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Also meine Depression und Angststörung hatte starke körperliche Ursachen: Hormon-Dysbalancen und Nährstoffmängel.
Klar, Grundstock waren genetische und sozialisierte Dispositionen, aber Auslöser die oben genannten (plus Stress) und durch "Heilung" der Mängel und Verbesserung des Stressmanagements fühle ich mich heute geheilt. Bin mental so stabil wie noch nie.

Es gibt Menschen, die allein durch z.B. (massiven) Eisenmangel in schwere psychische Beschwerdebilder getrieben werden.

x 3 #161


Greta__
Vor 12 Tagen habe ich das Bupropion abgesetzt. Da es Retardtabletten sind, können sie nicht geteilt werden.

Ich hatte 24/7 nur Angst und Panikattacken und habe nichts mehr ohne diese Empfindungen machen können. Das war ganz schlimm 😢😢

Vom Endokrinologen habe ich meine Werte bekommen und werde jetzt von Östrogengel auf Pflaster umgestellt, auch soll ich jeden 2. Tag DHEA nehmen. Testosteron und DHEA sind zu niedrig. Bzgl. Nebennieren soll ich zum Nephrologen.

Meine Psychiaterin und ich sind so verblieben: Escitalopram 5 mg weiter nehmen, in gut 2 Wochen mit Opipramol zum Abend starten. Erst in 2 Wochen, da ich grad mit DHEA anfange und zu viel neue Dinge sind für meinen Körper zu viel.

Bei mir ist es ein Mischung aus Psyche und Hormonen.

Zum Thema Persönlichkeitsstörung: Ich finde es anmaßend solch eine Aussage zu treffen. Keiner der Fachärzten hat diese Diagnose je in Betracht gezogen. Im Gegenteil: Ich habe eine kPTBS diagnostiziert. Hormone on top: Was das mit einem Menschen macht sollte ich nicht erklären müssen. Generell muss ich mich nicht erklären.

Derzeit ist es so, dass die 24/7 Angst und Panikattacken fast ganz weg sind. Bupropion hat mich befeuert, gepusht und war leider nicht gut für mich.

Ich hoffe das DHEA mir entsprechend hilft und das Opipramol mir die nötige Unterstützung gibt.

x 4 #162


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Verhaltenstherapie - Erfahrungen gesucht

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sandracookie
@Greta__
Liebe Greta,
das klingt heftig, aber es ist schon mal gut, wenn die ständigen Angst- und Panikattacken nun wieder nachlassen.
Zitat von Greta__:
Zum Thema Persönlichkeitsstörung: Ich finde es anmaßend solch eine Aussage zu treffen. Keiner der Fachärzten hat diese Diagnose je in Betracht gezogen. Im Gegenteil: Ich habe eine kPTBS diagnostiziert. Hormone on top: Was das mit einem Menschen macht sollte ich nicht erklären müssen. Generell muss ich mich nicht erklären.

Das empfinde ich generell auch als anmaßend, wenn sich hier im Forum immer wieder Leute rausnehmen irgendwelche Mutmaßungen in Sachen Diagnosen anzustellen. Hab ich auch schon öfter in anderen Themen mit bekommen und es ist einfach nicht in Ordnung da wild was zu unterstellen, nur weil man unterschiedliche Auffassungen zum Thema hat...

Ich drücke dir die Daumen, dass der neue Ansatz mit DHEA und Opipramol passender für dich ist und wünsche dir ganz viel Kraft für die Zukunft.
LG Sandra

x 3 #163


Greta__
Zitat von sandracookie:
@Greta__ Liebe Greta, das klingt heftig, aber es ist schon mal gut, wenn die ständigen Angst- und Panikattacken nun wieder nachlassen. Das empfinde ...

Liebe Sandracookie, ich danke dir sehr. 💕

Ich bin noch ziemlich fragil, es war extrem viel in den letzten Monaten.

Wie geht es dir?

Liebe Grüße

x 2 #164


sandracookie
@Greta__
Das glaub ich dir.
Im großen und ganzen geht es aktuell bei mir.
Zwei Wochen Wiedereingliederung liegen hinter mir und es ist zwar ungewohnt und anstrengend, aber stimmungsmäßig und auch was Angst- und Panikattacken angeht, bin ich zur Zeit halbwegs stabil mit wenigen Ausnahmen.
Meine größte Befürchtung ist, dass diese Stabilität schnell wieder ins Wanken geraten könnte, wenn es im Alltag wieder zunehmend mehr wird. Ich versuche noch herauszufinden, was mich wirklich runter bringt und mir dauerhaft Energie zurück gibt.
Beim Thema Hormone ist bei mir meiner Meinung nach auch nicht wirklich alles im Lot, aber habe bisher keinen Endokrinologen gefunden und aus Verzweiflung nochmal den alternativen Vorschlag von meiner Gyn ausprobiert.
Nehme jetzt seit zwei Monaten Desogestrel und vertrage es tatsächlich ganz gut. Das hat zumindest für's erste der ganzen PMDS Symptomatik den Wind aus den Segeln genommen und ist schon mal eine Erleichterung.

x 2 #165


Greta__
Zitat von sandracookie:
@Greta__ Das glaub ich dir. Im großen und ganzen geht es aktuell bei mir. Zwei Wochen Wiedereingliederung liegen hinter mir und es ist zwar ...

Wiedereingliederung kann heftig sein. Insbesondere da man sich selbst unter Druck setzt (man will sich ja beweisen). Das ist total widersprüchlich zu dem was einem gut tut. Ich glaube es nutzt nichts wenn ich dir sage "Mach langsam", denn das wirst du ja wissen.

Ich finde es sehr gut das dir das Mittel vom Frauenarzt gut hilft. Glaube mir, das ist so viel wert.

Mein Endokrinologen sowie Therapeut haben beide zu mir gesagt, dass ich jahrelang Versuchskaninchen war, mir aber keiner wirklich geholfen hat. Das macht mich unfassbar traurig, denn es gibt einem keiner die Lebensjahre zurück noch löscht es den erlebten Leidensdruck.

Hast du die Möglichkeit als Selbstzahler zu einem Endokrinologen zu gehen? Wenn das geht, kann ich Dir das nur ans Herz legen.

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Greta__
Guten Morgen.
Ich habe ja meinen Remote-Job gekündigt und fange am 16.03. meine neue Arbeit an.

Der neue Job ist vor Ort, nur 1 x Woche Homeoffice. Ich gehe zurück in den öffentlichen Dienst. Ich habe bereits im öffentlichen Dienst gearbeitet und dort ja leider die Erfahrung mit Mobbing / Bossing gemacht und bin ziemlich krank geworden (mental).

Auf der einen Seite freue ich mich, da ich dort eine strukturierte Einarbeitung bekomme, das Arbeitsgebiet überschaubar ist. Andererseits habe ich Angst vor dem Vor Ort. 🫣

x 1 #167


sandracookie
@Greta__
Zitat von Greta__:
Wiedereingliederung kann heftig sein. Insbesondere da man sich selbst unter Druck setzt (man will sich ja beweisen). Das ist total widersprüchlich zu dem was einem gut tut. Ich glaube es nutzt nichts wenn ich dir sage "Mach langsam", denn das wirst du ja wissen.

Das trifft den Nagel so ziemlich auf den Kopf. Von außen (Vorgesetzte/Kollegen) kommt gerade tatsächlich gar kein Druck - wie es auch sein soll - nehmen sie Rücksicht darauf, dass ich noch nicht wieder voll da bin.
Aber ich selbst merke umso mehr wie viel Anspannung und Druck dafür aus mir selbst heraus kommt. Ich versuche dann anschließend an den Arbeitstag spazieren zu gehen oder sowas wie PMR/Meditation zu machen, um die Anspannung abzubauen. Klappt mal mehr, mal weniger gut.

Ja das ist wirklich gut, dass das hilft, zumal ich bei einer anderen Gestagenpille (Dienogest) wieder als Nebenwirkungen Stimmungsschwankungen und Heulattacken hatte.
Das ist diesmal beim Desogestrel nicht der Fall (es scheint milder zu wirken bei mir).

Zitat von Greta__:
Mein Endokrinologen sowie Therapeut haben beide zu mir gesagt, dass ich jahrelang Versuchskaninchen war, mir aber keiner wirklich geholfen hat. Das macht mich unfassbar traurig, denn es gibt einem keiner die Lebensjahre zurück noch löscht es den erlebten Leidensdruck.

Das ist auch wirklich traurig und macht einen auch wütend. Es ist ja die eigene Lebensqualität die darunter massiv leidet und dafür, dass wir hier eigentlich in einem Land leben, dass viele Möglichkeiten bietet in Sachen medizinische Versorgung, ist es unglaublich, was manche Ärzte und Ärztinnen stattdessen machen. Einfach rum probieren und weiter gebildet/informiert wird sich auch nicht. Sieht man ganz extrem beim Thema Schilddrüse und Psyche, die einen wissen Bescheid, die anderen leugnen sogar einen Zusammenhang, obwohl sie es besser wissen müssten... 😪
Aktuell habe ich auch als Selbstzahler noch keinen Endokrinologen gefunden, hab aber auch eine Phase gehabt, wo ich die Nase voll davon hatte Ärzten und Therapeuten hinterher zu telefonieren, um dann letztendlich doch keine (hilfreichen) Termine zu bekommen. Aber sinnvoll wäre es da nochmal einen Versuch zu wagen...

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sandracookie
@Greta__
Schön, dass du die Möglichkeit hast nochmal im öffentlichen Dienst anzufangen.
Das hat an sich schon mal viele Vorteile (bin selbst im ÖD).
Ich kann aber auch deine Bedenken verstehen, wenn man schon mal solch schlechte Erfahrungen gemacht hat 😔
Trotzdem kann es ja diesmal ganz anders sein und ich drücke dir die Daumen, dass du in ein nettes kollegiales Umfeld kommst.
Versuch es langsam anzugehen und dir in Ruhe ein Bild von allem zu machen, während der Probezeit - ich weiß, das ist immer leichter gesagt, als getan, aber das wird schon werden 🙂

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Greta__
Danke dir liebe @sandracookie 💕

#170


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Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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