emja43

3
3
Hallo alle zusammen,
ich glaube, hier bin ich endlich richtig?! Mein Sohn (9) und ich (32) haben Angst vorm Erbrechen. Mein Sohn hat es leider schon so schlimm, dass es unser Familienleben beeinträchtigt. Es passiert nun schon fast jede Nacht. Voller Panik kommt er zu mir, weint und will nicht mehr leben. Das ist für mich so furchtbar. Versuche ihn dann abzulenken. Meist schläft er nach ner Stunde vor Müdigkeit ein. Gibt es da draussen Leute die uns ein paar Tipps geben könnten, damit einigermaßen klar zu kommen.
Viele Grüße

18.05.2009 06:38 • 30.05.2009 #1


3 Antworten ↓


Darkmela


8
1
Hi,

darüber kann ich ein Lied singen. Das nennt sich Emetophobie und ich leide schon seit über 15 Jahren daran. Gerade was deinen Sohn betrifft, solltest du ganz schnell handeln und vielleicht mal einen Kinderpsychologen aufsuchen. Bei mir hat das vor 15 Jahren ganz schlimme Ausmaße angenommen. Er steht noch am Anfang und hat daher dann gute Chancen das es gar nicht erst zu einer wirklichen Störung kommen muss.

19.05.2009 21:23 • #2


emlchen


1
Hallo!

Ich leide auch seit meiner Kindheit an Emetophobie, aber seit einem guten halben Jahr sind desswegen Panikattacken dazugekommen. Ich war zur Behandlung in einer Klinik. Es ist seitdem schon etwas besser, bekomme aber immer noch Panikattacken. Jetzt muss ich zur weiteren Behandlung eine ambulante Therapie machen, weiss aber nicht genau, welche Art von Theapie für mich am hilfreichsten wäre!Kann mir jemand zu dieser Frage einen Tipp geben?

27.05.2009 12:38 • #3


Zamira


436
7
Für den Kleinen ist dringend ein Kindertherapeut zu suchen, damit sich die Angst nicht manifestiert.

Ich habe das Spielchen auch seit meiner Kindheit...das ging soweit, dass ich im Erwachsenenalter im Zusammenhang mit anderen Angststörungssymptomen zeitweise soweit gegangen bin, gar nix mehr zu essen, damit ich 100% sicher sein konnte, dass mir nicht schlecht wird.

Arbeitet zusammen Eure Speisepläne aus...redet darüber, was ihr gerne esst...welche Nahrungsmittel ein Völlegefühl verursachen, wovon man Blähungen und somit unangenehmen Druck im Bauch bekommen könnte.

Setz das mit deinem Sohn spielerisch um....mach Ratespielchen mit echten Lebensmitteln...

Ergänzend dazu solltet Ihr Eure Hauptmahlzeit mittags zu Euch nehmen und abend nur noch Kleinigkeiten essen....

Nehmt Speisen, die nicht schwer im Magen liegen...
Nehmt eine aufrechtere Schlafposition ein...
Stellt sicherheitshalber einen kleinen süßen Eimer neben das Bett.

Vielleicht kann Euch dieses Verhalten ein bischen die Panik nehmen:-)

30.05.2009 17:27 • #4



Prof. Dr. Borwin Bandelow