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Ich würde gerne mal wissen was mich jetzt in der Klinik erwartet, wo ich am 26.1. hingehe.
Es ist ja so, dass ich wegen Depressionen und Angst behandelt werde.
Ichh frage ich jetzt, was passieren wird, wenn ich den Therapeuten da sage, was ich manchmal für Gedanken habe. Also wie die wohl reagieren, wenn ich sage dass ich manchmal daran denke Amok zu laufen. Also, ich habe jetzt keinen Plan oder so, dass sind nur so Gedanken. Sperren die mich dann weg wenn ich das sage? Oder womit muss ich rechnen?
Gruss
Maffner

14.01.2011 17:37 • 16.01.2011 #1


8 Antworten ↓


Die werden dann höchstwahrscheinlich davon ausgehen, dass du eine Gefahr für dich und andere darstellst.

Bei Minderjährigen ist es dann u. U. so, dass sie dich auch gegen deinen eigenen Willen "wegsperren" können und (medikamentös und therapeutisch) behandeln dürfen. Wie's bei Erwachsenen aussieht weiß ich nicht.

14.01.2011 17:42 • #2



Was passiert in der Klinik?

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Hallo maffner

So etwas kann immer zu einer Gratwanderung werden.

Einerseits kann eine Therapie nur erfolgreich sein, wenn man
mit offenen Karten spielt (also alles offen ausspricht),
andererseits kann man genau dadurch leider auch Reaktionen
auslösen, die sich weniger positiv auf die eigene Existenz auswirken.

Guter Rat ist hier teuer (gesunder Mittelweg?), Der Beobachter

14.01.2011 19:51 • #3


hallo,
du solltest schon mitarbeiten und Gesprächsbereitschaft signalisieren. Damit würdest du dich selbst schon von vorn herein ein Stück weiter bringen. Es kann sein, daß du bei der Aufnahme einer gewissen Reglementierung unterliegen wirst. Das kann unangenehm sein. Trotzdem solltest du Mitwirkung und Gesprächsbereitschaft zeigen. Offenbare dich dennoch anfangs nur ganz den promovierten Ärzten und sei etwas zurückhaltener bei den Psychologen und Betreuern. Hintergrund ist, daß letztere Berichte über dich verfassen und wenn da was komisch gefährliches missverstehendes durch kommt, dann kann es für dich wieder Rückschläge und Probleme bedeuten.

Ich wünsche dir, daß du in der Klinik Gutes erfahren kannst und dir ein Weg ins Leben zurück offenbar wird.

Liebe Grüsse

14.01.2011 20:11 • #4


Ich mache ja eine private Atemtherapie, und meine Ärztin hat einen Schreck bekommen als ich ihr von diesen Gedanken erzählt hab. Kann es auch sein, dass sowas als bericht nach meiner Entlassung an Behörden weitergeleitet wird, wenn ich sowas sage?

14.01.2011 20:55 • #5




Wie kommst de denn auf den gedanken Amok zu laufen ? Wie sollte das denn aussehen ?

15.01.2011 23:09 • #6


Hallo

Im Extremfall, z.B. bei einer konkreten Ankündigung, ist die Schweigepflicht
aufgehoben, es muss sogar eine Weitermeldung erfolgen.

Viele Grüsse, Der Beobachter

16.01.2011 15:14 • #7


Hallo erstmal, also du musst wirklich keine Angst haben das du weggesperrt wirst oder ähnliches. Sowas passiert wirklich nur, wenn du akut suizidgefährdet bist und die keine andere Möglichkeit sehen dich zu schützen.

Ich war selbst mal in dieser Situation und bei mir wurde sehr viel geredet und einiges mit Medikamenten gemacht. Ich wurde auch nie irgendwie ruhiggestellt oder sonstiges. Es ist wichtig das du drüber redest, denn nur dann kann dir auch geholfen werden.

16.01.2011 19:47 • #8


Also wenn Du unter Amoklauf verstehst andre Menschen umzubringen zu ermorden oder ähnliches dann gehörst Du weggesperrt. Denn kein anderer kann etwas für Dein Problem.

Sobald Du eine Gefahr für Dich oder andere darstellst kannste damit rechnen.

Andre Frage wenn Du oben beschriebenes vor hast, was können andere Menschen für Dein schei..Problem ? Nix.!

Dann lass Dich gleich mal selber einweisen

Wenn Du darunter versteht mal ein Hotelzimmer zu zerlegen oder ähnliches dann geh mal auf nen Autofriedhof und nimm nen großen Hammer mit

Da kannste dann Deinen Gefühlen freien Lauf lassen.

Wer andere Menschenleben riskiert aufgrund seiner eigenen Unzulänglichkeit weil er meint was nicht bewältigen zu können der ist ein Versager !

Hol Dir Hilfe wenn dem so ist, Gibt auch Notfallpsychatrien .

16.01.2011 22:27 • #9




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