eduard

war im dezember 2001 wegen depressionen und panikattaken drei wochen in stationärer behandlung...nahm seitdem saroten-retard tgl 100mg ein....ein verbesserung konnte ich nicht feststellen....litt tagsüber unter einer extremen müdigkeit...jetzt verschrieb mir mein arzt anafranil und luduomil, die ich aber aufgrund der starken nebenwirkungen nicht einnahm...versucht jetzt drei tage lang trittico-retard 75mg......es war ein dreitägiger horrortrip...extreme alpträume, herzrasen, taubheitsgefühl am ganzen körper...tagsüber extreme !!! kopfschmerzen ( kaum auszuhalten)...habe jetzt im internet einiges positives über REMERGIL gelesen....brauche dringend erfahrungswerte über remergil-----------------------------habe webadresse eines depressionsforum verloren .....lautete ungefähr so : www1.forumromanum.de/member/.............??
kennt irgendwer dieses forum ?

21.04.2002 10:15 • 15.07.2002 #1


5 Antworten ↓


eduard


Au weh....Remergil....habe ich auch schon verschrieben bekommen...die Nebenwirkungen waren sehr heftig und schlafen konnte ich mit Remergil ( in A Remeron ) auch nicht...was halten Sie von Insidon als Antidepressiva und Ximovan als Schlafmittel ?

04.06.2002 16:28 • #2


eduard


Da sieht mann wieder wie Medikamente auf jeden anders wirken.
Auf Remergil hatte ich extreme Alpträume, schwitzen und frieren gleichzeitig und untertags extreme Müdikeit und Abgeschlagenheit.
Ich war zu keiner Aktivität fähig.
Momentan nehme ich Deanxit-forte zweimal am Tag und eine Tab. Halcion zum Schlafengehen ( schlafe dann immerhin 3 Stunden ).
Hast Du Erfahrungen mit Insidon und Ximovan ?

04.06.2002 17:28 • #3


Astrid1


Meine Mutter nimmt seit etwa 2 Jahren Remergil, verschrieben von einem Neurologen nach einer Tumoroperation. Sie war vorher auch schon vergesslich, ist immerhin mittlerweile 67 Jahre alt, aber mir kommt es so vor, als ob sich das in den letzten beiden Jahren extrem verstärkt hat. Vor allem ist ihr Kurzzeitgedächtnis mittlerweile so gut wie nicht mehr vorhanden und Interesse an momentanen Ereignissen zeigt sie ebenfalls nicht mehr.

Kennt einer von Euch die Nebenwirkungen von Remergil und kann mir sagen, ob es daran liegen könnte?

Bitte Mitteilung an:


Danke,
Astrid

09.06.2002 21:15 • #4


Yvonne


Ich habe in einer Suchtklinik für Dro. fast ein Jahr Ximovan bekommen.
Erst merkte ich gar nichts. Dann brachten sie Schläfrigkeit und angenehmen Schlaf.

Ich habe mal für einige Wochen abgesezt und hatte keinerlei Schwierigkeiten. Ein angenehmes Medikament bei Einschlafstörungen mit einem sehr geringen Suchtpotential, wenn überhaupt.

Aus meiner Sicht empfehlenswert.

Peter

11.07.2002 15:47 • #5


Yvonne


Hi Eduard,

Leidensgenosse, ja auch ich hab die Palette durch, so wie Du. Zu Remergil meine Erfahrung: Ich fühle mich fremd. Ich bin nicht ich. Stolpere durch den Tag wie Zombie. Dosierung war anfangs 30mg. Abends. Morgens um elf klebten meine Augen immer noch zu. Unmöglich. Hab dann umgestellt: Abends 15 mg und morgens 15 mg. Immer noch müde und kann den Tag so nicht bewältigen. Komische Träume, aber nicht so schlimm wie zu der Zeit als ich Tegretal einnahm. Damals hatte ich richtige Alpträume - böse, gemeine Träume. Jetzt auf Remergil sind die Träume zwar übel, aber erträglich. Ich will sagen, wenn es nur das wäre: Okay.Aber die Müdigkeit schaltet mich aus. Ich stehe in der Ecke und nehme nicht am Leben teil. Das ist es doch auch nicht.
Nach wie vor hilft mir immer noch am Besten das Methadon gegen die Depressionen und 10 oder 5 mg. Valium täglich. Doch beides macht süchtig und darum suche ich etwas anderes. Ich hasse das. Wenn Du das liest, musst Du immer im Hinterjopf wissen, dass ich nichts mit Dro. zu tun habe oder hatte. Ich bin 56 Jahre alt. Aus lauter Verzweiflung haben die Ärzte im LKH mit dem Methadon angefangen, weil sie nicht mehr wussten, wie sie mich behandeln sollen.
Also, soviel über REMERGIL.
Abschliessend will ich noch sagen, dass auch ich schon Positives gehört habe.
Viel Glück, Gesundheit und positive Gedanken wünscht Dir Peter

15.07.2002 20:58 • #6



Dr. Reinhard Pichler


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