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Hallo!

Ich habe sehr panisch Angst vor dem Erbrechen. Wenn mir schlecht ist bekomme ich Panikattacken mit Herzrasen, schnelles atmen usw. Ich weiß mich einfach nicht zu helfen, aber ich habe eine schlimme Situation: Meine Schwester hat sich vorgestern sehr spät abends 1x erbrochen und hatte 2 Horrornächte. Jetzt habe ich Angst, dass das eine Magen-Darm-Grippe bzw. -Virus sein könnte. Ich habe so Angst Ich bin nur noch am heulen. Dauernd wasche ich mir die Hände und putze, dass mit mir meine Mutter schimpft, dass ich nicht ganz dicht bin. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich esse so wenig wie möglich.

Kann mir jemand Tipps geben?

Danke und Liebe Grüße

26.07.2013 15:01 • 14.09.2013 #1


9 Antworten ↓


Hallo. Ich kannte diese Angst nicht, bevor ich dass von dir hier gelesen habe. Das ist ja echt mühsam. Tut mir leid. Dein Post ist schon ein paar Tage her, daher hoffe ich dass du nicht mit dem Virus angesteckt wurdest. Hast du den ein starkes Abwehrsystem? Vielleicht gibt es homoepatische Mittel um dies zu stärken. Doch eigentlich keine Lösung, sondern nur ein Ausweg deiner Angst nicht ins Gesicht zu blicken. Damit schränkst du dein Leben ein. Vielleicht kannst du ja bewusst mal erbrechen? Je mehr du in Übung kommst, und machst was dir Angst macht, umso weniger schlimm wird es. Liebe Grüsse und viel Glück!

04.08.2013 18:07 • #2



Angst davor brechen zu müssen

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Danke für deine Antwort. Ich habe mich (noch) nicht angesteckt. Aber ich könnte mich ja überall anstecken, deshalb wasche ich sehr oft meine Hände.

LG

05.08.2013 08:01 • #3


machst du den eine Therapie? habe das gefühl dein verhalten ist wirklich krankhaft und sollte behandelt werden..

05.08.2013 18:19 • #4


Nein, ich mache keine Therapie. Ich traue mich nicht.

05.08.2013 18:58 • #5


dafür musst du dich nicht schämen. geh mal zu deinem Hausarzt und erzähl im davon. wusstest du das jeder vierte mensch einmal im leben an einer psychischen krankheit erkrankt? also alles nicht so schlimm wie es scheint. solange die angst dein leben noch nicht komplett eingeschränkt hat, ist es zeit zu handeln, dann ist es für dich am einfachsten dir neue verhaltensmuster anzueignen. du willst ja nicht ewig so weiterleben oder?!

05.08.2013 19:25 • #6


Danke. Du hast recht. Aber meine Übelkeit liegt möglicherweise an einer Weizenallergie. :/

Danke für alles.
LG

05.08.2013 20:44 • #7


Hey Du!

Also, eine Therapie ist bei Emetophobie (Angst vor Übelkeit und Erbrechen) zwingend notwendig. Ich leide darunter nun akut seit über drei Jahren. Angefangen hat es damit, dass ich nach 10 Jahren 'Immunität' wieder an einem Virus erkrankt bin. Davor hatte ich immer Angst, bin nur mit leerem Bauch zur Schule oder zu Freunden, habe nirgendwo außer zuhause gegessen, etc.
Heute ist es noch viel schlimmer geworden, denn heute sind noch Panikzustände dazugekommen, Depressionen, etc.

Geh lieber zu früh als zu spät zum Psychologen. Angst brauchst du nicht zu haben, die Angst ist bekannt und es gibt Möglichkeiten zur Hilfe! ...

Solltest du das öfter haben, jedenfalls... ich lebe tagtäglich mit der Angst, kann nicht mal mehr alleine einkaufen gehen, wenn es kein guter Tag ist... Bevor es soweit kommt, mach eine Therapie.
Ich spreche aus Erfahrung.

Ganz liebe grüße! =)

26.08.2013 12:32 • #8


Hallo,
Ich kann das total nachempfinden, mir geht es genauso.. Leider an der
Gleichen Angst.. Wenn ich schon höre, dass jemand in meinem Umfeld einen Magen-Darm-Virus hat packt mich die Panik und ich vermeide es, aus dem Haus zu gehen, melde mich krank usw denn ich könnte mich ja angesteckt haben... Es ist fast ein wenig erleichternd, zu lesen, dass es auch noch andere gibt, denen es wie mir geht... Hat jemand Erfahrungen mit einer Therapie gegen diese Angst? Hat euch die Therapie geholfen? Und wie genau läuft so etwas hab... Klar ist die sog. Konfrontationstherapie sehr beliebt und hilfreich, kann mir nur nicht vorstellen, wie dies bei der Angst vorm Erbrechen abläuft...

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen! Viele Grüße!

14.09.2013 19:28 • #9


Ich leide auch seit dem ich 15 bin an der selben Angst. Ich bin in eine Klinik gegangen und es hat mir sehr geholfen. Dadurch das du da bleiben musst und essen musst mit den anderen hat es einen sehr positiven Effekt. Klar ist es schwierig am Anfang unsd ich dachte echt ich hau gleich ab, aber ich hab es durchgezogen. Nun muss ich ehrlich sein, wenn ich Stress habe verfalle ich in alte Muster, suche mir aber einen Verhaltenstherapeuten im moment. Soll echt was bringen.

14.09.2013 19:44 • #10



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Prof. Dr. Borwin Bandelow