Megapoweryvo

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Hallo
ich wollte ma fragen, was man tun kann gegen verschiedene ängste im Alltag . zum Bs.Autofahren (das irgendwas Passiert , bin seit zig jahren schon keine autobahn mehr mitgefahren , da ich selber keinen führerschein habe . 2 angst durchgehende bahnhofstreppen . runtergehen . und rolltreppen fahren . desweiteren zukunftsängste . das ist dann so schlimm dass ich es vermeide unter leute zu gehen , teilweise aus angst das sie was von mir wollen . weis da jemand nen rat ? grüßle yvo

30.06.2010 14:19 • 03.07.2010 #1


8 Antworten ↓


Beobachter


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Hallo Megapoweryvo

Sich so lange mit den Ängsten konfrontieren (sich ihnen in kleinen Schritten stellen) bis sie weniger werden.

Dazu eventuell eine Psychotherapie machen (dort die Ursachen herausfinden und bearbeiten).

PS:

Zukunftsängste gehören in der heutigen Zeit eigentlich schon zu den ganz normalen (gesunden) Ängsten.

Viele Grüsse, Der Beobachter

01.07.2010 08:20 • #2


Megapoweryvo


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Hallo beobachter
danke für deine antwort , mir ist aufgefallen dass bei mir je mehr leute was wollen , und mich unter druck setzten , um so mehr habe ich diese ängste . dann schaffe ich es nicht mal meht einkaufen zu gehen , aus angst jemand will was von mir , aber zum glück gibts ja dann noch meinen göterrgatten und den schick ich halt dann nach der arbeit einkaufen . desweitern haben wir mit unseren kindern viel durchgemacht , alles frühgeborene . meine tochter ist leider 2 ten grades geistig behindert , und hat auch noch ein loch im herz , das am 26 august mit so einem schirmchen zugemacht werden soll . wir hoffen dass es gut geht . macht mein mann in seinem urlaub .dann habe ich mir eine familienhelferin geholt , die mich eigentlcih entlasten sollte , aber ab und zu gibts da dann auch diskussionen usw . einmal im halben jahr kommt dann die sacharbeiterin vom jugendamt und guckt wie es läuft . da meine tochter normalerweise 1 6 1 betreung bräuchte . und das bei 3 kindern schwierig ist . darum sind die vom jugendamt da . und das wird mir langsam auch zuviel . denn bei allen 3 kindern wäre ich damals fast gestorben als sie zur welt kamen , und jedemal sind mein mann und ich noch näher zusammengewachsen wir sind 10 jahre zusammen und es kann fast keiner glauben was wir mitgemacht haben. wir leben und kämpfen jeden tag für unsere familie , hauptsache wir halten zusammen . auch wenn ich das gefühl habe , dass hier ab und zu alles zusammenbricht sei es zweckks geldmangel oder sonstigen dingen weilder große mal wieder sich benachteiligt fühlt us w egal ich muß ich muß kämpfen für uns . und dann wenn der druck so groß ist kann ich keine treppen mehr runter alleine , dann wird mir schwindelig

01.07.2010 13:23 • #3


Beobachter


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Hallo Megapoweryvo

Du hast einige dramatische Erlebnisse (Geburten und Krankheiten deiner Kinder) gehabt,
gewisse Ängste können da völlig normal sein.

Dein Beitrag klingt eher wie ein durchaus zu verstehendes "Burn out", also eine momentane Überbelastung.

Die Hilfe vom Jugendamt ist ein guter Weg zur teilweisen Entlastung, aber gibt es nicht einen Weg, für eine kurze Zeit einmal eine völlige Auszeit zu nehmen?

Leider ohne eigene Kindererfahrung, Der Beobachter

01.07.2010 13:46 • #4


Megapoweryvo


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leider nein da die mutter von meinem mann also die oma noch arbeiet und auch selbst in den urlaub fliegt allerdings mit unserem großen sohn nach rohdos , so hab ich wenigstens mal einen weniger . meine mutter ist leider krank und kann sich nicht mehr selber versorgen , und 50 km weg von uns und mein armer mann hat nur 1 woche urlaub , und da geht er ja mit mandy ins khk ich war selbst auch nur zweimal im urlaub vor 4 jahren in callea alleine da war mein mann dann zuhause , und es ist halt schwer für meine tochter rmandy jemand zu finden da sie halt diese behinderung hat . die om z.b kann sie gar nicht nehmen . da man hinter ihr überall herrennen muß . und eines meiner kidis mal abgeben neee also das würden wir nicht über das herz bringen . also muß ich wohl weitergucken wie ich klar komme habe manchmal nicht die zeit dazu um mir weitere schritte zu überlegen

01.07.2010 14:54 • #5


Hummel


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Hallo Megapoweryvo ,
du sagst eine deiner Töchter braucht eine 1 zu 1 Betreuung . Ich arbeite (z.Z. krankgeschrieben) im sozialen Bereich (Betreung von Menschen mit geistiger Behinderung ) Ich kenne da eine Familie , die haben für ihren Sohn , der auch eine rundum Betreuung braucht , z.B. Schüler/innen die eine Ausbildung zur Heilerziehungspflege machen oder Studenten , die Stundenweise der Familie unter die Arme greifen und sich nur um den Sohn kümmern . Ich glaube , dass die Pflegekasse dafür aufkommt , da bin ich mir aber nicht 100% sicher !
Wie alt sind deine Kinder ?

Hummel

02.07.2010 09:32 • #6


Megapoweryvo


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Hallo Hummel
meine kids also der große ist 10 jahre alt die mittlere 7 jahre alt eben mein sorgenkind , und der kleine 15 monate alt . das schlimmste an der sache ist man kann sie nicht alleine lassen, da immer die angst da ist dass sie wieder einmal abhaut und wir sie im ganzen dorf suchen müßen . sie hat eine entwicklungsverzögerung und sprachbrobleme , und wahrnehmungsstörungen , sie kam in der 36 woche zur welt mit 1700 gramm. sie mußte damals geholt werden wegen einer schwangerschaftsvergiftung . und da hat man das loch im herz festgestellt ich denke dass ein teil von der behinderung auch daher kommt . sie ist in allem schwierig zu händeln da sehr laut und ungestüm . dehalb haben wir auch ein schönes haus gemietet mit garten wo sie sich austoben kann . denn wir mit ihr in einem mehrfamilienhaus ohje unmöglich da würden wir gleich wieder rausfliegen .
selbst hier hat si´ch jemand von der nachbaarschaft beschwert dass wir die kids nicht richtig erziehen könnten . aber ´leider sieht man halt so eine behinderung ihr nicht an .
grüße yvo

02.07.2010 14:59 • #7


Hummel


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Hallo ,

ja die lieben Nachbarn..... ein Thema für sich ! Aber ich finde das Verhalten der Nachbarn unmöglich !!
Ich hatte damals auch eine Schwangerschaftsvergiftung , ich hatte auch einen Notkaiserschnitt . Ausser dass mein Sohn eine sogenannte "Mangelgeburt" war , ist heute alles in Ordnung !
Da hast du wirklich eine schwere Last zu tragen und wie Beobachter schon schrieb , kann es sein , dass du jetzt an deine Grenzen gestossen bist und der Körper nach einer Pause schreit ! Burn out eben ...
Hast du eventuell mal an eine Mutter-Kind Kur gedacht oder eine Kur , nur für dich ? Veilleicht würde das auch mal helfen ?

Liebe Grüße ,

Hummel

02.07.2010 15:45 • #8


Megapoweryvo


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das wäre ja schon schön , so eine kur meine liebe hummel . aber ohne kinder unmöglich wer soll denn die dann alle im zaun halten ? wenn ich nicht da bin ?und mit so einer genannten haushaltshilfe von der Dak haben wir leider sehr schlechte erfahrungen gemacht . momentan sage ich mir das leben ist kein kinderspiel . und ich muß halt da irgendwie durch . manchmal denke ich es ist alles nur ein schlechter traum,und irgendwann wache ich auf und alles ist gut .
aber da hast du ja hummel auch so einges schon mitgemacht . gestern wollte ich meine treppe runtergehn , und konnte nicht , man war das blöd . mein mann hat mir dann runtergeholfen . das war wieder dann so ne angst irgendwie . ich habe das gefühl dass mir dann alles unter den füßen wegrutscht . herzliche grüße yvo

03.07.2010 11:32 • #9



Prof. Dr. Borwin Bandelow


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