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Hallo ihr Lieben,
Ich fange Anfang Oktober an Pädagogik mit NF Psychologie zu studieren. Mit 16 Jahren fingen meine Panikattacken ja an, danach Herzneurose und jetzt die hypochondrische Störung. Ich bin jetzt in guter therapeutischer Behandlung und es bessert sich alles SO LANGSAM.
Ich habe nach dem Abi ein Jahr im Kinderheim gearbeitet und möchte auch in Zukunft und nach dem Studium im sozialen Bereich tätig werden.
Mir stellt sich nur die Frage, ob ich das, trotz meiner Problematik überhaupt kann oder ob ich mich damit nicht selber fertig mache?
An sich bin ich eigentlich eher schüchtern und manchmal auch unsicher versuche aber trotzdem stark zu sein.
Was glaubt ihr? Bzw. Was seid ihr von Beruf und wie wirkt sich eure Krankheit auf euren Beruf aus?

21.09.2016 18:46 • 21.09.2016 #1


10 Antworten ↓


Carcass
Das kommt ganz auf deine Konstitution an , die einen sind im Sozialen Beruf gut aufgehoben, die anderen gehen über kurz oder lang kaputt. Man erlebt eben auch viele Trigger, das würde ich mir dann stark überlegen. Mein Burn out bekam ich nicht wegen des Jobs, sondern weil man mich loswerden wollte und ich zu teuer wurde. Also im Sozialbereich ist das Mobbing und Bossing extrem hoch, vor allem wenn Frauen deine Vorgesetzten sind. Zur Selbstfindung ist es gefährlich so einen Beruf zu ergreifen, da muss man gefestigt und stark für sein. Also tu das Richtige!

21.09.2016 19:03 • #2



Was seid ihr von Beruf?

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Hm das kann ich mir vorstellen.
Leider hab ich keine besonderen Fähigkeiten z.B. in Physik oder BWL. Das interessiert mich alles nicht. Pädagogik und Psychologie hingegen schon.

21.09.2016 19:07 • #3


Carcass
Das finde ich auch gut, wenn du dich dafür interessierst. Dann mach das einfach und diese Interessen können dir dabei helfen, auch gegen diese komischen Menschen durchzukommen. Ist ja nicht überall so

21.09.2016 19:14 • #4


Klingt doch hoch interessant. Psychologie finde ich ein sehr interessantes Thema.

21.09.2016 19:15 • #5


Ja. Das Studium ist auch ziemlich breit gefächert. Ich kann z.B. auch in der Verwaltung, Kammern o.ä. tätig werden. Die Entscheidung was genau ich dann machen werde, kommt dann sicher während des Studiums.

21.09.2016 19:16 • #6


Kannst du denn gut mit Menschen umgehen

21.09.2016 19:19 • #7


Hallo!
Ich bin Kindergartenpädagogin, arbeite in dem Beruf seit 12 Jahren und ich liebe es.
Ich bin anfangs auch eher schüchtern (hat sich in den letzten jahren aber sehr gebessert), habe aber keine sozialphobie oder Panikattacken. Habe eine PTBS und bin depressiv, bin aber sehr gut auf Medis eingestellt und war bis jetzt nur einmal wegen meinen psychischen Problemen im Krankenstand (4 wochen). ich brauche meine arbeit, hatte in den schlimmsten jahren auch probleme mit dem wochenende.
Meine arbeit ist ziemlich anstrengend (habe auch 2 Kinder) und da komme ich wenig zum nachdenken, außerdem fühle ich mich in meinem team sehr wohl.
Liebe Grüße

21.09.2016 19:22 • #8


Carcass
Teamwohlfühloase ist das A und O, richtig und eine gute und rückenstärkende Geschäftsführung. Kindergärtner hätte ich nie werden können, bei diesen ganzen Bazillen die man sich da einfangen könnte Aber ich finde ihr könnte mal wieder streiken, damit wir alle mehr Kohle bekommen

21.09.2016 19:27 • #9


Hahaha Carcass!
Ich denke schon das ich gut mit Menschen kann. Meine Eltern bezeichnen mich auch als sozial.
Na gut. Das ist ja wieder was anderes.
Phasen der sozialen Phobie erlebe ich auch manchmal noch. Das ich mich scheue auf Parties zu gehen oder mich unwohl fühle draußen, aber das nimmt auch ab. Momentan bin ich viel alleine draußen unterwegs. Gehe auch wieder ins Fitnessstudio. Medikamente nehme ich keine.
Ich schreib euch in vier Jahren dann, was ich beruflich geworden bin

21.09.2016 19:31 • #10


ich bin pharmazeutisch-kaufmännische angestellte (apotheke) und halb fertige erzieherin.

21.09.2016 19:35 • #11



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