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S

schneebiene2005
Mitglied

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Für mich bedeutet es das man füreinander da ist,nicht nur einer für den anderen ! Für mich bedeutet es einander vertrauen und nicht belogen zu werden ! Für mich bedeutet es Gemeinsamkeiten ! Für mich bedeutet es sich respektieren ! Einander verstehen aber auch Kritik äussern dürfen ! All das ist aber wohl zu viel stirnrunzeln

28.05.2014 x 1 #1


44 Antworten ↓
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Palomino
Gast

@Dubist

Ja, ich glaube auch an etwas, nennen wir es mal Gott weil ich sonst keine bessere Bezeichnung kenne. Es gibt viel mehr als wir uns überhaupt vorstellen können. Allerdings hat mein Gott nichts mit der Bibel und schon gar nicht mit der Kirche zu tun. Die Bibel ist für mich nur ein Buch und noch nicht mal ein schönes. Sie ist voll von Gewalt, Tod und Grausamkeiten. Meiner Vorstellung vo Gott entspricht das nicht. Im Namen der Kirche sind weit mehr Menschen gestorben als im Holocaust. Ich glaube für mich ganz allein und würde mich niemals irgendeiner Glaubensgemeinschaft anschliessen.

Ich finde es aber völlig in Ordnung wenn Leute anders darüber denken. Jeder muss für sich entscheiden. Das Extreme habe ich auf den Exorzismus bezogen, von dem Du im Thread von Fortune 7 geschrieben hast. Das geht mir dann doch zu weit. Der Arme ist sehr schwer krank und daher stammen auch seine fehlgeleiteten Gedanken.

DU schreibst dass Du froh bist wenn Du den Alltag schaffst und zufrieden bist. Hast Du Dir schon mal überlegt dass evtl. Dein Umfeld Dir die Kraft raubt. Du durch zu strenge Auslegung des Glaubens Dir Dein Leben unglücklich gestaltest. Glaube mir, Gott will nicht dass Du Dich mit deinem "Schicksal" abfindest. Gott will dass Du glücklich bist. Ist es wirklich ratsam sich den Moralvorstellungen einer Kirche zu beugen, hinter deren geschlossenen Türen es schlimmer zugeht als im B. ?
Denk mal darüber nach !

Im Übrigen: Ich bin Single und habe auch Familie, Tanten, Geschwister, 3 Nichten, hatte Großeltern ( verstorben ) usw. . Das hat doch nichts mit der Lebensform zu tun Wink

L. G.

09.05.2014 09:01 • x 1 #29


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Was bedeutet Freundschaft

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P

pumuckl
Gast

Dubist: Es gibt Leute, die haben sehr viele Freunde. Aber das ist dann sicher eher oberflächlicher Art, da man das ja sonst gar nicht aufrecht erhalten kann. Einige wenige Freunde oder zumindest ein guter Freund ist schon gut.
Mit meiner besten Freundin aus Schulzeiten habe ich schon regelmäßig Kontakt. Mit ehemaligen Kolleginnen alle paar Wochen. Auch mal zum Kaffee. Mit einer ehemaligen Kollegin derzeit eher per SMS/Telefon, da sie alleinerziehend und berufstätig ist und ihre Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist und die auch noch einen Hof haben und sie dort arbeiten muss. Ich finde es aber auch ok, wenn man ein paar lockere Freundschaften hat.
Der beste Freund meines Opa war z.B. sein Bruder. Sie haben 75 Jahre (bis auf Trennung durch den 2. Weltkrieg) zusammen im gleichen Ort und dann auch auf der gleichen Straße verbracht. Sie haben sich seit sie in Rente waren, fast jeden Tag gesehen. Ich fand das toll. Sie haben Zeitung gelesen, Radio gehört, erzählt oder auch mal Fußball zusammen geschaut. Und als sie jung waren viel zusammen draußen gearbeitet. Nun ist der Bruder total krank. Ich denke, dass ihn der Tod meines Opas so sehr mitgenommen hat, dass er letztlich derart krank wurde. Sehr traurig. Aber heutzutage ist das glaub ich auch unter Geschwistern total selten.
Und die alte Dame, die ich kenne, hat wiederum eine Freundin, die schon 88 ist. Das ist total putzig irgendwie.

07.05.2014 16:31 • x 1 #22


Zum Beitrag im Thema ↓


Schlaflose
Zitat von schneebiene2005:
All das ist aber wohl zu viel stirnrunzeln


Finde ich auch. Das was du unter Freundschaft verstehst, ist das, was ich unter engster Familie verstehe, also Beziehung zw. Eltern und Kindern evtl. auch Geschwistern (ich habe keine Geschwister, daher kann ich das nicht so beurteilen).
Freundschaft ist für mich sehr viel lockerer und unverbindlicher.

#2


kalina
Eine echte Freundschaft sehe ich genauso wie Du, Schneebiene.

Allerdings gibt es das nicht so oft. Du kannst Dich glücklich schätzen, wenn Du nur einen/eine richtige(n) Freund/-in hast.

Alles andere sind eher lockere Freundschaften/Bekanntschafen.

x 1 #3


S
Naja locker und unverbindlich war diese Freundschaft immer,wir waren auch nie einander böse wenn wir länger keine Zeit füreinander hatten,dennoch war ich immer für sie da wenn es ihr schlecht ging sogar sehr schlecht aber wo ich Hilfe benötigt hätte war sie es nicht für mich ! Und das ist es was mich enttäuscht ehrlich gesagt oder das sie ihren Kindern 14 und 16 offen erlaubt Dro. zu rauchen und bat es meinem Sohn auch noch an....da hört bei mir aber die Lockerheit auf ehrlich gesagt...und nein ich wusste nicht das dort Dro. konsumiert werden denn ich bin absolut dagegen da mein Bruder sich damit sein Leben zerstört hat.

Danke Kalina denn genau das meinte ich denn eigentlich war sie die eine feste Freundin :-/

#4


D
Naja wärs dir lieber dein Sohn probiert heimlich hinterm Busch irgendwas was er auf der Straße gekauft hat?

Grundätzlich verstehe ich unter Freundschaft dass man auch über solche Dinge offen sprechen kann die Meinung des anderen akzeptiert auch wenn man sie nicht toleriert.
Für mich bedeutet es allerdings auch dass man sich, selbst wenn man sich 2 Jahre nicht gesehen hat, fühlt als wärs erst gestern gewesen Smile

#5


S
Aber sie toleriert ja meine Meinung nicht !

#6


Schlaflose
Zitat von schneebiene2005:
dennoch war ich immer für sie da wenn es ihr schlecht ging sogar sehr schlecht aber wo ich Hilfe benötigt hätte war sie es nicht für mich !


Genau das erwarte ich nicht von Freunden, sondern nur von Familienmitgliedern. Wenn es mir schlecht geht, würde ich nie bei Freunden um Hilfe bitten und wäre auch nicht bereit ihnen Hilfe zu geben. Freunde sind dazu da, etwas miteinander zu unternehmen, zu reden, zu lachen. Für die ernsten Dinge ist die Familie zuständig.
Die Sache mit den Dro. ist natürlich ein Unding.

#7


A
ich finde schon, dass beste freundinnen jederzeit füreinander da sein müssen. und die beste freundin gehört auch (fast) zur familie.

mit toleranz ist das so ne sache. toleranz fängt erst da an, wo das eigene verständnis aufhört. das mit den dro. hätte sie definitiv vorher mit dir klären müssen, ob das für dich ok ist. wobei es mich doch wundert, dass du nichts von ihrer "aufgeschlossenheit" dem gegenüber offensichtlich wusstest. sooo eng seid ihr dann wahrscheinlich doch nicht miteinander.

x 1 #8


S
Dann habe ich mich falsch ausgedrückt,ich wusste das sie ab und an mal raucht auf Feiern aber nicht bei oder sogar mit ihren Kindern und ich glaube nicht das ich es tolerieren muss wenn sie meinem 13 jährigen Sohn es anbietet.

Ich toleriere es das sie es selbst raucht denn das ist ihre Sache und ich habe heute mit ihr da drüber reden wollen und sie war gleich angep..... deswegen und das finde ich halt nicht okay.

Und ich sehe eine enge Freundin als Familie an denn schliesslich ist sie auch Patentante über ein Kind von uns.Aber selbst da zeigt sie ja kein Interesse mehr dran.

#9


A
nö, das musst du echt nicht tolerieren mit deinem kind. das hätte sie zumindest vorher mit dir abklären sollen, ob es für dich ok ist. für einen 13jährigen finde ich das auch megaheftig, absolutes no-go.

x 1 #10


C
Re: Was bedeutet Freundschaft?

Für mich bedeuten Freundschaft enorm viel. Ich pflege meine Freundschaften sehr. Ich habe nicht so einen gigantischen Freundeskreis, aber die die ich hab, bedeuten mir mehr als mein eigenes Leben. Bekannte habe ich viele, aber die differenziere ich deutlich von meinen Freunden. Freunde sind die, die ein Leben lang zusammen halten und sich auch noch lieb haben wenn sie sich nicht jede Woche sehen (können).

#11


P
Also ich finde dass Freundschaft was sehr wertvolles ist. Echte Freunde hat man im Normalfall nicht so viele, mehr Bekannte. Freunde sind was fürs Leben. Man liebt sich gegenseitig, hat Respekt, achtet auf die Gefühle des Anderen, kann miteinander Lachen, sich auch mal auf die Schippe nehmen und steht sich bei wenn der Freund es benötigt.

Freundschaft bedeutet auch Verantwortung. Man geht mit dem Freund achtsam um. Selbstverständlich ist Freundschaft nie eine Verpflichtung. Man tut all diese Dinge gern und von Herzen für einen Freund. Und Freundschaft ist niemals einseitig. Wenn sich einer keine Mühe gibt ist es auch keine Freundschaft.

@Schneebiene Deine "Freundin" [size=100]ist für mich keine Freundin.[/size] Ich würde ihr den Kopf abreißen wenn sie meinem 13 jährigen Kind Dro. anbietet und dann wäre der Fall für mich für alle Zeiten erledigt. Kein verantwortungsvoller Mensch würde so etwas tun. Geh besser Deinen eigenen Weg, auch wenn es erst mal enttäuschend ist, aber solche Freunde hast Du nicht nötig !

L.G.

#12


Streunerin
Ich mache keinen Unterschied zwischen Familie und Freunden. Alle Personen, die mir nahestehen, sind meine Familie (da gehören außer meiner Mum keine Verwandten dazu).
Freunde sind für einander da, in guten und in schlechten Zeiten. Sie achten einander und nehmen einen wie man ist. Sie sind für einen da so gut sie können und umgekehrt. Und man wird sich auch nicht fremd, wenn man sich über einen längeren Zeitraum nicht sieht. Und Vertrauen ist ganz wichtig. Freunde stellen einem kein Bein, für kein Geld der Welt!
Das ist für mich Freundschaft. Tiefe Verbundenheit, Treue, Akzeptanz und Aufrichtigkeit

#13


P
Ich sehe es aus Erfahrung wie Schlaflose. Ich hätte niemanden, wo ich im Notfall fragen könnte. Meine ehemals beste Freundin aus Kindertagen ist weg gezogen (so 50 km) und da sieht man sich entsprechend selten. Und auch alles andere ist bei mir eher locker. Ehemalige Kolleginnen, ehemalige Schulkameradinnen usw. Aber ich habe keine feste Freundin, mit der ich regelmäßig etwas unternehme. Höchstens mal welche, wo man sich sonntags mit der Familie zum Kaffee trifft oder mal unverbindlich einen Kaffee trinken geht.
Ich persönlich bin sehr traurig darüber, da ich auch gerne so eine Freundin hätte. Aber das kann man sich halt nicht aussuchen. Es ist verdammt schwer, gerade unter Frauen, finde ich. Wenn man dann aber, so wie ich, auch keine intensive Bindung zur eigenen Familie oder der angeheirateten hat, ist es noch schwerer. Man sieht und hört ja immer, wie das bei anderen so läuft. Bei mir hat sich das leider nicht so ergeben bzw. die Freundschaften "verlaufen". Bei mir ist das eher so über SMS-Kontakt, mal telefonieren und halt ab und an mal mit jemandem treffen. Aber nichts Festes, regelmäßiges und vor allem niemand, bei dem man ein und aus gehen würde. Habe mich inzwischen damit abgefunden.

#14


P
Vertrauen und Ehrlichkeit sind Grundorausetzungen ohne die man gar nicht von Freundschaft sprechen kann.

#15


P
Ja, Palomino. Aber das ist schwer zu finden. Man trifft immer mal Leute, wo man dann merkt, es passt nicht.

#16


P
@pumuckl

Das stimmt mich wirklich traurig, dass Du keine Freunde hast. Bist Du vieleicht etwas zu introvertiert ?
Vieleich solltest Du mal versuchen mehr unter Leute zu gehen. Man kann auch alleine Dinge unternehmen. Sportvereine, VHS Kurse, Museum, Feste, ein Ehrenamt usw.

Man kann überall nette Leute kennenlernen und Du machst ja einen netten Eindruck. Ich habe da gar keine Bedenken dass Du keinen Anschluss findest und auch einen Freund / Freundin findest. Nur Mut !

Allerherzlichste Grüsse, Trost

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

S
Hallo Ihr,

ich habe auch keine festen Freundinnen. Wahrscheinlich liegt es auch an mir.
Ich kann kein Vertrauen mehr aufbauen und hinterfrage sehr viel.

Ich habe mich schon fast damit abgefunden, aber oft bin ich schon noch traurig.
Foren schön und gut, aber ich schaue dem Menschen gern ins Gesicht. Hier ist
alles so anonym und ich weiß immer nicht so genau, ob ich so alles glauben kann.

Hat aber alles seinen Grund, bin schon sehr oft an die Falschen geraten.

Schubsi

#18


P
Ich habe ja diese beschriebenen Freundschaften. Aber da ist niemand dabei, der wie hier beschrieben, wie ein Familienmitglied wäre. Mit meiner Freundin habe ich früher viel unternommen. Aber seit sie weg gezogen ist, hat sich das natürlich geändert. Da sie auch viel arbeitet. Vereine sind überhaupt nicht meine Sache und da ich Sport noch nicht ausstehen konnte, ist das natürlich auch so ein Punkt.
Ansonsten habe ich noch eine Bekannte, die schon 75 ist. Mit der telefoniere ich öfter und wir besuchen uns. Das kommt vielen Leuten komisch vor. Aber ich mache das nicht so am Alter fest. Und ich habe die Frau sehr gerne. Also ich muss nicht unbedingt Freunde in meinem Alter haben.

Und ich glaube ja eh, dass Tiere die besseren Freunde des Menschen sind. Die hauen einen nicht in die Pfanne, sind nicht falsch oder gemein, denken nicht an den eigenen Nutzen usw. Wie heißt es doch so schön: „Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, doch mein Hund bleibt mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“ Lässt sich natürlich auch auf andere Tier anwenden.

#19


S
Pumuckl, da muss ich dir recht geben, mein Hund hat mich auch noch
nie enttäuscht. Ich find es toll, warum sollte man Freundschaften oder halt
Bekanntschaften nach dem Alter wählen. Zeigt doch, dass du kein oberflächiger
Mensch bist.

Schubsi

#20


A


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