App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

5

L

Lena50
Mitglied

Beiträge:
428
Themen:
44
Danke erhalten:
18
Mitglied seit:
Hallo,
suche Betroffene, die auch die Diagnose Phobischer Schwankschwindel erhalten haben. Wer möchte sich mit mir austauschen, gerne auch über PN?

Orthopäde, Augenarzt, Neurologe, Psychologe haben die Diagnose bestätigt.
Wobei meine Heilpraktikerin fest davon überzeugt ist, dass meine HWS (die wirklich geschädigt ist) der Hauptauslöser ist.
Heute plagen mich wieder starke Zweifel, ob nicht doch was ernstes dahintersteckt. Dagegen spricht allerdings, dass ich mich im Haus frei bewegen kann ohne Angst und Gehstörungen. Auch beim Autofahren gehts mir super, Treppenlaufen keine Probleme.
Sobald ich vom Auto ein paar Meter laufen muss, sei es in einen Laden, Arztpraxis, Apotheke, Tankstelle dgl. packt mich dermaßen diese grauenvolle Angst nicht mehr gehen zu können, Unwirklichkeitsgefühle, Gefühl das Gleichgewicht zu verlieren, Benommenheit, Todesängste die aus dem hinteren Rücken kommen.
Im Supermarkt drinnen geht es dann einigermaßen, weil ich den Einkaufswagen zur Sicherheit habe.

Ich will das alles nicht mehr, meine Lebensqualität ist total im Eimer.
Mache bereits eine Verhaltenstherapie, nehme Insidon und wenns ganz schlimm wird, auch mal Tavor. Desweiteren Atemübungen und prog. Muskelentspannung.
Ich stelle mich natürlich trotzdem den angstmachenden Situationen, hinterher ist mir kotzschlecht, ich friere und hab auch schon an Gewicht verloren (das einzig positive)

Wie geht das wieder weg (oder bleibt das jetzt für immer?) Hat jemand Erfahrungen? So kann ich nicht mehr leben.

Gruß Lena

28.04.2015 #1


62 Antworten ↓
M

Mone1982
Mitglied

Beiträge:
134
Themen:
6
Danke erhalten:
6
Mitglied seit:
Habe den Thread gerade entdeckt und kann auch was dazu schreiben.

Ich habe Schwindelgefühle seit ca. Ende August 2014. Da ist mir zumindest zuerst aufgefallen. Ich war auf einer Hundeveranstaltung mit unseren Hunden und meiner Schwester und ich hatte das Gefühl umzukippen, zu schwanken. Getrunken hatte ich aber genug an dem Tag und das Wetter war jetzt auch nicht besonders warm, so dass man sagen kann es war einfach zu warm und der Kreislauf spinnt. Also ab da kann ich mich erinnern dass ich das habe.
Die Monate danach hatte ich auch Schwindel, aber immer nur leicht.

Ab dieses Jahr Januar /Februar war es irgendwie total schlimm und ich hatte das jeden Tag.
Meine Eltern und meine Schwestern haben das nicht so richtig verstanden bzw die sagen immer nur das ist psychisch, weil du dich nicht wohl fühlst und nicht glücklich bist und so weiter. Meine Mama hat aber auch Probleme mit Schwindel schon länger und bei ihr wurde auch nichts festgestellt.

So bin ich auch im Februar zu einem Neurologen gegangen, er hat eine Schwindelambulanz und hat viele Schwindelpatienten in seiner Praxis, und hatte sogar einen Vortrag über Schwindel gehalten bei dem ich auch war.
Also ich war bei dem und wurde untersucht. Es wurden mehrere Tests gemacht. Sollte den Gang langlaufen und der Arzt hat geschaut ob ich schwanke, war aber nicht der Fall. Reflextest an Beine, Arme wurden gemacht. Test mit den Ohren Gleichgewichtsorgan und mit den Augen. Da musste ich eine Brille mit Videofunktion aufsetzen und auf den Monitor schauen und einen Punkt mit den Augen verfolgen und noch weitere Tests. Da wurde halt getestet, ob ich was an den Augen habe und die zu langsam sind usw.

Langer Text sorry. Es gab nichts dabei raus. Alles ganz normal. Reflexe ganz normal. Gleichgewichtsorgan alles in Ordnung. Der Neurologe hat vermutet, dass ich phobischen Schwankschwindel habe.

Ich habe den Schwindel aber fast nur beim Spaziergang, also wenn ich laufe. Aber ich hatte den im Januar / Februar ganz stark und auch im Stehen oder Sitzen. Ständig das Gefühl umzukippen nach links zu fallen und beim Laufen zu schwanken. Das war aber nie der Fall, wenn mich meine Mutter oder Schwester mal beobachtet hat beim Spaziergang. Aber man hat halt ständig das Gefühl.

Der Neurologe meinte Sport würde helfen und Alk.. Trinke aber gar kein Alk. mag ich nicht und Sport treibe ich leider auch nicht. Alleine macht das keinen Spaß und bin jetzt nicht so der Vereinsmensch und bin eher zurückhaltend und lerne schwer fremde Leute kennen und gehe auch nicht so auf Leute zu und quatsch die einfach an. Wüsste auch nicht was ich an Sport machen sollte.

In letzter Zeit hatte ich das Gefühl der Schwindel ist besser geworden und den hatte ich einige Tage kaum noch beim Spaziergang und im Sitzen und Stehen gar nicht mehr. Aber die letzten Tage gestern vorgestern und heute hab ich den wieder. Wieder so ein Gefühl man schwankt nach links und dass ich gleich umfalle. Total ätzend. Ich geh dann einfach weiter und tu so als ob ich nichts habe. Aber es schränkt schon sehr ein und die Gedanken kreisen ständig darum und so kann man gar nicht richtig abschalten und den Spaziergang genießen. Einkaufen gehe ich ganz normal und ich mache auch alles normal weiter, sonst ist es ja irgendwann so dass man sich gar nichts mehr traut und nur noch drin hockt.
Vor 2 Wochen war ich sogar endlich mal wieder wandern mit den Hunden und meiner Schwester. Komischerweise hatte ich da den ganzen Tag bzw während des Wanderns keinen Schwindel und es ging mir gut.

Ich hoffe dieser doofe Schwindel verschwindet, ich will den nicht mehr haben auch nicht nur ein paar Tage im Monat sondern gar nicht mehr. Es ist aber trotzdem schön zu wissen, dass es echt einige Menschen gibt die das gleiche haben und einen ernst nehmen und sich in einen hineinversetzen können. Das hilft mir dann ein wenig weiter und ich fühl mich nicht ganz so alleine damit.

Danke fürs Zuhören.

28.04.2015 18:38 • #63


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Phobischer Schwankschwindel Therapie & Medikamente?

x 3


H

hoperful
Mitglied

Beiträge:
426
Themen:
17
Danke erhalten:
28
Mitglied seit:
Auch ich geselle mich dazu, leide seit März 2013 unter Angst und Panikstörung, erst war es eine Art Benommenheit die in einen Schwankschwindel überging, ich habe es nicht mehr immer, aber es gibt keine Woche ohne. Ich merke diesen vor allem draußen, Einkaufshäuser, Supermärkte, öffentl. Verkehrmittel etc. eigentlich all die Dinge vor denen ich mich am Anfagn meiner Erkrankung gefürchtet und gemieden habe, habe oder hatte auch Agoraphobie. Nun mache ich seit vielen Monaten wieder fast alles wie früher, aber der Schwindel ist trotzdem da. Ich wurde neurologisch untersucht, auch vom HNO-Arzt, alles befundlos, es gibt kleine Test die der Arzt machen kann, um z. B. ausschließen zu können, ob es nicht am Gleichgewichtsorgan im Ohr liegt. Ich habe ja auch keine Schwierigkeiten mit dem Fahrrad zu fahren, oder auf einem Balken zu balancieren. Ich war im September in einer psychosomatischen Klinik, die sich auch mit dem psychogenen Schwindel beschäftigt dort hatte ich auch Gleichgewichtstherapie, die mir sehr gut tat und mir gleichzeitig auch die Bestätigung gab, dass mit meinem Gleichgewichtsorgan alles ok ist, es ist der Kopf, die Psyche. Das haben oft Menschen die Angst vor der Angst haben, sprich Agoraphobie entwickeln, bestimmt Plätze meiden, weil sie Angst haben, dort in PA auszubrechen, dies speichert sich oft im Kopf ab. Man sollte sich dann "Erden" hieß es von den Therapeuten, ganz feste auf dem Boden aufstampfen oder einen Punkt mit den Augen fixieren. Es gibt auch Übungen für zwischendurch, z. B. Augen von recht nach links bewegen oder im Uhrzeigersinn drehen. Es fiel mir sehr schwer diesen Schwindel zu akzeptieren, aber es scheint wohl so zu sein, dass er mich noch für eine Weile begleiten wird, deshalb versuche ich ihn immer mehr zu ignorieren, erst dann besteht die Chance glaube ich, dass dieser verschwindet.

10.03.2014 21:40 • #9


Zum Beitrag im Thema ↓


A
Hey!
Mir geht es ganz genau wie dir! Also wirklich haargenau! Wenn ich fragen darf, was machst du denn so beruflich? Kommst du da klar oder auch schwindel? Wir können uns auch gern über pn austauschen wenn du magst!
Lg

#2


Blüte
Hallo Zusammen

Darf ich euch fragen was alles überprüft wurde betreffend Schwankschwindel?
Ich hab das ja auch, alle paar Wochen/Monate für eib paar Tage/Wochen - seit 2 Jahren. Diese Woche hats wieder angefangen und ich habe solche Panik! Angst wirklich was schlimmes zu haben.

Ich habe den Arzt schon oft gefragt, aber richtig auf Schwabkschwindel untersucht wurde ich noch nie. Viel anderes; alles i.o. Aber jetzt ist er wieder da? Was ist wenn ich eine Keankheit habe?

Bitte hilft mir

Sniff..

Blüte

#3


M
Hallo, leide auch seit 2010 unter phobischen Schwankschwindel, fals der Thread hier noch aktuell ist, würde ich mich über einen austausch freuen!

#4


T
Habe auch dieses Problem in verschiedenen Situationen, außer Zuhause, da bin ich sicher. Einfach schlimm, weil ich immer denke, dass mein Kreislauf Schuld ist oder was anderes ernstes.

#5


eisblume44
hallo zusammen ..

ich leide auch unter diesem Problem , leider auch zuhause .
ganz besonders eben draußen wenn ich unterwegs bin .. und wenn ich beim Arzt nach frage , kommt immer nur "das ist ihre Psyche " Sad

@blüte
ich kann das nachvollziehen, mir geht ebenso . das ich denke das muss was ernsthaftes sein .. und diese Ungewissheit macht dann alles noch schlimmer, weil man sich da reinsteigert - so geht es mir .

#6


M
Es freut mich das dieses Thema nach so langer zeit noch lebt! Ich habe diese Schwindelanfälle erstmalig im März 2010 bemerkt.
Ich bin Kraftfahrer von Beruf, und ich hatte beim Fahren ab und an das Gefühl als wenn mir jemand kurzfristig den Stecke raus zieht......schwindel !

Nun das ganze wurde mit der Zeit immer schlimmer ! Es zog sich noch bis August 2010,ab da ging dann nichts mehr!
Fast täglich dieser Schwindel, ich rannte wie besoffen durch die Gegend!

Von August 2010 an bis ca. Anfang 2012 hatte ich eine regelrechte Ärtzeodysee hinter mir.

Habe 78 Wochen krank gefeiert, ausgesteuert worden und bin seit März 2012 EU - Rentner.

Bis heute ist der Schwindel nicht weg gegangen ! Einen geeigneten Therapeuten finde ich nicht, selbst meine Krankenkasse findet keinen in meiner Nähe!

Anscheint hat alles 1999 bei mir schon angefangen, da ist mir im Kopf ein Aneurysma geplatzt, wurde geclipt!

2004 Karpaltunnelsyndrom OP beidseitig, 2005 Lungenentzündung beidseitig wo dann COPD festgestellt wurde und auch eine Schlafapnoe (schlafe seit dem mit Cpap ) 2006 kam eine Diabetes noch dazu.

Ich habe all die Jahre gearbeiet, 30 Jahre auf dem LKW und heute darf und kann ich nicht mehr, es schmerzt manchmal sehr.

Puh ich glaube nun habe ich erstmal genug geschrieben, wer mag darf gerne fragen.

#7


C
Hallo Lena und alle anderen Betroffenen!

Mich würde interessieren, wie es euch mittlerweile geht.

Auch ich habe von meinem Hausarzt diese Diagnose erhalten, zweifle jedoch schon seit längerem daran. Kann mir einfach nicht vorstellen, dass "nur" die Psyche diesen Schwindel auslösen kann.

Wer kann mir helfen?

Liebe Grüße an alle

#8


H
Auch ich geselle mich dazu, leide seit März 2013 unter Angst und Panikstörung, erst war es eine Art Benommenheit die in einen Schwankschwindel überging, ich habe es nicht mehr immer, aber es gibt keine Woche ohne. Ich merke diesen vor allem draußen, Einkaufshäuser, Supermärkte, öffentl. Verkehrmittel etc. eigentlich all die Dinge vor denen ich mich am Anfagn meiner Erkrankung gefürchtet und gemieden habe, habe oder hatte auch Agoraphobie. Nun mache ich seit vielen Monaten wieder fast alles wie früher, aber der Schwindel ist trotzdem da. Ich wurde neurologisch untersucht, auch vom HNO-Arzt, alles befundlos, es gibt kleine Test die der Arzt machen kann, um z. B. ausschließen zu können, ob es nicht am Gleichgewichtsorgan im Ohr liegt. Ich habe ja auch keine Schwierigkeiten mit dem Fahrrad zu fahren, oder auf einem Balken zu balancieren. Ich war im September in einer psychosomatischen Klinik, die sich auch mit dem psychogenen Schwindel beschäftigt dort hatte ich auch Gleichgewichtstherapie, die mir sehr gut tat und mir gleichzeitig auch die Bestätigung gab, dass mit meinem Gleichgewichtsorgan alles ok ist, es ist der Kopf, die Psyche. Das haben oft Menschen die Angst vor der Angst haben, sprich Agoraphobie entwickeln, bestimmt Plätze meiden, weil sie Angst haben, dort in PA auszubrechen, dies speichert sich oft im Kopf ab. Man sollte sich dann "Erden" hieß es von den Therapeuten, ganz feste auf dem Boden aufstampfen oder einen Punkt mit den Augen fixieren. Es gibt auch Übungen für zwischendurch, z. B. Augen von recht nach links bewegen oder im Uhrzeigersinn drehen. Es fiel mir sehr schwer diesen Schwindel zu akzeptieren, aber es scheint wohl so zu sein, dass er mich noch für eine Weile begleiten wird, deshalb versuche ich ihn immer mehr zu ignorieren, erst dann besteht die Chance glaube ich, dass dieser verschwindet.

#9


Frozen-Angel
Hallo ich bin auch betroffen. Schwankschwindel seit 2 Monaten sowohl drinnen als auch draußen. Habe noch keine Diagnose erhalten da ich noch so ziemlich am Anfang bin und körperlich erst alles ausgeschlossen werden muss. Dass die Psyche diesen Schwindel auslöst liegt bei mir sehr nahe. HNO, Blut, Blutdruck, EKG alles ohne Befund. Hausarzt meint auch Psyche und selbst meine Therapeutin ist fest davon überzeugt. Ich hab aber trotzdem Angst, dass etwas Schlimmes dahintersteckt oder ein Vorbote für was Schlimmes ist Sad Aber woher kommen dann die wackligen Beine? Seitdem ich ihn habe, vermeide ich natürlich viele Dinge die ich vorher ohne nachzudenken getan habe. Ich trau mich kaum noch allein raus vor Angst umzufallen und mir weh zu tun (mit dem Kopf auf Asphalt schlagen zB.). Umgefallen bin ich noch nie aber trotzdem denke ich es jedesmal, da ich mich mit dem Schwindel so unsicher auf den Beinen fühle.

Mich würde auch interessieren was man dagegen tun kann Sad

#10


H
Hallöchen, dass ist es eben. Es ist ein Teufelskreislauf. Der Schwindel wurde hervorgerufen durch Angst bzw. Agoraphobie. Der Schwindel macht uns wiederum noch mehr Angst, so dass wir gewisse Situation vermeiden und schon schließt sich der Kreis.
Hier könnt ihr mal nachlesen über die Ursachen, so hat es mir auch der Arzt erklärt.
http://www.schwindel-ratgeber.de/index. ... indel.html

x 1 #11


C
@ hoperful
Vielen Dank für den Link. Finde mich ziemlich wieder! Es ist nur so schwierig, das alles auszuhalten!

Also bei mir fing es mit gutartigem Lagerungsschwindel an, der dann angeblich in einen phobischen Schwankschwindel übergegangen ist (so mein Neurologe).

Habe zwar das Gefühl, dass es besser geworden ist (teilweise war er auch schon ganz weg), aber er ist irgendwie doch immer da, bzw. kommt immer wieder.

Manchmal kann ich ganz gut damit umgehen und ein anderes Mal bin ich fast am verzweifeln. Habe hier auch schon gelesen, dass er wirklich weggehen kann, man braucht nur Geduld (ich hab ihn schon über ein 3/4 Jahr).

Als ich letztes Jahr Mass. verschrieben bekommen habe, war er eine Zeitlang weg. Aus diesem Grund denke ich immer wieder, ob es nicht doch mit der Muskulatur zusammenhängt. Hab mir jetzt das Buch von Helga Pohl gekauft und regelrecht verschlungen. Vielleicht ist das meine HILFE!?!?!
Jedoch ist die Behandlung sicher sehr teuer und von mir aus auch ziemlich weit weg. Evtl. kann auch ein "normaler" Physiotherapeut helfen?

Grüße euch ganz lieb!

#12


H
Hallo Carlota_09,
es kommt sogar sehr häufig vor, dass sich aus einem körperlich bedingten Schwindel oder Lagerungsschwindel auch der phobische Schwindel entwickeln kann, dass ist so ähnlich wie mit dem chronischen Schmerz. Auch wenn die tatsächlichen Schmerzen behoben sind, dauert es lange bis dieses im Schmerzgedächtnis ausgelöscht sind. So ist es auch mit dem Schwindel. Ich habe diesen jetzt ca. 8 Monate, die Benommenheit ist eigentlich seltener da, nur noch wenn ich lange am Pc gearbeitet habe oder zu lange an meinen Studienarbeiten hänge, wenn ich dann aufstehe und mich wieder auf etwas Neues besinnen möche fühle ich mich dann erstmal wieder etwas komisch so leicht desorientiert und die Umgebung kommt mir so eigenartig vor. Ich weiß noch wo der Schwindel zum ersten Mal aufgetreten ist, da hatte ich schon drei Monate etwa die Angststörung und plötzlich war mir so schwummrig draußen im Garten es hat geschwankt, es hat sich nichts gedreht. Und von da an blieb es. Mal mehr mal weniger. Inzwischen ignoriere ich den Schwindel so gut es geht.
Hier noch ein interessanter Link
http://orpha-selbsthilfe.de/forum/index ... pic=2044.0

#13


H
Dieser Link hat mir auch noch mal sehr geholfen, den Schwindel zu verstehen.
http://www.hardtwaldklinik2.de/schwindel.html

#14


C
Prima, vielen Dank. Werde die Übungen für die HWS mal probieren, vielleicht hilft`s ja.
Manchmal ist die Angst einfach übermächtig, dass ich den Schwindel nie mehr los bekomme!
Wünsche mir, ich wär so stark wie Du!

#15


H
Och Carlota, so stark bin ich gar nicht. Aber natürlich ist es schon viel besser als am Anfang meiner Erkrankung dank der Therapie, die ich mache und der ständigen Konfrontation. Mich hat halt überzeugt, hey du bist noch nie umgefallen, so wirst du es auch nicht! Denn am Anfang war immer die Angst da, in Ohnmacht zu fallen, aber es hat sich inzwischen abgespeichert durch die tagtäglichen Erfahrungen, dass wir trotz der Angststörung nicht einfach umkippen.

#16


C
Hallo hoperful und all die anderen Geplagten,

mich würde interessieren, wie es Dir/Euch im Moment geht.

Ich selbst bin z.Zt. total fertig. Dauerschwindel seit über 7 Wochen. Mir geht`s nur im Liegen gut. Einfach nur schrecklich. Bin mit den Nerven ziemlich unten und weiß nicht mehr weiter!

Grüß alle ganz lieb
Carlotta

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

H
Hallo Carlotta,

ach ja also ich weiß langsam nicht mehr ob ich mich an den Schwindel gewöhnt habe...er ist nicht dauerhaft da, wenn ich Angst habe, verspüre ich ihn mehr oder wenn ich Stress habe.
Was denkst du woran es liegen könnte, dass du seit 7 Wochen dauerhaften Schwindel hast. Ist irgendetwas vorgefallen? Viel Stress?

#18


C
Hallo hoperful,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort!

Ich kann es mir selbst nicht erklären. Er war irgendwann durchgehend da.

Meine Heilpraktikerin, bei der ich wegen dem Schwindel in Behandlung war, hat mich diese Woche gefragt (nachdem sie selbst mit ihrem Latein am Ende ist), ob mich irgend etwas belastet. Mit dieser Frage habe ich nicht gerechnet, da ich immer dachte, dass es eine körperliche Erklärung gibt, und ich fing an zu weinen.

Wir haben lange darüber gesprochen und sie sagte mir, dass ich das, was mich belastet, bereinigen soll. Bin jetzt hin und her gerissen und habe Angst, den Schwindel nie mehr los zu bekommen.

Was kann ich tun?

Liebe Grüße an Dich
Carlotta

#19


E
Hallo ich leide auch seit einem Jahr unter diesem schrecklichen Schwindel .. Es war eine Zeitlang wirklich mal besser und da habe ich es auch geschafft alles normal zu machen , arbeiten , Alltag usw .. Dachte erst schon das er bald ganz verschwinden würde aber seit ca 2 Monaten ist es wieder sehr schlimm, dazu oft Kopfdruck und Übelkeit seit neuestem .. Bin mittlerweile so fertig deswegen das ich mir erneut ein ssri cipralex Tropfen habe verschreiben lassen .. Hab aber so Schiss vor den Nebenwirkungen .. hatte schon so schlechte Erfahrung mit paroxetin gemacht .. Aber so möchte ich auch nicht mehr , der Schwindel bestimmt mein leben und das sollte echt nicht sein .. Hab eine kleine Tochter und möchte so gern wieder alles unternehmen ohne Schwindel /-( viele Grüße an alle !

#20


A


x 4


Pfeil rechts




Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
App im Playstore