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Sebi1982

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Hallo Ihr Lieben,
ich bin neu hier, und wollte mir einfach mal eine Last von der Seele schreiben. Ich habe seit meiner Kindheit ein großes Problem. Ich habe wahnsinnige Angst vor dem Erbrechen. Allerdings nicht so wie das viele haben. Ich esse alles, trinke Alk. gehe feiern, und trage auch kein Magentropfen oder Brechtüten mit mir rum. Die Angst kommt nur wenn Magen Darm im Umlauf ist. Dann gehe ich kaum noch aus dem Haus, gehe nicht mehr zur Arbeit, und wasche mir nur noch die Hände und desinfiziere alles. Am schlimmsten ist es, wenn jemand es hat mit dem ich Kontakt hatte, dann esse ich tagelang garnichts. Aber eben nur wenn Magen Darm im Umlauf ist, ansonsten Esse ich alles ohne bedenken, musste mich vom essen selbst nie übergeben. Eben nur bei Magendarm. Ansonsten habe ich einen robusten Magen. Im Moment ist es wieder soweit, der Lebensgefährte meiner Mutter hat Magendarm, und die wohnen direkt neben mir im selben Haus. Seit gestern vermeide ich jeden Kontakt mit denen. Die sind jetzt natürlich sauer. War seit gestern auch nicht mehr draußen. Und essen tue ich nur ganz wenig. Echt schlimm ich hasse diesen blöden Herbst und Winter mit dieser verdammten Seuche. Seit ich 1999 das letzte mal Magendarm hatte ist es echt schlimm geworden. Naja aber immerhin habe ich es 17 Jahre geschafft mir die Seuche vom Hals zu halten. Weil ich Leute mit Magendarm meide, und auch nicht das Haus groß verlasse.
Brauche mal euren Rat.

23.09.2016 13:40 • 11.10.2017 #1


14 Antworten ↓


Teufelchen0908


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Hallo sebi
Mir ging es lange ganz genauso.
Gut, den Kontakt zu erkrankten Personen versuche ich bis heute noch weit gehend zu umgehen, aber auch dies geht nicht immer.
Mir wird dann auch sofort übel.
Ich habe versucht zu lernen, das es dann eben so ist.
Ich kann mich ja auch nicht vor meinen Kindern verstecken.
Versuche es etwas positiv zu sehen. Magen Darm hält nicht lange an. Und erbrechen muss man auch nicht jedes mal.

23.09.2016 13:49 • #2


Sebi1982


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Du hast recht lange anhalten nicht, aber dafür heftig. Ich hatte das 1999 so heftig, da kam es mir zu Nase raus, und hab mich daran verschluckt war echt nicht schön. Und der Lebensgefährte meiner Mutter hat gestern den ganzen Abend sich übergeben.

23.09.2016 13:52 • #3


Teufelchen0908


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Zitat von Sebi1982:
Du hast recht lange anhalten nicht, aber dafür heftig. Ich hatte das 1999 so heftig, da kam es mir zu Nase raus, und hab mich daran verschluckt war echt nicht schön. Und der Lebensgefährte meiner Mutter hat gestern den ganzen Abend sich übergeben.

Ja, okay, das ist schon nicht schön. Meine Tochter hatte das auch mal den ganzen tag über.
Aber du wirst lachen, ich hab es trotzdem nicht bekommen. Die Kinder haben sich nur gegenseitig angesteckt.
An mir ist nur die Arbeit hängen geblieben.
Wenn es bei mir mit der Übelkeit aber dann doch mal nicht mehr geht, nehme ich vomacur

23.09.2016 13:56 • #4


Sebi1982


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Zitat von Teufelchen0908:
Zitat von Sebi1982:
Du hast recht lange anhalten nicht, aber dafür heftig. Ich hatte das 1999 so heftig, da kam es mir zu Nase raus, und hab mich daran verschluckt war echt nicht schön. Und der Lebensgefährte meiner Mutter hat gestern den ganzen Abend sich übergeben.

Ja, okay, das ist schon nicht schön. Meine Tochter hatte das auch mal den ganzen tag über.
Aber du wirst lachen, ich hab es trotzdem nicht bekommen. Die Kinder haben sich nur gegenseitig angesteckt.
An mir ist nur die Arbeit hängen geblieben.
Wenn es bei mir mit der Übelkeit aber dann doch mal nicht mehr geht, nehme ich vomacur


Ja ich nehm dann auch immer vomex oder so ähnlich. Allerdings nur wenn mir wirklich übel ist.

23.09.2016 13:59 • #5


Teufelchen0908


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Zitat von Sebi1982:
Zitat von Teufelchen0908:
Zitat von Sebi1982:
Du hast recht lange anhalten nicht, aber dafür heftig. Ich hatte das 1999 so heftig, da kam es mir zu Nase raus, und hab mich daran verschluckt war echt nicht schön. Und der Lebensgefährte meiner Mutter hat gestern den ganzen Abend sich übergeben.

Ja, okay, das ist schon nicht schön. Meine Tochter hatte das auch mal den ganzen tag über.
Aber du wirst lachen, ich hab es trotzdem nicht bekommen. Die Kinder haben sich nur gegenseitig angesteckt.
An mir ist nur die Arbeit hängen geblieben.
Wenn es bei mir mit der Übelkeit aber dann doch mal nicht mehr geht, nehme ich vomacur


Ja ich nehm dann auch immer vomex oder so ähnlich. Allerdings nur wenn mir wirklich übel ist.

So mach ich das auch, und es hilft

23.09.2016 14:10 • #6


Teufelchen0908


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Zitat von Sebi1982:
Zitat von Teufelchen0908:
Zitat von Sebi1982:
Du hast recht lange anhalten nicht, aber dafür heftig. Ich hatte das 1999 so heftig, da kam es mir zu Nase raus, und hab mich daran verschluckt war echt nicht schön. Und der Lebensgefährte meiner Mutter hat gestern den ganzen Abend sich übergeben.

Ja, okay, das ist schon nicht schön. Meine Tochter hatte das auch mal den ganzen tag über.
Aber du wirst lachen, ich hab es trotzdem nicht bekommen. Die Kinder haben sich nur gegenseitig angesteckt.
An mir ist nur die Arbeit hängen geblieben.
Wenn es bei mir mit der Übelkeit aber dann doch mal nicht mehr geht, nehme ich vomacur


Ja ich nehm dann auch immer vomex oder so ähnlich. Allerdings nur wenn mir wirklich übel ist.

23.09.2016 14:10 • #7


bibi2401

bibi2401


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Hallo meine lieben. Es ist soweit. Mein erster Foren Eintrag überhaupt.
Ich leide seit meiner Kindheit unter emotophobie. Also ich verstehe euch alle meine lieben. Und ich kann bestätigen das es kein Zuckerschlecken ist jeden Tag mit der übelkeit zu kämpfen. Ich merke das ich mich immer mehr einschränke, und es nervt mich unheimlich. Mich würde es interessieren ob ihr es geschafft habt daraus zu kommen. Oder wie ihr damit umgehen könnt. Therapie oder Medikamente? Habe beides hinter mir, und es brachte leidet nicht. Naja Medikamente ja, aber will sie ja nicht mein Leben lang nehmen.
Danke fürs von der Seele reden.

29.09.2016 23:16 • #8


Sebi1982


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hey bibi naja beim mir hat es sich irgendwann etwas gebessert, meide halt nach wie vor Menschen mit Magen und darm, ansonsten geht es eigentlich.

06.10.2017 14:03 • #9


TauscheAngstGeg.


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Hallo Bibi, ich bin hier auch neu. Ich habe das gleiche Problem wie ihr und ich habe schon eine zweijährige Gruppentherapie deshalb gemacht. Dort habe ich meine familiären Problem aufarbeiten können. Aber die Angst ist die gleiche und sie wird auch nicht besser. Da ich Kinder habe versuche ich es ab nächster Woche mit Verhaltenstherapie. Ich Frage mich nur ob es hilft. Wie ist es euch so in der Zwischenzeit ergangen? Habt ihr was gegen unternommen?
LG Ina

07.10.2017 23:38 • #10


Sebi1982


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ich habe aus diesem Grund unteranderem keine Kinder, aber ich kann gut mit Leben, da ich noch mehr psychische probleme habe wären kinder nichts für mich

08.10.2017 14:22 • x 1 #11


Miyako

Miyako


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Meine Emetophobie meldet sich auch, sobald der Magen-Darm-Mist wieder Saison hat. Wobei das heute nicht mehr solche schlimmen Ausmaße annimmt wie früher.
Mir macht Erbrechen durch Schwangerschaft oder Alk. nicht im Ansatz so viel aus wie wenn das krankheitsbedingt ist.
Noch schlimmer ist die Angst bei mir übertragen auf andere. Also, wenn jemand zu dem ich einen engeren Bezug habe sowas hat, dann ist das Unbehagen größer als wenn ich selbst das hätte.

Früher hat mich der Fluchtinstinkt mal aus dem Haus und in den Bus getrieben als meine Ex-Freundin krank war. Dann hatte ich das schlechteste Gewissen.

08.10.2017 14:33 • #12


Marie1981


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Auch ich habe große Angst vor dem Erbrechen.

Nun bin ich auch noch Erzieherin.... Es gab letztes Jahr so eine Situation, da konnte ich gerade so noch den Eimer bei den Kind hinhalten. UNd dieses Jahr....einen Tag vor meinen Urlaub übergibt sich auch noch ein Kind. Glücklicherweise war meine Kollegin da, die es sauber machte. Ich hatte solche Angst mich anzustecken und dann auch noch im Urlaub fllach zuliegen.

Glücklicherweise habe ich es nicht bekommen. Aber ich achte auch bei jeden Kind auf das kleinste Signal.....

Doch ich muss sagen, man gewöhnt sich daran und meine Gedanken werden positiver, weil ich nun schon seit 3 Jahren keine Magen-Darm-Grippe mehr hat und wahrscheinlich so langsam immun werde....

08.10.2017 18:47 • #13


TauscheAngstGeg.


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Ich für mich bin immer schon mit der Angst so umgegangen, dass sie in keinster Weise mich in meinem Handeln und bei Entscheidungen treffen einengt oder beeinflusst. Ja ich habe in Situationen im Kontakt mit Erbrechen (egal ob mir übel ist oder einem anderen... Geschweige denn wenn der Verdacht besteht, dass sich jemand übergibt oder es könnte... ) anscheinend Angst und meine Reaktion ist die Flucht. Und mir ist klar, dass ich das ändern muss allein schon für meine Kinder und natürlich auch für mich! Aber deshalb auf Kinder verzichten, das war nie eine Option. Und heute ist meine Größe schon 7 und sie hat, natürlich Dank meines Mannes, überhaupt keine Angst sich zu übergeben. Ich beginne am kommenden Donnerstag eine Verhaltenstherapie, von der ich mir sehr viel verspreche. Mal schauen... Hat das jemand von euch schon gemacht?
LG

08.10.2017 22:06 • #14


TauscheAngstGeg.


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Hallo Marie! Irgendjemand hat mir Mal gesagt, dass derjenige, der Angst davor hat auch nicht brechen muss. Denn mit dem eisernen Willen kann man wirklich viel bewegen oder in unserem Fall verhindern.
Ich habe z. B. 29 Jahre mich nicht mehr übergeben müssen. Trotz Schwangerschaft und jährliche Magen-Darm-Infekte der Kinder

11.10.2017 10:54 • #15



Prof. Dr. Borwin Bandelow


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