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Flame

Flame
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Ich möchte ganz bewusst ein neues Thema aufmachen für mich und alle,die neuen Mut schöpfen möchten.
Das kann manchmal ein enormer Kraftakt sein.

Also irgendwie langsam wieder in konstruktivere Gedankengänge zu kommen,wenn auch nur in Minischritten... vielleicht auch mit Rückschlägen aber immerhin... erstmal einen kleinen Anfang machen.

Gerade in Krisenzeiten ist das (denke ich) elementar.

Mir gelingt das derzeit nicht besonders gut aber vielleicht mit vereinten Kräften?

29.01.2026 x 4 #1


9 Antworten ↓


Abendschein
Da sagst Du etwas liebe @Flame . Manchmal ist auch einfach die Luft raus, ist bei mir auch so.
Ich mache mir wahnsinnige Angst um mein Auge(möchte da aber nicht näher drauf eingehen)
Die Angst beherrscht mich wieder, aber hier geht es ja um den Kraftakt. Also immer weiter voran,
auch wenn es mal schwierig wird. Manchmal schwer, aber gemeinsam schaffen wir das.
Aber auch hier, gibt mein Glaube mir sehr viel Kraft. 💕

x 1 #2


A


Neuen Mut schöpfen

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Flame
Zitat von Abendschein:
Ich mache mir wahnsinnige Angst um mein Auge(möchte da aber nicht näher drauf eingehen)
Die Angst beherrscht mich wieder,

Na ja,mich auch...


Zitat von Abendschein:
aber hier geht es ja um den Kraftakt.

Soll keinesfalls eine "Durchhalteparole" sein sondern im Gegenteil ein Verständnis dafür eröffnen,dass es einfach wahnsinnig anstrengend sein kann,diverse Ängste in Schach zu halten...


Zitat von Abendschein:
Aber auch hier, gibt mein Glaube mir sehr viel Kraft.

Das ist gut!
Wenn es bei mir richtig dicke kommt,denke ich an den Spruch meines Psychiaters: "Ich kann nicht tiefer fallen als in Gottes Hand"...

x 2 #3


Somatom
Habt ihr nicht auch im Laufe der Zeit irgendwie ein Umgang mit doofen Gefühlen gelernt? Also ich spreche jetzt nur von mir und irgendwie geht es mir immer wieder mal schlecht aber es ist mehr ein: Nehme ich jetzt halt mit, wird wieder besser. Ich versinke nicht mehr in diesen Löchern.

Das einzige was mich dann stark nervt ist, dass ich darauf warte bis es besser wird. Meistens 2-4 Tage dann ist wieder alles so wie wenn nichts wäre.

Ich protokolliere auch seit Jahren auf dem Handy wie es mir geht, gibt da ein schönes App. Das hilft mir zu sehen, dass es vorbei geht.

Natürlich ist es zäh und das Gefühl ist teilweise wie wenn man in einem dumpfen Teer steckenbleibt. Alles ist schwer, alles spielt sich im Kopf ab und man ist wie disconnected zum Leben. Aber naja, nach jetzt 15 Jahren ist es irgendwie immer das Gleiche...

x 3 #4


Minime
Zitat von Somatom:
Habt ihr nicht auch im Laufe der Zeit irgendwie ein Umgang mit doofen Gefühlen gelernt?

Ja und nein. Also theoretisch ja, aber leider tappe ich in miesen Zeiten immer wieder in die Falle das Ganze nicht zu akzeptieren, stemme mich dagegen. Das kostet Kraft, die einem hinterher fehlt. Ich weiß sogar wo es herkommt, habe es aber nie richtig bearbeitet bislang. Vielleicht ist es jetzt an der zeit dafür.

Hatte auch gerade eine eher schlechte Phase, seit ein paar Tagen geht es wieder etwas besser. Ich "vergesse" dabei immer, dass es schon helfen kann mal ein paar Gänge zurückzuschalten ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.

x 1 #5


Somatom
@Minime hm, ich hoffe meine Aussage kam nicht überheblich rüber, weil das ist sie überhaupt nicht. wenn ich es jetzt noch einmal lese hört sie sich komisch an. Fact ist, natürlich sind die Gefühle dann zäh und ich erwische mich, dass ich innerlich in einen Jammermodus komme, aber trotzdem weiss ich jedes mal es geht wieder vorrüber.

Meistens ziehe ich mich zurück und spreche nicht viel, gehe früh ins Bett und bade öfters als sonst. Ich habe es aufgegeben nach etwas zu suchen um zu "heilen". Ich war jahrelang im Kampfmodus. Es hat mich zwar weit gebracht, wahnsinnig weit aber von den Phasen oder Wellen verschonte es mich nicht. Ich kann sagen, die Wellen werden kleiner und die Zeit dazwischen wird grösser. Immerhin

x 2 #6


Minime
Zitat von Somatom:
ich hoffe meine Aussage kam nicht überheblich rüber

Nein auf keinen Fall, überhaupt nicht. Es stimmt ja, man lernt mit der Zeit Strategien um solche Zeiten zu bewältigen. Nur fällt es mir jedes Mal zu spät oder gar nicht ein. Da ist bei mir noch viel Handlungsbedarf.


Das mit dem Kampfmodus kenne ich...daran arbeite ich aktuell. Ich habe mir dazu ein Buch gegönnt. "Entwicklungstrauma" von Pet Anthony. Obwohl ich bei Hypnose eher skeptisch bin, mochte ich ihre Videos zu dem Thema und dachte, ich versuch es mal mit dem Buch. Hat mir auf jeden Fall geholfen zu verstehen, wie unentspannt ich durch den Alltag walze. Ich wusste bis dahin nicht mal, wie verspannt Kiefer und Co. bei mir sind...brauch ich erst ein Buch für. Achtsamkeit kann ich 🤣 . Ich dachte halt, das sei normal so.

x 2 #7


Somatom
@Minime wie lange bist du schon an deinen Themen?

Ich hatte mal jemand der sagte zu mir, mein Kämpfen sei wie wenn ich ein dickes Seil am ziehen bin, welches an einer Wand angemacht ist. Je mehr ich ziehe, desto mehr Gegendruck gibt es. Wie wäre es wenn ich das Seil einfach loslasse?
Das hat mich sehr getroffen weil es wahnsinnig stimmig ist. Seither kämpfe ich noch einen Bruchteil.

Es bringt einfach nichts wenn man versucht seine Psyche mit logischen Argumenten auszuheilen. Ich dachte immer ich könne es lösen wenn ich nur den Schlüssel finde aber das ist mist.

Was einfach auch doof ist, jeder Heilungsweg ist individuell und schlecht mit anderen vergleichbar. Also ich möchte kein Therapeut sein 😄

x 1 #8


Minime
Zitat von Somatom:
wie lange bist du schon an deinen Themen?

Zu lange, weit über 20 Jahre mal besser und mal schlechter. Wobei es mir verglichen zu früher schon deutlich besser geht. Wie lange ist es bei dir?

Ja, Ängste und Logik schließen sich wirklich aus 🤣 kann ich ein Lied von singen. Logik reißt da leider nichts. Ich dachte auch mal ich könnte dem mit logischen Argumenten und Gedankengängen bei kommen. Wenn ich für alles eine Erklärung hätte, dann würde es aufhören. Hat natürlich nicht geklappt. Trotzdem finde ich es durchaus sinnvoll zu wissen woher die Probleme kommen und wieso ich so reagiere wie ich es manchmal tue.

Ich ziehe mich leider auch sehr zurück in schlechten Phasen, ich kann mit Gesellschaft und Kommunikation dann nichts anfangen. Ich hab es erst vor ein paar Tagen wieder geschafft mich bei einer lieben Freundin zu melden, eigentlich doof von mir.

Ich glaube was ich in schlechten Phasen immer wieder vergesse, und vermutlich nicht nur ich, es geht wieder aufwärts, für jedes noch so komische Problem gibt es eine Lösung, nur braucht die manchmal Zeit. Und man selbst etwas Ruhe und Frieden, kein Druck, kein Müssen, kein "jetzt aber"!

#9


Sonnenzauber
Sehr gutes Thema 👍🏼 ich bin oft in Gedanken schleifen gefangen was die Vergangenheit angeht. Und habe mir jetzt bewusst gesagt ich übernehme die Verantwortung für meine Entscheidungen, verlasse die Opfer Rolle und gestalte mein Leben nach meinen Vorstellungen. Für die körperlichen Symptome akzeptiere ich erst mal dass es ist wie es ist. Ohne mich gegen die momentane Situation zu wehren. Also aktiv raus aus dem Grübeln. Rein ins handeln zu kommen.

#10


A


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