Katja40

Katja40

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Hallo,

ich habe heute erst durch zu diesem Forum gefunden und bin sehr froh drüber. Ich bin bereits Anfang 40, bin alleinerziehend und habe einen Sohn, der 16 Jahre ist.
Ich war und bin schon immer sehr introvertiert und ruhig gewesen. Ich bin sehr ländlich aufgewachsen, d.h. in einem ganz kleinen Dorf mit ca 180 Einwohnern und lebten
ewas außerhalb des Dorfes. So kam zu meiner inneren Isolation auch die äußere hinzu.

Einsamkeit und Depressionen sind ein großes Thema meines Lebens. Vor allem dass ich mich durch die soziale Phobie und die große Introvertiertheit immer gehandikapt fühlte, Freundschaften
aufzubauen, eine Beziehung zu führen usw. Und das obwohl ich mich immer nach Gesellschaft sehnte.

Ich freue mich schon auf den Austausch hier.

Viele Grüße
Katja40

14.12.2013 21:26 • 05.01.2014 #1


14 Antworten ↓


911 is a joke


willkommen

wie lange hast du eine sozialphobie?

15.12.2013 02:19 • #2


Katja40

Katja40


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Hallo,

die Soziale Phobie habe ich seit der Pubertät. Mit 16 kamen dann noch Depressionen dazu. Da ich mich völlig unauffällig verhielt, erhielt ich auch keinerlei Hilfen
und wurde nicht behandelt. Damals achtete man auch noch nicht so sehr auf solche Sachen(80iger Jahre).

Denn Begriff soziale Phobie, lernte ich auch erst sehr viel später durch ein Internet Forum kennen. Dort erfuhr ich auch zum aller ersten Mal in meinem Leben, dass es noch andere Menschen mit solchen Problemen gibt. Vorher dachte ich, ich wäre die Einzige auf diesem Planeten, die viel zu ruhig für alles ist.

Dass ich zu ruhig sei, bekam ich früher fast jeden Tag zu hören. Dadurch fühlte ich mich dann noch minderwertiger als ich es ohnehin schon tat. Dann kamen in meiner Jugend noch Probleme mit Mobbing dazu.

Viele Grüße
Katja40

15.12.2013 18:10 • #3


Chingachgook


Hi Katja40,
auch von mir ein herzliches "Willkommen" hier.Mir gehts so wie Dir,die soziale Phobie schränkt mein Leben und meine Kontakte zu anderen Menschen gewaltig ein.
Als Kind und Jugendlicher war ich nur schüchtern.Mein Vater bekam auf Elternsprechtagen immer zu hören,ich sei viel zu still müsse an mir arbeiten.
Etwa ab 20 Jahren setzte dann das ein,was ich mal "Etagenwechsel" nennen möchte:Aus Schüchternheit wurde eine soziale Phobie,mein Denken kreiste mehr und mehr um diese Problematik.

Leider hat mir keine Therapie seither so wirklich geholfen.Aber Austausch mit anderen Betroffenen ist auch schon was wert.

15.12.2013 18:40 • #4


NaLa91


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Hallo liebe Mitleidende
Ich bin Nadine 22 Jahre alt und leide seit ca 2 Monaten an der generalisierten Angstörung (angst vor der angst) und sei es nicht genug auch nich die dadurch entstehende Depression .
Gerade gestern er hatte ich wieder Panikattacken und bei dem Gedanken daran bekomme ich schon direkt die nächste . Dieser ewige Kreislauf kotzt mich echt an und nimmt mir die Lust am Leben und das Lieben von Menschen die mir vorher sehr wichtig waren . selbst der kontackt zu meinem Freund löst Panikattacken aus weil sich dieses Gefühl so anfühlt wie liebeskummmer ich aber eigentlich weiss das es an der Alk. meines Vaters liegt und den damit zummanhängenden Errinnerungen . Ich habe angst das ich in jeder schönen Situation gleich eine Panikattacke bekomme und diese immer so bewerte als hätte sie was mit der jeweiligen Situation zutun . Auch wenn ich weiss das es nicht an den situationen oder das gefühl der oanikattacke der grund ist fällt es mir Ar. schwer damit zurecht zukommen. So das ich schon fast immer kurz davor bin aus der situation der panikgefühle falsch zu handeln zb. einfach weg zu rennen mit meiner beziehung abzurechnen oder einfach nur noch weg von dem raum wo ich diese Panikattacke bekomme . dabei weiss ich doch das es nicht der grund ist ! ich hab echt satt und bin richtig sauer mit 22 diese erkrankung zu haben .

15.12.2013 20:05 • #5


911 is a joke


Zitat von Katja40:
Hallo,

die Soziale Phobie habe ich seit der Pubertät. Mit 16 kamen dann noch Depressionen dazu. Da ich mich völlig unauffällig verhielt, erhielt ich auch keinerlei Hilfen
und wurde nicht behandelt. Damals achtete man auch noch nicht so sehr auf solche Sachen(80iger Jahre).

Denn Begriff soziale Phobie, lernte ich auch erst sehr viel später durch ein Internet Forum kennen. Dort erfuhr ich auch zum aller ersten Mal in meinem Leben, dass es noch andere Menschen mit solchen Problemen gibt. Vorher dachte ich, ich wäre die Einzige auf diesem Planeten, die viel zu ruhig für alles ist.

Dass ich zu ruhig sei, bekam ich früher fast jeden Tag zu hören. Dadurch fühlte ich mich dann noch minderwertiger als ich es ohnehin schon tat. Dann kamen in meiner Jugend noch Probleme mit Mobbing dazu.

Viele Grüße
Katja40




ich hatte es schon immer,aber mit den jahren wurde es immer schlimmer.
da habe ich angefangen mich weiter und weiter zurückzuziehen.

hast du jetzt eine art plan,wie du darauß kommen willst?

19.12.2013 02:22 • #6


cichysp


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Vorschlag: Selbsthypnose

ist einen Versuch wert,
hier www.hypnoenergetics.de gibt es einen (wie ich finde sehr) guten Sebsthypnosetext
zum kostenlosen download, nach der Newsletteranmeldung,
man kann sich danach vom NL natürlich wieder abmelden,
bisher bekam ich allerdings sowieso keinen einzigen Newsletter zugeschickt ...

Grüsse
von
cichysp

19.12.2013 06:21 • #7


kathrin38


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selbsthypnose?wie soll das gehen?--davor hätte ich viel zu viel angst---auch hypnose ist für mich kein sicheres ding..aber vielleicht ist es auch ein ausdruck meiner angsterkrankung, immer allem misstrauen was man nicht kennt und einschätzen kann.

@katja40 willkommen hier, vielleicht findest du beim lesen hier auch antworten auf deine fragen und fühlst dich so weniger allein.

19.12.2013 09:07 • #8


cichysp


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Zitat von kathrin38:
selbsthypnose?wie soll das gehen?--


bei Interesse könnt Ihr Euch den Selbsthypnosetext herunterladen und erst mal nur anhören, ohne Euch zu entspannen und ohne Euch darauf einzulassen,
so könnt ihr am einfachsten für Euch herausfinden und entscheiden, ob es was für Euch ist, ob es Euch zusagt, oder nicht
Angst braucht man keine zu haben,
jede Hypnose ist eine Selbsthypnose, auch wenn Du Dich von jemandem in Hypnose versetzten läßt, ist es Deine Entscheidung, Dich darauf ein zu lassen, Dein Wille oder Wunsch steht dahinter
niemand kann in Hypnose versetzt werden, der das nicht wünscht oder will,
das ist Voraussetzung ...
und jeder Mensch ist auch im Alltag immer wieder mal in einer hypnotischen Trance, einfach von selbst,
z.B. wenn man in ein Buch oder einen Film vertieft ist
oder der Zustand, in den Du kommst, kurz vor dem Einschlafen, bzw. nach dem Aufwachen,
ist Hypnose
daher ist es nichts, wovor man Angst haben müsste
und hat auch mit Show-Hypnose nichts zu tun, es gibt nur wenige Menschen, die als Kandidat für eine Show-Hypnose geeingent sind, diese werden vom Hypnotiseur zu Beginn der Show durch Suggestibilitätstests ausgewählt,
mit den anderen Zuschauern würden die Show-Hypnose Tricks überhaupt nicht funktionieren
Grüsse
von
chichysp

19.12.2013 10:29 • #9


okok


Hallo Katja40,
willkommen an Bord.
Auch ich lebe in einem kleinen Dorf. Introvertiertheit und co sind mir nicht fremd. Habe mich aber derzeit mit dem Alleinesein; und das als Mann, arrangiert. Es hat doch auch seine positiven Seiten, wenn man alleine lebt. Nutze sie!

19.12.2013 12:19 • #10


Katja40

Katja40


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Hallo,

vielen herzlichen Dank für eure netten Antworten und die Gedanken, die ihr euch gemacht habt

Mit Hypnose, das ist nix für mich. Aber ich gehe öfter in die Kirche(bin sehr religiös) und dort kann ich gut abschalten und meditieren. Das bringt mir dann einfach mehr.
Ganz besonders hat es mir die orthodoxe Kirche mit den wundervollen Ikonen angetan.

Mit dem Alleinsein habe ich mich auch soweit arrangiert, nur dass mein Sohn momentan(seit September 2012) in einer Einrichtung lebt und nur alle 14 Tage am WE und in den Ferien nach Hause kommt, das macht mir sehr zu schaffen, obwohl es inzwischen schon etwas leichter geworden ist.

Bin sehr froh, hierher gefunden zu haben

Viele herzliche Grüße an alle
Katja40

19.12.2013 15:38 • #11


cichysp


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Zitat von Katja40:
Hallo,

vielen herzlichen Dank für eure netten Antworten und die Gedanken, die ihr euch gemacht habt
Mit Hypnose, das ist nix für mich.
Katja40


das dachte ich auch lange, doch jetzt möchte ich es nicht mehr missen

Grüsse
von cichysp

05.01.2014 18:21 • #12


Katja40

Katja40


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Hallo, ja, wenn man es nicht ausprobiert hat, kann man es auch nicht wissen. Vielleicht probiere ich es ja doch noch einmal aus.
Wie findet eine solche Sitzung eigentlich statt? Und wer bietet so etwas an?

05.01.2014 18:42 • #13


cichysp


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ich hab von Selbsthypnose gesprochen,
einen Link zum Selbsthypnosetext, den ich verwende, hab ich auf Seite 1 auf Deinem Thread gepostet ...
vielleicht mal reinhören, ob s was für Dich ist
Grüsse
von cichysp

05.01.2014 19:04 • #14


Katja40

Katja40


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Sorry, hab ich wohl falsch verstanden. Werde ich dann mal reinhören. Trotzdem nochmal Danke für den Tipp.
Viele Grüße
Katja

05.01.2014 20:16 • #15



Dr. Reinhard Pichler


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