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Einen schönen guten Abend,
ich habe mich hier angemeldet um eventuell gleichgesinnte zu finden ... mit den selben problemen

ich würde mich freuen wenn es hier leute gibt mit denen man sich austauschen könnten

freue mich auf antworten !


lg
sozialphobikerin111

19.11.2012 22:53 • 24.01.2013 #1


13 Antworten ↓


kuller
Hallo!
Bin auch neu hier, habe auch Sozialphobie und Angststörung; na gut, das eine ist mit dem anderen manchmal kombiniert.
Ersteres hat sich aber durch mein ganzes Leben gezogen, habe keine Familie, keine Kinder und bin irgend wie alleine geblieben.
Ich habe grundsätzlich Angst vor fremden Menschen, bzw. dessen "negatives" Urteil über mich, so dass ich in sozialen Situationen ständig angespannt bin und wenig authentisch.
Wie äußert sich das bei dir?
Grüße,
Kuller

20.11.2012 15:21 • #2



Portal für Menschen mit soziale Phobie

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ich habe auch niemanden ,fühl mich schon sehr einsam
ja also bei mir ist es so dass ich auch angst vor den menschen haben ,denke das die menschen mich auslachen über mich labern ,mich angucken und verspanne mich dann usw. ich kann nicht unter leute und kann keine bus fahren und sonstige sachen ,beruflich kann ich in moment leider auch nichts machen .
ich war früher schon immer schüchtern und zurückhaltend und dann kam noch mobbing und so langsam fing das dann bei mir an .

und wodurch ist es bei ihnen enstanden ?


lg
sozialphobikerin111

20.11.2012 17:09 • #3


kuller
Hallo, können wir "du" sagen?
Wodurch so was entsteht ist wohl nicht in ein paar Zeilen zu beantworten sofern man es weiß oder vermutet.
Ich war als Kind auch Außenseiterin und schüchtern sowieso; ich habe sogar Haltungsschäden vom vielen Ducken.! (ich meine Kopf nach unten neigen)Heute ist es im Job so, dass ich nicht so ganz intensiv mit meinen Kollegen zu tun habe und wir nicht in direkter Konkurrenz miteinander stehen, somit kann nicht soviel passieren, ansonsten wäre ich von meiner Persönlichkeitsstruktur her auch das Mobbingopfer. Arbeitest du nicht mehr in der Firma? Wie alt bist du? Ich bin schon 43.
Gruß

20.11.2012 21:59 • #4


hallo
ja wir können du sagen
ok ja stimmt es isrt sicher schwierig das kurz zu fassen wodurch es kommt...
wie lange hast du denn die sozial phobie und angststörung ?
ich bin viel jünger .... 18
also bei mir isr es so dass ich in moment keine ausbildung anfangen kann ..

lg

21.11.2012 10:41 • #5


kuller
Hallo!
Es hat sich durch mein ganzes Leben gezogen; hört sich jetzt vielleicht ein bisschen blöd und altbacken an und wird dir im Moment nicht weiter helfen; aber du hast in deinem Alter doch wirklich gute Chancen dich positiv zu verändern: Ganz wird es vielleicht nicht verschwinden aber mit Hilfe von Einzel- od. Gruppentherapie kannst du es bestimmt in den Griff kriegen. Ich habe damit leider erst angefangen, als ich schon über 30 war und selbst dabei immer wieder schwere Fehler gemacht. Wenn du momentan noch keine Ausbildung anfangen kannst, dann warte doch bist du es schaffst und ewig wirst ja nicht abhängen wollen. Du sollst dir ja auch Zeit lassen mit der richtigen Wahl, damit du was machst, das dir halbwegs Freude bereitet. An welche Ausbildung hast du gedacht? Oder Schulde bzw Studium) (ist nicht so verpflichtend erstmal..........) Bist du denn in Behandlung?
Viele Grüße

21.11.2012 19:27 • #6


einen schönen guten abend
ich kann mir schon vorstellen das es schwieriger ist wenn man mit 30 angefangen hat , ich finde man verpasst auch so viel ,man liebt sein leben gar nicht so ist das jedenfalls bei mir und manchmal bzw häufiger habe ich tage an denen ich einfach keine kraft mehr habe. mich interessiert auch grade mal was für eine art therapie oder dergleichen ?
ich habe es am anfang gar nicht gemerkt das ich eine sozial phobie habe ,bis ich dann mal bei hausarzt war und der vermutet hat das ich eine sozial phobie habe und mir wurde dann eine klinik empfohlen ,dort wurde ich dann für ungefähr drei monate auf eine offene vollstätionare station eingewiesen ,dies hat aber nichts gebracht die haben sie wenig gemacht und daraufhin bin ich dann freiwillig gegangen und jetzt ist alles wieder so wie am anfang also es hat mir überhaupt nichts gebracht und nun habe ich leider erst nächstes jahr ein gesprach bei einer anderen klinik nochmal für eine stationäre aufnahme und ich hoffe so sehr das es endlich mal vorwärts geht ...
schule eher nicht also wenn ich gesund bin werde ich eine ausbildung anfangen und ich finde was mit kleinen kindern toll und bundeswehr finde ich auch nicht schlecht es gibt eig viele berufe die mich interessieren...

schönen abend noch !


liebe grüße

sozialphobikerin111

21.11.2012 21:16 • #7


kuller
Hi,
sorry, dass ich mich nicht mehr gemeldet habe; war nicht mehr im Forum unterwegs: Viel Arbeit und Depression, hatte keine Lust zu gar nix.
Aber siehtst du, hast doch eine Vorstellung von deiner beruflichen Zukunft...........Erzieherin ist bestimmt eine sehr sinnvolle Aufgabe oder eine andere Tätigkeit mit Kindern, wenn du gut mit ihnen zurecht kommst. Hört sich vielleicht blöd an, aber ich bin sogar Kindern gegenüber gehemmt und möchte nichts falsch machen bzw habe Angst, dass sie "die alte Hexe" da nicht mögen. Ergreife die Chance...............o.k. Bundeswehr ist natürlich Ansichtssache, da muss man sich schon genau im Klaren drüber sein, aber Bundeswehr wird natürlich auch gebraucht keine Frage.
Stell`dir vor, ich habe in jungen Jahren auch nix bemerkt; nur dass ich mich nicht wohl fühle, einsam bin und Außenseiterin. Komisch! Vielleicht würde eine amblunate Therapie besser für dich sein, die wäre in den Alltag eingebunden, irgend wie "realer". Kann ich natürlich nicht beurteilen.
Ich habe, wie gesagt, mit 30 angefangen eine psychoanalytische Therapie zu machen...........hat ein paar Jahre gedauert, vor kurzem wieder eine tiefenpsychologische beendet (die ist grottenschlecht gelaufen) und momentan mache ich noch eine Gruppentherapie bei meinem alten Therapeuten, die muss ich aber selbst zahlen, ist schon ein gewisser Ausgabeposten, der nicht gerade wenig ist für meine Verhältnisse.
Meine Ausbildung habe ich gemacht, obwohl ich keine Lust dazu hatte............meine Mutter fand das gut für mich...........eine kaufm. Ausbildung.............habe ich einfach gemacht wie ne Maschine, hat mich nie interessiert, was ich gewollt hätte, wäre was im sozialen Bereich, aber das habe ich mir nie zugetraut. Da bist du natürlich schon ein riesiges Stück weiter, wenn du Berufsbilder hast, die dich interessieren. Lebst du bei deinen Eltern? Unterstützen sie dich in deinem Sinne?
Viele Grüße,
Kuller

03.12.2012 22:03 • #8


guten abend !
das macht überhaupt nichts ...
kinder können auch ziemlich frech sein ... habe ich beim praktikum im kindergarten gemerkt ,aber da ging es mir auch noch gut . aber so diese angst mit den kindern ist ja auch nicht toll ... aber das sind diese blöden gedanken und ängste ...grr
ja als erzieherin wäre nicht schlecht oder natürlich wäre es auch ganz gut wenn man einen beruf wählt wo man viel mit menschen zusammen kommt damit man nicht wieder in seine ängste zurückfällt. ich denke am anfang ist einen das auch noch gar nicht so bewusst das man ängste hat,so war es jedes falls bei mir und das kann ja bei jeden anders sein ... ich muss noch herausfinden was mir am besten hilft ob ambulant oder in einer anderen klinik ... aber irgendwas von dene wird es sicher ^^ warum war die tiefenpsychologische grottenschlecht ?
mich würde mal interessieren welche art von therapie dir bis jetzt am besten geholfen hat ?
ich halte es nicht für richtig eine ausbildung zu machen die einen überhaupt gar nicht interessiert und dann nur weil die mutter es für richtig hält ... man sollte selbst entscheiden welchen beruflichen weg man gehen will und das auch tun aber wenn man den mut dazu nicht hat ist es schwer aber sicher trotzdem irgendwie machbar
ja ich lebe bei meinen eltern ... aber wenn ich gesund bin und arbeite will ich ausziehen. ja schon denke ich ..

liebe grüße

sozialphobikerin111

11.12.2012 22:34 • #9


kuller
..........da hast du ja richtig Ziele! Ausbildung machen und ausziehen. Zweiteres war mir auch immer so wichtig, dass ich dann einfach meine Ausbildung gemacht habe und schnell Geld verdienen wollte um mir eine eigene Wohnung zu finanzieren.
Wie geht es dir denn momentan? Verstehst du dich mit deinen Eltern halbwegs gut? Wenn du es noch ein bisschen bei ihnen aushältst, hast du ja die Möglichkeit auszuprobieren was dir beruflich gefällt.
Die tiefenpsychologische Therapie war bei mir so schlecht, weil möglicherweise die Passung zwischen meiner Therapeutin und mir schlecht war; sie war sehr distanziert und ich wurde immer unsicherer und konnte einfach nicht offen sein, ich habe mich unverstanden gefühlt, konnte das ganze aber weder einordnen noch ansprechen. Wenn ich ihr mal banale Dinge aus dem Alltag erzählte (z.B. den Stress bei der Arbeit heute wieder) sagte sie immer gleich "wir wollen aber doch jetzt noch was arbeiten, gelle.........".
Am besten geholfen hat mir eine analytische Gruppentherapie, das fand ich gerade für mich als sozial ängstliche Person sehr hilfreich, man trifft andere, denen es ähnlich geht, obwohl sie viel älter oder jünger oder gebildeter usw. sind. So gewisse Strukturen sind ja bei vielen ähnlich egal mit welchem Hintergrund. Jedenfalls hat es bereichert.
Gruß

27.12.2012 18:15 • #10


guten abend ,
ja ziele habe ich auf jeden fall und ich finde das ist auch wichtig ^^
man will ja auch dann mal auf eigenen beinen stehen und da wäre ne eigene wohnung nen guten schritt .. ja also mit meinen eltern geht das noch alles ... also ich verstehe mich gut mit ihnen
wie es mir grade geht ? mal ganz schlecht und dann mal gehts so ... immer so dazwischen und gestern ging es mir seelisch überhaupt nicht gut ... ich habe versucht mit meinen eltern einzukaufen aber ich habe mich so beobachtet und erdrückt gefühlt von den menschen und musste einfach weg ... und heute geht so
und wie gehts dir momentan ?
oh ok das ist natürlich unpassend wenn man sich unsicher fühlt und nicht öffnen kann ... dann bringt das auch nichts
aber man macht mal gute und mal schlechte erfahrungen mit therapien und therapeuten.
das kommt für mich so rüber also wenn die therapeutin überhaupt nicht zuhören konnte
es freut mich mit der gruppentherapie .... und in einer gruppentherapie wo jeder fast die selben probleme hat fühlt man sich auch verstanden und das fühlt sich gut an^^

wie war weihnachten bei dir ,hast du mit der familie gefeiert ?

ganz liebe grüße dalass

28.12.2012 22:57 • #11


kuller
Hallo,
ich bin mal wieder im Krankenschein, jetzt wegen einer Angina, da habe ich mich hier im Forum mal wieder ein bisschen beteiligt, ansonsten fehlt mir da oft die Zeit und Lust.
In der Gruppentherapie bei uns speziell sind nicht Leute, die die gleichen Probleme haben, sondern 9 völlig unterschiedliche. Die Älteste ist 64 und das jüngste Mitglied hat gerade Abi gemacht und ist 19. Also verschiedene Lebensstationen und Situationen. Da sind hochgebildete dabei (ich habe gerade mal Realschulabschluss), dicke, dünne, einsame, Sozialbrüller. Ich meinte einfach man wird insgesamt durch die Vielfältigkeit bereichert und gewisse Grundstrukturen der Psyche, die wir als Laien ja nicht so kennen, sind uns allen gemein.............das hat mir so geholfen.
Ja, die Wohnung ist wohl der erste wichtige Schritt zur Loslösung von zuhause; außer du wolltest noch studieren und es würde finanziell nicht funktionieren. Während einer Ausbildugn bspw. als Erzieherin könntest du dir doch eine kleine Wohnung mit ein bisschen Hilfe deiner Eltern leisten oder würden sie das nicht unterstützen?
Das ist wirklich wichtig für die Ablösung von den Eltern und meistens verbessert oder vertieft sich das Verhältnis danach auch noch wenn man nicht gerade 500 km weit weg wohnt.
Meinst du denn, du könntest einfach eine Ausbildung beginnen auch ohne eine Therapie zu machen, also keine Ahnung, vielleicht kannst du dort mit deinen Aufgaben wachsen was den sozialen Umgang anbetrifft............mit dem Praktikum hat es doch auch funktioniert...........
ja, ich habe Weihnachten mit meiner Familie gefeiert..........aber die wird es ja nicht mehr so lange geben, bin ja schon ein wenig älter...........
wars denn bei dir angenehm?
Viele Grüße,
Kuller

28.12.2012 23:33 • #12


hallo =)
ah ok hätte ja sein können das es bei dir anders ist ....also jede altersklasse und alles kreuz und quer vermischt dabei ...
und das ist ja auch die hauptsache denn es soll ja helfen ... und es ist auch ein großer schritt sich überhaupt in einer gruppe so öffnern zu können finde ich ...
nö ich habe nicht vor zu studieren ^^
ich weiß nicht ob das gehen würde .. müsste man mal besprechen und wenn das nicht geht ist das jetzt auch nicht so wild.
naja irgendwann will ich in eine andere stadt ziehen aber weiter weg
nein eine ausbildung kann ich nie und nimmer jetzt machen dazu bin ich überhaupt nicht in der lage und als ich das praktikum gemacht habe war ich noch gesund .

das ist doch schön weihnachten bei der familie ... ja das ging bei meiner oma gab es wieder schön essen =)
das neue jahr rückt näher aber mir kommt es noch gar nicht so vor und ich mag das geknalle auch nicht so da bin ich sehr schreckhaft und wie siehst bei dir aus magst du silvester ?

ich wünsche dir schonmal ein frohes neues jahr !

30.12.2012 23:10 • #13


kuller
Hiiiiii,
wie geht es dir, ist jetzt schon einige Zeit her seit meinem letzten Besuch im Forum. In deinem letzten Beitrag hast du geschrieben "als du noch gesund warst"....................das verstehe ich nicht so, solche Probleme ziehen sich doch durch das Leben und man hat schlechtere und bessere Zeiten. Ich hoffe, du kannst jetzt wieder ein paar Pläne machen für deine reichliche Zukunft.
Ich kann mich in der Gruppentherapie nicht recht öffnen...........aber trotzdem hilft es ein wenig man fühlt sich nicht so alleine und bekommt ein bisschen Einblick in das Erleben der anderen, gerade wenn der Austausch fehlt.
Du schreibst, dass du in eine andere Stadt ziehen willst........................diese Pläne hatte ich auch immer seit ich zwanzig war.............ich weiß nicht, ob sich die Probleme damit lösen, man wird ja kein anderer Mensch.
Ich arbeite bei einem großen Laden und habe mich immer mal ernsthaft nach Austauschpartnern umgehen. Ich wollte sogar schon nach Berlin...........da wäre ich wohl noch einsamer geworden als in meiner Heimat (kleine Großstadt). Dann wollte ich nach Freiburg (fand ich attraktiv wegen der Nähe zum Schwarzwald und der Schweiz und außerdem ist es die wärmste Stadt in D.) Dann wollte ich nach Bonn (fand ich schick so mit Mini-U-Bahn)..........wo willst du denn hin? Ich habe mir immer vorgestellt dann dort ganz neu anzufangen...............ob das wohl geht?
Du musst dir das gut überlegen, grundsätzlich kann so was ja wirklich eine Chance bieten neu anzufangen.
Viele Grüße,
Kuller

24.01.2013 23:47 • #14



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