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F
Hallo,

nach der ursprünglichen Diagnose Asperger wurde abweichend die Diagnose Soziale Phobie vergeben.

Ich bin mit der Diagnose ziemlich unsicher. Zum Symptom gehört die Angst vor Bewertung durch andere. Dies ist bei mir nicht der Fall. Ich fühle mich unter sozialen Kontakten unwohl und lehne sie deshalb ab. Gleichzeitig kann ich keine Nähe zu Mitmenschen aufbauen.

Ist das eine soziale Phobie? Was ist es sonst?

FRG

29.04.2024 16:49 • 30.04.2024 #1


7 Antworten ↓


-Hedwig-
Persönlichkeisstörungen können auch in diese Richtung gehen

29.04.2024 16:54 • #2


A


Differenzialdignose soziale Phobie

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F
Einen Gedanken habe ich noch: Ich fühle mich unter Menschen fremd. Eine Distanz durch eine Hürde.

29.04.2024 16:58 • #3


H
Bei einer sozialen Phobie steht die Angst im Mittelpunkt. Angst vor Bloßstellung, Redeangst oder Angst vor Bewertung. Wenn du mit Gewissheit sagen kannst, dass dich soziale Interaktionen nicht ängstigen, würde ich nicht auf eine soziale Phobie tippen.

Vielleicht könntest du beschreiben, was du unter dem Gefühl des Unwohlseins verstehst. Bei deiner ersten Kurzbeschreibung hört es sich für mich so an, als würdest du mit sozialen Situationen schlicht nichts anfangen können und das würde ja - zumindest in diesem Aspekt - eher für die Diagnose A.S.S sprechen.

29.04.2024 17:26 • #4


Krylla
Ich habe A.S.S.
Tatsächlich musste ich selbst zum Arzt gehen und ihn bitten, mich auf soziale Phobie zu testen. Das wollte er bei mir ganz ungerne.
Ich habe aber nach einigen Jahren darüber nachdenken für mich festgestellt (bevor ich nach der Diagnose gefragt habe), dass es einen wesentlichen Unterschied zwischen Unwohlsein/Unsicherheit und Angst gibt. Alles von dem ist anstrengend, sobald es im direkten Kontakt gibt.
Ich hatte meine neue Diagnose nur bekommen, weil ich erkältet habe, dass ich nun wirklich lange darüber nachdenke und gerne versuchen würde deswegen eine Therapie zu machen. Ich hab sie bekommen nach dem Motto Entweder funkt die Therapie, dann hattest du es, oder nicht.
Sie hat funktioniert. Sonst würde ich heute nicht schreiben. Meine Verwandten haben mich teilweise nicht wiedererkannt.

Also solltest du wirklich darüber nachdenken, ob es nur beim Unwohlsein bleibt oder bis in die Angst reicht. Beides ruft Vermeidung hervor.

Wenn du dir aber sicher bist, erbitte ein erneutes Gespräch oder Versuche woanders nochmal diagnostiziert zu werden in dem Bereich.
Ich persönlich empfehle dafür eine Stelle in irgendeiner Uniklinik. Die Wartezeit ist lange, aber ich habe da nur super Erfahrungen gemacht.

29.04.2024 21:43 • #5


F
Meinst Du eine Therapie wegen Ar. oder wegen sozialer Phobie?

30.04.2024 06:39 • #6


Krylla
@FRG
Gegen Sozialforschung.

A.S.S. kann man so gesehen nicht therapieren. Man kann nur lernen damit umzugehen.

30.04.2024 08:44 • #7


Idefix13
Hier mal eine Seite, auf der man nachlesen kann, die ausführlich ist, es aber auch auf den Punkt bringt ohne zu lange auszuschweifen..

https://www.psychosoziale-gesundheit.ne...hobie.html

30.04.2024 10:52 • #8





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