihm geben kannst. Gibst es ihm gedanklich und dann nimmst Du es an die Hand und holst es aus der Situation raus und bringst es an einen sicheren Ort, wo es schön ist, eine Landschaft etc. und fragst es nochmal was es jetzt braucht, wenn es anfängt glücklich zu werden kannst Du es loslassen.
Durch diesen Prozess wird die Situation wohl von damals aufgelöst und das Unterbewußtsein versteht das Du jetzt handlungsfähig bist und eben nicht mehr gefesselt bist an der Situation.
Das kann man mit jeder beliebigen Situation machen. Meine Therapeuten meinte zwar ich solle das nur mit ihr machen, aber wenn ich Situationen von damals noch finde, die mich ängstigen dann mache ich das immer so und es räumt sehr auf muss ich sagen, probiere es mal aus.
Gedanklich kannst Du dann auch immer wieder das Kind besuchen und schauen wie es ihm geht gerade, denn aus dieser Situation resultiert ja die Angst.
LG

01.06.2013 10:50 • #20



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