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Ich bin weiblich, ca. Mitte 30 u. schleppe die Angst (am ausgeprägtesten Sozialangst) schon sehr lange mit mir herum.
Ich habe viel unternommen, um wieder ein Leben frei von Angst führen zu können, aber dauerhafte Erfolge stellten sich nicht ein.
Erst durch die Anwendung von EFT kam es in meinem Leben zu wesentl. Verbesserungen (ich konnte wieder arbeiten, ich lernte meinen jetzigen Freund kennen, obwohl ich dieses Thema schon lange abgehakt hatte usw.).
Nach langer langer Zeit ging es endlich wieder bergauf u. diese Phase hielt auch relativ lange an, zumindest für meine Verhältnisse.
Dann hatte ich wieder einen schweren Rückfall, bedingt durch unerträglichen Stress auf Arbeit (schlechte Arbeitsbedingungen, schlechtes Arbeitsklima).
Dieser Rückfall beschäftigt mich bis heute, nachdem schon mehr als ein halbes Jahr vergangen ist.
Das 1. Mal nahm ich verschreibungspflichtige Medikamente zur Angstlinderung ein.
Aber irgendwie war ich damit nicht glücklich. Also stoppte ich das ganze. Ich brauchte zwar die Tablettenpackung bis zum Ende auf, setzte aber die Medikamenteneinnahme (in Abstimmung mit meiner Ärztin) nicht fort.
Als ich das letzte Mal bei der Ärztin war, sprachen wir darüber.
Sie meinte, dass sich bei der Kombinationstherapie, Psychotherapie in Verbindung mit medikamentöser Behandl., eher Behandlungserfolge einstellen, als bei Psychotherapie ohne Tabletten u. dass der Weg bis zur Heilung länger dauert u. mühsamer ist.

Seht ihr das genauso?

23.01.2011 14:15 • 04.02.2011 #1


3 Antworten ↓


halloo

also bei mir haben die medikamente wunder bewirkt...ich kann endlich wieder leben..
also normal essen und so weiter .. zwar habe ich noch immer ein paar wenige ängste..aber es ist auf jedenfall viel besser geworden
..ich denke auch schon fast, wenn ich die tabletten nicht angefangen hätte , zu nehmen, hätte ich wahrscheinlich meine ausbildung abbrechen müssen, solche ängste hatte ich ..aber ich finde es eigentlich nicht so schlimm ,wenn man diese medikamente nehmen muss, man muss sie ja nicht ewig nehmen..mein arzt meinte, man müsse sie manchmal schon so 1 bis 2 jahre nehmen, aber dann wird man wahrscheinlich in seinen ganzen leben, nie wieder solche ängste haben

liebe grüße
steffiii

23.01.2011 16:05 • #2



Medikamente-der einzige Ausweg, um Angst zu besiegen?

x 3


Mich freut es wenn ich in meinem unteren Rückenbereich meine Energie in ihrer Bewegung spüre.
Mich macht es glücklich wenn ich diese Energie in meinem Herzen spüre.
Geerdet mit dem Universum will ich sein, das macht mich Sicher, nur dieses spüren der Verbundenheit gibt mir meine Sicherheit.
Als ich die psychosomatischen Beschwerden hatte, habe ich meinen Körper nur über diese gefühlt.
Gerne habe ich damals das mir empfohlene Taxilan geschluckt.
Ich danke meinem Körper, mit dem Lichen Huber Gen, einer Hautkrankheit landete ich dann in einer Hautklinik.

Umso schlimmer empfand ich es als mir 5 Personen gegen meinen außdrücklichen Willen,
per Diktat in der geschlossenen Klinik,
2 Spritzen in meine rechte Hand gehauen haben.
Am 03.02.2010 hat mir ein Arzt Medikamente verordnet.
Zwei Tage lang habe ich dem Personal welches mir - meine Medikamente- hinterhertrug,
Nein gesagt und Nein gezeigt.
Na ja, einer getan und vier zur Verstärkung.
Ich habe dann stundenlang mir der in mir aufkommenden Panik ankämpfen müssen,
denn mein Körper fühlte sich wie Tod an, ich spürte keine Energie mehr in mir fließen, meine Sicherheit war weg.

Ich bin so froh das ich dem Drängen und den Andeutungen des Betreuers und der Ärztin vom Gesundheitsamt, wenn Sie Ihre Pillen nicht schlucken dann werden Sie eingesperrt,
ebenfalls mit einem Nein geantwortet habe.
Ich habe die Pillen dem Psychiater zurückgegeben.

Ich habe die Absicht das ich mir klar bin das mein Körper sich selber regeneriert.
Wenn ich mir ein Bein breche, dann ist es gut wenn mein Bein eingegipst wird.
Aber der Bruch heilt sich in mir.
Und so verhält es sich auch mit dem Lebenswillen.
Das ist der Wille eines jeden einzelnen.

Mir fällt schon selber auf, das es mit meinem Vertrauen oder gar Verbundenheit zu
diesen Ärzten hapert.
Das mag auch daran liegen das einer meiner mir liebsten Freunde, leider ins Ausland gezogen, ein Arzt war, einer ohne Diktat, mit Herz und Hilfe.

24.01.2011 07:42 • #3


Ich danke Euch für eure Antworten u. wünsche Euch Alles Gute.

04.02.2011 12:15 • #4




Dr. Reinhard Pichler