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Also ich muss mich jetzt mal hier ausk...... über einige Sprechstundenhilfen! Kennt ihr das auch? Ihr ruft an, schildert nett und freundlich euer Anliegen und werdet dann teilweise gelangweilt oder auch pampig abgefertigt?
Egal welcher Arzt, manchmal hab ich echt das Gefühl, dass die "Damen" sich dort wie die Götter höchstpersönlich fühlen. Manche gehen dann auch so weit, die Ergebnisse des Arztes anzuzweifeln und die Kollegin zu fragen, ob Chef denn auch die Untersuchungen X und Y gemacht hat, die wären ja wichtig (ging bei mir vor Jahren um einen popligen Augentest zwecks Führerschein).......
Wie verhaltet ihr euch, wenn euch solch ein Exemplar am Telefon begegnet? Bleibt ihr weiterhin freundlich, oder sagt ihr eure Meinung oder werdet auch unfreundlich?
Mich nervt das einfach absolut. Würde ich mir auf der Arbeit sowas bei Kunden leisten, würde ich was anderes erzählt bekommen.....

08.03.2013 14:31 • 18.03.2013 #1


12 Antworten ↓


Schlaflose
Wenn ich bei meinem Hausarzt bin, wo drei Ärzte praktizieren, und sehe was für eine Hektik dort permanent herrscht, wundere ich mich, dass die Sprechstundenhilfen nicht täglich einen Nervenzusammenbruch erleiden. Da ist es nicht erstaunlich, dass sie manchmal ein wenig genervt oder ungeduldig klingen. Da stehen die Patienten an der Anmeldung bis in den Flur Schlange, um sich anzumelden, andere warten auf Rezepte oder Überweisungen, ständig klingeln mehrere Telefone und die Sprechstundenhilfen hetzten dann noch zwischen Anmeldung und verschiedenen Behandlungsräumen hin und her. Ich würde das keinen Tag aushalten.

08.03.2013 17:57 • #2



Beruf verfehlt?

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Ich besuche eine große Praxis mit vielen Fachärzten und ca. 20 Helferinnen, in der extrem viel los ist. Aber ALLE sind dort unfassbar entspannt und freundlich.

In einer anderen Facharztpraxis, wo nur 1,5 Ärzte und ca. 3 Angestellte sind, sind die Helferinnen dermaßen blasiert-hochnäsig, dass ich jedes Mal einen Wutanfall unterdrücken "muss". (Ich habe es noch nicht gewagt, einen zu bekommen. Aber ich überlege, ob ich demnächst mal mit der Ärztin ein klares Wort rede. Nur, es ist ohnehin so schwer, einen Termin zu bekommen, und das könnte das Ende meiner Termine bei ihr sein.

Es kann daher m.E. nicht nur an der vielen Arbeit liegen.

08.03.2013 20:29 • #3


Peppermint
Nicht nur an der Arbeit....aber auch die können mal einen schlechten Tag haben....

Ich sehe das nicht so eng.....wenn man nicht freundlich zu mir ist bin ich es eben ein wenig mehr

08.03.2013 20:38 • #4


Bei einer meiner Ärztinnen ist so ein Prachtexemplar an der Anmeldung.
Ich bin ein höflicher Mensch und grüße immer, so auch beim vorletzten Termin, freundlich. Von ihr? Keine Antwort!
Sie hatte in diesem Moment nichts zu tun- das zur Erklärung!
Was mache ich? Ich grüße sie beim letzten Termin auch nicht. Wie sie mir, so ich ihr. Da kann ich knallhart sein.
Wenn es sich mal ergeben sollte, sage ich ihr auch warum.
Beim Arzt/ Ärztin was sagen bringt i. d. R. nichts bzw. nicht viel. Die halten meist zu "ihren Leuten".

08.03.2013 20:59 • #5


Urgestein
Wenn jemand unfreundlich zu mir ist bekomme ich ne lautere Stimme und warte nur darauf dass irgendeine schlechte Bemerkung darauf folgt. Aber die Leute merken dann irgendwie "Mist mit dem kann man es nicht machen" die spüren das Selbstbewusstsein und trollen sich dann. Ich bin eben ein _Mensch der seine Freiheiten und Gerechtigkeit liebt da ist es mir egal ob Vorgesetzter ob Kaiser von China oder ob es die eigene Mutter ist die mich dumm anmacht ich kacke dann lauthals zurück und sage meine Meinung. Ganz einfach. Manchmal knurre ich sogar wie´n Wolf, kein Witz. hahaha!

08.03.2013 21:18 • #6


Zitat von Renate25:
Bei einer meiner Ärztinnen ist so ein Prachtexemplar an der Anmeldung.
Ich bin ein höflicher Mensch und grüße immer, so auch beim vorletzten Termin, freundlich. Von ihr? Keine Antwort!
Sie hatte in diesem Moment nichts zu tun- das zur Erklärung!
Was mache ich? Ich grüße sie beim letzten Termin auch nicht. Wie sie mir, so ich ihr. Da kann ich knallhart sein.
Wenn es sich mal ergeben sollte, sage ich ihr auch warum.
Beim Arzt/ Ärztin was sagen bringt i. d. R. nichts bzw. nicht viel. Die halten meist zu "ihren Leuten".



Muss noch was ergänzen:
Diese Person ist IMMER unfreundlich. Nicht nur zuletzt. Macht immer auf Stress- obwohl sie oft genug privat telefoniert und im Internet surft, wenn ich aufschlage.
Jedenfalls werde ich ihr es merken lassen, dass sie es mit mir nicht kann. Meiner Meinung nach bringt es nichts, dem Arzt etwas zu sagen. Selbst wenn die mit ihrem Personal sprechen, hat man dann mit Sicherheit nur Nachteile. Dann gibt die mich mit Absicht später erst ein, wie ich eigentlich gekommen bin. Da bin ich eher dafür, ihr mal persönlich was zu sagen. Ich warte nur die passende Gelegenheit ab. Die wird kommen und dann gibt SAURES

09.03.2013 11:45 • #7


Urgestein
Zitat von Renate25:
Da bin ich eher dafür, ihr mal persönlich was zu sagen.


Das ist mit Sicherheit die bessere Alternative. Das gibt auch Respektpunkte bei den "Nächsten"

09.03.2013 12:36 • #8


Zitat von Urgestein:
Zitat von Renate25:
Da bin ich eher dafür, ihr mal persönlich was zu sagen.


Das ist mit Sicherheit die bessere Alternative. Das gibt auch Respektpunkte bei den "Nächsten"



Da kannst du drauf wetten Wenn es dennoch nicht helfen sollte, nehme ich mal nen Hammer mit

09.03.2013 17:01 • #9


Zitat von sunnya1982:
Also ich muss mich jetzt mal hier ausk...... über einige Sprechstundenhilfen! Kennt ihr das auch? Ihr ruft an, schildert nett und freundlich euer Anliegen und werdet dann teilweise gelangweilt oder auch pampig abgefertigt?
Egal welcher Arzt, manchmal hab ich echt das Gefühl, dass die "Damen" sich dort wie die Götter höchstpersönlich fühlen. Manche gehen dann auch so weit, die Ergebnisse des Arztes anzuzweifeln und die Kollegin zu fragen, ob Chef denn auch die Untersuchungen X und Y gemacht hat, die wären ja wichtig (ging bei mir vor Jahren um einen popligen Augentest zwecks Führerschein).......
Wie verhaltet ihr euch, wenn euch solch ein Exemplar am Telefon begegnet? Bleibt ihr weiterhin freundlich, oder sagt ihr eure Meinung oder werdet auch unfreundlich?
Mich nervt das einfach absolut. Würde ich mir auf der Arbeit sowas bei Kunden leisten, würde ich was anderes erzählt bekommen.....


das hab ich auch schon erlebt. diese "damen" führen sich sich wie halbgöttinnen auf. wie gnädig von ihnen, dass
man einen termin bekommt ! ich habe u.a. wegen diesen hochnäsigen "damen" den arzt gewechselt.
beim "neuen" ist die sprechstundenhilfe sehr warmherzig und zuvorkommend.

lg

14.03.2013 17:58 • #10


Wegen einer Dame von der Anmeldung würde ich nicht den Arzt wechseln. Bei einer meiner Ärztinnen ist schon immer sehr unfreundliches Personal, mit der Ärztin bin ich zufrieden- was wichtig ist- und gehe daher nicht weg.

14.03.2013 23:14 • #11


London
Das würde ich auch so sehen, Renate. Hauptsache ist ja, wie der Arzt so drauf ist. Wenn man ihn gut kennt, kann man ihn aber vielleicht trotzdem mal darauf hinweisen, wie sich sein Personal den Patienten gegenüber benimmt (als Arzt bekommt man das vielleicht gar nicth so mit).

Meine Mutter hat nen Hausarzt, da hat die Sprechstundenhilfe, wenn man sich z.B. nach Ergebnissen übers Telefon erkundigt hat, immer den Namen dazu gesagt. Also so nach dem Motto "Ja Frau X, ihre Blutwerte waren soweit ok, aber die Leberwerte sind katastrophal."
Wenn man dann in nem kleinen Kaff wohnt und die Person vielleicht durch den Beruf vielleicht sogar ein bisschen bekannt ist in dem Ort, dann spricht sich sowas schnell rum. Aus schlechten Leberwerten wird dann ne Säuferin usw.



Ein Fall der mir passiert ist war bei der Suche nach ner Therapeutin. Ich suche ja im Moment ne Psychotherapeutin und telefoniere die Praxen ab. Bei der einen Praxis wurde ich aber sowas von unfreundlich 'empfangen'. Die hat gleich zu Beginn klargestellt, dass ein Termin bei ihnen sowieso nicht zu holen sei und was ich denn überhaupt für ne Therapie brauche. Als ich dann meinte "das kann ich ja nicth wissen, ich weiß ja nicht mal, wo meine Beschwerden herkommen" wurde die noch pampiger und meinte, ich soll mir darüber doch erstmal klar werden und Termine gäbe es sowieso erst in nem Jahr.

Da hab ich dann erstmal so geschaut . Es ist für mich sowieso nicht einfach, die Ärzte anzurufen, weil ich Angst vor dem Termin habe, aber da dann noch derart abgekanzelt zu werden (noch dazu in ner psychotherapeutischen Praxis), das fand ich echt den Hammer!


Aber es gibt auch positive Beispiele. Eine andere Ärztin hat sich, obwohl sie auch keinen Termin für mich hatte, sehr viel Zeit für mich genommen, mich genau gefragt, was ich habe und mir dann zu Internetseiten und Nummern geraten, die mir weiterhelfen können.

Also es gibt solche und solche. Aber manche nehmen sich wirklich zu viel raus. Wahrscheinlich hatten die noch nie mit Ängsten oder ernsthaften medizinischen Problemen zu tun, sonst wüssten sie, in welcher Verfassung Menschen zum Arzt gehen und wären freundlicher.

18.03.2013 15:05 • #12


Zitat von London:
Das würde ich auch so sehen, Renate. Hauptsache ist ja, wie der Arzt so drauf ist. Wenn man ihn gut kennt, kann man ihn aber vielleicht trotzdem mal darauf hinweisen, wie sich sein Personal den Patienten gegenüber benimmt (als Arzt bekommt man das vielleicht gar nicth so mit).

Meine Mutter hat nen Hausarzt, da hat die Sprechstundenhilfe, wenn man sich z.B. nach Ergebnissen übers Telefon erkundigt hat, immer den Namen dazu gesagt. Also so nach dem Motto "Ja Frau X, ihre Blutwerte waren soweit ok, aber die Leberwerte sind katastrophal."
Wenn man dann in nem kleinen Kaff wohnt und die Person vielleicht durch den Beruf vielleicht sogar ein bisschen bekannt ist in dem Ort, dann spricht sich sowas schnell rum. Aus schlechten Leberwerten wird dann ne Säuferin usw.



Ein Fall der mir passiert ist war bei der Suche nach ner Therapeutin. Ich suche ja im Moment ne Psychotherapeutin und telefoniere die Praxen ab. Bei der einen Praxis wurde ich aber sowas von unfreundlich 'empfangen'. Die hat gleich zu Beginn klargestellt, dass ein Termin bei ihnen sowieso nicht zu holen sei und was ich denn überhaupt für ne Therapie brauche. Als ich dann meinte "das kann ich ja nicth wissen, ich weiß ja nicht mal, wo meine Beschwerden herkommen" wurde die noch pampiger und meinte, ich soll mir darüber doch erstmal klar werden und Termine gäbe es sowieso erst in nem Jahr.

Da hab ich dann erstmal so geschaut . Es ist für mich sowieso nicht einfach, die Ärzte anzurufen, weil ich Angst vor dem Termin habe, aber da dann noch derart abgekanzelt zu werden (noch dazu in ner psychotherapeutischen Praxis), das fand ich echt den Hammer!


Aber es gibt auch positive Beispiele. Eine andere Ärztin hat sich, obwohl sie auch keinen Termin für mich hatte, sehr viel Zeit für mich genommen, mich genau gefragt, was ich habe und mir dann zu Internetseiten und Nummern geraten, die mir weiterhelfen können.

Also es gibt solche und solche. Aber manche nehmen sich wirklich zu viel raus. Wahrscheinlich hatten die noch nie mit Ängsten oder ernsthaften medizinischen Problemen zu tun, sonst wüssten sie, in welcher Verfassung Menschen zum Arzt gehen und wären freundlicher.


London, deine Erfahrungen kommen mir doch irgendwie bekannt vor

Vor Kurzem bin ich in eine FA- Praxis wegen einer Nachfrage. Dort sagte ich an der Anmeldung, dass ich die Ärztin wohl auch mal telefonisch fragen könnte wenn es nicht anders geht, da in diesem Fall nicht unbedingt ein Termin bei der Ärztin sein müsste.
Antwort: "Also telefonisch geht hier gar nichts". Man sagt ja immer das der Ton die Musik macht. Der ihr Ton war unterste Schublade. Schon allein die Entscheidung zu treffen, die Patienten müssen alle einen Termin bei der Ärztin ausmachen ist eine Frechheit. Dann sagt sie noch: "und so schnell sind eh keine Termine frei"
In meinem konkreten Fall hätte ein kurzes Telefonat mit der Ärztin gereicht aber nein, dann sitzt man wieder ewig
im Wartezimmer - trotz Termin.

Was das Thema Internet betrifft, gibt es da große Unterschiede bei den Ärzten.
Meinem HA dürfte ich mit Internet und eigener Recherche im Internet nicht kommen, der flippte voll aus. Dagegen kann ich bei einer FÄ ganz offen darüber sprechen, mir da Info´s zu holen. Sie sagt selbst, sie können da und dort mal dies und das nachlesen.

Mt der Nennung des Namens, betreffs Befunden, bin ich auch nicht einverstanden, meist fragen sie dann noch:
Wann sind sie geboren? Schön, wenn Nachbarn neben meinem Vornamen gleich noch mein Geburtsdatum wissen.

18.03.2013 16:15 • #13



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