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04.04.2003 21:57 • 14.08.2018 #1


115 Antworten ↓


hallo kitty,
ich habe da von meinem doktor (der selber unter hh gelitten hat) einen arzt genannt bekommen. dr. tröstl heisst er und ist in schwabing. da ich noch nicht dort war, weiss ich nicht ob er gut ist.
ich leide auch seit 12 jahren unter hh und bin immer mehr davon überzeugt, dass ich aus angst vor dem schwitzen, zum schwitzen anfange.
hast du es mal mit autogenem training probiert? es heisst ja, daß das auch was bringen soll?!!
gruß pepsi

05.04.2003 10:41 • #2



Verhaltenstherapie Erfahrungen

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Hallo Pepsi,

vielen Dank für den Tip mit Dr. Tröstl.
Ja ich habe auch schon autogenes Training hinter mir, aber leider ohne Erfolg. letztes Jahr habe ich mir ja aus lauter verzweiflung über die HH die Haut unter den Achseln wegschneiden lassen....puh das war eine Prozedur. Das Schwitzen unter den Achseln ist jetzt besser, aber ich hab irgendwie das gefühl, daß es sich verlagert hat, denn ich schwitze jetzt verstärkt zwischen der Brust, am Bauch; Beinen...ich hoffe wirklich das problem mit einer Verhaltenstherapie besser in den Griff zu kriegen.

Danke nochmal für den Tip.

Gruß Kitty

05.04.2003 19:29 • #3


21.11.2007 14:59 • #4


hi linni!

ich müsste auch eine machen!

kannst ja ma, auch gern öfters "bericht" erstatten!

vielleicht geh ich ja dann doch mal hin...


mfg freeaak

22.11.2007 21:09 • #5


ja kann ich machen. aber kann noch ein bisschen dauern bis ich da hin muss. bald irgendwann. weißt du darüber irgendwas?

22.11.2007 23:58 • #6


das war ich ....

22.11.2007 23:59 • #7


https://www.psychic.de/kognitive-verhaltenstherapie.php

vielleicht hilft das als erste info?
meine erfahrungen sind gut - wenn man sich auf die therapie einlässt.

23.11.2007 11:10 • #8


hei,

ich mach seit nem halben jahr therapie und bin total glücklich damit. als erstes berichtet man dem therapeuten unter was für ängsten man leidet wann attacken auftreten usw. dann zeigt er möglicherkeiten auf was man machen kann. z.b. ich hatte angst einkaufen zu gehen oder zug fahren. solltedann nur mal ein kurzes stück mit dem zug fahren am besten in begleitung damit ich merke das nicht von meinen horrorgedanken passieren wird. und dann halt stück für stück mehr. hat echt super geholfen fahr wieder ganz alleine. muss aber gestehen das es viel überwindung und kraft gekostet hat. kann aber mitlerweile fast alles wieder so machen wir früher und die attacken kommen nur noch selten.

hoffe konnte dir ein bisschen helfen

23.11.2007 12:01 • #9


danke für eure antworten 3 hört sich ja gut an

24.11.2007 13:57 • #10


19.12.2007 19:02 • #11


Feary
Ich werde Januar 2008 mit einer Verhaltenstherapie anfangen. Wenn du willst kann ich dir ja dann später von den Fortschritten und in wie fern es mir was gebracht hat berichten.

Lg
Feary

19.12.2007 20:52 • #12


Hi Feary,

das wäre toll! Werde selbst nächstes Jahr auch mit einer VT anfangen, deshalb hatte ich überhaupt gefragt. Kann ja dann auch von eventuellen Fortschritten berichten, dann können wir uns austauschen :)

20.12.2007 18:36 • #13


Feary
Klar, gerne doch.

Lg
Feary

20.12.2007 19:26 • #14


Hallo Umundum,
ich mache seit dem Oktober des letzten Jahres eine Verhaltenstherapie bei einer einer Frau, die ich menschlich schätze und an deren fachliche Kompetenzen ich nicht zweifle. Grund ist eine soziale Phobie. Sie meint es wäre nur eine soziale Gehemmtheit.
ALso ich bin bisher mit der Thrapie zufrieden. Leider...leider kann ich nicht feststellen, dass ich einen größeren Freundeskreis habe und öfters die Gesellschaft von Menschen aufsuchen würde als früher. Woran das liegt...eine lange Geschichte.
Allerdings habe ich gelernt mich besser zu "präsentieren" und weiss, dass ich mich nicht verstecken muss. Ich kann besser auf Menschen zugehen und traue mich eher mal nein zu sagen.

31.12.2007 00:17 • #15


Ich habe bisher zwei Therapien begonnen, ich hatte den Wunsch geäußert, daß es Verhaltenstherapien sein sollten. Aber über Monate sollte ich über Vergangenes berichten. Klar, der Therapeut muß mich ja auch möglichst genau kennenlernen, und ich bin ein sehr vielschichtiger Mensch mit einer schillernden Persönlichkeit, wie mir oft gesagt wird. Und ich glaube, die Therapeuten hatten Spaß daran, meinen Erlebnissen zu lauschen.
Aber immer, wenn ich dann auf Gegenwart und Zukunft zu sprechen kann und ich Fragen hatte, Handreichungen brauchte oder so.. was ich nunmal von einer Verhaltenstherapie erwarte, haben sie abgeblockt. Nach der ersten Therapie habe ich etwas abgewartet und dann die zweite begonnen, mit dem gleichen Effekt. Ich habe keine Lust mehr, mich nochmal auf diese Therapeuten einzulassen, die mir nur ihre Ohren vermieten. Das ist mir das Geld nicht wert. Als Entertainer bekommt man doch für gewöhnlich Geld und zahlt nicht. Ich glaube allerdings, daß ich sehr nötig eine Therapie bräuchte.
Ich traue den Psychologen aber nicht tu, mir helfen zu können. Bei einem war ein dann noch, er meinte, mein Fall sei zu schwierig. Er könne mir nicht helfen. Tolle Aussichten, aber ich freue mich über seine Ehrlichkeit.

Jedenfalls rate ich Euch dazu, ein Therapietagebuch zu führen. Mit Erwartungen an die gesamte Therapie, mit Erwartungen an die jeweilige Sitzung, mit Planung der Sitzung (welche Themen, Wünsche, praktische Vorschläge) mit Gedächtnisprotokoll der jeweiligen Sitzung, mit Nachbereitung (wurden Erwartungen erfüllt, Vorhaben umgesetzt, was hat sich aus der Sitzung heraus ergeben und verselbständigt?), nd in Abständen Aufführen, was Ihr für Ziele habt und was Euch generell wichtig ist. Das ganze in Kombination mit einem Erlebnistagebuch hilft sehr.

Wenn der Psychologe dann wirklich eine Verhaltenstherapie durchführt, sind ja nun gute Voraussetzungen für Erfolg geschaffen...

Bringt von Anfang an gemeinsam mit den Therapeuten Struktur in Eure Therapie, soundsoviele Sitzungen für die Anamnese und das Kennen- und Verstehenlernen durch den Therapeuten einplanen, wenn es mehr werden auch egal. Aber ab einem gewissen Zeitpunkt sollte neben der Vergangenheit auch das Handelt in der Gegenwart thematisiert und geübt werden.

Ich wünsche Euch allen erdenklichen Erfolg!
(Der mir leider verwehrt geblieben ist...)

01.01.2008 09:04 • #16


Hallo und danke für eure Antworten. Darf ich mal fragen, was für dich den Ausschlag für einen weiblichen Therapeuten gegeben hat, Andreas? Da fängt es nämlich schon an bei mir.... Hab zwar eine Überweisung vom Facharzt und auch schon einige Adressen von entsprechenden Psychologen, allerdings hab ich keinerlei Ahnung, ob ich nun besser zu einer Frau oder einem Mann gehen sollte. Ansonsten klingt das doch alles ganz gut, zumindest, was das "präsentieren" und "nein-sagen" betrifft Wie sieht das eigentlich mit diesen Übungen bzw. "Hausaufgaben" aus, die man während einer VT angeblich machen soll/muss?
Danke für den Tipp mit dem Therapietagebuch, Kindfrau. So hab ich mir das eigentlich auch gedacht bzw. vorgehabt. hm dass deine beiden bisherigen Therapeuten sich inhaltlich hauptsächlich auf Vergangenes konzentriert haben, ist mir allerdings auch ein Rätsel. Ist es denn nicht der Sinn einer VT eben gerade dieses nicht zu machen, sondern stattdessen den Schwerpunkt auf gegenwärtiges Verhalten zu legen bzw. darauf Einfluss zunehmen? So hatte ich das jedenfalls bis jetzt verstanden... Vielleicht hast du auch einfach "nur" Pech mit den Leuten gehabt, auch wenn das sicherlich kein Trost sein kann

04.01.2008 21:56 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo,
im Grunde denke ich, dass eine Verhaltenstherapie bei einer Angststörung bestimmt das Richtige ist und helfen kann. Leider ist nach meiner Erfahrung der Erfolg dieser Therapie doch stark von den Kompetenzen des Therapeuten abhängig. Und ich glaube, davon gibt es zu wenig gute. Vielleicht habe ich auch nur durch Zufall viele schlechte Erfahrungen gemacht. Wirklich gute Vertreter der Verhaltentherapie findet man hier in diesem Forum, wie Frau Wolf. Es muss also auch gute Therapeuten geben. Auf jeden Fall sollte sich wirklich jeder seinen Therapeuten am Anfang genau anschauen. Bei mir war es so, dass ich aufgrund meiner Angstzustände auch schon zweimal stationär in einer Klinik war. Die verschiedenen Therapeuten dort gaben entweder nur Sprüche wie "Denken sie nicht daran", oder "entspannen sie sich" z.B. zum Besten und sagten, eine wirkliche Therapie könne dann erst nach dem Klinkaufenthalt in ambulanter Form stattfinden, um selbst nicht großartig tätig werden zu müssen. Die anschließende Therapie in ambulanter Form bei einer Verhaltenstherapeutin war dann total ernüchternd. Ich hatte wirklich große Hoffnungen in diese gesetzt und vier Monate auf einen Platz , gewartet. Der war auch noch in einer anderen Stadt und ich habe Angstzustände beim Autofahren, nahm also schon immer die erste Hürde, um überhaupt mit dem Auto zu der Therapeutin zu kommen. Anfangs war ich einfach nur froh, den Platz zu haben und so naiv mich darauf zu verlassen, dass sie mir hilft, hatte ja die KAssenzulassung. Eigentlich habe ich sofort gemerkt, dass diese Therapeutin nix ist, wollte es aber nicht wahrhaben und wusste auch nicht, wo ich einen anderen Platz hätte herbekommen sollen. Ich hatte schon alles abtelefoniert und in meiner Stadt betrug die Wartezeit über ein Jahr. Also besser bei ihr als gar keine Therapie, dachte ich. Ich hätte ja auch innerhalb von fünf Sitzungen eigentlich wechseln können, da die ersten fünf ja Probesitzungen sind, doch hätte ich dann immer noch keinen neuen Platz gehabt. Es stellte sich jedenfalls heraus, dass die Frau von einer zur nächsten Sitzung überhaupt nicht mehr wusste, was ich erzählt oder wir besprochen hatten. Ich musste ständig allles wiederholen, sie stellte mir die selben Fragen usw. auch noch nach Monaten. Mir ist klar, dass sich ein Therapeut nicht alle Einzelheiten merken kann, besonders anfangs nicht. Dafür macht er ja auch Aufzeichnungen aber sie wusste nichts mehr , noch nicht mal grobe Zusammenhänge und allzu viele Patienten hatte sie nicht. Selbst Hausaufgaben, die sie mir aufgab, wusste sie beim nächsten Mal nicht mehr. Die Therapie hat sie dann nach den ersten 25 bewilligten Sitzungen beendet, mit der Begründung, sie verlängert die Therapie nie, dann müsste sie einen ganz umfangreichen Bericht schreiben und den bezahlt ihr keiner, dass ist zu aufwendig. Und mir ging es fast noch genauso schlecht, wie am Anfang. Die Fortschritte, die ich gemacht hatte und die Strategien, die ich mir angeeignet hatte, habe ich mir selbst angelesen. Hilfreich war hier das Buch von Doris Wolf. Leider hilft bei mir alles immer nur kurzzeitig, dann merkt mein Gehirn irgendwie, dass es nur ein Trick war.
Also, genau hinhören und hinsehen, bei der Therapeutenwahl.
Ausschlaggebend, ob man einen Mann oder eine Frau als Therapeuten wählt ist denke ich, mit wem man sich ein Gespräch, in dem man persönliche und private Inhalte preiasgibt, besser vorstellen kann und bei wem man sich weniger gehemmt fühlt.
Bei meiner nächsten Therapeutenwahl, ich beginne jetzt bald eine Therapie bei einer neuen Therapeutin, werde ich auf jeden Fall auch darauf achten, ob diejenige sich in meine Lebenswelt und meine Lebensthemen einfühlen kann, diese vielleicht teilt und dadurch nachvollziehen kann, was wichtig für mich ist und mich nicht zu einer Lebensweise führen möchte, die sie für sich vielleicht erstrebenswert findet. Ich meine damit, das jemand auch dafür Verständnis hat, dass man am Wochenende mal rausgeht und mit Alk. feiert. Dafür hat eine junge Frau, die grad von der Uni kommt und am Wochenende selbst feiern geht sicherlich mehr Verständnis und sieht es als normal an, als manch andere.

09.01.2008 18:53 • #18


Gothiclady

26.04.2008 22:45 • #19


Hallo Gothiclady,

ich bin seit 4 Jahren in einer Verhaltenstherapie und habe jetzt den zweiten Therapeuten. Der erste hat sich ausschließlich auf Entspannung "eingeschossen" und nicht verstanden, dass es nichts mit Trotz zu tun hat, dass ich mich im Akutfall ja gerade NICHT entspannen KANN.

Der jetzige Therapeut überlässt die Führung hauptsächlich mir - so scheint es jedenfalls. Ich bestimme, worüber wir sprechen. Er erklärt mir lediglich die Vorgänge in meinem Körper bei einer Panik und dass Vermeiden die Probleme verstärkt....

Wirklich voran gekommen bin ich nicht. Liegt vielleicht auch daran, dass wir inzwischen sowas wie eine Übertragung begonnen haben..... Er plaudert mit mir über seine Belange..... Das ist aber mein spezielles Problem und ist sicher nicht die Norm bei Therapien. Dass die Medikamente "weggenommen" werden kann ich nicht bestätigen. Ich nehme zwar keine aber zumindest der erste Therapeut versuchte mich immer von der Notwendigkeit von Medikamenten überzeugen....

Ich denke, Du solltest das alles auf Dich zukommen lassen, wie es bei Dir läuft. Eine Therapie ist ja kein Strafvollzug - Du bestimmst, was passiert und wie es passiert!

ALles Liebe

Sommersonne888

26.04.2008 23:01 • #20



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