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Princezz
Hallo liebe Leute,

ich habe jetzt nichts passendes für meine Frage, die vielleicht blöd klingt, gefunden.
Da meine Angst sich Tag für Tag verschlechtert und sich nun wohl auch noch erwähnenswertere Depressionen hinzugesellen, habe ich mich dazu entschlossen eine stationäre Therapie anzutreten, hier in der Klinik im Ort gibt es zwei "Schwerpunkte" Psychiatrie und Psychosomatik, was ist da der Unterschied?

Soma bedeutet "Körper" und Psycho für "Seele" liegt auf der Hand.
Irgendwie habe ich Bedenken, dass man da auf eine geschlossene Abteilung kommt wegen der Aufnahme und dass die sehen was überhaupt mit mir los ist.

Meine Bekannte hat mir schreckliche Horrorszenarien erzählt, aus eigenen Erfahrungen mit geschlossenen Abteilungen.
Aber da ich mich selbsteinweise sollte das ja kein Problem sein, mich da wieder zu entlassen wenns mir zu bunt wird.

Ich hoffe jemand kennt die Antwort. Wikipedia ist auch nicht wirklich aufschlussreich.

Liebe Grüße.

21.06.2013 10:08 • 22.06.2013 #1


4 Antworten ↓


Schlaflose
Psychiatrie ist das, was man in der Umgangssprache "Klapse" nennt. Da gibt es tatsächliche eine geschlossene Abteilung, wo z.B. Selbsmordgefährdete oder Leute eingewiesen werden, die für andere eine Gefährdung bedeuten. In der Psychiatrie sind in erster Linie Leute, die an einer sog. Geisteskrankheit wie Schizophrenie oder Psychosen leiden. In Notfall könne aber Leute hin, die z.B.unter starken Ängsten leiden und auf die Schnelle keinen Therapieplatz bekommen. Die werden aber normalerweise nicht in die geschlossene Abteilung gesteckt.
Eine psychosomatische Klinik ist für Leute mit Angststörungen und Panikattacken.

21.06.2013 10:26 • #2



Unterschied Psychiatrie und Psychosomatische Klinik (?)

x 3


Was sollst du denn wegen Panikattacken in einer geschlossenen Abteilung? Oder hast du Selbstmordabsichten? Da brauchst du dir ansonsten keine Sorgen machen. Vielleicht tut es ja auch eine Tagesklinik?

21.06.2013 11:40 • #3


Princezz
Danke, eure Beiträge haben mich etwas beruhigt Selbstmordabsichten hab ich nicht, aber man weiß ja nie -.- welchen Eindruck man auf die Ärzte da macht, wenn man vielleicht eher verschlossen ist, so wie ich.

Naja und ich habe mich noch nie selbsteingewiesen, ausser jetzt Notaufnahme wegen äußeren Verletzungen/Wunden, wegen der Psyche ist das mein erstes Mal.

Tagesklinik hatte ich mich schon erkundigt, da sind die Wartezeiten extrem und ich möchte so schnell wie möglich Hilfe kriegen, am Dienstag 10 Uhr darf ich mich da vorstellen, also in der psychosomatischen Klinik, nachdem ich mir einen Einweisungsschein vom Hausarzt geholt hab.

Ich hoffe ja, dass ich da irgendwie Tests machen kann, um meine Angst vor irgendwelchen Krankheiten zu beseitigen -.- so in die Richtung TÜV-Durchsicht xD

Liebe Grüße

21.06.2013 11:55 • #4


Das ist nicht ganz richtig,ich war sowohl in der Psychiatrie als auch Psychosomatisch.Und bei der Aufnahme kann man sehr wohl in eine geschlossene Abteilung kommen grad auch wegen Depressionen u.ä. oder wenn auf den anderen Stationen momentan kein Platz ist kann man dort vorübergehend untrgebracht werden.Somit wär zu überlegen wie der Geundheitszustand ist ob man lieber zu Hause bleibt od es in Kauf nimmt ein paar Tage in einer gechlossenen zu verbringen.Klar gibts da schlimme Fälle aber ich denk doch jeder ist mit sich selbst genug beschäftigt.Ich persönlich kann nur sagen mir ging es nach den Klinikaufenthalten jedes Mal deutlich besser.Klar kann man sich dort selbst entlassen aber ob das Sinn macht?

22.06.2013 09:42 • #5




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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf