Lothar

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Hallo Sternenstaub ,


In Notfällen kannst Du zu Medikamenten
greifen.Das beste ist natürlich,wenn
Du deshalb zum Arzt gehst.
Es gibt sehr gute ,angstlösende Antidepressiva.
Deine Idee einer Therapie ist gut!


Viele Grüße - Lothar

14.09.2007 23:08 • 26.09.2007 #1


5 Antworten ↓


sternenstaub


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Hallo Lothar,
danke für die deine Antwort.
Vor Psychopharmaka habe ich irgendwie Angst,wegen der Nebenwirkungen. Und merkt mein Gegenüber nicht das ich offensichtlich unter Einfluss von Tabletten stehe?

14.09.2007 23:32 • #2


tinicita


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Hallo sternenstaub! Wie kommst du denn in der Therapie und mit dem Therapeuten zurecht? Irgendwelche Erkenntnisse gehabt, die dich beeindruckt haben?
Tinicita:)

18.09.2007 21:41 • #3


saschak75


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Hallo Sternenstaub,

ich hatte auch große Probleme beim Vorstellungsgespräch. Das besondere Problem, was ich hatte, war, dass ich mich zu der Zeit, gerade in der Psychiatrie befunden habe. Ich konnte zwar fachlich überzeugen, aber sozial bin ich durchgefallen.

Dein Problem hat natürlich auch damit zu tun, dass man von einer Krankenschwester auch eine gewisse soziale Kompetenz verlangt. Und bei einem Mensch der introvertiert ist, denkt man vielleicht zu unrecht, dass er oder sie dadurch den Anforderungen nicht genügt. Hast Du mal versucht einen Weiterbildungslehrgang für Vorstellungsgespräche beim Arbeitsamt zu bekommen? Oder Du musst halt fachlich sehr überzeugen können. Ansonsten vielleicht versuchen die Antworten auswendig zu lernen. Vielleicht sind Entspannungstechniken auch sehr hilfreich, um den Druck beim Vorstellungsgespräch zu mindern. Ansonsten hilft es natürlich auch sehr, wenn man eine sehr starke innere Überzeugung aufbaut, dass man die nächste Chance packen wird, weil man einfach den Anforderungen genügt.

Ich habe die Stelle bekommen, wenn auch mit Glück. Da ein Mitbewerber abgesprungen ist und die Anderen insgesamt noch schlechter waren. Man braucht halt auch Glück.

Gruß
Sascha

22.09.2007 18:11 • #4


ghostdog


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sternenstaub schrieb am So, 23 September 2007 18:56

Hallo Saschak75,

danke für deine Antwort.Das mit der sozialen Kompetenz ist halt so eine Sache.Sind selbstbewußte Draufgängertypen unbedingt sozial kompetenter?
Ich denke mal nicht.Schüchterne Menschen brechen keinen Streit vom Zaun,sind möglicherweise höflicher und meist zu allen nett.

hmm, naja, mag ja sein (bin ja im Prizip selber auch so) - aber nett zu allen Leuten sein reicht wohl nicht so ohne weiteres im Berufsleben, wer sich immer unterbuttern lässt (um es mal negativ auszudrücken), erreicht nicht unbedingt sein Ziel, bringt im Job das Team nicht vorran, usw... aber natürlich auch abhängig vom Job - mit dem Alltag im Krankenhaus kenn ich mich nun gar nicht aus. übrigens gibts natürlich jede Menge Schattierungen dazwischen - Dein Text kommt mir etwas schwarz-weiss vor: Auf der einen Seite schüchtern höflich soziale Kompetenz, und auf der anderen Seite das Gegenteil.
Um auf Vorstellungsgespräche zu kommen: Für mich auch der wahre Horror. gute Vorbereitung ist selbstverständlich, aber selbst dann gabs bei mir Gespräche, die den Bach runter gingen... hatte deswegen auch schon längere Phasen der Arbeitslosigkeit (bis vor knapp über einem Jahr fast 2 Jahre, davon knapp 1,5 Jahre HartIV trotz Studium). Es gibt Bücher mit den häufigsten Fragen von Arbeitsgebern, eins davon mal durcharbeiten und Antworten notieren und auswendig lernen hat mir geholfen, etwas Sicherheit im Gespräch zu gewinnen.
Was Deine Pläne mit Studium angeht, frag ich mal etwas ketzerisch, ob das nicht eine Vermeidungsstrategie ist - Du gewinnst vielleicht ein paar Jahre Zeit, in denen Du keine Vorstellungsgespräche hast (dafür aber Referate), und dann? dann kommen wieder Vorstellungsgespräche...
es gibt doch jede Menge Bewerbungs-Coachings, vielleicht wäre sowas eher für Dich in Deiner Situation, Rhetorik Training, Schauspieltraining für Schüchterne etc. Da lernt man evtl. den öffentlichen Auftritt. oder frag Deinen Therapeuten, ob ihr nicht Gespräche unter Stress übt, also Bewerbungsgespräche simuliert.

Alles Gute!

23.09.2007 20:06 • #5


einsam


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Hallo ghostdog


Also ich finde nicht, das in dem Text von Sternenstaub Schwarzweißmalerei betrieben wird.
Sternenstaub wollte nur darlegen, dass Schüchterne nicht zwangsläufig sozial inkompetent sind.
Ich kann in dem Text nirgend wo finden das Sternenstaub schreibt Selbstbewußt=sozial inkompetent
Schüchtern= sozial kompetent
Bitte nicht die eigene Neigung alles schwarz oder weiß zu sehen auf andere projizieren!

26.09.2007 13:34 • #6



Dr. Reinhard Pichler


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