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201113.12




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hey leute
ich hab seit ca. einem jahr tierische angst vor dem erbrechen.ich habe angst leute zu sehen wie sie erbrechen aber am meisten angst habe ich davor selbst zu erbrechen..eigentlich habe ich mher angst davor einen virus zu bekommen.also das ich sehr viel erbrechen muss und auch ständig.ich habe immer solche phasen.mal denke ich relativ selten ans erbrechen und manchmal auch oft.. zurzeit geht bei uns ein magen-darm virus um..ich hab natürlich große angst.kann mir vielleicht jemand helfen wie ich die angst ein bisschen "dämpfen" kann.ich weiß ablenkung ist das beste aber manchmal hilft auch das nicht mehr. Bitt
ich war auch schon bei einer psychologin aber bei der bin ich zurzeit nicht mehr..ich würde mich freuen wenn ihr mir helfen könntet..

Auf das Thema antworten


  13.12.2011 18:07  
schau mal hier



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  23.12.2017 20:37  
Hey ihr Lieben.
Wie ihr ja den Betreff sehen könnt erklärt das eigentlich schon mein Problem. Ich leide darunter schon seit 4 Jahren aber seit diesem Jahr ist es extrem schlimm. Ich habe starke Angst davor mich zu Erbrechen, was wiederum vor ein paar Monaten tatsächlich passiert ist und es somit noch schlimmer ist. Jetzt ist es mittlerweile so, dass ich durchgehend Panikattacken habe, ich kann sie aber nicht mehr kontrollieren auch von der Stärke her. Ich kann auch nicht mehr schlafen geschweige denn essen. Es geht sich eigentlich jeden Tag nur noch darum nicht zu Erbrechen und dagegen anzukämpfen aber ich weiß nicht wie ich das machen kann, zumal heute wieder so ein Tag ist wo ich sehr tief drinnen hänge. Ich habe von meinem Arzt gestern Venaflaxin 75mg bekommen und gestern sofort genommen. Heute aber geht es mir mega schlecht und ich weiß nicht ob es von der Panik her ist (weil ich Angst habe Tabletten zu nehmen, Grund dafür war Fluoxitin, wovon ich brechen musste) oder ob es davon kommt.
Meine Frage ist eigentlich nur wie ich mir selber helfen kann, ob ihr Erfahrungen damit habt also generell dagegen Tipps und ob es jemand geschafft hat der Angst und allem was dazu gehört zu entkommen.

Liebe Grüße und besten Dank schonmal,
Ally



  23.12.2017 21:11  
emetophobie ist bei mir etwad besser geworden, denke nicht mehr wie früher täglich dran^1



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  23.12.2017 21:21  
Dani2107 hat geschrieben:
emetophobie ist bei mir etwad besser geworden, denke nicht mehr wie früher täglich dran^1


Wie hast du es denn geschafft? Und was hat es bei dir alles ausgelöst :(
Aber das freut mich das es bei dir besser läuft.



  23.12.2017 21:25  
ich weiß nicht genau, habe antidepressiva genommen und mir dann nicht mehr jeden tag schlecht und keine angst und panik mehr, konnte dann wieder mehr essen und habe mich mehr getraut, seitdem ist es so, habe nichts in richtung konfronation gemacht, dafür wechseln sich meine ängste aber immer gegenseitig ab, aber ich denke, einmal emetophobie, immer emetophobie, auch wenn ich nicht mehr täglich dran denke und ich wieder normalgewichtig bin, ist es in akut sitiationen so, wenn mir z.b. schlecht ist, ich sofort wieder angst und panik bekomme und dass ich weinen könnte, also geheilt bin ich nicht, aber man kann lernen damit besser zu leben und nicht mehr gedanklich es zu zulassen, mit therapie etc.

emo habe ich schon seit kind, aber durch mobbing in der schule ist es richtig ausgebrochen. wurde zwar nicht geschlagen in der schule, aber immer ignoriert, gelästert über mich, keinen anschluss gefunden, ja vieles hat was mit sozialem zu tun...und joa...ich habe seit 15 jahren nicht erbrochen, da spielt auch angst vor unbekanntem, vor der konsistenz, geschmack, vor kontrollverlust mit rein....



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  23.12.2017 21:41  
Dani2107 hat geschrieben:
ich weiß nicht genau, habe antidepressiva genommen und mir dann nicht mehr jeden tag schlecht und keine angst und panik mehr, konnte dann wieder mehr essen und habe mich mehr getraut, seitdem ist es so, habe nichts in richtung konfronation gemacht, dafür wechseln sich meine ängste aber immer gegenseitig ab, aber ich denke, einmal emetophobie, immer emetophobie, auch wenn ich nicht mehr täglich dran denke und ich wieder normalgewichtig bin, ist es in akut sitiationen so, wenn mir z.b. schlecht ist, ich sofort wieder angst und panik bekomme und dass ich weinen könnte, also geheilt bin ich nicht, aber man kann lernen damit besser zu leben und nicht mehr gedanklich es zu zulassen, mit therapie etc.

emo habe ich schon seit kind, aber durch mobbing in der schule ist es richtig ausgebrochen. wurde zwar nicht geschlagen in der schule, aber immer ignoriert, gelästert über mich, keinen anschluss gefunden, ja vieles hat was mit sozialem zu tun...und joa...ich habe seit 15 jahren nicht erbrochen, da spielt auch angst vor unbekanntem, vor der konsistenz, geschmack, vor kontrollverlust mit rein....


Das freut mich trotzdem das es viel besser läuft. Ich denke allerdings auch wenn man es einmal hat bekommt man das nicht mehr Weg außer wie du meintest damit lernen besser umzugehen. Es ist einfach ein Teufelskreis der vielleicht nicht bei dir aber zumindest jetzt bei mir wieder sehr stark ist. Diese Gedankenreise "was-ist-wenn" machen es nicht unbedingt besser. Ich weiß auf jeden Fall wie es dir geht.
Trotzdem tut es mir sehr leid das zu hören, dass hat niemand verdient.
Man sagt mir immer "Schau nach vorne und nie zurück" aber leider geht das nicht so einfach wenn man befangen in solch einem Problem ist.
Der Kontrollverlust ist glaube eigentlich so das größte Problem daran.

LG

Danke1xDanke


  23.12.2017 22:15  
muss auch zugeben, seitdem ich aus der schule raus bin, hat es auch dazu beitragen, dass meine angstsymptome gelindert wurden. Also Menschen spielen immer so eine große Rolle, zumindest bei mir.

machst du denn eine Therapie?



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  23.12.2017 22:23  
Dani2107 hat geschrieben:
muss auch zugeben, seitdem ich aus der schule raus bin, hat es auch dazu beitragen, dass meine angstsymptome gelindert wurden. Also Menschen spielen immer so eine große Rolle, zumindest bei mir.

machst du denn eine Therapie?


Ja davon kann ich ein Lied mitsingen. Das war damals bei mir genauso wo alles mit meinen Problemen anfing. Aber durch eine andere Person wieder doppelt so stark ausgeprägt ist.
Leider mache ich keine Therapie, weil es sehr schwer ist einen Platz zu kriegen. Ich habe bestimmt 30 Therapieren angerufen aber alle sagten mir das gleiche entweder Warteliste für Monate oder keinen Platz mehr frei.



  23.12.2017 22:51  
Ja das ist leider normal mit den Therapien, hatte ich auch schon alles. Habe mal gehört, wenn man lange auf einen Therapieplatz wartet oder es voll ist, dann ist es ein Zeichen, dass der Therapeut oder die Therapeutin gut ist, aber das kann man so nicht pauschalisieren, aber schlüssig klingt es trotzdem...



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  23.12.2017 23:02  
Dani2107 hat geschrieben:
Ja das ist leider normal mit den Therapien, hatte ich auch schon alles. Habe mal gehört, wenn man lange auf einen Therapieplatz wartet oder es voll ist, dann ist es ein Zeichen, dass der Therapeut oder die Therapeutin gut ist, aber das kann man so nicht pauschalisieren, aber schlüssig klingt es trotzdem...


Ja das hab ich auch mal gehört aber naja ich schaue mich trotzdem jetzt nochmal um und vielleicht hab ich ja Glück :)
Dir drück ich natürlich auch die Daumen



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  29.01.2018 23:53  
Hallo an alle,

da bin ich mal wieder....
vor 2 Jahren hatte ich eine Magenschleimhautentzündung, so doll, dass ich in der Nacht über 10x gebrochen habe und durch das viele erbrechen irgendwann einen Riss in der Magenschleimhaut hat. Blut erbrochen, Krankenhaus gewesen usw. ..... Seit dort an hatte ich immer totale Angst vor dem erbrechen. Angst zu viel zu essen/ was falsches zu essen, andere Menschen erbrechen zu sehen sei es real oder live, allein der Gedanke war das schlimmste für mich. Aus diesem Grund habe ich vermieden Alk. zu trinken....bis letzten Jahres September/Oktober ca. Irgendwann hatte ich ausgelöst durch Wein einen miesen Kater wodurch ich erbrechen musste..... Seit dem fande ich es komischerweise nicht mehr schlimm. Bis heute. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat es mich mit einer fiesen Magen Darm Grippe erwischt, alle 30 Minuten Erbrechen, Kalter Schweißausbruch, Schüttelfrost, alles was dazu gehört. Natürlich kamen dazu noch meine Panikatacken die ich relativ lange nicht mehr hatte... Nach 4 Tagen hab ich das alles zum Glück überstanden. Für normale Menschen ist das eine einfach Grippe, für mich wars der Horror. Als ich von meiner Spätschicht nachhause kam hab ich ein Brötchen gegessen und jetzt (bilde ich mir villt ein) das mir wieder übel ist. Jetzt steiger ich mich da wieder so rein, morgen einen wichtigen Termin arbeitsbedingt, angst nicht schlafen zu können usw. ... ein Teufelskreis :-( ich hab Angst das dass heute Nacht wieder kommt, oder die Panikatacken wegen sowas blödem wieder zurück kommen. Ich hab auch ziemlich viel Stress aktuell, aber das bin ich eigentlich gewöhnt... ich steigere mich da wieder so rein gerade :-( Hat jemand auch diese Angst vor dem Erbrechen? Oder etwas ähnliches bei Krankheiten das ihr dann Panikatacken bekommt?

Viel Grüsse



Prof. Dr. Borwin Bandelow

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