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S

schnecke123
Mitglied

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hallo zusammen,
ich leide seit jahren unter d.problem das ich ständig und in jeglicher situation erröte. die angst zu errötn ist schlimmer als alles andere. habe heute ein wichtiges gespräch mit 3 chefs und 4 kollegen..ich kann mich dem leider nicht entziehen aber ich bin jetzt schon (3 stunden vorher) sehr nervös und aufgeregt, bin am zittern und am schwitzen. ich kann meine meinung und meine vorstellungen einfach nicht äussern, kann auch keine kritik anbringen.möchte mich immer mit allen gut verstehen und gut dastehen.niemand soll meine angst bemerken aber es ist so offensichtlich.was soll ich tun, ich halte die spannung kaum noch aus.
lg
schnecke123

22.03.2020 #1


31 Antworten ↓
A

Angelina85
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Hallo zusammen,

seit einigen Jahren neige ich dazu, in Situationen, in denen ich das Gefühl habe, mich vor anderen zu blamieren, zu erröten. Bis ich ungefähr 17 war, ist mir nie bewusst aufgefallen, dass ich überhaupt so stark erröte, wenn mir etwas peinlich ist, wahrscheinlich weil ich damals noch keinen so starken Wert darauf gelegt habe. Ich war immer sehr aufgeschlossen, in der Pubertät sehr rebellisch und kämpferisch, ich wollte immer die Welt verbessern, Abenteuer erleben. Selten hatte ich vor etwas wirkliche Angst.
Auch heute noch bin ich kontaktfreudig, habe immernoch ein "Helfersyndrom" und möchte immer noch tief in mir die Welt verbessern.
Schon seit einigen Jahren leide ich an "Hitzewallungen", im tiefsten Winter war mir oft speziell im Gesicht unglaublich warm. Es kam nicht allzu häufig, aber wenn es kam, dann schubweise und nur einen kurzen Augenblick. Ich habe dem eigentlich nie große Beachtung geschenkt.

Vor ungefähr vier jahren stand ich mit meinem damaligen Freund bei Real an der Kasse und plötzlich überkam mich ein derartiger Hitzeschub, dass ich dunkelrot anlief wie eine Tomate. Meinem Freund fiel dies sofort auf und er fragte, ob alles in Ordnung wäre. Dabei hatte ich furchtbares Herzrasen und mir brach der Schweiß aus. Danach passierte mehrere Jahre nichts dergleichen mehr, ich hatte nur meine "normalen" Hitzewallungen.

Vor einigen Monaten passierte mir dies wieder an der Kasse, Herzrasen, Schweiß und dazu plötzlich das Gefühl, jedem würde meine dunkelrote Gesichtsfarbe auffallen. Ich war so peinlich berührt, dass diese Wallung so lange anhielt, bis ich bezahlt hatte und endlich den Laden verlassen konnte.

Nun sind diese Beschwerden seit einigen Monaten meine alltäglichen Begleiter, mal mehr und mal weniger ausgeprägt. Besonders während der Arbeit und in der Schule, also an Orten, an denen ich im Mittelpunkt stehen muss, treten diese Wallungen auf. Ich arbeite im Heimerziehungsbereich, also ist es fast unmöglich für mich, Situationen zu vermeiden, in denen ich vor vielen Menschen reden muss.

Mir ist bewusst, woher diese "Hitzeattacken" rühren könnten. Ich bin perfektionistisch, gestehe mir selbst ungern Fehler ein, fühle mich innerlich (auch wenn ich es nicht bewusst tue) "nicht gut genug" für andere, obwohl ich keinen offensichtlichen Grund dazu habe. Dieser Leistungsdruck, unter dem ich anscheinend durch meine eigenen Anforderungen an mich selbst stehe, zieht mich immer weiter in diesen Kreislauf hinein.

Zu ganz schlimmen Zeiten, weil meine Gedanken innerlich nur noch ums erröten kursierten, wurde ich ständig rot, auch in ganz normalen Gesprächen mit Familienangehörigen, Freunden ect. Teilweise ging ich nicht zur Schule, um solche Situationen zu vermeiden, war gleichzeitig unheimlich gefrustet, dass ich selbst mein Leben so einschrenkte. Es wurde immer schlimmer, wenn ich auf der Straße jemanden traf, der meinen Namen rief, wurde sofort eine Hitzewallung ausgelöst und ich hätte im Erdboden versinken können. Häufig weinte ich zuhause nach so einer Erfahrung.

Zur Zeit schwanken die Beschwerden, ich schaffe es manchmal (auf der Arbeit tritt es am meisten auf) mich durch extreme Konzentration auf den Gesprächsinhalt zu beruhigen(abzulenken von der Angst, ich könne gleich erröten)und sehe dies sofort als Erfolgserlebnis, aber in anderen Momenten überkommt mich der "Röteausbruch", ich schwitze,mein Herz rast. Und dann ist mein Puls den ganzen Tag dermaßen erhöht, dass ich mein Herz im Hals klopfen spüre, bis es auf den Feierabend zugeht.

Ich habe mal eine zeitlang vom Neurologen Opipramol verschrieben bekommen, das half nur sehr kurzzeitig. Schilddrüsen-Über oder Unterfunktion wurde durch ein Blutbild ausgeschlossen.

Kennt noch jemand diese Symptome? Hat jemand Ideen,wie man diese Angst überwinden kann? Wie man sein Selbstvertrauen wirklich aus dem Unterbewusstsein aufbauen kann? ich denke, dass ist eng miteinander verzahnt, ich weiss mich selbst nicht richtig zu schätzen, obwohl ich auf andere nicht so wirke. In solchen Situationen will ich nur noch fliehen.....Ich liebe meinen Job, aber wie lange kann ich ihn noch ausüben?

Würde mich über Erfahrungen, Ratschläge und Literaturtipps freuen.

30.09.2010 17:18 • #4


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A


Angst vorm Erröten Erfahrungen

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M

Motte2012
Mitglied

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äähm ja hallo erst mal.. Also ich bin neu hier und hoffe doch richtig gelandet!

Ja, wie soll ich anfangen? Vielleicht zuerst mal zu mir: ich bin 24 Jahre jung, seit Sommer 2010 fest im Berufsleben.. Normalerweise lustig, aufgeweckt.. Ja warum normalerweise?

Ich war noch nie einer von den Menschen denen alles in den Schoß fiel, ich gehörte in der Schule nicht zu den "Coolen", bin keine Schönheit, hab keine zwanzigtausend Freunde. Aber ich glaube doch behaupten zu könn das ich gut durchs Leben komm. Schüchtern nur zu Fremden, in meinem Bekanntenkreis hab ich ne große Klappe.. Aber auch das Schüchtern hält sich in Grenzen. Also ist jetzt nicht so das ich Fremden gegenüber kein Ton raus krieg oder so!

Letztes Jahr im Frühjahr habe ich einen neuen Job angefangen. Und war überglücklich! Nachdem ich in die alte Firma ein Jahr lang nur mit Bauchschmerzen gefahren bin hat die Arbeit endlich wieder richtig Spaß gemacht!
Irgendwann fing es dann an (noch gar nicht so lang her, schätze Oktober/November letzten Jahres): Ein oder zwei mal wurd ich bei irgendeinem doofen Kommentar rot, worauf dann wieder ein Kommentar über meine Röte fiel.. Dadurch wurd ich dann wieder rot. Und so weiter, es hat sich im Laufe der Wochen immer mehr hochgeschaukelt!
Inzwischen fahre ich mit der Angst vor dem Rotwerden zur Arbeit! Ich versuche Situationen zu meiden in denen mehr als zwei Kollegen anwesend sind aus Angst es könnte ein Kommentar fallen von dem ich rot werd! Ich verlasse wirklich fluchtartig den Raum wenn ich denk "jetzt ist es wieder soweit"..
Das schlimme ist: Meine Kollegen sind wirklich nett, ich könnt nicht behaupten dass sie absichtlich böse Kommentare fallen lassen! Ich bin mir fast sicher das ich einfach nur Rot werd weil ich mich total drauf versteif NICHT rot zu werden! Sie finden es nur lustig wenns dann doch passiert..
Heute habe ich fluchtartig den Pausenraum verlassen mit dem Vorwand ich müsste telefonieren. Dabei kam ich an einem Spiegel vorbei und bin total erschrocken! Ich werd net rosa! Ich krieg richtig rote Flecken im Gesicht und am Hals! Es sieht schrecklich aus!!

Vorher hatte ich nie ein Problem damit rot zu werden, mir wars auch nie so bewusst und selbst wenn mal einer was sagte (was wirklich sehr selten war), dann hats mich nicht weiter gestört! Und auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich eigentlich keine Probleme damit bisher, nur auf der Arbeit! Und ich hab total Angst das es auch außerhalb der Arbeit irgendwann anfängt.. und wahrscheinlich wird es das! Nur weil ich davor Angst hab..

Uff jetzt seh ich grad wieviel wirres Zeug ich grad geschrieben hab, aber ich musste einfach mal versuchen das in Worte zu fassen was mich seit einigen Wochen den ganzen Tag beschäftigt! Also verzeiht mir den langen Text, ich hoffe einfach den ein oder anderen zu finden der nachvollziehen kann was ich grad versucht hab aufzuschreiben..

So und jetzt klick ich lieber schnell auf "absenden " bevor mir noch was anderes einfällt! Und schon mal im Voraus vielen lieben Dank für eure Antworten!

17.01.2012 18:13 • #19


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P
Herzlich Willkommen Schnecke!
Zuerst einmal tief durchatmen, denn sonst verkrampfst noch mehr.
Kanibalismus ist verboten, also was soll Dir Schlimmes passieren?

Das wird schon also Kopf hoch.

#2


S
hallo pax,
danke für deinen rat. werde versuchen mich zu beruhigen und tief durchzuatmen. ich bin so froh wenn ich es durchgestanden habe.könnte auch absagen weil ich krankgeschrieben bin aber genau das möchte ich nicht.es wäre wiedermal ein davonlaufen, kann meine kollegin auch nicht im stich lassen.wenns doch nur schon vorbei wäre.meine hände zittern.weiss nicht was ich anziehen soll weil ich so schwitze, soll doch keiner sehen

#3


A

Erythrophobie-Angst zu erröten

Hallo zusammen,

seit einigen Jahren neige ich dazu, in Situationen, in denen ich das Gefühl habe, mich vor anderen zu blamieren, zu erröten. Bis ich ungefähr 17 war, ist mir nie bewusst aufgefallen, dass ich überhaupt so stark erröte, wenn mir etwas peinlich ist, wahrscheinlich weil ich damals noch keinen so starken Wert darauf gelegt habe. Ich war immer sehr aufgeschlossen, in der Pubertät sehr rebellisch und kämpferisch, ich wollte immer die Welt verbessern, Abenteuer erleben. Selten hatte ich vor etwas wirkliche Angst.
Auch heute noch bin ich kontaktfreudig, habe immernoch ein "Helfersyndrom" und möchte immer noch tief in mir die Welt verbessern.
Schon seit einigen Jahren leide ich an "Hitzewallungen", im tiefsten Winter war mir oft speziell im Gesicht unglaublich warm. Es kam nicht allzu häufig, aber wenn es kam, dann schubweise und nur einen kurzen Augenblick. Ich habe dem eigentlich nie große Beachtung geschenkt.

Vor ungefähr vier jahren stand ich mit meinem damaligen Freund bei Real an der Kasse und plötzlich überkam mich ein derartiger Hitzeschub, dass ich dunkelrot anlief wie eine Tomate. Meinem Freund fiel dies sofort auf und er fragte, ob alles in Ordnung wäre. Dabei hatte ich furchtbares Herzrasen und mir brach der Schweiß aus. Danach passierte mehrere Jahre nichts dergleichen mehr, ich hatte nur meine "normalen" Hitzewallungen.

Vor einigen Monaten passierte mir dies wieder an der Kasse, Herzrasen, Schweiß und dazu plötzlich das Gefühl, jedem würde meine dunkelrote Gesichtsfarbe auffallen. Ich war so peinlich berührt, dass diese Wallung so lange anhielt, bis ich bezahlt hatte und endlich den Laden verlassen konnte.

Nun sind diese Beschwerden seit einigen Monaten meine alltäglichen Begleiter, mal mehr und mal weniger ausgeprägt. Besonders während der Arbeit und in der Schule, also an Orten, an denen ich im Mittelpunkt stehen muss, treten diese Wallungen auf. Ich arbeite im Heimerziehungsbereich, also ist es fast unmöglich für mich, Situationen zu vermeiden, in denen ich vor vielen Menschen reden muss.

Mir ist bewusst, woher diese "Hitzeattacken" rühren könnten. Ich bin perfektionistisch, gestehe mir selbst ungern Fehler ein, fühle mich innerlich (auch wenn ich es nicht bewusst tue) "nicht gut genug" für andere, obwohl ich keinen offensichtlichen Grund dazu habe. Dieser Leistungsdruck, unter dem ich anscheinend durch meine eigenen Anforderungen an mich selbst stehe, zieht mich immer weiter in diesen Kreislauf hinein.

Zu ganz schlimmen Zeiten, weil meine Gedanken innerlich nur noch ums erröten kursierten, wurde ich ständig rot, auch in ganz normalen Gesprächen mit Familienangehörigen, Freunden ect. Teilweise ging ich nicht zur Schule, um solche Situationen zu vermeiden, war gleichzeitig unheimlich gefrustet, dass ich selbst mein Leben so einschrenkte. Es wurde immer schlimmer, wenn ich auf der Straße jemanden traf, der meinen Namen rief, wurde sofort eine Hitzewallung ausgelöst und ich hätte im Erdboden versinken können. Häufig weinte ich zuhause nach so einer Erfahrung.

Zur Zeit schwanken die Beschwerden, ich schaffe es manchmal (auf der Arbeit tritt es am meisten auf) mich durch extreme Konzentration auf den Gesprächsinhalt zu beruhigen(abzulenken von der Angst, ich könne gleich erröten)und sehe dies sofort als Erfolgserlebnis, aber in anderen Momenten überkommt mich der "Röteausbruch", ich schwitze,mein Herz rast. Und dann ist mein Puls den ganzen Tag dermaßen erhöht, dass ich mein Herz im Hals klopfen spüre, bis es auf den Feierabend zugeht.

Ich habe mal eine zeitlang vom Neurologen Opipramol verschrieben bekommen, das half nur sehr kurzzeitig. Schilddrüsen-Über oder Unterfunktion wurde durch ein Blutbild ausgeschlossen.

Kennt noch jemand diese Symptome? Hat jemand Ideen,wie man diese Angst überwinden kann? Wie man sein Selbstvertrauen wirklich aus dem Unterbewusstsein aufbauen kann? ich denke, dass ist eng miteinander verzahnt, ich weiss mich selbst nicht richtig zu schätzen, obwohl ich auf andere nicht so wirke. In solchen Situationen will ich nur noch fliehen.....Ich liebe meinen Job, aber wie lange kann ich ihn noch ausüben?

Würde mich über Erfahrungen, Ratschläge und Literaturtipps freuen.

#4


C
hallo
das gleiche und mehr erlebe ich auch...
eine lösung habe ich auch nicht gefunden..aber.
ich denke es fängt alles mit den gedanken an..

ich kann es bis jetz nicht hindern rot zu werden..wenn ich eine rede halten muss..oder so..
oder im mittelpunkt stehe..

aber sicher ist dass es im unterbewusstsein was versteckt!

bin 27 und habe keine freundin..das ist mein größter problem..bis jetzt..

mich würde es auch intressieren..wie man am schnellsten von dieser situation wieder rauskommt..

also damit meine ich die schwitz attacke , rot werden ..usw..

gruß

#5


A
Hallo Cyberatack,

ich weiss genau wie du dich fühlst.....momentan ist es bei mir nicht ganz so auspeprägt, in meinen schlimmen "Phasen" kann es unglaublich schlimm werden, als ob ich dauerfieber hätte und auch das Herzrasen macht einen nur noch ängstlicher und nervöser.... es gibt Lösungen.....

Meiner Meinung nach hängt all dies stark vom Sebstvertrauen ab. Es ist ein Kreislauf, man konzentriert sich darauf, nicht zu erröten und gerade deshalb wird man schneller und heftiger rot. Bei mir ist es stark abhängig von der bereits vorhandenen Raumtemperatur und den Lichtverhältnissen, die in dem Raum, indem ich z.B. Unterricht habe, herrscht. Unbewusst checke ich ab: Ist es warm, ist es sehr hell? Wenn es geht, suche ich mir einen Fensterplatz und mache nach Möglichkeit das Licht aus.

Warst du beim Neurologen? Medikamente helfen im allgemeinen schon, sie unterdrücken die Scham, die ja das Erröten auslöst und mindern die Angst vorm Erröten...So kannst du unter dem Medikamenteneinfluss neue Erfahrungen und vor allem Erfolgserlebnisse sammeln und dein Gehrin strukturiert sich um. Ich habe am Montag auch einen Termin und werde mir auch nochmal Medikamente verschreiben lassen. Allerdings hilft sowas am besten in Verbindung mit einer Verhaltenstherapie.

Bist du ein schüchterner, zurückhaltender Typ? lg

#6


C
echt schlimm was dieses symptom angeht..
man fühlt sich einfach nicht wohl....

ich muss sagen dasss ich mich ständig schäme..
das ist es ja auch..
also medikamente nehme ich ..seitdem gehts mir auch ein bisschen besser..
muss aber sagen, dass ich nicht mehr referaten halten muss oder so ähnliches..

dann wäre das rotwerden bestimmt noch da..


jo ich bin schüchtern und zurückhaltend..
grußß
Zitat von Angelina85:
Hallo Cyberatack,

Bist du ein schüchterner, zurückhaltender Typ? lg

#7


I

Angst form Erröten, Burn out.....

Hi
habe hier viele Texte durchgelesen und erkenne mich in einigen wieder!

Ich bin 20 Jahre alt und leide an ein einer Erythrophobie. Diese hat sich jetzt zu einer sozialen Phobie entwickelt. Bin ständig angespannt und setze mich immer unter Druck. Wenn ich Menschen begegne werde ich immer rot unf fange an zu schwitzen. Ich hasse dieses Gefühl. Leide auch manchmal an Panikattacken und habe auch manchmal gewisse Ängste (z.B. Angst vor der Zukunf, vorm Tod, vorm Älter werden... Hinzu kommt auch noch, dass ich kein Ziel mehr im Leben habe. Alles erscheint mir nicht real. Es fühlt sich irgendwie komisch an, kann es nicht beschreiben. Ich glaube ich leide an einem
Burnout Syndrom . Weis einfach nicht mehr weiter. Habe auch null Selbstvertrauen und mit meinen Gefühlen komme ich auch nicht klar. Das hört sich ganz schön viel auf einmal an.
Will doch einfach nur meine Jugend genießen und ganz normal Leben, wie jeder andere auch.
Wenn ihr änliche Probleme oder Ratschläge habt, würde ich mich freuen, wenn ihr mir antwortet.

#8


P
Hallo Isa,

Uff, bei der Ladung an seelischen Wehwehchen würde ich dir dazu raten nicht allein zu versuchen das auszuhalten und zu warten bis es verschwindet. Das ist leider sehr unwahrscheinlich. Ich würde dir zu einer guten Verhaltenstherapie raten, eine Liste entsprechender Kassenärzte findest du in der linken Menü-Leiste dieser Seite.
Falls du studierst kann ich dir noch den Tip geben dich an den Seelsorgedienst, an die Krisenberatung oder an den Uni-Psychologen zu wenden. Das sind Alles Stellen die weiter helfen und beraten können. Wenn du nicht studierst guck mal ob es einen Krisennotdienst oder Seelsorgedienst für deine Region gibt. Normalerweise hat das jede Stadt in mehrmaliger Auzsführung!
Denk daran: Du musst deine Probleme nicht alleine meistern, und du bist damit nicht allein.
Es gibt "Fachpersonal" das dir zur Seite stehen kann.
Nutze die Angebote die da sind, und lass dich an die Hand nehmen und dir helfen!

Liebe Grüße,
Bianca

#9


I
Hallo Bianca,

danke für deine Antwort.
Habe bald ein Erstgespräch bei einer Psychotherapeutin.
Da ich in einer ländlichen Gegend wohne, gibt es nicht viele freie Plätze und ich musste lange warten. Habe nur Angst, dass eine Verhaltenstherapie auch nichts bringt. Das ist meine letzte Hoffnung. Schleppe die Angst vorm Erröten jetzt schon fast 4 Jahre mit mir rum und es ist immer schlimmer geworden und es sind immer mehr Leiden dazugekommen.
Ich habe eine Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht. Das war für mich keine einfache Zeit und ich denke, dass ich da ein Burn-out Syndrom entwickelt habe.

Nun habe ich noch eine Frage an dich. Wie alt bist du? Und hast oder hattest du ähnliche Probleme wie ich?

Vielen Dank

Gruß Isa

#10


F

sozial phobie-angst vorm erröten-münchen

hi!, ich suche leute ,die dass gleiche haben...ist jemand in münchen?

#11


B
Hallo florcita,

sozialphobie-angst vorm erröten und aus München?

Bin seit heute neu im Forum. Und beim Durchforsten der einzelnen Foren bin ich über deine Nachricht gestolpert

Ich habe seit einiger Zeit mit sozialen Ängsten und generalisierten Ängsten zu tun und lebe in München.

Was verbirgt sich hinter deine Anfrage?

Liebe Grüße, Bumblebee

#12


A
Hallo florcita,

ich kann mich der Nachricht von Bumblebee amüsanterweise gleich anschließen. Ich bin seit heute neu im Forum und habe auch seit einiger Zeit mit diesen Ängsten zu kämpfen.

Warum fragst du ob nach Leuten aus München? Ich wohne dort.

Liebe Grüße

#13


X

Angst vorm erröten

Hallo

bin 20 jahre alt und leide seit ca 3 Jahren an der Angst vorm erröten...habe deswegen 2 Ausbildungen abgebrochen bin zeitweise nicht mal aus dem Haus gegangen.Jetzt habe ich mich an einer Abendschule angemeldet und wurde auch angenommen. Ist ja alles schön und gut, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich das anstellen soll.Wenn ich schon daran denke mich in der neuen Klasse vorzustellen werde ich schon rot, überlege wie ich auftreten soll usw...Ich halte das einfach nicht mehr aus!Vor 3 Wochen habe ich eine Hypnosebehandlung durchführen lassen, die allerdings überhaupt nix gebracht hat, also ich war nicht mal in Hypnose, konnte nicht abschalten nichts...

Ich glaube nicht wirklich an eine Therapie, war schon bei einem Psychiater und habe ihm davon erzählt (wusste zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht genau was das Problem ist)
Der hat einfach nur gesagt dass es normal wäre !!

Gibt es vllt i welche Medikamente dagegen?

lg Pina


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#14


X
kann mir denn keiner helfen? bitte ich bin verzweifelt ich kann nicht mehr...

#15


B
Hallo Pina,

zuerstmal schön, dass du dich hier im Forum angemeldet hast, und deine Probleme offen ansprichst. Sicher ein erster Schritt.
Ich bin kein Psychologe und kann dir von daher nicht sicher sagen was du tun solltest, ich kann dir lediglich aus meiner Erfahrung berichten.

Ich habe ähnliche Probleme wenn ich vor vielen Menschen im Mittelpunkt stehe, habe zwar wenige körperliche Probleme aber ich werde dann sehr nervös , bin unsicher und habe Angst mich peinlich zu verhalten. Ich habe für mich jetzt beschlossen diesen Ängsten nicht mehr davon zulaufen, sondern mich ihnen zu stellen.
Im Alltag versuche ich mich nun täglich bzw so oft wie möglich in den Mittelpunkt zu stellen und vermeintlich peinliche Situationen auszuhalten, um dadurch dann die Erkenntnis zu erlangen, dass mir nichts schlimmes passiert wenn ich mich Mittelpunkt stehe und ich auch keine Angst haben muss.
Sowei läuft es sehr gut, ich denke dass ich in den letzten Wochen dadurch bereits selbstsicherer geworden bin und meine Angst zurückgegangen ist.

Wenn du dich deinen Ängsten stellst und fest an dich glaubst , bin ich mir sicher das du es schaffen kannst.

Liebe Grüße, Christoph

#16


C
Man muss auch mal ganz deutlich sagen, helfen kann hier keiner, weil 1. ist es hier Internet und 2. sind wir auch meist alle Laien. Man kann sich hier austauschen, aber mehr meist nicht.

In dem Moment wo Dein Problem Deine Lebensqualität deutlich beeinträchtigt, gehört es in die Hände einer Fachkraft, also Psychiater oder Psychologe.

#17

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F
Hallo ihr beide!! danke für eure antworten!!, können wir uns vielleicht trefefn?, lg , flor
ich wohne in münchen

#18


M

Erröten und die Panik davor..

äähm ja hallo erst mal.. Also ich bin neu hier und hoffe doch richtig gelandet!

Ja, wie soll ich anfangen? Vielleicht zuerst mal zu mir: ich bin 24 Jahre jung, seit Sommer 2010 fest im Berufsleben.. Normalerweise lustig, aufgeweckt.. Ja warum normalerweise?

Ich war noch nie einer von den Menschen denen alles in den Schoß fiel, ich gehörte in der Schule nicht zu den "Coolen", bin keine Schönheit, hab keine zwanzigtausend Freunde. Aber ich glaube doch behaupten zu könn das ich gut durchs Leben komm. Schüchtern nur zu Fremden, in meinem Bekanntenkreis hab ich ne große Klappe.. Aber auch das Schüchtern hält sich in Grenzen. Also ist jetzt nicht so das ich Fremden gegenüber kein Ton raus krieg oder so!

Letztes Jahr im Frühjahr habe ich einen neuen Job angefangen. Und war überglücklich! Nachdem ich in die alte Firma ein Jahr lang nur mit Bauchschmerzen gefahren bin hat die Arbeit endlich wieder richtig Spaß gemacht!
Irgendwann fing es dann an (noch gar nicht so lang her, schätze Oktober/November letzten Jahres): Ein oder zwei mal wurd ich bei irgendeinem doofen Kommentar rot, worauf dann wieder ein Kommentar über meine Röte fiel.. Dadurch wurd ich dann wieder rot. Und so weiter, es hat sich im Laufe der Wochen immer mehr hochgeschaukelt!
Inzwischen fahre ich mit der Angst vor dem Rotwerden zur Arbeit! Ich versuche Situationen zu meiden in denen mehr als zwei Kollegen anwesend sind aus Angst es könnte ein Kommentar fallen von dem ich rot werd! Ich verlasse wirklich fluchtartig den Raum wenn ich denk "jetzt ist es wieder soweit"..
Das schlimme ist: Meine Kollegen sind wirklich nett, ich könnt nicht behaupten dass sie absichtlich böse Kommentare fallen lassen! Ich bin mir fast sicher das ich einfach nur Rot werd weil ich mich total drauf versteif NICHT rot zu werden! Sie finden es nur lustig wenns dann doch passiert..
Heute habe ich fluchtartig den Pausenraum verlassen mit dem Vorwand ich müsste telefonieren. Dabei kam ich an einem Spiegel vorbei und bin total erschrocken! Ich werd net rosa! Ich krieg richtig rote Flecken im Gesicht und am Hals! Es sieht schrecklich aus!!

Vorher hatte ich nie ein Problem damit rot zu werden, mir wars auch nie so bewusst und selbst wenn mal einer was sagte (was wirklich sehr selten war), dann hats mich nicht weiter gestört! Und auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich eigentlich keine Probleme damit bisher, nur auf der Arbeit! Und ich hab total Angst das es auch außerhalb der Arbeit irgendwann anfängt.. und wahrscheinlich wird es das! Nur weil ich davor Angst hab..

Uff jetzt seh ich grad wieviel wirres Zeug ich grad geschrieben hab, aber ich musste einfach mal versuchen das in Worte zu fassen was mich seit einigen Wochen den ganzen Tag beschäftigt! Also verzeiht mir den langen Text, ich hoffe einfach den ein oder anderen zu finden der nachvollziehen kann was ich grad versucht hab aufzuschreiben..

So und jetzt klick ich lieber schnell auf "absenden " bevor mir noch was anderes einfällt! Und schon mal im Voraus vielen lieben Dank für eure Antworten!

#19


M
ach so was ich doch noch hinzufügen wollte..

Es muss noch nicht mal um mich gehen!! Es reichen Kommentare von anderen zu anderen.. Einfach der Gedanke se könnten gleich auf mich komm und zu mir was sagen reicht aus!!

Wie gesagt, ich bin selber eine mit großer Klappe! Aber davon ist nix mehr übrig.. Und nach einem 3/4 Jahr in der Firma würde ich meine Kollegen auch absolut nicht mehr als Fremde bezeichnen!

Danke nochmal..

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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