Zitat von hereingeschneit: Vielleicht versuchst du mal in deiner Gedankenwelt ein Chef zu sein
Hatte ich letztens noch gesagt, wenn ich Chef wäre, würde ich jedem der mit mir so umspringt, es heim zahlen.
Zitat von hereingeschneit: Denk dich da wirklich rein und stelle fest, warum du was sagst. Wann willst du nur mitteilen, wie du es haben möchtest, wie es laufen soll und wann ist es ein Hinweis darauf, dass die Person schlechte Arbeit leistet?
Sei mal Chef und überlege dir, mit wem du wie sprichst. Mit jemanden mit dessen Arbeit du zufrieden bist, aber du ihm sagen willst,
Wenn ich etwas sage und eine Mitarbeiterin ist zickig, würde ich sie mir zur Seite nehmen.
Zitat von hereingeschneit: Und dann überprüfe für dich, ob es einen Unterschied gibt, ob man irgendwie erkennen kann, ob es nur eine Arbeitsanweisung ist oder ob es Tadel ist.
Naja, zwischen einer Arbeitsanweisung und einen Tadel gibt es einen Unterschied.
Das was ich erlebe, sind meist Anweisungen, einen Tadel habe ich in der Form, noch nicht erlebt, oder ganz ganz selten. Da hinein zu fühlen, war schon interessant.
Zitat von DieSonne: Sowohl in Beziehungs- als auch Sachebene.
Auch interessant. Das was meine Mutter mir als Kind beigebracht hat, ist ja immer die Beziehungsebene.
Neulich sagte mir der Metzger noch, ich würde alles immer so Persönlich nehmen, ich hätte gar keinen Abstand und das müßte ich lernen. Ja, aber wie? Ich kenne ja nichts anderes. Aber Heute bin ich eben kein Kind mehr, sondern eine erwachsene Frau. Es fällt mir so schwer, das zu trennen, was Sachlich ist und Beziehungseben ist.
Fast alles geschieht auf der Sachebene. Daran werde ich arbeiten. Ich habe z.B. bald eine Coaching Runde, die Dame geht mit mir in die Meditation, vielleicht ist es auch eine Art Familienaufstellung, wie ich Heute als Kind reagiert habe, wie sich das anfühlt.
Das was @NIEaufgeben gesagt hat, das es grade aus meinem Mund unter aller Sau ist, was ich gesagt habe, hat mich nämlich in den Zustand versetzt, das meine Mutter zu mir gesagt hat, wenn ich einen Fehler gemacht habe. Nämlich das sie mich nicht mehr lieb hat, sie hat mich Ignoriert und das habe ich in der Situation verknüpft. Der Andere kann es ja gar nicht wissen, was ich für Probleme habe und es war bestimmt auf der Sachebene, meine Gedanken waren aber sofort, jetzt kündigt sie mir bestimmt die Freundschaft.
(Könnte ich schon heulen) weil es nämlich genau die Situation entsprach, die ich als Kind immer erlebt habe, meine Mutter hat es ja nicht nur angedeutet, sie hat mich wirklich Ignoriert. Danke @portugal das Du das Beispiel genannt hast. Ich kann es nicht trennen, weil ich es nicht gelernt habe.
Und dann habe ich gemerkt, das ist mir jetzt aber grade bei dem Beispiel von @NIEaufgeben klar geworden, das ich dann die Neigung habe, in die Opferrolle hineinzugehen (bin ich nicht), weil ich es gemerkt habe.
Als @NIEaufgeben gesagt hat, das mein Reden unter aller Sau ist, wollte ich mich verteidigen, weil es mir nicht gut geht. Hatte ich glaube ich, doch geschrieben.,
Ich denke, das ich es erkannt habe, hoffe ich, das mal ganz abzulegen. Ich hoffe es echt, denn das macht mir das Leben schwer und dem anderen auch, auch in der Situation im Geschäft. Ich möchte nicht aus dem Grunde wie ein rohes Ei behandelt werden.