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Guten Morgen!

Ich möchte euch mal um Rat fragen...
Wegen meiner Sozial Phobie nehme ich seit gestern Betablocker, niedrig dosiert.
Gestern bin ich in eine Bar gegangen und hab 0,5Liter B. getrunken und hab mir nichts gedacht.
Nachher bin ich drauf gekommen dass ich ja jetzt eigentlich Medikamente nehme ob das schlecht war?

Aber gut...bemerkt habe ich gar nix. Und im beipackzettel von dem Betablocker steht nicht explizit drinnen dass Alk. verboten ist....

Was meint ihr dazu?

12.11.2017 07:51 • 12.11.2017 #1


19 Antworten ↓


Angor
Gehts schon wieder um Medis und saufen?
Das findet man doch überall im Netz, dass man das nicht machen soll.
gesundheits-fakten.de/betablocker-und-alkohol-moegliche-risiken-und-wechselwirkungen/

Aber gleich kommen eh wieder die Alkis und meinen, dass ist ja alles nicht so schlimm

Seit wann helfen Betablocker bei einer Sozialphobie? Du kannst Dich ja noch glücklich schätzen, wenn Du damit in eine Bar gehen kannst, mein Sohn ist jetzt 8 Monate nicht aus dem Haus gegangen, selbst zur Bank nicht, das muss ich für ihn machen.

12.11.2017 08:01 • x 4 #2


Angor
Na denn, also vollkommen harmlos, dann haut rein Leute, Medis und Alk, eine gesunde Mischung, wohl bekommts

12.11.2017 08:13 • x 3 #3


Hi Petru und Angor, danke für eure Antworten.
Ich frage weil ich schon finde dass man differenzieren muss welche Medikamente man zu sich nimmt. Starke Psychopharmaka sind zb was anderes als schwache Betablocker

12.11.2017 08:19 • #4


juwi
Zitat von Angor:
Seit wann helfen Betablocker bei einer Sozialphobie?

Habe ich mich auch gefragt... sehr ungewöhnlich.

Zitat von Karl67:
Ich frage weil ich schon finde dass man differenzieren muss welche Medikamente man zu sich nimmt. Starke Psychopharmaka sind zb was anderes als schwache Betablocker

Wenn du eh der Überzeugung bist, dass Betablocker schwach sind und die Kombi mit Alk daher okay, warum fragst du dann noch nach einem Freibrief?

12.11.2017 08:25 • x 2 #5


Schlaflose
Betablocker helfen gegen zu hohen Blutdruck und Herzrasen, was man bei Angst allgemein hat, aber speziell gegrn Sozialphobie helfen sie nicht.

12.11.2017 08:31 • #6


petrus57
Zitat von Schlaflose:
Betablocker helfen gegen zu hohen Blutdruck und Herzrasen, was man bei Angst allgemein hat, aber speziell gegrn Sozialphobie helfen sie nicht.


Es gibt auch Betablocker die man gegen Ängste einsetzt. Viele Musiker sollen die auch vor dem Auftritt nehmen.

Meine Frau nimmt seit Jahren Blutdrucksenker, trinken tut sie schon genauso lange. Bis jetzt ist da noch nichts passiert.

12.11.2017 08:34 • #7


Carcass
Betablocker bei Sozialphobie ? Ziemlich kontraindiziert . Trinken , sag ich dir aus jahrzehntelanger Erfahrung mit Menschen die das nehmen und auch ich bekam einen damals , trinken überhaupt kein Problem . Nicht mal Veränderungen der LeberWerte . Aber jeder Körper ist anders und frag doch deinen Arzt . Der wird sicherlich sagen " Bitte trinken sie jetzt jeden Abend eine Kiste "

Aber macht euch keine Sorgen , wenn die Chemie einen nicht umbringt , dann das naturbelassene Getränk auch nicht . Gesund für die Nieren und beruhigt doch eher . Bei sozialphobischen Zuständen würde ich vorher was trinken statt diesen unsinnigen Betablocker zu nehmen .

Prost

12.11.2017 08:37 • #8


Angor
Carcass, wieso animierst Du User zum Alk. trinken?
Nur weil Du Dir auch ab und zu die Birne zudröhnst?

Ich bin echt enttäuscht von Dir, ich dachte Du hättest Dich gefangen, und Du hast was gefunden was Dir was bedeutet und Spass macht wie der Sport. Und es kamen sogar gute Kommentare von Dir.

Abêr jetzt schreibst Du wieder wie der "alte" Carcass, zynisch, Ausdrücke wie ein Kohlen schlepper und anstatt User aus eigener Erfahrung zu warnen, was Alk anrichten kann, gibst Du quasi die Absolution.

12.11.2017 09:33 • x 4 #9


juwi
Vielleicht war es ironisch gemeint?

12.11.2017 09:34 • #10


Coru
Betablocker sind nicht ohne. Ein 0,5 B. wird da sicher nicht viel machen. Aber ich würde es generell mit dem Alk. lassen solange du die nimmst =).

12.11.2017 09:40 • x 2 #11


Angor
Dann verstehe ich diese Art Ironie nicht, das ist dann eher für mich Zynismus oder Sarkasmus.

12.11.2017 09:40 • x 2 #12


Gerd1965
Ich sag mal so, jeder der hier so ein Thema eröffnet und fragt, ob die Kombi mit Alk geht, hat ein Alk..
Denn es kann nicht sein, dass dieses Problem ein Problem ist und man nicht während der Einnahme auf ALK verzichten kann.
Meine Meinung!

12.11.2017 09:43 • x 8 #13


Carcass
Meine Meinung ist die, dass vor jeder Medikation ein Mensch ein Leben hatte und das beibehalten will. Dazu gehören Speisen , wie Getränke und und und. Bin ich Lactose intolerant dann nehme ich Tabletten und esse trotzdem Käse. Bin ich Fruktose intolerant nehme ich Tabletten und hau mir die Weintrauben rein. Habe ich Diabetes messe ich den Spiegel täglich, spritze gegebenenfalls und haue mir Braten und Bierchen rein. Habe ich Gicht nehme ich Tabletten und esse Hülsenfrüchte und trinke Alk.. Also was in Gottes Namen ist das Problem, wenn man ein anderes Medikament nimmt und dann fragt was mit Alk. ist?! Alk. ist , genau wie JEDES Antidepressiva wenn ihr so wollt, eine Dro.. Ich lese hier immer wie viele verschiedene Buntmacher manche nehmen,als wäre es das Normalste der Welt, aber wehe dem einer fragt nach Alk.!

Ich denke nämlich, jeder der hier kiebig reagiert wenn es ums saufen geht, hat sein eigenes Suchtverhalten nicht im Griff und projeziert es auf andere Leute. Ganz normale Nummer. Wenn ich nicht trinke, sage ich alle sind Alkis und wenn ich abnehmen, sehe ich nur noch ekeluge fette Menschen und will sie missionieren. Bin ich , wie jetzt mit Sport und Ausgleich zu Gange, da geht es mir so gut wie es ist. Und wenn Alk. so ein böses Zeug ist, warum steigt dann die Geburtenrate in Deutschland?! Für irgendwas muss das Zeug ja gut sein

12.11.2017 09:57 • x 1 #14


petrus57
Zitat von Carcass:
Und wenn Alk. so ein böses Zeug ist, warum steigt dann die Geburtenrate in Deutschland?!


Hatte erst kürzlich mal gelesen, dass nur ein geringer Prozentsatz in Deutschland überhaupt keinen Alk trinkt. Es waren wohl um die 3%.

12.11.2017 10:06 • #15


Coru
Also wenn ich keine Fructose vertrage verzichte ich eher auf Fructose als Tabletten zu nehmen. Bei Lactose genau das gleiche. Aber ok, dass hat jetzt nichts mit dem Thema zu tun. Man sollte Tabletten und Alk. einfach lassen. Klar hatte man vor den Tabletten ein Leben. Wir haben auch alle ein Leben gehabt vor der Angst und Depressionen, aber wenn sich die Umstände ändern muss man sein Leben halt etwas anpassen. Wo ist das Problem auf Alk. zu verzichten? Gibts es nichts anders zu Trinken mehr.

12.11.2017 10:59 • x 2 #16


Carcass
WO ist das Problem eine Therapie zu machen und sich einweisen zu lassen, statt diese Giftbomben zu schlucken? Ich muss nicht betonen wie viele Abhängige es gibt auf dieser Welt, die an AD hängen geblieben sind. Und klar gibt es was anderes zu trinken, aber B. ohne Alk schmeckt nicht und wenn man sich in und wieder einen plästert, dann ist das völlig ok. Ich meine, dieses Verteufeln von Alk ist echt eine Manie geworden bei Einigen. Jeder mache doch was er will und wer ein Problem mit Alk hat, der lässt ihn einfach weg. Ich für meinen Teil habe meine Haltung, andere haben eine andere. So einfach ist das. Verstehe gar nicht, was daran nicht zu verstehen ist. Meine FRau bekam durch Alk. Panikattacken, also trinkt sie nicht mehr. Vorher trank sie 2 Pullen Wodk. oder Schnap. ohne mit der Wimper zu zucken. Klar ist es schade, denn sie muss alles nüchtern ertragen, was ich betäuben kann und das ist schon ziemlicher Mist. Und wer fröhlich unter Besoffenen sein kann, wenn er nüchtern ist, lügt in meinen Augen. Gleiches gilt für Dicke, die kaum die Treppe hochkommen und sagen "Ich find mich ok". Kein Mensch findet sich ok, wenn er ein ein Außenseiter ist und so verhält es sich auch mit dem Trinken. Ich kann aber NEIN sagen und habe die Wahl, manche schaffen es nicht JA zu sagen. Ab und an zimmert meine FRau sich ein Bierchen rein , und dann ist auch gut so!

12.11.2017 11:07 • #17


Gerd1965
Zitat von Carcass:
Meine Meinung ist die, dass vor jeder Medikation ein Mensch ein Leben hatte und das beibehalten will.

Ist natürlich legitim, aber wenn ich Krebs bekommen würde, müsste ich den Lebensstil ebenfalls der Krankheit anpassen, wenn ich überleben möchte.
Zitat von Carcass:
Also was in Gottes Namen ist das Problem, wenn man ein anderes Medikament nimmt und dann fragt was mit Alk. ist?!

In Gottes Namen ist das ein Problem, dass man in ein Laienforum geht und diese Frage stellt.
Solch eine Frage muss man doch bitte dem Arzt stellen, der das Medikament verschrieben hat, da ist man aber zu feige dazu, denn es ist vorhersehbar, was der Arzt darauf antwortet.
Zitat von Carcass:
wenn er ein ein Außenseiter ist und so verhält es sich auch mit dem Trinken

Welch schwaches Selbstwertgefühl, wenn man nicht nein zum Saufen sagen kann. Na und, dann können mich die Saufkumpanen gestohlen bleiben, wenn sie mich ins Abseits schießen.
Gerade du in der Jugendarbeit müsstest es wissen und solch Außenseiter auffangen, wenn sie von Säufern traktiert werden.
Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, aber ist das wirklich der Sinn einer Jugendarbeit, über Alk hinweg zu sehen?

Ich bin der Letzte, der hier missionieren möchte, ich sage immer, sauf dich zu Tode, aber lasse in deinem Alk. die anderen Menschen in Ruhe.

12.11.2017 11:43 • x 2 #18


Carcass
Nein, das mit dem Außenseiter war nicht aufs Saufen bezogen! Eine Freundin von uns musste nun auf vegan umstellen, weil sie 2 Mal Krebs hatte und das in jungen Jahren. Nunja, keine Frage, aber im Grunde darf dann hier keiner mehr irgendwas fragen. Es sind doch Ängste, genau wie die Angst das erste Mal ein Medikament zu nehmen und und und. Ich habe damals auch eine straffe Therapie gemacht, weil der Neurologe meinte, dass ich nie wieder trinken dürfte wenn ich ein AD nehmen wwerde. Für mich Motivation genug, mein Leben zu ändern und dafür bin ich dankbar. Mein Internist und Sportarzt mit dem ich gut befreundet bin, der sitzt mit mir im Stadion zusammen und nunja, wir trinken B. zusammen und rauchen auch dabei eine! Ich sagte mal zu ihm, dass es schon blöd ist, wenn wir so Bierchen trinken und er sagte nur, dass er auch immer aufpassen muss auf seine Gesundheit und den Körper. Letztlich ist es doch hier nur ein Hilfeschrei und die Angst und die kann man dem Menschen doch nehmen. Was ich nicht raffe sind Leute, die zig Antidepressiva und Neuroleptika einwerfen und dann darauf richtig Schnappes jagen, da frage ich mich dann auch was mit denen nicht stimmt. Aber ich bin hier nicht der jenige der das glorifiziert, aber ich bin einer derer, der diese Fragen auch gerne stellte und Angst hatte. Ist doch gut, wenn man Angst hat, dann gibt man Obacht. Wenn man sich sagt "Ach egal immer rein in die Rübe" fände ich das bedenklicher! ^^

12.11.2017 12:04 • #19


Psychic-Team
Hallo,

das sind mir in den letzten Tagen zu viele Themen bezüglich Medikamente + Alk. Kombination.
Es bedarf keinen Beipackzettel, um zu wissen, dass die Kombination von Medikamenten und Alk. nicht förderlich ist. Einen Freifahrtschein oder die Relativierung ist fahrlässig. Ich mach auch hier zu.

Einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße

12.11.2017 14:43 • x 5 #20




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