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F

Fruchtsalat
Mitglied

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21
Themen:
4
Mitglied seit:
Guten Morgen!
Ich war Donnerstag beim Arzt, weil ich mir Tavor für meine kommende Präsentation verschreiben lassen wollte... ich hab mir das ganze natürlich gut überlegt. Ich denke, wenn ich dadurch dann endlich auch mal Erfolge hätte würde ich es dann auch irgendwann ohne schaffen.Und da wir nicht mehr oft pPräsentationen machen mussen wird das schon ok sein.
So. Ich war da, vorher schon total nervös, weil ich den Arzt eigentlich garnicht mochte (hausarzt). Als ich dann anfing von meiner Angst zu erzählen, unterbrach er mich sofort und meinte "ich kann dir nichts verschreiben" "solche Probleme hast du doch schon lange da muss manimmer uüben üben üben" darauf meinte ich "das bringt bei mir nichts wir hätten damals wöchentlich Präsentation gehabt und es brachte garnichts" dann hab ich ihm von tavor erzählt und das ich hoffe dadurch erfolge zu haben und das es dann auch ohne besser geht. Er hat mich einfach richtig schlecht behandet und wie dumm dargestellt. Sodass ich ernsthaft fast geweint hätte. Dann meinte er in meinem alter sollte man doch langsam mal Verantwortung übernehmen können. .. was meint der warum ich da sitze? Als ob das einfach mal so eine Idee gewesen wäre. Er meinte ich solle eine Therapie machen. Darauf meinte ich das das Problem aber momentan akkut wäre und ich bis ich einen platz hätte meine Ausbildung (hoffentlich) beendet habe. Ich habe ihm auch erzählt das ich schon damals beim Neurologen war und der mir auch was verschrieben hatte. Das wollte er mir glaube ich nicht glauben. Dann wollte er wissen wann denn der Vortrag wäre und das ich ja dann sehr früh gekommen bin...

Er hat mich die ganze zeit wie einen Trottel behandelt und schrecklich mit mir geredet. Am Ende hat er mir dann eine Tavor Expidet mitgegeben. Den Arzt werde ich aufjedenfall wechseln...

Erging es euch auch schon mal so?
Und zu den Tavor expidet. Muss ich die im Mund zergehen lassen? Und wann wirkt sie?

27.04.2013 #1


33 Antworten ↓
Z

zuiop
Gast

Zitat von HeikoEN:
Zitat von zuiop:
Fruchtsalat hat über ihre Empfindungen bei ihrem Arztbesuch erzählt und wollte wie viele andere in diesem Forum einfach nur ein wenig Verständnis und Support erfahren und keine Belehrung von - schätzungsweise hauptsächlich - psychologischen und medizinischen Laien.

Immer dieses "abheben" auf medizinische oder psychologische Laien.

Empfinde ich gar nicht so und sehe ich eher umgekehrt.

Denn wer mehr, als die Leute hier im Forum, kennen sich mit Angst, Depressionen & Co. aus?

Ärzte, die lehrbuchartig ihr gelerntes Wissen herunterbeten, nie jemals in den Genuß einer Panikattacke gekommen sind und jemandem der u.U. seit Jahrzehnten an Angst leidet erzählen wollen, wie es denn "richtig" geht Smile

Warum denn nicht den weiten Erfahrungsschatz dieses Forums hier nutzen?



Das eingebrachte Thema ist zwar Off Topic, aber trotzdem will ich antworten.

In der Tat ist gegen den Rat medizinischer und psychologischer Laien nichts einzuwenden, das ist der Zweck diverser Selbsthilfegruppen, -vereine und auch dieses Forums. Leider funktioniert das jedoch - wie im vorliegenden Thread - nicht immer. Weil eines der zuerst antwortenden Mitglieder das Ausgangsposting scheints nicht richtig gelesen hatte, in dem sich Fruchtsalat Verständnis für ihr Anliegen erhoffte, nämlich menschliche Schwierigkeiten oder ein Kommunikationsproblem mit ihrem Arzt gehabt zu haben, interpretierte der erste Antworter sofort hinein, dass Fruchtsalat sich darüber beschwert habe, nur eine einzelne Tavor-Dosis bekommen zu haben und stellte sich sofort auf die Seite des Arztes.
Der nächste Poster überflog scheinbar auch wieder nur das Ausgangsposting und die Antwort des Vorposters und las dann noch rein, dass Fruchtsalat nicht nur mit der Einzeldosis Tavor unzufrieden sei, sondern auch noch den Rat des Arztes zur Therapie ablehne, der übernächste formulierte es dann so, als wolle sie sich Tavor erschleichen. All das war aber gar nicht Fruchtsalats Anliegen.

Statt Verständnis und Empathie für ihre Situation zu zeigen - denn sie ist eine von uns - solidarisierten sich die "Experten" sofort und gleich mit dem Arzt, den sie nur aus Fruchtsalats Bericht kannten.

Wenn sie gefragt hätte "Hat mein Arzt das richtig gemacht, dass er mir nur eine Tablette gegeben hat?", dann wären die Antworten berechtigt und richtig gewesen, ebenso, wenn sie gefragt hätte, "welche Wirkungen und Nebenwirkungen hat Tavor?" oder "was kann ich stattdessen machen?"
Statt medizinischer Belehrungen wollte sie aber nur Rat, was sie machen soll, wegen ihres unguten Gefühls, von ihrem Arzt nicht richtig verstanden worden zu sein. Es ging um ein "menschliches" und nicht um ein "medizinisches" Problem.

Sich in die Rolle eines Arztes und Therapeuten auzuschwingen kann sich keiner von uns Laien, aber wo wir alle mit Erfahrung haben und wo wir wirklich helfen können ist mit unseren Erfahrungen aus der Perspektive des Betroffenen. Da sind wir Experten!

Wenn ich hier einen Expertenstatus für mich beanspruchen will, weil ich als Betroffener selbst Erfahrungen mit der Thematik habe, dann muss ich das auf der Seite und aus der Perspektive des Betroffenen tun, empathisch handeln, und die "hohe Mauer Angst" anvisieren und mich nicht oben auf die Mauer setzen und noch mit Steinen schmeißen.

Das ärgert mich in mehreren Threads hier, die den "jetzt stell dich nicht so an und hör auf den Arzt/Therapeuten/das Arbeitsamt"-Ton bekamen.

27.04.2013 21:17 • #34


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Schrecklicher Arzt Besuch!

x 3


Z

zuiop
Gast

Liebe Leute!

Die Form, in die diese Diskussion hier gerät finde ich nicht gut.

Fruchtsalat hat über ihre Empfindungen bei ihrem Arztbesuch erzählt und wollte wie viele andere in diesem Forum einfach nur ein wenig Verständnis und Support erfahren und keine Belehrung von - schätzungsweise hauptsächlich - psychologischen und medizinischen Laien.

Rational betrachtet und nur die medizinische Sachebene beleuchtet, hat ihr Arzt richtig gehandelt, indem er nicht Psychopharmaka wie Smarties verteilt.

Rational betrachtet und nur die persönliche Ebene beleuchtet, ist es ihrem Arzt offensichtlich nicht gelungen, zwischen sich und Fruchtsalat Vertrauen herzustellen. Das sagt Fruchtsalat gleich am Anfang ihres ersten Postings, dass sie ihren Hausarzt nicht besonders mag. Und dafür wird es Gründe geben, die keiner von uns hier nachvollziehen kann. Ein - für sie - "guter" Arzt hätte dieses Vertrauen längst hergestellt. Gutmeinende schulmeisterliche Ratschläge wie "üben üben üben" sind inhaltlich sicher richtig, - Übung macht den Meister der Angst, - war aber in der Situation, in der sie sich befindet, dennoch höchst unprofessionell.

Bei der derzeitigen Situation in unserem Gesundheitswesen ist es extrem schwierig einen geeigneten Verhaltenstherapeuten zu bekommen, das wisst ihr alle und das weiß mit Sicherheit auch der Hausarzt. Von Fruchtsalat jetzt also so kurz vor knapp zu verlangen, ihr Problem noch schnell mit Verhaltenstherapie in den Griff zu bekommen, ist ein Witz. Ihr einen Vorwurf zu machen, dass sie nicht schon längst etwas unternommen hat, schießt am Ziel vorbei.

Verantwortungsvoll wäre es gewesen, ihr statt einer Granate wie Tavor, etwas anderes zu verschreiben, denn da gibts durchaus noch Alternativen und ihr anzubieten, sich noch einmal in aller Ruhe zusammenzusetzen und gemeinsam und auf Augenhöhe, - die war hier nämlich eindeutig nicht gegegeben -, zu beraten, wie man in naher Zukunft zu einer dauerhaften Lösung des Problems kommen kann, welche Hilfen und Möglichkeiten es da für sie gibt.

Mein Rat, Fruchtsalat, - zum Selbstschutz nicht mehr in diesen Thread reinzuschauen und ärgern. Du musst dich vor keinem hier angreifen lassen und rechtfertigen. Wenn du jemanden brauchst der dir zuhört, pn mich an.

Fass dir ein Herz und such dir einen anderen Hausarzt. Bitte um ein ausführliches Gespräch und gib zu, dass du Hilfe brauchst, Beratung und Unterstützung um dir deine Zukunft nicht zu versauen.

Setz deine Hoffnungen bitte nicht auf Mittel wie Tavor, das löst kurzzeitig die Angst, NIMMT dir aber langfristig die Möglichkeit, dein Problem in den Griff zu bekommen und kann sogar viele, viele neue Probleme schaffen, die wirklich kein Mensch braucht.

27.04.2013 12:03 • #30


Zum Beitrag im Thema ↓


W
Die löst sich von selbst im Mund auf und wirkt dann sehr schnell.

Der Arzt ist kompetent und verantwortungsbewußt !

#2


P
Der Arzt hat vollkommen Recht. Gut, dass es noch solche Ärzte gibt! Er kann nicht einfach so mit starken Beruhigungsmitteln um sich werfen. Für jeden Mist. Der eine will es zum Schlafen, der nächte für dies, der nächste für das. Solche Medikamente sollten gravierenden Situationen vorbehalten bleiben! Und nicht der Bekämpfung von "Lampenfieber" dienen. Damit möchte ich nicht deine Angst degradieren. Aber der Arzt ist wirklich verantwortungsbewusst.
Du möchtest schließlich nicht irgendwann einen Entzug machen müssen, oder?

#3


L
Ich gebe pumuckl da Recht.
Auch ich denke, dass der Arzt da richtig gehandelt hat.
Du solltest es wirklich üben, Vorträge zu halten und vor Menschen zu sprechen.
Ich habe eine ganze Zeit lang beim Radio gearbeitet und da gibts einen Trick: Wenn du aufgeregt bist, fass einen Tisch oder einen fest stehenden Gegenstand an. Das beruhigt dich. Versuche konzentriert zu sprechen und daran zu denken, dass dir keiner der Personen, vor denen du den Vortrag hälst, etwas böses will. Es sind schließlich alle nur daran interessiert, was du zu sagen hast.
Machst du eine Therapie? Vielleicht wäre ein Verhaltenstherapeut das richtig für dich. Ansonsten frag doch mal deine Freunde ob du den Vortrag üben kannst.
Tavor macht schließlich meines Wissens nach schnell abhängig. Außerdem kannst du stolz auf dich sein, es ohne geschafft zu haben.

#4


F
Und findet ihr es auch verantwortungsbewusst als Arzt einen Patienten der sich schon überwindet und mit dem Arzt über sowas sprechen will, wie ein dummes Kind zu behandeln und sich schon fast lächerlich zu machen? Also ganz ehrlich, aber wenn hier alle so denken bin ich im falschen Forum!

#5


W
Nein, Fruchtsalat - ich halte es für verantwortungsbewußt, dass er Dir nur eine Tablette gegeben hat. Auch das könnte man noch in Frage stellen.

Lies Dir bitte die Postings von Pumuckl und Leny in Ruhe durch. Die beiden wissen , wovon sie reden.

#6


S
Also ohne dir jetzt böse zu wollen,aber ich finde es auch richtig von dem Arzt.Denn mich hat letztens genau das Gegenteil erschreckt besser gesagt letztes Jahr.Ich bin Wochenends wegen einem komischen Gefühl im Hals und in der Brustgegend zum Arzt gefahren(das war damals das erste mal),sagte ihm ich würde mich nicht gut fühlen,hätte Schmerzen in der linken Brustseite und ein Gefühl als würde es mir die Luft abschnüren.

Ohne das der Arzt mich untersucht hat,hat er mir nach zwei Minuten auch sehr starke Beruhigungsmittel aufgeschrieben,zack war die Sache für ihn erledigt.

Daraufhin bin ich nach Siegen in die Klinik gefahren und die haben echt nur noch mit dem Kopf geschüttelt und waren so fassungslos das der Arzt sowas einfach macht. Dort wurde ich erstmal untersucht,mit Ekg,Blutabnahme,röntgen,etc.
Raus kam das ich Wirbel habe die verschoben waren und auch an der Brustwirbelsäule 2 Wirbel vorgewölbt sind.

Ich finde es verantwortungslos wenn ein Arzt einfach zwischendurch sowas aufschreibt.Da sollte vorher schon ein ordentliches Gespräch und eine Untersuchung stattgefunden haben.

Das mag ja sein das er dich nicht korrekt behandelt hat,aber was ich nicht verstehe wenn du den Arzt eh nicht magst,warum ist er dein Hausarzt ?

#7


HeikoEN
Fruchtsalat, nein, er ist deshalb verantwortungsbewusst, weil er Dich eben NICHT wie ein dummes Kind behandelt, sondern Dich im Gegenteil MIT IN SEINER Einschätzung der Lage einbindet!

Und das ER DIR HELFEN will, siehst Du daran, dass er relativ ausführlich mit Dir geredet hat, er Dir seine "Probleme" mit dem einfachen verschreiben "irgendeines" Medis mitgeteilt hat und sogar trotzdem noch etwas mitgegeben hat, sozusagen als Notfallmedi.

Dass das als "dumm behandeln" rüberkam, war und ist ganz sicher nicht seine Absicht.

Tavor ist ein "schweres" Medikament, welches abhängig machen kann usw. und er handelt absolut verantwortungsbewusst, wenn er nicht sofort den Rezeptblock rausholt und nur noch die Gegenfrage stellt: "Wieviel?".

Und OHNE genaue Diagnose ein Medi wie Tavor zu verschreiben, fände ich maßlos fahrlässig!

Medikamente lösen keine Probleme!

Die Versuchung wäre zu einfach für Dich, beim nächsten "großen und wichtigen" Ereignis in Deinem Leben, z.B. das zukünftige Bewerbungsgespräch (wenn die Ausbildung dann bald zu Ende ist), WIEDER Tavor zu nehmen. Ist ja so einfach, eine Pille und man hat Ruhe für einige Stunden.

DAS wäre genau DIE "Denke", womit Millionen von Menschen in irgendwelche Abhängigkeiten "rutschen". Und WIEVIELE denken dann immer noch, dass sie "alles im Griff" haben.

Wie sind Deine Alternativen?

#8


G
Du machst im Angstforum Werbung für Beruhigungsmittel. Unverantwortlich!

#9


U
Also ich kann das schon verstehen, dass so Sprüche wie "da muss man immer üben, üben, üben" in manchen Situationen einfach nicht hilfreich sind.
Üben allein hilft nicht immer.
Es kommt auch darauf an wie man übt und mit welcher Einstellung und welchem Gefühl man zB so einen Vortrag hält.
Da kann eine Therapie hilfreich sein - vor allem wenn es um langfristige Probleme geht.
Wenn du deine Ausbildung beendet hast, verschwindet die Angst ja nicht plötzlich.

Mit Medikamenten dieser Art habe ich zwar keine Erfahrung, aber ich finde man sollte deren Einnahme möglichst vermeiden.
Wenn du mithilfe des Medikaments "Erfolg" hast, führst du diesen Erfolg nacher allein auf das Medikament zurück und nicht etwa auf deine persönlichen Stärken.
Da ist die Gefahr natürlich groß, dass man dann in eine Abhängigkeit geräht...

Generell sollte man sich bei seinem Arzt, vor allem beim Hausarzt, natürlich wohlfühlen.
Wenn du mit seiner Art (mit dir zu reden) nicht klarkommst, ist es sinnvoll den Hausarzt zu wechseln.
Wenig sinnvoll wäre es allerdings, sich gezielt einen Arzt zu suchen, der einem praktisch alles verschreibt, was man haben möchte.

#10


L
Zitat von Fruchtsalat:
Und findet ihr es auch verantwortungsbewusst als Arzt einen Patienten der sich schon überwindet und mit dem Arzt über sowas sprechen will, wie ein dummes Kind zu behandeln und sich schon fast lächerlich zu machen? Also ganz ehrlich, aber wenn hier alle so denken bin ich im falschen Forum!


Ganz genau, das finde ich verantwortungsbewusst. Ein Arzt kann nicht willkürlich alles verschreiben, was die Menschen verlangen. Das geht nicht und spricht einfach gegen den Sinn der Medizin. Würdest du vom Tavor Beschwerden haben, irgendwelche starken, dich beeinflussenden Nebenwirkungen, dann würdest du natürlich nicht dich selbst sondern den Arzt zur Verantwortung ziehen.
Solche Medikamente sind kein Mittel zur Dauerversorgung. Sie können dich stabilisieren aber dann solltest du vielleicht über ein AD das angstlösend wirkt nachdenken und nicht über ein kurzfristig wirkendes Medikament wie Tavor. Meiner Meinung nach sind das alles nur Ausflüchte um möglichst den leichtesten Weg zu gehen.

#11


F
Zitat von leny:
Zitat von Fruchtsalat:
Und findet ihr es auch verantwortungsbewusst als Arzt einen Patienten der sich schon überwindet und mit dem Arzt über sowas sprechen will, wie ein dummes Kind zu behandeln und sich schon fast lächerlich zu machen? Also ganz ehrlich, aber wenn hier alle so denken bin ich im falschen Forum!


Ganz genau, das finde ich verantwortungsbewusst. Ein Arzt kann nicht willkürlich alles verschreiben, was die Menschen verlangen. Das geht nicht und spricht einfach gegen den Sinn der Medizin. Würdest du vom Tavor Beschwerden haben, irgendwelche starken, dich beeinflussenden Nebenwirkungen, dann würdest du natürlich nicht dich selbst sondern den Arzt zur Verantwortung ziehen.
Solche Medikamente sind kein Mittel zur Dauerversorgung. Sie können dich stabilisieren aber dann solltest du vielleicht über ein AD das angstlösend wirkt nachdenken und nicht über ein kurzfristig wirkendes Medikament wie Tavor. Meiner Meinung nach sind das alles nur Ausflüchte um möglichst den leichtesten Weg zu gehen.



Achso. Du findest es gut wenn eib Arzt keine empathie besitzt?!
Es geht sich hier auch eigentlich nicht darum ob er mir das nun verschreibt oder nicht. Mein Problem war ganz einfach die Art wie er mit mir umging!Ich bin heulend da raus! Und der Grund, das er mein Hausarzt ist, ist das ich dort seit meiner Kindheit bin und er fachlich auch gut ist. Nur menschlich einfach überhaupt nicht.

#12


F
Zitat von leny:
Zitat von Fruchtsalat:
Und findet ihr es auch verantwortungsbewusst als Arzt einen Patienten der sich schon überwindet und mit dem Arzt über sowas sprechen will, wie ein dummes Kind zu behandeln und sich schon fast lächerlich zu machen? Also ganz ehrlich, aber wenn hier alle so denken bin ich im falschen Forum!


Ganz genau, das finde ich verantwortungsbewusst. Ein Arzt kann nicht willkürlich alles verschreiben, was die Menschen verlangen. Das geht nicht und spricht einfach gegen den Sinn der Medizin. Würdest du vom Tavor Beschwerden haben, irgendwelche starken, dich beeinflussenden Nebenwirkungen, dann würdest du natürlich nicht dich selbst sondern den Arzt zur Verantwortung ziehen.
Solche Medikamente sind kein Mittel zur Dauerversorgung. Sie können dich stabilisieren aber dann solltest du vielleicht über ein AD das angstlösend wirkt nachdenken und nicht über ein kurzfristig wirkendes Medikament wie Tavor. Meiner Meinung nach sind das alles nur Ausflüchte um möglichst den leichtesten Weg zu gehen.



Achja und das du sagst das sind Ausflüchte finde ich auch unter aller sau, sorry. Du weißt doch gar nicht was ich schon alles versucht habe, wie oft ich es ohne irgendwas probiert habe Rolling Eyes

#13


W
Deine Ausdrucksweise wird langsam grenzlastig !

#14


F
Zitat von wernereiskalt:
Deine Ausdrucksweise wird langsam grenzlastig !



Und womit Bitte?

#15


W
" unter aller Sau" im Zusammenhang mit dem kompetentem Posting von Leny

#16


F
Zitat von wernereiskalt:
" unter aller Sau" im Zusammenhang mit dem kompetentem Posting von Leny


Ich fand es nicht kompetent tut mit leid.

#17

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U
@ Fruchtsalat
Naja, du bist scheinbar gerade gereizt und dein Ton wirkt dadurch etwas aggressiv..
Kann das sein, dass du dich grad ziemlich vor den Kopf gestoßen und unverstanden fühlst ?

#18


P
Hallo Fruchtsalat,

ich verstehe deinen Ärger, dass du hier keine Zustimmung bekommst.

Aber hier will dir keiner was böses.

Tavor ist ein starkes Mittel, welches nicht einfach so angewendet werden soll, wenn es nicht nötig ist.

In deinem Fall würde ich dir schlicht und einfach Neurexan empfehlen... das hat ebenfalls eine beruhigende, ausgleichende Wirkung und ist homöopathisch.

Es hat am Ende bei dir wahrscheinlich den gleichen Effekt als wenn du ein Hammermedikament nimmst aber ist frei verkäuflich in Apotheken und hat so gut wie keine Nebenwirkungen.

Dich will hier doch keiner dumm machen. Man will dir lediglich vor Augen halten, dass Tavor viel zu stark und nebenwirkungslastig für deine Problematik ist, die man mit leichteren Mitteln ebenso in den Griff kriegen kann.

Weißt du, wenn jemand wirklich Panikattacken hat und bald aus dem Fenster springt, dann verstehe ich, dass man ihm ein stärkeres Beruhigungsmittel gibt aber nicht wenn man Angst vor einem einfachen Vortrag hat, wovor so gut wie jeder Mensch Angst hat. Einfach weil es in unserer Natur liegt. Wink

#19


I
Jetzt kommt mal alle wieder runter.

Also ich bin auch dafür, dass man einen verantwortlichen Umgang mit Tavor hat und dass dein Arzt dir nur eine mitgegeben hat, finde ich verantwortungsbewusst. Ich finde es kommt auch immer auf die Situation an. Wenn ich beispielsweise einmal im Jahr mit dem Flugzeug fliege und vor Angst umkomme, dann kann die Einnahme einmal im jahr durchaus berechtigt sein. Das Problem ist nur, wenn man Tavor in Alltagssituationen nimmt, in denen immer mehr die Gefahr besteht, dass man es als Dauerlösung nimmt, dann kann es nicht die Lösung sein.

Für absolute Notfälle ist es aber durchaus berechtigt. Doch das muss mit dem Arzt besprochen werden.

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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