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Ich war in einer psychosomatischen Klinik wegen Panikattacken, Angststörung und Depressionen.

Mußte auch bestimmte Übungen machen um wieder Selbstbewuster zu werden. Anfangs war ich total gehämmt darin aber mit der Zeit wurde es dann besser.

Während der Zeit in der Klinik habe ich mich gestärkt gefühlt im Umgang mit anderen aber leider hat das nicht lange angehalten. Inzwischen versinke ich wieder ein der Einsamkeit.

18.06.2010 15:04 • 27.06.2010 #1


6 Antworten ↓


also ich bin noch bis nächste woche in psychosomatischer, stationärer behandlung und am anfang war es echt furchtbar, aber mittlerweile gehtsm ir besser...hatte ziemlich schlimme depressionen mit selbstmordgedanken, aber jetzt kann ich wieder lachen und habe freude am Leben, hoffe das bleibt so und wird immer besser...mir grauts aber vor der Entlassung nächste woche, habe schon angst und ein mulmiges gefühl wieder ins alltagsleben zurück zu kehren, aber ich bin voller hoffnung und neuer Pläne...werde natürlich noch eine ambulante therapie machen, denn da ist noch vieles was ich verarbeiten muss...
also mir hat die klinik doch einiges gebracht...kann nur positives zurück melden...

18.06.2010 15:59 • #2



Erfahrungen mit Klinik (psychosomatisch) ?

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Hi lorky,

ich war auch mal in ner psychosomatischen, 8 Wochen. Ich war damals frroh, endlich mal aus meinem Umfeld raus zu kommen. Ich hatte auch Schiß. Bin wegen körperlicher Symtome und Selbstmordgedanken dahin.
Hatte vor beginn ein Vorgespräch wo mir auch alles gezeigt und offene Fragen geklärt wurden.
Es gab dort einzel;-doppel und dreier-Zimmer. Man kann so eine Intensivtherapie aber auch ambulant machen.
Angeboten wurden dort:
- Einzeltherapie
- Gruppentherapie
- Bewegungstherapie
- Gestaltungstherapie
- Interaktionstraining
außerdem hatte man einen CO-Therapeuten.
Ich war dort wochenlang ziemlich zurückhaltend aber ich habe dort gelernt, daß ich mich eigentlich immer selbst übergangen habe. Auch wurden mir Dinge bewusst gemacht die in meinem Leben nicht stimmen bzw.: mir nicht gut tun.
Die Zeit in der Klinik möchte ich nicht mehr missen. Klar hat man zum Ende hin Angst vor der bösen,rauhen Welt und daß man wieder auf sich gestellt ist aber wenn du im Anschluß mit deiner Therapöse weiter machst wirst du sicher gut aufgefangen!
Daß die dich aufgrund deiner Gedanken dabehalten können glaube ich nicht, is ja keine Geschlossene. Wende dich doch mit der Frage mal ans Expertenteam!
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen. Wenn du noch Fragen ast, schieß los!
Liebe Grüße und beste Wünsche, mad angi

22.06.2010 12:51 • #3


Zitat von lorky:
ich würd mich dort wohl einmal mehr versuchen, mich zurückziehen mit meinen Büchern und den Kontakt mit Menschen meiden

Selbst wenn Du Dich auf diese Weise verhalten würdest, dann wäre es eine Erfahrung wert, weil dann kannst Du feststellen, ob ein Unterschied ist zwischen zurückziehen drinnen und zurückziehen draussen.

22.06.2010 14:11 • #4


ich war nur mal in einer Tagesklinik, hatte aber vorher schon ne ambulante Therapie gehabt, lol es war also verdrehte Welt. Erst ambulant dann teilstationär gg ich habe dort gelernt, das man Menschen bitten muss was zu tun, wenn man z.b zusammenarbeitet, naja ich tat es nicht, war ja nur einmal ne Probe oder so, aber ich merkte eben den Fehler. Und merkte, das sich statt angst manchal Wut entwickelt . heute manchmal noch etwa, aber ich versuche ruhig zu bleiben und mit bewusst zu werden warm usw.

Ich lernte meine Fähigkeiten zu schätzen die ich habe, also was ich kann. Z,b gut Tischtennis spielen kann ich. Aber meine Leidenschaft ist die Musik

jedenfalls hast du dort therapien wie gruppentherapie, und sicher auch Ergotherapie, Sport, Entspannungstherapie (konnte ich nicht wirklich) nach 5 Wochen war es vorbei, Krankenkasse zahlte nimmer

also der anfang wird für dich sicher schwer, aber du gewöhnst dich dran

also viel Glück

22.06.2010 14:36 • #5


naja aber wenn du es nicht machst, musst du wohl ohne auskommen. Ich finde immer, das Gesundheit das wichtigsten ist, Beruf zwar auch, aber wenn du wie du sagst Probleme hast im Beruf wegen deinen Problemen, wäre es besser, wenn du dich für die Klinik entscheiden würdest. Und das wird nicht an Arbeitgeber vermittelt, das du mal in ner klinik warst, dann würde ja mein Arbeitgeber auch was sagen gg , und wenn schon, jeder hat mal Probleme, und es kann jedem passieren. Und nur weil es doof aussieht, tut man nix für sich? Ne, wenn das jeder so denken würde, wird es nie besser.

27.06.2010 20:49 • #6


Die Klinik war damals für mich eine Horrorvorstellung: ich dachte, das ist das Ende.

Aber in Wirklichkeit war es das beste was mir hat passieren können und ich profitieren noch heute sehr davon. Genau wie Du kam ich mit Angststörungen und sozialen Schwierigkeiten dorthin. Sie machten Tests und stellten eine posttraumatische Belastungsstörung fest. Das war mein Glück auch wenn bis heute eine lange schwierige therapeutische Behandlung folgte, die nun ins 11. Jahr geht. Aber seitdem werde ich spezifisch behandelt.

Ich will die Zet dort nicht missen. Vor allem die Therapieformen, die nicht auf Sprechen angewiesen sind brachten mich sehr viel weiter. Ich würde jedem dazu raten. Ich war in Friedrichsdorf bei Bad Homburg.

27.06.2010 21:10 • #7




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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf