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eigentlich weiß ich überhaupt nicht was mein problem is noch vor 1 jahr wäre es undenkbar gewesen überhaupt mit jungs zu reden..solche ängste hatte ich und jetzt wo das reden eig. immer besser wird.. sehne ich mich so stark nach einen freund.. es gäbe da echt auch jungs die interesse hätten mich näher kennen zu lernen.. doch da fängt dann meine angst schon wieder an..ich bekomme schon panik wenn ich daran denke mit einen jungen alleine was zu unternehmen.. das is einfach schrecklich, kann man wenn man einmal an einer sozialen phobie erkrankt is überhaupt einmal ein normales leben mit einer beziehung führen? ohne dass die ängste ständig wieder kommen?!
ich fühle mich einfach so einsam und das gefühl dass mich ein junge echt gern mag, dass is einfach so schön.. (vor allem wenn man sein ganzes leben davon überzeugt war, dass eh nie ein junge interesse an einen findet) und es tut mir so weh , wenn ich merke dass mich jungs echt gern mögen, und sogar mit mir was machen möchten und ich sie auch gern mag.. wenn ich dann immer wieder so panik bekomme, dass ich dann sogar tagelang nichts mehr essen kann... dass ich absagen muss...
ich müsste eig. echt zufrieden sein.. aber wenn man sich dann auf partys mit andren vergleicht, die wo alle so locker reden und man selbst steht da und weiß einfach nicht was man sagen soll.. weil man sich immer gedanken macht, ja nichts falsches zu sagen... wenn ich das leben mit andren tauschen könnte würde ich das gern machen..

ich weiß es geht vielen menschen schlechter als mir aber menschen wo keine ängste haben und frei leben können, wissen gar nicht wie schön sie es haben.. !

15.07.2012 13:52 • 08.03.2015 x 1 #1


24 Antworten ↓


Hallo, ich weiß gar nicht, ob es mir zusteht zu behaupten ich hätte auch eine Sozialphobie.
Ich weiß nur, daß vor 10 Jahren einmal eine Therapeutin eine solche Diagnose gestellt hat.
Heute finde ich mich "Nicht gesellschafts-kompatibel"

Es fällt mir schwer, auf andere Menschen zuzugehen. Ich stottere oft, oder verhasple mich, und dann werde ich ausgelacht. Ich verabrede mich so gut wie nie mit meinen Mitmenschen. Und das schon eine ziemlich lange Zeit.

Da ich Kinder habe gehe ich auf Schul- und Kindergartenveranstaltungen. Aber ich schlafe bestimmt 3 Tage davor nicht, weil ich so aufgeregt bin. Ich fühle mich dort dann sehr unwohl, fühle mich beobachtet usw.

Wie ich zu meinen Kindern gekommen bin? nun, ich habe mich ein paar mal mit Männern eingelassen. Die Beziehungen waren sehr kurz, und meist war viel Freiraum zwischen uns, meistens sogar mehrere Kilometer.

Ich mag die Welt "da draußen" nicht. Und ich fürchte mich vor "denen da draußen". Aber ich schaffe es trotzdem den Menschen da draußen das Gefühl zu geben ich wäre normal. Also hab Mut Steffi, Du schaffst das auch. Man wächst mit seinen Aufgaben.

15.07.2012 19:47 • #2



Kann eine soziale phobie wirklich jemals geheilt werden?

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Hi steffiii,
ich denke schon, dass eine Sozial Phobie bzw. soziale Angststörung grundsätzlich geheilt werden kann.
Ich habe selbst zwar keine offizielle Diagnose, aber die Erfahrung mit meinen ehemals sehr extremen sozialen Ängsten und deren Besserung geben mir die Gewissheit, dass es möglich ist dies zu überwinden. Witzigerweise habe ich inzwischen eher Angst davor, dass ich meine diesbezüglichen Ängste zu schnell verlieren könnte .
Das Überwinden dieser Ängste bzw. der Sozialen Phobie bedeutet dann aber nicht, dass man dann völlig frei von diesen Ängsten wäre. Es ist sogar so, dass völlige Angstfreiheit gar nicht erreicht werden kann und so ein Ziel eigentlich sogar einer Heilung im Weg steht. Sogar die Anderen, deren Angstfreiheit du so bewunderst, kennen soziale Ängste, aber sie haben gelrnt damit normal umzugehen - etwas was unsereins noch lernen muss ..
Ich denke, dass soziale Ängste, wie die Soziale Phobie, nur deshalb so schwer zu überwinden sind, weil man sich viel zu sehr von den oft sehr schlimmen Angstsymptomen blenden lässt, statt sich um die dahinter verborgenen wahren Gründe der Angst zu kümmern.

17.07.2012 08:23 • x 2 #3


Die Frage die ich mir immer stelle ist:
Habe ich eine Sozialphobie oder bin ich einfach nur vorsichtig. Wo fängt das eine an, und wo hört das andere auf?
Wenn ich nach draußen gehe, und mich beobachtet fühle, denke, daß jeder über mich redet was ist das? Kann ich es überwinden?
Wenn ich nicht berührt werden möchte, am liebsten nicht mal die Hand geben will aus Höflichkeit. Was bedeutet das?
Wenn ich meinen Mitmenschen misstraue, oder sogar überhaupt kein Interesse mehr an den "Anderen" habe. Was ist los mit mir?

17.07.2012 19:47 • #4


Zitat von Pötzi:
Die Frage die ich mir immer stelle ist:
Habe ich eine Sozialphobie oder bin ich einfach nur vorsichtig. Wo fängt das eine an, und wo hört das andere auf?

Ich habe zwar selbst keine Diagnose (1000 Gründe ) und so ein Diagnose kann nur ein Arzt stellen, aber nach dem was du schreibst ist es wohl doch mehr als nur Vorsicht. Die Übergänge zwischen normalen sozialen Ängsten, Vorsicht und einer Sozialen Phobie sind immer sehr fließend und nicht genau definierbar, aber wenn die Summe der daraus entstehenden Behinderungen und Probleme deutlich von der Norm abweichen, dann liegt der Verdacht einer Sozialen Phobie schon nahe.

Zitat von Pötzi:
Wenn ich nach draußen gehe, und mich beobachtet fühle, denke, daß jeder über mich redet was ist das? Kann ich es überwinden?

Das kenne ich noch recht gut von früher
Bei mir war es eine verirrte Selbstschutzfunkton, die mir unbewusst helfen sollte Angstsituationen frühzeitig zu erkennen, um ihnen aus dem Weg gehen zu können.
Ja, man kann es mit etwas Geduld überwinden.

Zitat von Pötzi:
Wenn ich nicht berührt werden möchte, am liebsten nicht mal die Hand geben will aus Höflichkeit. Was bedeutet das?

Dies kenne ich ebenfalls von früher
Bei mir bedeutete dies, dass meine Unsicherheit und Angst sehr stark waren, so dass ich nicht einmal mehr Berührungen durch andere Menschen ertragen konnte

Zitat von Pötzi:
Wenn ich meinen Mitmenschen misstraue, oder sogar überhaupt kein Interesse mehr an den "Anderen" habe. Was ist los mit mir?

Das kenne ich leider auch von früher
Bei mir lag es an vielen schlechten (Angst bedingten) Erfahrungen mit anderen Menschen und an einer sehr extremen Unsicherheit. Dazu kam noch, dass es wieder eine Art Selbstschutz darstellte, weil ich mich unbewusst sehr nach Kontakten zu anderen Menschen sehnte, diese aber nicht erfüllen konnte. Es ist dann irgendwann erträglicher das Interesse an andere Menschen zu verneinen.

17.07.2012 22:23 • #5


hallo

danke für eure antworten

also wollt ihr damit sagen dass eig. jeder soziale ängste hat?
ich kann mir das schon vorstellen dass viele soziale ängste haben , weil wieso sonst trinken alle jungendliche soviel Alk....!?!

man muss einfach lernen mit sozialen ängsten umzugehen..ich hoffe nur dass meine ängste sobald wie möglich weniger werden und ich dann bald mal eine beziehung führen kann.. weil schließlich bin ich ja jetzt doch schon 19... das schlimmste wäre für mich dass ich wegen meiner ängste mein leben lang alleine bleiben müsste... das wäre echt schrecklich :/

ich bin momentan dabei mein medikament venlafaxin abzusetzen .. ich hoffe ich schaffe dann alles auch noch ohne diese "stütze"

aber mein arzt meinte , im normalfall müsste meine krankheit jetzt ziemlich geheilt sein... und man könnte es jetzt dann auch mal ohne medikamente versuchen, aber er kann für nichts garantieren, dass die ängste nicht wieder kommen .. :/

man kann die sozialen ängste zwar vllt besiegen... aber die schüchternheit wird leider immer ein teil meines lebens bleiben... man kann einfach nicht seine grundcharaktereigenschaft ändern .. man muss sich damit einfach abfinden und es akzeptieren dass man immer so ruhig bleiben wird.. man muss einfach das beste draus machen andre haben andre probleme und müssen auch das beste draus machen!

15.08.2012 22:54 • #6


Ich kann Dir nur dringend raten unbedingt aktiv an deinem Problem zu arbeiten. Wenn ich deinen Text lese, dann schrillen bei mir die Alarm-Glocken. Willst Du lernen mit Ängsten umzugehen oder lieber mit Jungs (-- rhetorische Frage).

Mir ging es früher auch so. Extrem schüchern. Schiss von anderen abgelehnt zu werden. Bin immer im bildlichen Sinne praktisch vor allen davongelaufen vor lauter Angst und Unsicherheit. Die Folge: Jetzt bin ich 34, hatte noch nie eine Freundin, keine Freunde mehr, gehe nicht mehr weg. Obwohl ich mich nach diesen Dingen sehr sehne. Nicht schön.

So Sprüche wie "Das wird mit der Zeit schon" oder "Irgendwann geht der Knoten schon auf" stimmen einfach nicht. Man kann, wenn man aus Angst immer Nein sagt, es wirklich schaffen, sich total zu isolieren. Und dann bist'e auch über 30 und dann wird's unvergleichlich schwerer da wieder rauszukommen (ja, ich will Dir damit Angst machen).

Und Du bist ja sogar in einer guten Ausgangsposition, so wie es sich anhört. An mir haben die Frauen nie groß Interesse gezeigt. Klar das Aufeinander-Zugehen ist geschlechterspezifisch eben unterschiedlich. Aber die Jungs zeigen Interesse und wollen was mit Dir machen. Bist Du wahnsinnig, nimm doch an! Sag beim nächsten Mal unbedingt Ja. Augen und zu und fallen lassen. Und wenn Du bei den ersten Versuchen auf den Hintern knallst, dann stehst Du wieder auf und machst es gleich nochmal. Das ist wie so vieles eine Gewöhnungssache. Aber warte um himmelswillen nicht noch länger. Jetzt ist die Zeit für dich solche Erfahrungen zu machen. Am besten Du greifst gleich zum Telefon und rufst einen Typen an, den Du gut findest. Ist gerade ein super Wetter um Eisessen zu gehen.

Noch was zur Schüchernheit. Ich denke, dass ich für die Mehrheit der Männer versichern kann, dass Schüchternheit bei Frauen nicht als negative Charaktereigenschaft aufgefasst wird. Darüber musst Du Dir schon mal keinen Kopf machen. Sobald Du mal in einem guten Gespräch bist, ist das gleich weg.

Noch was. Es gibt keine Grundcharaktereigenschaften. Wir alle verändern unseren Charakter permanent. Wenn Du Dich verändern willst, dann kannst Du das auch. Ich lerne das auch gerade erst.

Gib Gas!
Gruß
Christian

16.08.2012 17:36 • x 1 #7


Oder vielleicht fragst Du einfach mal rum. Vielleicht übt das ja jemand mit Dir.

16.08.2012 21:53 • #8


HeikoEN
Vielleicht etwas zum Mut machen:

Als ich 16, 17, 18 Jahre alt war, habe ich bei jeder persönlichen Ansprache, egal wo, sogar im Familienkreis, eine rote Bombe bekommen und wenn überhaupt, nur wenige Wörter herausgebracht.

Damals war mir nicht klar, dass ich damit überhaupt ein Problem habe.

Ausbildung, Studium, Beruf schritten voran und wie es so spielt im Leben, ergriff ich einen Beruf in dem ich relativ stark im Vordergrund stehe, viel Kommunikation machen -muss- mit anderen Menschen usw.

Heute, über 20 Jahre später, halte ich problemlos, d.h. ohne einen Gedanken vorher daran zu verschwenden, Vorträge vor 50 Leuten.

Alles ohne Therapie oder was auch immer, da mir erst vor einigen Jahren bewusst wurde, dass das überhaupt eine Problem bzw. eine Diagnose ist.

Die Therapie war mein Leben und ich habe sie sozusagen selber für mich gemacht. Es gab Situationen, insb. beruflich, da konnte ich nicht mehr aus der Nummer raus, d.h., über Vermeidung der Situation entfliehen.

Ich glaube schlussendlich, waren es genau DIESE Situationen, die dazu führten, dass ich das irgendwann hinter mir lassen konnte.

Die Routine führt irgendwann dazu, dass man auch gar nicht mehr darüber nachdenkt vorher...

Ganz im Gegenteil, heute ist es z.T. so, dass ich ganze gesellschaftliche Situationen in Punkto Kommunikation führe, so gut, dass andere mir den Vortritt lassen bzw. so gut, dass mir bewusst wird bei anderen Menschen, dass sie eine soziale Phobie haben (wobei die Grenze vom krankhaft pathologischen zum "normalen" natürlich individuell und frei verläuft).

Die Tatsache, dass man sich sein Problem deutlich macht und damit im Leben manifestiert, kann ggf. auch gar nicht so zuträglich für die Lösung sein.

Ich bin der Überzeugung, dass man den Weg nicht aufgeben darf.

Die Lösung liegt, wie an meinem persönlichen Beispiel, beim Betroffenen selber und der Weg zum "Erfolg", ist so individuell, wie jeder Mensch.

17.08.2012 09:53 • x 1 #9


@ christian 123:

eig. Sind momentan meine größten ängste bloß noch jungs… die andren hab ich so einigermaßen im griff…
Hast du dich praktisch all die jahre immer mehr zurückgezogen? Hast du nicht mal wieder versucht kontakt zu gleichaltrigen aufzunehmen?
Oh ja, das habe ich auch geschafft, dass ich mich aus angst vor ablehnung immer mehr isoliert hatte und i-wann einfach keine freunde mehr hatte…gott sei dank is das etz wieder anders…
Ja ich hab auch angst...dass meine situation mit 30 immer noch nicht besser is , aber ich denke mir wenn ich bis dahin noch kein normales leben führen kann dann wird es eh nicht mehr anders und dann kann ich immer noch alles selbst beenden …aber jetzt versuche ich erst mal das beste draus zu machen und meine krankheit zu besiegen!
Und stell dir vor, ich habe vor kurzem das erste mal was mit einen jungen gemacht, wir waren schwimmen..allerdings war meine freundin dabei.. dass hat mir schon sicherheit gegeben… aber ich hab es mir endlich mal getraut... 
Aber wenn ich noch ein jahr zurückdenke, da hatte ich ja schon angst bloß wenn ein junge mal mehr zu mir gesagt hat als hallo… aber mit der zeit habe ich mich daran gewöhnt und es ist immer besser geworden… damals habe ich es nicht geschafft paar sätze hintereinander zu sagen ohne zu stottern.. damit habe ich jetzt kaum noch probleme… ich hoffe dass das mit den jungs treffen und so auch noch besser wird. Ich bin einfach viel zu ungeduldig, es hat ja auch jahre gedauert bis die soziale phobie so stark geworden ist, also dauerts auch bestimmt jahre bis diese krankheit wirklich geheilt ist… aber ich hab i-wie keine lust mehr drauf und zur zeit nervt es mich ziemlich dass ich einfach so ruhig bin...und wegen jeden schei. angst bekomme… ich bin echt schon fast eifersüchtig auf meine freundinnen vor allem wenn sie sich dann immer so gut mit den jungs unterhalten und sogar mit den jungs flirten, die ich eig. Auch ganz interessant finde… ich denke mir dann immer „wenn ich meine ängste nicht hätte, dann würden sie sich vllt auch mehr für mich interessieren, und dann könnte ich mich auch mehr mit ihnen unterhalten und auch mal bisschen flirten“ weil wegen meinen aussehen habe ich jetzt gemerkt würde es nicht scheitern, dass ich einen freund bekomme.. es scheitert eig. Immer wegen meiner ängste, weil ich bekomme ja schon angst, wenn sich ein junge mit mir treffen möchte…
Ja , das kann schon sein dass manche männer es nicht schlimm finden wenn frauen schüchtern sind, aber ich bin ja nicht bloß normal schüchtern wie vllt andre… ich bekomme ja immer so starke ängste, dass ich ja nicht mal essen kann wenn jungs dabei sind..weil mir dann so schlecht wird dass es mich würgt, das ist ein ziemlich großes problem. Weil ich eh so dünn bin..und ich nicht noch mehr abnehmen sollte..
Ich komm mir einfach blöd vor , wenn meine freundinnen die ganze zeit mit den jungs reden und spaß haben und ich sag fast nix… ich komm mir dann fast wie ein außenseiter vor, weil ich einfach anders bin als alle die ich kenne.. ich kenne keinen der so wenig redet wie ich , dass macht mich zur zeit eben fertig.. vllt auch deswegen weil ich einen junge zur zeit ganz süß finde, und er schreibt und redet mit meinen freundinen einfach lieber als mit mir , is ja auch verständlich weil was will er denn auch mit mir die ganze zeit reden… :/
Das is einfach doof weil die mehrheit einfach nicht so schüchtern is.. und dass macht mich fertig!!

@ HeikoEN

Ich glaube du hattest aber keine soziale phobie weil bloß wenn man rot anläuft is es nicht gleich eine soziale phobie… dass ist dann meistens einfach bloß eine normale schüchternheit

21.08.2012 21:14 • #10


HeikoEN
Zitat von steffiii:
Ich glaube du hattest aber keine soziale phobie weil bloß wenn man rot anläuft is es nicht gleich eine soziale phobie… dass ist dann meistens einfach bloß eine normale schüchternheit


Dann bin ich ja beruhigt!

22.08.2012 08:08 • #11


Hi Steffiii,

mach dir mal keinen Kopf darüber, dass du zu wenig sagst oder nicht genug oder gar nicht flirtest. Ich persönlich könnte mit ständig plappernden und alles und jeden anflirtenden Mädchen nichts anfangen. Wobei ich deine Freundinnen jetzt nicht schlecht machen will, kenn sie ja nicht. Es kommt nicht darauf an wie viel man sagt, sondern was. Welchen Fehler man meiner Meinung nach auch nicht machen sollte ist, immer zu denken, dass die anderen wenn sie wegehen oder etwas unternehmen sooooo unglaublich viel Spaß haben und gaaaanz tolle Sachen erleben. Das hört sich hinterher, wenn darüber gequatscht wird, meistens besser an, als es in Wirklichkeit war.

Wenn es nicht an deinem Aussehen liegt, dass sich die Jungs nicht so schnell für dich interessieren, dann brauchst du keine Angst zu haben, deine Zeit wird kommen. Denn machen wir uns nichts vor, das Aussehen ist im ersten Moment und ne Zeit lang danach, das Wichtigste am anderen Geschlecht und meist das Erste, was wir interessant finden ... so sind wir halt programmiert.

12.09.2012 18:14 • #12


so, jetzt will ich mal als Frau was dazu sagen

Wir Frauen sind ja ziemlich einfach gestrickt. Nur Männer finden uns kompliziert
Was ich sagen will: jeder ist in einem anderen Stadion seiner Entwicklung bereit, sich mit der Partnerwahl zu beschäftigen. Mein Sohn ist jetzt 14 Jahre alt.Ich war schockiert, als er mir erzählt hat, daß er schon Sex hatte! Ich war mit 18 Jahren noch nicht bereit dafür. Aber ich bin eben anders! Ich kann mich an meine Schulzeit erinnern, wo jede in der Klasse erzählt hat, was sie mit welchem Kerl getrieben hätte. Ich hab das immer geglaubt, und wurde noch schüchterner. Ich wollte nicht mal nem Jungen die Hand geben
Später im Religionsunterricht, ist dann ne Mitschülerin zusammengebrochen. Ihr Freund hatte sie verlassen. Grund: sie war noch Jungfrau, und wollte nicht mit ihm schlafen. ....

Was ich damit versuche zu sagen: ey, Du bist Du. Du bist wundervoll. Und Du gibst die Zeit vor. Du hast eine andere Zeitrechnung, die Dir wiederum Dein Körper vorgibt. Da kannste nix machen. Wenn Dein Körper sagt, Du bist noch nicht so weit, dann mach es so. Treff Dich mit Freundinnen, und beobachtet Jungs, habt Spaß, genießt Euer Leben. Auch Deine Zeit wird kommen! Und denk nicht so viel nach!

Es gibt einen wunderschönen Spruch: Es gibt für alles seine Zeit. Zu säen, zu ernten und das Feld brach liegen zu lassen. Also gib Dir und Deinem Körper die Zeit. Setz Dich nicht unter Druck. Damit machst Du Dich und Dein Ego kaputt!

15.09.2012 21:51 • #13


Schlaflose
Zitat von Pötzi:
Was ich damit versuche zu sagen: ey, Du bist Du. Du bist wundervoll. Und Du gibst die Zeit vor. Du hast eine andere Zeitrechnung, die Dir wiederum Dein Körper vorgibt. Da kannste nix machen. Wenn Dein Körper sagt, Du bist noch nicht so weit, dann mach es so. Treff Dich mit Freundinnen, und beobachtet Jungs, habt Spaß, genießt Euer Leben. Auch Deine Zeit wird kommen! Und denk nicht so viel nach!

Es gibt einen wunderschönen Spruch: Es gibt für alles seine Zeit. Zu säen, zu ernten und das Feld brach liegen zu lassen. Also gib Dir und Deinem Körper die Zeit. Setz Dich nicht unter Druck. Damit machst Du Dich und Dein Ego kaputt!


Ich bin 50 und warte immer noch, dass meine Zeit kommt. Mittlerweile will ich aber gar nicht mehr!

Viele Grüße

16.09.2012 07:51 • #14


hallo ihr lieben

nach sehr langer zeit bin ich auch mal wieder hier, und mittlerweile glaube ich nicht mehr an eine vollständige Heilung der Krankheit, vor allem nicht, wenn es schon chronisch ist und die dazukommenden Depressionen schon über Jahre andauern.
Immer wenn man glaubt man hat sein Leben jetzt einigermaßen im Griff, kommen wieder neue Ängste.
Ich hatte schon soviel Ängste überwunden und war schon so normal, dass ich von vielen Menschen gar nicht mehr als schüchtern angesehen worden bin, und meine Depression war auch für kurze Zeit verschwunden, ich hatte wieder Hoffnung. Aber es kommen immer wieder solche harten Rückfälle weil ich mich oft zu sicher gefühlt habe, alles im Griff zu haben, und so wieder leichtsinniger geworden bin.
ich konnte mich schon ganz normal mit Leuten unterhalten und mich mochten auch alle, aber zur Zeit ist es wieder so schlimm wie am Anfang und dass alles nur weil ich mich in solche Einbildungen reinsteigere, wo ich genau weiß dass es Unsinn ist sich darüber Gedanken zu machen.
ich bräuchte einfach durchgehend Ablenkung, dass ich nicht zum grübeln (über Ängste) komme. Aber das ist unmöglich sich 24 Stunden abzulenken.
Hat jemand Erfahrungen mit eine Verhaltenstherapie gemacht?
ich bin ja immer noch in Behandlung, aber das ist eig. keine richtige Therapie, ich nehme eig. nur Medis.
ich weiß einfach nicht mehr weiter , vor allem weil ich dachte ich hätte meine sozialen Ängste einigermaßen im Griff. Es wird eig. immer dann schlechter , wenn ich einen Jungen voll gern hab und dann merke dass er mich auch ganz interessant findet, dann bekomme ich fast schon panik und stress mich dann so rein, dass ich dann überhaupt nichts mehr auf die reihe bekomme

18.10.2014 11:56 • #15


HeikoEN
Sollte nicht die Frage nach den Ursachen im Vordergrund stehen? Denn daraus ergeben sich die Heilungsansätze.

Ängste, Depressionen, soziale Phobie usw. sind ja nicht umsonst da, geschweige denn angeboren...

18.10.2014 11:59 • #16


eigentlich weiß ich meine Ursachen... also ich denke sie zu wissen... in der sechsten klasse hatte sich meine damalige beste Freundin von mir abgewendet, die in gleichen Dorf von mir wohnt, und die seit Geburt an, fast jeden Tag mit mir verbrachte, wir waren wie Schwestern und es war die einzige Person, der ich voll vertraute und bei der ich nicht schüchtern war. Aber als die Pubertät bei ihr schon viel eher begann und dass dann auch das Interesse an Jungs, war ich dann auf einmal zu langweilig weil ich damals noch nicht soweit war und einfach zu schüchtern war, dass ich mich mit Jungs hätte reden trauen. also stand ich auf einmal ganz alleine da, hatte niemanden den ich vertrauen konnte, bzw. traute. Dann wurde ich auch noch gemobbt, weil ich schüchtern war wurde ich ausgelacht, und iwann entwickelt man so einen Hass auf sich selbst, dass man sich immer mehr isoliert. und so entstand bei mir von einer denke ich angeborenen Schüchternheit (obwohl dass mein mum sagte, dass ich als kleines Kind, voll auf Leute zugegangen bin) aber mein Opa is auch ziemlich ruhig... sagt draußen unter Leuten wirklich überhaupt nichts. und meine Krankheit ist wahrscheinlich trotzdem veranlagt, weil meine Opa, und deren Bruder und mein Vater hatten auch schon alle psychische Leiden.. (Depressionen und Ängste)

18.10.2014 12:24 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von steffiii:
ich konnte mich schon ganz normal mit Leuten unterhalten und mich mochten auch alle, aber zur Zeit ist es wieder so schlimm wie am Anfang und dass alles nur weil ich mich in solche Einbildungen reinsteigere, wo ich genau weiß dass es Unsinn ist sich darüber Gedanken zu machen.
ich bräuchte einfach durchgehend Ablenkung, dass ich nicht zum grübeln (über Ängste) komme. Aber das ist unmöglich sich 24 Stunden abzulenken.
Hat jemand Erfahrungen mit eine Verhaltenstherapie gemacht?


Hallo Steffii,
ich habe Erfagrung mit Verhaltenstherapie. Und was ich dort vor allem behalten habe:
Wenn man es einmal geschafft hat, dass es besser geht, in dem man an sich gearbeitet hat, so kann man es immer wieder schaffen. Dann man weiß, wie es geht.

Immerhin ging es dir doch wohl deshalb besser, weil du bestimmte Denkweisen aufgegeben hast, und dir dafür hilfreiche Denkweisen angeeignet hast, oder?
So war das zumindest bei mir.
Meine Verhaltenstherapie ist seit über 1 Jahr vorbei, aber mir geht es immer noch viel besser als zu Anfang (auf wenn ich auch nicht ganz geheilt bin, denn da sind noch 2 Baustellen, an die kommt man aber verhaltesntherapeutisch nicht dran).
Und ich habe gelernt, dass man sich gedanklich "stop" sagen muss, wenn man wieder in einer Negativschleife hängt oder auch nur, wenn man beginnt, negativ zu denken, statt sich Mut zuzusprechen. Und warum kann man das nicht 24 Std. am Tag machen?
Mit etwas Disziplin geht das bei mir.
Immer aufbauende Gedanken (ich meine nicht irrationale, aber ermutigende, Trost spendende usw.) und dann geht es mir schon viel besser.
Du musst das 1 paar Wochen diszipliniert durchziehen und gleichzeitig auf Menschen zugehen, auch auf die Gefahr hin, dich zu blamieren oder ähliches. Anders geht es leider nicht.
Ich habe damals mit Menschen angefangen, die mir weniger wichtig waren oder wo es mir nicht so wichtig war, was sie von mir denken.
Und dann irgendwann klappte das auch mit den Menschen, die mir mehr bedeuten.

Gruß,
Kravina.

18.10.2014 19:50 • #18


hallo,

ja dass denke ich mir auch oft, dass ich es schon einmal geschafft habe, also schaffe ich es wieder aber mir fehlt im Moment einfach die kraft mich aufzuraffen und zu kämpfen.
werde mir bald einen Therapeuten suchen und dann eine Verhaltenstherapie machen, um meine Einstellung zum Leben dauerhaft zu verändern, dass ich mal alles gelassener sehe.

ja so war es , habe einfach nicht mehr an meine Ängste gedacht und mich abgelenkt durch Sport musik oder andre Aktivitäten. und jetzt wo ich mein leben eig. recht gut im griff hatte, habe ich wieder voll das grübeln angefangen und nur noch an meine Ängste dacht und umso schlechter ist es geworden

darf ich fragen , was du noch für zwei Baustellen schaffen musst?

manchmal wie zb. im Moment, habe ich einfach keine lust mehr zu kämpfen.. ich habe es satt ständig angst vor allem zu haben und ständig was dagegen unternehmen muss dass es einen gut geht, will endlich einfach mal ein normales Leben führen anstatt ständig denken zu müssen, ob man wohl seine Ängste jemals ganz im Griff haben wird...

aber hilft wohl alles nix da müssen wir Angsthasen durch , weil wer kämpft heißt es kann nur gewinnen und wer nicht kämpft hat schon verloren . Also auf gehts

20.10.2014 13:14 • #19


Das frage ich mich auch Wäre mal schön ein paar Berichte daürber zu lesen/hören wie die Personen es geschafft haben...

31.10.2014 22:56 • #20



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