Angor
Gast
Im Gegensatz zu Deinen Eltern hat mein Sohn meine vollste Unterstützung, ich merke aber selber, dass er sich total auf mich verlässt weil ich ihm helfe wo es geht, und er ist dadurch auch leider nicht sehr selbstständig. Aber ich weiss auch nicht, was ich machen kann, damit er selbsttändig wird, er will ja gar nicht raus gehen oder Leute kennen lernen, da steht ihm auch seine Sozialphobie und sein ADS im Weg.Er ist jetzt 30 Jahre alt geworden, ich hoffe, dass ich es noch hinkriege, denn irgendwann kann ich ja altersbedingt nicht mehr für ihn da sein. Mein Mann hat sich erst nur langsam daran gewöhnt, dass er psychische Probleme hat, akzeptiert es aber jetzt.
Du hast dagegen schön erkannt, dass es doch etwas gibt, was Du aus Deinem Leben machen kannst. So alt bist Du noch nicht, dass Du sagen kannst, Du hast was verpasst.
Im jeden Ort gibt es einen Sozialarbeiter oder ein Sozialarbeiterin, die Dir vieklleicht in den Weg der Selbstständigkeit helfen kann.
Mein Sohn hatte auch zuerst wöchentliche Treffen, aber es passte zwischen den beiden nicht, er hatte kein Vertrauen zu ihm,sie hat ihm noch nicht mal geglaubt, dass er noch nie in seinem Leben Alk. getrunken hat und er hat den Kontakt abgebrochen.
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Seine damalige Therapeutin war toll, leider durfte sie ihn aber nur bis zum 18. Lebensjahr therapieren, und jetzt eine Therapie zu machen hält er für sinnlos.
Aber vielleicht ist das auch zusätzlich noch etwas, was Dir die nötige Stärke gibt, um einen Neuanfang zu machen. Lass Dich von Deinen Eltern nicht unter Druck setzen, Du kannst nichts für Deine Erkrankung und sicher kann man Dir helfen wenn Du dass gern möchtest.
Ich wünsche Dir alles Gute!
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