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hallo zusammen, ich freu mich dieses forum entdeckt zu haben und schreib jetzt einfach mal drauflos:

Ich bin schon in therapeutischer Behandlung, (Verhaltenstherapie) wegen Sozialphobie und den rattenschwanz, den sie nach sich zieht, aber irgendwie glaub ich nicht dass es mir hilft. dieser ganze Theroetische KRam: Was könnte passieren? und was passiert dann? Was sind meine Ängste genau? umarme deine Ängste! Loswerden wollen ist dsa falsche Ziel blabla...
natürlich weiß ich dass das alles irrational ist und das mir niemand Fremdes den Kopf abreißt! Deswegen ist es ja eine nervige schei. Angst die mich belastet.

konkret geholfen hat mir die Therapie im Alltag bislang noch nicht. Wenn ich wohin muss, wo ich noch nie war, also auf unbekannten Terrain wenn man so will, mich nicht auskenne, fremde Leute um mich hab, krieg ich schon TAge vorher Angst. NErvosität; ein STein im Magen...
Könnt ihr euch vorstellen wo dsa hinführt. Zu Dingen die ich tun MUSS, da quäl ich mich eben hin zb. Arbeit, Arzt, Behörden....und hinterlasse dementrpechend einen EIndruck...
Zu Dingen die optional sind, und nur dem Hobby dienen, also keine Sanktionen nach sich ziehen. denen geh ich von vornherein aus dem Weg, zb in die Bibliothek, in manche Einkaufsläden; in Sportgruppen.. Gibt sehr wenig was ich mir noch zutraue. freundemäßig sieht es dementsprechend mau aus. Beruflich sieht es noch beschissener aus. aber das ist ja kein Wunder, wenn ich mich schon bei einem Spaziergang unwohl fühl. MIch nicht gern anschauen lasse.. Riesen angst hab peinlichen Stuss zu reden oder mich dabei belauschen zu lassen oder Hemmungen hab auffällige Kleidung/Farben zu tragen :C

gewissermaßen hatte ich diese Ängste schon immer. also ich kenne mich gar nicht anders; als eine furchtlose PErsönlichkeit oder so, bei mir war das schon im Kindesalter dagewesen, und ich weiß beim besten willen nicht, WAS GENAU der Auslöser gewesen sein könnte! Ich weiß dass ich nie gern in den Kindergarten bin, hab da jedne Morgen ein Theater veranstaltet. Kann man mit der Phobie geboren sein? Wobei ja Ängte, angeblich immer erlernt sein sollen...oder ist es was anderes? Aber was?
mit freundinnen und Familie kann ich darüber nicht reden. die kapieren das nicht, weil sie es nicht selbst haben. Das ist schei. wenn sie dauernd Stress machen mit Fragen zu Beruf wies weitergeht.

Also wie gesagt, ich brech nicht die Therapie einfach ab, will sie wirklich durchziehen aber ich habe irgendwie mehr erwartet..eingentlich ärgere ich mich darüber, sie nicht 10 Jahre früher gemacht zu haben!

jo also erstmal danke fürs LEsen.

15.11.2016 10:45 • 15.11.2016 #1


4 Antworten ↓


Guten Morgen @Nebelleben


ich glaube den Auslöser suchen alle hier, die wenigsten werden ihn finden. Freunde und Familie, in der Regel verstehen die es wirklich nicht, sie kennen diese Angst nicht und Leben daran vorbei, deswegen auch keine Hilfe aus diesen Reihen. Therapie hin oder her, es wirkt bei jedem anders und jeder macht andere Erfahrungen, es gibt da keine Grundsätze oder Gleichheiten. Wichtig ist allein das du selber bereit bist dich zu bewegen, dass du dein Verhalten änderst in Punkt deiner Probleme, auch ganz kleine und selber gesetzte Ziele setzen, sich stellen und akzeptieren lernen. Da wird keiner kommen und dir die Hand auflegen damit du befreit wirst von der Angst. Es gibt so viele Zieh dich selbst aus dem Dreck Propaganda die du gleich ablegen kannst, es kommt nur auf dich und dein Bachgefühl an, Fall nicht auf die Prediger herein die dir ihre Theorie auf schwatzen wollen. Du machst schon Therapie und das reicht aus, du musst für dich ganz alleine heraus den geeigneten Weg finden. Mache dir keinen Stress und setze dich nicht unter Druck! Das wäre ein Grund das die Panik auftaucht und dich abstraft. Ganz viel darüber sprechen und sich nicht verstecken, am besten in einer Gruppentherapie. Achte ganz genau darauf was man dir für Fragen stellt und versuche zu verstehen warum. Du musst Feingefühl entwickeln, nicht für andere sondern für dich. Nicht bedrängen lassen und nur das machen was dir dein Gefühl sagt. Ich selber bin seit 1998 im Boot, es geht Jahre gut ohne irgendwelche Probleme aber manchmal, nur manchmal kommen sie wieder, bitte vergesse dass nie! Alles gute dir...

15.11.2016 11:58 • #2



WAs kann ich in der Praxis gegen meine Ängste tun

x 3


@Nebelleben
Zitat:
konkret geholfen hat mir die Therapie im Alltag bislang noch nicht.

Du bist da nicht die einzige

15.11.2016 12:52 • #3


hallo minos,
danke für deine Antwort,

das ist halt auch das Blöde, nicht mal zu wissen was es verursacht hat und dann so im Dunklen stochern müssen. wenn ich konkret die Ursache wüsste könnt ich da auch gezielt vorgehen oder vielleicht auch nicht mal dann, weil alles so mit den Jahren verwäscht. wahrscheinlich hat Erziehung auch einen riesenteil ausgemacht, denn meine Eltern waren keine Vorzeigeeltern und dann hat sich alles immer tiefer gefressen und auf sätmliche Bereiche ausgeweitet. Wie gesagt ich spekulier da nur.

also ich wäre bereit, aber von diesem PSychologen hab ich nur Arbeitsblätter die ich ausfüllen muss über Gedanken und Gefühle die ich dann und wann hab oder körperliches Empfinden aber meistens ist es so dass ich das hinterher gar ncht mehr so genau nacherzählen kann was alles war! nix als Trockenschwimmerei die nichts hilft.
Selbst aus dem Dreck ziehen, hab ich ja schon mein ganzes LEben versuch das klappt nicht Bücher sind auch für die Tonne. Eine Klinik brachte nur Linderung bis ich dann wieder zuhause war.

Ich bin langsam so richtig sauer und fühl mich nur noch vom Leben verarscht! Alle krankheiten halst man sich auf aber nie wieder wird man sie los! Besser ich wär nie geboren worden dann wär mir alles erspart geblieben.
Gruppentherapie hab ich noch nicht probiert wüsste gar nicht ob es sowas gibt in meiner Nähe..und ob ich mich dann hintrauen würde. ich empfinde diesen Mist, als schlimmste Phobie von allen; alle anderen kann man besser verstecken.

Dir auch alles Gute weiterhin!

15.11.2016 14:15 • #4


Das ist doch heute das aktuelle Problem mit den Kliniken. Kosteneinsparungen in/bei der Therapie, dass geht nach hinten los und nur noch ganz wenige Kliniken taugen etwas in ihrem Programm. Kosten entstehen wenn man Qualität bei der Therapie und fachkundiges Personal stellt, verwaltet wird heute mit sinnlosem Geplapper und Medikamenten. Gebe mal bei Google 12 Schritte Klinik ein und erkundige dich bei denen mal über ihre Therapieprogramme, vergleiche da mal mit anderen die es nicht anbieten oder sogar verweigern. Aber bedenken sollte man etwas ganz genau, diese 12 Schritte Kliniken fordern von ihren Patienten 102% Einsatz und rund um die Uhr Therapie ohne den Einsatz von Medikamenten! Manch einer wird sich da wie bei einer Gehirnwäsche fühlen und vorkommen, akzeptiert er nicht muss er gehen! Ich kann aus Erfahrung bestätigen das es hier keine Gehirnwäsche gibt, sich einlassen ist alles was vorab gefordert wird. Eine Alternative welche es noch gibt mit Qualitäten und Erfolgszahlen. Aber eben nicht für jeden, ich denke nur für ein paar wenige, weil dafür muss man sich absolut öffnen und mitziehen ohne wenn und/oder aber! In Rastede damals haben in den ersten Tagen mehr als 10 die Klinik verlassen müssen oder sind freiwillig gegangen, dass spricht Zahlen!

15.11.2016 14:40 • #5




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Dr. Reinhard Pichler