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Ich wollte mich mal wieder melden.
Ich habe noch 3 Sitzungen bei der Verhaltenstherapie und habe mich dagegen entschieden eine Verlängerung zu beantragen.
Ich habe seit 2021 eine Odyssee hinter mir: Schwere Depression, Suizidgedanken, Psychiatrie, 100 Stunden tiefenfundierte Therapie, Wechseljahre, Überfunktion der Schilddrüse, Angst, Panikattacken, also das ganze Programm.
In keiner der Therapien wurde ich stabilisiert, im Gegenteil retraumatisiert, mir ging es immer schlechter. Reha, Tagesklinik, Medikamente (Antidepressiva) rein, raus, neue usw. Und nie wurde es besser. Es hieß immer "Alles psychisch, körperlich ist das nicht". Schlimme Selbstzweifel, Hoffnungslosigkeit.
Hätte ich nicht meinen alten Frauenarzt gehabt (selbst wo er schon in Rente war) und endlich einen Endokrinologen, der mich ernst genommen hat, weiß ich nicht wie das alles ausgegangen wäre.
Seitdem ich endlich die Hormone bekomme, die mein Körper braucht: Angst weg. Panikattacken weg. Innere Unruhe weg. Ich werde immer mehr ich.
Ich habe langem mit meinem Therapeuten darüber gesprochen und er hat wortwörtlich gesagt, er ist so dankbar das ich den Endokrinologen gefunden habe und unterstützt meine Entscheidung die Therapie nicht zu verlängern.
Ich fange langsam an wieder für mich zu entscheiden, Vertrauen in mich zu entwickeln.
Hab ich noch Baustellen? Ja. Aber ich gehe damit wieder anders um. Wenn diese schlimme Angst und Unruhe weg ist, bekommt man wieder ein Gefühl für sich und agiert ganz anders.
Das wollte ich kurz mitteilen.