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Servus!

Ich habe seit ich denken an ne soziale Phobie. Muss aber dazu sagen, dass diese mit der Zeit automatisch weniger geworden ist. Damals hatte ich z.B. panische Angst zur Schule zu gehen. Hatte im Prinzip jeden Morgen Bauchschmerzen ohne Ende und hab dann auch meistens vor der Schule gewartet bis es Anfing und bin dann schnell rein gerannt und hab ich an meinen Platz gesetzt. Naja die Angst ist weg. Gehe mittlerweile gerne zur Arbeit.

Aber sonst wars das auch. Kollegen sind gluecklicherweise alle DEUTLICH älter als ich. Dadurch klappt das ganz gut. In der Berufsschule bei meiner Ausbildung hatte ich nämlich ähnliche Probleme wie früher. Kein Anschluss usw.! Naja heute noch immer (mit 24) das gleiche Problem: Keine Freunde, WEIL Angst vor sozialen Kontakten. Hab mir mal von nem Neurologen Fluoxetin verschreiben lassen. Mir ging es nach ca. 8 Wochen einnahme tatsächlich besser. Aber ich bin unsicher, ob das wirklich am Medikament lag. Jedenfalls hab ich es dann abgesetzt und mal Trevilor verschreiben lassen. Also ich muss schon sagen: Mit Fluoxetin lief es ja schon eher sub-optimal im Genitalbereich, aber mit trevilor ging absolut gar nix mehr! Und so wirklich gebessert hat sich damit auch nix! Hab es wieder abgesetzt. Spiele mit dem Gedanken, wieder Fluoxetin zu nehmen. Ich bin aber vor kurzem auf Bupropion gestossen (Dopamin hemmer) und überlege das mal zu nehmen. Grund: Dopamin ist doch eigentlich das, was uns Antrieb gibt. Mir ist aufgefallen, wenn es mal lief in Sachen Frauen (war selten, aber kommt ja mal per Zufall auch vor) dann war ich sowas von Krass drauf. Hab beim Abwaschen gegrinst. Das muss man sich mal vorstelln. Und da war dann auch die Angst weg. War supi drauf und alles. Nun ist meine Frage ob mir da jemand mal helfen kann. Mein Neurologe kennt sich definitiv nicht aus so wie der davon redet. Bupropion oder wieder Fluoxetin? Oder mal was ganz anderes?
Bitte nicht Therapie vorschlagen, hab keine Zeit und will es auch gar nicht. Entweder Medikament oder pech gehabt sag ich mir da. Therapie kommt fuer mich net in frage.

danke!
LG

10.09.2008 05:21 • 17.09.2008 #1


18 Antworten ↓


Hi Fresh0razoR,
ich fürchte, du machst es dir da etwas zu einfach. Medikamente sind kein Spielzeug und es klingt, als wenn du dir die Art des Medikamentes selber aussuchen könntest, so eine Art Rou lette dein Arzt hat keine Ahnung?
Die Frage ist: Willst du langfristig gesund werden oder übergangsweise gut leben?
Ich weiss, diese Antwort ist nicht die von dir erwünschte, aber ich denke sie ist die einzig ehrliche.
Du kannst hier ja mal ein bißchen stöbern, vielleicht findest du so schon einen Weg für dich.
Liebe Grüße
Iris

10.09.2008 10:36 • #2



Soziale Phobie und so weiter.

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Dreamer
Hallo FreshOrazor,

Dein Dr müßte man einsperren der kann doch nicht einfach Medi aufschreiben wie als hättest du ne Grippe. Mal das probieren mal dies probieren. Wenn du fliegen willst probiers doch mal mit Dro. (Ha Ha ).

Solange du nicht einsiehst das du krank bist kann dir auch keiner Helfen (Dr.)
Villeicht wechselst du mal den Dr. und redest mal klartext über dich von Pillen allein wird das nichts du mußt dein leben umstellen sowas lernt man in Thera. Sorry aber das mußte sein du kannst nicht einfach paar Pillen schlucken das ist wie Powerladyiris sagt kein Spielzeug.

Denk mal drüber nach viel Glück wünsche ich dir trotzdem.

10.09.2008 10:49 • #3


misery
Hallo Fresh0razoR ..

Man möge mir meine Ausdrucksweise entschuldigen, aber scheinbar geht
es Dir noch nicht schei**e genug. Hier gibt es Menschen im Forum, denen
durch ihre Erkrankung sämtliche Lebensfreude genommen wurde und die
mithilfe einer Therapie gerade versuchen, wieder auf die Beine zu
kommen .. und Du lehnst eine Ursachenbehandlung kategorisch ab, weil
Du lt. eigener Aussage nicht die Zeit und auch kein Bock darauf hast.

Probiere es doch mal ein halbes Jahr mit einer Therapie. Schaden kann es
nicht und aufhören kannst Du jederzeit.

Möglicherweise bist Du im Endeffekt gar nicht mehr auf Medis angewiesen.
Ich würde mich freuen, wenn ich keine Medis mehr schlucken müsste,
aber ich fürchte, ich habe mir etwas im Kopf "kaputtgesoffen" und aus
diesem Grund werde ich wohl noch gaaaanz lange auf Medis angewiesen
sein.

Sämtliche Psychopharmaka haben größtenteils eine unschöne Wirkung
auf das Sexualverhalten und den Orga.. Leider.

Du hattest geschrieben, daß Dein Neurologe nicht so den Plan hat. Teste
doch mal einen anderen. Manchmal passt es menschlich einfach nicht.

Ich hoffe, Du überdenkst Deine Haltung in puncto "Therapie" nochmal.
Wie gesagt, es kann nicht schaden und eine Stunde die Woche ist ja
nun auch nicht sonderlich viel.

Wünsche Dir trotzdem gute Besserung und weiterhin gutes Gelingen.

Gruß
Sascha

10.09.2008 14:08 • #4


nee also eine therapie mach ich nicht. da hab ich keine zeit für. ich mein dann akzeptier ich das ganze lieber. ich futter lieber die pillen. therapie ist mir zu blöde.

11.09.2008 09:52 • #5


Ohne Kommentar

11.09.2008 09:52 • #6


Mir bleibt die Sprache Weg Mal in die Tastatur beisst hier grrrrrrrrrrrrrrummel. Sowas engstirniges hab ich noch nie erlebt.Der nimmt Tabletten ein wi e Smarties. Und Thera geht nicht ?? Kann nur noch mit Kopf schütteln . Dem ist nicht zu helfen Hoffnungslos? Jeder ist seines Glückes Schmied sag ich sa nur. Viel Erfolg.!!



Ärgerliche grüsse von Biggi

11.09.2008 17:31 • #7


hallo Fresh0razoR,
ich habe das gleiche problem mit fremden menschen, ich draue mich ja noch nicht einmal zum mc donalds zu gehen um mir einen hamburger zu bestellen. habe zwei lehrstellen schmeissen müssen weil ich nicht in die berufsschule gegangen bin. jetzt bin ich fast 33 jahre alt habe keine abgeschlossene lehre und bin seit 5 jahren arbeitslos. heute habe ich um halb zwölf einen termin bei meinem hausartzt und werde ihn mal um rat fragen, der müsste doch wissen wo es geeignete psychotherapeuten in meiner nähe gibt. das mit den medikamenten höhrt sich gut an, aber ich glaube doch das proffesionelle hilfe auf dauer hilfreicher ist. man, bin schon ganz nervös wegen meinem artzt termin nachher. aber mal schauen was dabei raus kommt. ausserdem habe ich vor ca. 1 jahr meinen führerschein abgenommen bekommen. hatte über 2 promille, dass heisst idiotentest (mpu). das ich mir gedanken darüber mache warum ich soviel trank und mir hilfe suche kommt bestimmt auch gut bei den gutachtern dort an.

mfg

15.09.2008 09:56 • #8


Hallo !

Also, ich habe das hier alles gerade erst jetzt gelesen.

@Fresh0razoR:

Auch mir verschlägt es einfach nur die Sprache!

@haussteiner:

Ich hatte in jungen Jahren auch einmal den Führerschein weg wegen Alk.. Seit einer Therapie im Jahre 1985 bin ich trocken.

Willst du eigentlich eine Therapie für DICH, oder nur für deinen Führerschein (MPU) machen?

Liebe Grüsse und Kopfschüttel,

Helpness

15.09.2008 11:32 • #9


hy Helpness,

ich wollte wegen meinen depressionen für mich eine therapie machen. es ist aber doch nicht verkehrt, dass bei meiner mpu zu erwähnen.

ich war gerade beim hausarzt, er hat mich zu einem therapeuten überwiesen, und mich erst einmal krank geschrieben. muss die sache endlich mal in angriff nehmen, obwohl es mir schwer fällt sich einzugestehen das man "krank" ist. aber so wie bisher, geht das nicht mehr weiter.

mfg

15.09.2008 15:55 • #10


DAS Hansteiner, klingt wiederum ganz gut. Super erster Schritt
Grüssli
Iris

15.09.2008 16:06 • #11


Hallo hansteiner !

Find ich auch gut.

Der Führerschein war bei meiner Alkthera damals auch nur ein schöner Nebenefekt.
Ja, und Therapie, egal ob wegen Alk oder Depris, kommen bei der MPU immer gut an.
Was kostet eine MPU eigentlich heute?
Ich habe damals insgesamt drei Stück machen müssen, aber das war 1984 bis 1986.

Viel Glück und liebe Grüsse,

Helpness

15.09.2008 17:21 • #12


hallo Helpness,
ich habe bei meiner ersten mpu im april diesen jahres 415,00 euro bezahlt. hoffentlich klappt es beim zweiten versuch besser.

lieben gruss

15.09.2008 17:37 • #13


Hallo hansteiner !

Damals waren es etwa 650 DM.

Warte mit der zweiten MPU bis nach deinem Therapieanfang.

Liebe Grüsse,

Helpness

15.09.2008 19:25 • #14


hy helpness,

du schriebst: Warte mit der zweiten MPU bis nach deinem Therapieanfang.

ja, dass wollte ich sowieso machen. ich muss ja auch noch 4 von 6 leberwerte einhohlen. das heisst, so im januar nächsten jahres werde ich den zweiten versuch in angriff nehmen.

alles gute
hansteiner

16.09.2008 07:07 • #15


Hallo hansteiner !

Ich drück dir die Daumen!

Übrigens, bei mir waren es damals 3,14 Promille am Sonntag Vormittag. Da kannst du dir bestimmt gut vorstellen, wie die ersten zwei MPU's vor der Therapie gelaufen sind, Changenlos.

Liebe Grüsse,

Helpness

17.09.2008 10:52 • #16


hallo Helpness,

ich hatte bei meiner THF 2,39 promille. vor meiner ersten mpu hatte ich auch nichts unternommen ( verkehrspsychologe, gruppentherapie für auffallende kraftfahrer...... ). ich galaube auch eher, dass das problem meine minderwertigkeitskomplexe sind, weshalb ich so viel trank. wenn ich die in den griff bekomme ist mir schon sehr geholfen.

EIN TEUFELSKREIS....!!


alles gute
hansteiner

17.09.2008 21:09 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo hansteiner !

Der Alk. ist aber auf keinen Fall eine Lösung, du weisst das js schon.

Den Teufelskreis kannst du unterbrechen. Den Alk. stehen lassen und gegen das "Minderwertigkeitsgefühl" eine Therapie machen.

Du bist ja auch auf einem guten Weg dorthin, und ich denke, du schaffst das!

Liebe Grüsse,

Helpness

17.09.2008 21:17 • #18


vielen dank Helpness, für deine lieben worte.

übrigens, ich komme auch aus hessen (südhessen).

gruss

17.09.2008 21:28 • #19



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