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weltwunder

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In der letzten Zeit hatte ich einen ziemlichen Durchhänger und ganz auf der Höhe fühle ich mich momentan auch noch nicht wieder. Ich vermute, das war eine Art depressiver Episode. Ich habe nur selten frisch gekocht und mich in Summe leider eher ungesund ernährt. Nun weiß ich, dass Mangelerscheinungen sich auch ungünstig auf den Körper und somit auch auf die Psyche auswirken können. Ich will da nun bewusst wieder gegensteuern und befasse mich gerade damit, wie ich mich ausgewogen und vollwertig ernähren kann. Aber je mehr ich zu dem Thema lese, desto konfuser werde ich. Es scheint ja durchaus einige kritische Nährstoffe zu geben? Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich? Woher wisst ihr, welche Nährstoffe der Körper braucht?

15.03.2020 #1


59 Antworten ↓
la2la2

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Ist je nach Arzt unterschiedlich. Die größte Rolle spielt das Laborbudget des Arztes. Jeder Arzt hat (abhängig von der Fachrichtung) ein bestimmtes Budget, überschreitet er dieses, merkt er das sehr deutlich an geringeren Gewinnen, die die Praxis abwirft. Ein Arzt der sehr wenig Laborkosten verursacht bekommt sogar einen finanziellen Bonus von bis zu 2000Euro pro Quartal. Äußerst fragwürdig Ärzte dafür zu belohnen Blickdiagnostik statt Labordiagnostik zu betreiben. Aber im deutschen Gesundheitssystem ist vieles äußerst fragwürdig.
Natürlich spielt auch noch eine große Rolle, wie der Arzt selbst denkt. Es gibt leider immer noch viele Ärzte die glauben, dass eine Untersuchung bzgl. Vitaminen oder Mineralstoffen vollkommen unnötig sei. Bei Vitamin D manchmal sogar mit dem Argument, dass eh fast jeder Patient einen Mangel hat und deshalb ein Test garnicht notwendig sei.
Und dann bleibt da noch das Problem mit der Abrechnung: Eine Blutuntersuchung muss begründet sein - vor allem bei teureren Dingen, wie z.B. Vitamin D. Ein engagierter Arzt kann prinzipiell alles irgendwie begründen, aber dann spielen Laborbudget und persönliche Einstellung immer noch eine Rolle. Versuchen kann man es beim Arzt: fragen kostet nichts.

Die meisten Labore, die bei Ärzten die Blutproben abholen, bieten für Selbstzahler auch sämtliche Laboruntersuchungen an und zapfen das Blut direkt in ihrer Niederlassung. Manche Blutwerte sind spottbillig (unter 1Euro), andere kosten auch schonmal 10-100Euro.
Ob das Geld gut investiert ist, ist immer die Frage. Bei vielen Werten gibt es Besonderheiten zu beachten. So taugen bei manchen Werten die üblichen Referenzwerte nichts (z.B. bei Eisen oder Vitamin D3 beginnt der "Normalbereich" schon bei viel zu niedrigen Werten). Dann gibt es Werte, die haben haben keine/kaum Aussagekraft, oder nur wenn sie erhöht oder erniedrigt sind oder nur in Verbindung mit weiteren Werten.
Und dann bleibt da noch das Problem die Nadel im Heuhaufen zu finden - d.h. wenn 10 Werte ok sind, ist unklar ob der 11. oder 12. Wert, der nicht getestet wurde, vielleicht sehr auffällig ist.

15.03.2020 01:59 • x 1 #44


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A


Wie kann man Vitaminmangel vorbeugen - Erfahrungen?

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windrad

windrad
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Zitat von weltwunder:
Also dass es in Deutschland und Österreich kaum jemanden gibt, der unabhängig von der Ernährung einen Mangel hat, glaube ich nicht. Die Mehrheit der Menschen hat vor allem im Winter einen Vitamin D Mangel und weitere Mängel, zum Beispiel was Jod angeht, sind auch alles andere als selten. Und wie gesagt, dass man viel über eine gesunde Ernährung steuern kann, glaube ich schon auch. Ich hatte aber wirklich Probleme mit meinem Antrieb und war froh, dass ich das allernotwendigste halbwegs auf die Kette gebracht habe. Hormonell verhütet habe ich auch einige Jahre. Wahrscheinlich macht es wirklich Sinn was ergänzend einzunehmen. Etwas individuell angefertigtes klingt nicht verkehrt. Dass man nämlich beiden B Vitaminen doch aufpassen sollte diese nicht überzudosieren, habe ich auch gelesen. Zu viel ist halt genauso wenig optimal wie zu wenig.


Klar gibt es auch in Deutschland und Österreich Menschen mit verschiedenen Nährstoffmängel, keine Frage. Und da trifft es die Mischköstler genauso wie Vegetarier oder Veganer. Die Mangelerscheinungen sind nicht die gleichen, aber die Mischköstler schneiden nicht besser ab. Und dann gibt es noch die krankheitsbedingten Problem der Aufnahme bzw. Weiterverarbeitung von Nährstoffen. In solchen Fällen muss man eben supplementieren. Ich nehme zum Beispiel das Plantoflexx. Das wird eben für mich "zusammengemischt" und ich brauche dadurch keine weiteren Supplements.

Zitat von Schlaflose:
Tiefkühlgemüse, ob bio oder nicht, hat viel mehr Vitamine als frische Ware, selbst mit kurzen Transportwegen.

Echt interessant. Danke für den Hinweis. Hab gleich mal nachgegoogelt und darüber einen Artikel gelesen.
Aber in meinem obigen Post wollte ich eigentlich noch auf andere Probleme bei langen Transportwegen hinweisen. Zum Beispiel ist es der "Reifegrad" der Früchte die vor Ort gepflückt/geerntet werden. Die werden ja lange bevor sie reif sind gepflückt und kommen dann sogar zu uns noch im grünen Zustand...siehe zum Beispiel die Bananen.

08.11.2019 17:53 • #31


Zum Beitrag im Thema ↓


J
Ich koche auch nie, werfe Multivitaminkapseln ein, die mir mein alter Hausarzt empfohlen hat. Für die Psyche sind vor allem B-Vitamine förderlich. Aber ich mach' das nach dem Gießkannenprinzip, getestet nach Bedarf bzw. Mangel wurde ich nie.

x 1 #2


weltwunder
Dass auch Ärzte zum ergänzen raten, klingt nicht verkehrt für mich. Ich denke, ich sollte das eventuell auch in Betracht ziehen. Dass ich nie koche, ist bei mir nicht so. Eigentlich, also im Normalzustand, koche ich ganz gerne, aber in der letzten Zeit waren es halt überdurchschnittlich oft Fertigpizzen, simple Nudeln mit Soße oder Fastfood zum Mitnehmen. Das will ich schon wieder ändern. Wie stellst du denn sicher, dass du bei den Vitaminen und Spurenelemente nichts unter oder überdosierst? Ich glaube, mittlerweile heißt es ja, dass man auch B-Vitamine nicht überdosieren sollte?

#3


L
Du kannst Vitamin B komplex ohne Bedenken nehmen. Auch Magnesium, wenn Mahn zu viel wird für deinen Körper hast du Verstopfung oder Durchfall.
Zink ist wichtig für den Darm.
Greife aber auf Hochwertige Präparate zurück. Die aus der Dro. sind für die Tonne, da sind zu viele zusätzliche Stoffe drin und Zucker.
Wenn du ganz sicher gehen willst, dann kannst du die Vitamine beim Arzt überprüfen lassen, Kosten zusammen ca 50Euro

#4


petrus57
Zitat von Lara1204:
Die aus der Dro. sind für die Tonne, da sind zu viele zusätzliche Stoffe drin und Zucker.



Das wäre mir aber neu. Man kann da getrost auch auf die billigeren aus der Dro gerie zurückgreifen.

Einige gehen ja davon aus, dass Teureres auch besser ist. Das ist aber oft ein Trugschluss.

x 1 #5


L
Ich sehe das anders. Selbst meine Ärztin sagte es. Aber so wie er es mag. Ich nehme da eher was hochwertiges ohne zusätzliche Stoffe.

x 1 #6


E
Zitat von petrus57:
Man kann da getrost auch auf die billigeren aus der Dro gerie zurückgreifen.

Das ist richtig .

Oftmals werden sie sogar unter einem anderen Namen von der gleichen Firma und mit den selben
Inhaltsstoffen überteuert in der Apotheke verkauft.

#7


J
Zitat von petrus57:
Das wäre mir aber neu. Man kann da getrost auch auf die billigeren aus der Dro gerie zurückgreifen.Einige gehen ja davon aus, dass Teureres auch besser ist. Das ist aber oft ein Trugschluss.

Nein, mein Hausarzt sagt auch, dass Billigkapseln nix sind. Er hat mir zwei Apothekenpräparate genannt, die wegen guter Bioverfügbarkeit usw. empfehlenswert sind. Eins davon nehme ich.

x 2 #8


petrus57
Zitat von juwi:
Er hat mir zwei Apothekenpräparate genannt, die wegen guter Bioverfügbarkeit


Das mit der Bioverfügbarkeit kenne ich eigentlich nur vom Magnesium. Wenn man da was besser bioverfügbares haben will muss man schon zur Apotheke. In der Dro gerie gibt es ja fast nur Magnesiumoxid. Aber laut letzten Studien soll die Bioverfügbarkeit vom Magnesiumoxid doch nicht so schlecht sein, wie man früher vermutete.

#9


D
Richtige Ernährung und man braucht keine Zusatzpräparate. Viel Obst, viel Gemüse, ballaststoffreiche Ernährung, vollwertig. Es gibt im Aldi, Lidl, etc. sehr leckere Gemüsepfannen (ohne Zucker, ohne weitere Zusatzstoffe, etc) und auch schon Gemüse pur. Die sind mitunter gesünder, als frisches Gemüse.

Ich halte von Nahrungsergänzungsmitteln rein gar nichts.

x 3 #10


L
Studien wechseln stätig und so ne Apotheken rundschau usw hilft da nicht.
Ich bleibe bei meinen Sachen die mir empfohlen wurden.
Jeder muss für sich das beste raus suchen.
Wer Medikamente nimmt braucht mehr vitamine, Medikamente sind meistens Vitamin Räuber.

Wir essen hier zu Hause auch kein fertig Kram aus der Tüte oder TK.
Da ich kochen hasse hab ich mir ein TM gekauft.

#11


D
Thermomix? Da habe ich schneller gekocht. Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, braucht keine Nahrungsergänzungsmittel. Wer die als Arzt verschreibt, ist mMn zu faul, andere Wege aufzuzeigen.

x 1 #12


L
Geht nicht um schnell...!

#13


J
Vernünftige Ernährung schaff ich ned. Kein Antrieb für Einkauf und Zubereitung. Leider.

x 1 #14


petrus57
Zitat von juwi:
Vernünftige Ernährung schaff ich ned. Kein Antrieb für Einkauf und Zubereitung. Leider.


Darum nehme ich ja auch Magnesium und Vitamin B Komplex. Habe aber auch keinen ausgewiesenen Mangel. Aber mir reicht das vom DM.

#15


D
Ich finde mittlerweile Salat zu machen sehr entspannend Smile

#16


L
Frauen die die Pille nehmen haben generell ein Mangel. Wo ich sie letztes Jahr abgesetzt hatte hatte ich massiv ein Mangel. Genauso wie Raucher haben ein Mangel. Stress ist nicht gut usw... Das alles kann man nicht mit Nahrung auffangen. Zumal die Lebensmittel auch immer schlechter werden. Da muss man schon selbst anbauen.
Ein Brokkoli zb hat ne Weltreise hinter sich wenn der im Laden ankommt ist der schon nicht mehr gesund, so wie man ihn kennt.. Hitze / Kälte usw.

Gesunde Ernährung ist wirklich sehr schwer geworden.

x 2 #17

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I
Ich nehme seit Jahren Eunova 50plus...aus der Apotheke. Bestelle sie aber über eine Internet-Apotheke, da sind sie etwas billiger.
Das hat mein Arzt mir empfohlen, gerade wegen der vielen Medikamente.
Mein Mann nimmt sie auch und ich kann mich nicht erinnern wann wir mal außer einem Schnupfen mal eine Erkältung geschweige denn Grippe hatten. Ehrlich.
Gesund ernähren und frisch kochen tun wir allerdings trotzdem.
Was zuviel ist, wird weggepinkelt. So fühle ich mich auf der sicheren Seite.

x 2 #18


S
Seit ich die Rheuma-Diagnose habe, nehme ich:

-Vitamin B Komplex von Ratiopharm
-Magnesium in Soforttütchen von Taxofit
-Dekristol
-Ferrosanol
-Vitamin E (DM?)

Aber nicht täglich. Soweit ich gehört habe, hat der Körper seit der Industrialisierung extrem mit Schadstoffen zu kämpfen. Über die Luft als auch Nahrung und dadurch deckt due Ernährung nicht mehr komplett alles ab. Und durch Krankheit und/oder Stress erhöhen sich die Bedürfnisse des Körpers. Und mal ehrlich, wer haut sich täglich mindestens 2 Portionen Obst, 3 Portionen Gemüse plus Getreide/Nüsse/ungesättigte Öle rein? pfeifen

x 2 #19


OBIKO
Es gibt kaum jemand in Deutschland der ein Vitaminmangel hat unabhängig von der Ernährung.
Höchstens Mangel am Sonnenvitamin D 3 ( Ist sehr wichtig in der dunklen Jahreszeit )
Man kann auch um sich zu stärken ein Vitamin B Komplex nehmen. Wobei hochdosiertes
Vitamin B 12 in verdacht steht Lungenkrebs auslösen zu können

x 2 #20


A


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