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Hallo,

ich mache gerade meinen Führerschein (Klasse B).
Ich hatte ca. 50 Fahrstunden.
Die theoretische Prüfung habe ich fehlerfrei bestanden.
Die praktische Prüfung habe ich zum 4. mal verhauen.
Mal bin ich zu schnell gefahren. Mal habe ich zu lange an Kreuzungen gezögert.
Mein Fahrlehrer hat mir geraten mehr Fahrstunden zu nehmen.

Mich würde jetzt interessieren wie viele Fahrstunden ihr hattet und ob ihr auch schon mal durch die praktische Prüfung gerasselt seid.
Wie habt ihr das gemacht?
Vielleicht hat der ein oder andere einen guten Rat für mich.

Über Tipps und Tricks würde ich mich freuen.

Gruß Paul

09.04.2015 22:38 • 02.07.2015 #1


26 Antworten ↓


Icefalki
Paul, hast du prüfungsangst?

Gibt es bei euch einen Trainingsplatz, Verkehrsübungsplatz wo man mit einem Privatauto hinfahren kann? Dort kannst du dann üben. Das spart dann ein bisschen die weiteren Fahrstunden.

09.04.2015 23:14 • #2



Führerschein

x 3


Bennie
Ich darf abgesehen vom Panzer jedes Fahrzeug fahren.

Bei Klasse 3 (jetzt ja B) hatte ich die Pflichtstunden..
Prüfung war kein Problem ich habe von 45 Minuten gerade einmal 20 gefahren

Mein Fahrlehrer hat mir mal gesagt, das die erste Minute bei der Prüfung schon entscheidend seien kann.
Wenn du selbstsicher bist und weist was du tust ohne Angst zu haben, dann sieht das der Prüfer auch und wird dich nicht fordern.
Wenn er sieht das du unsicher bist, dann wird er dich auch wirklich prüfen um sicher zu gehen das du auch bereit bist ein Fahrzeug im Straßenverkehr zu bewegen.

09.04.2015 23:18 • #3


RicoBee
Hab keinen, brauch keinen

09.04.2015 23:21 • #4


Bennie
Das habe ich noch nie verstanden wie man kein Auto brauchen kann. O.o
So abhängig zu sein.. immer an die direkte Umgebung gefesselt.. schrecklich !

09.04.2015 23:45 • #5


Fantasy
Also, ich hab auch keinen Führerschein und komme auch prima so klar.

10.04.2015 00:04 • #6


Bennie
Ökos !

10.04.2015 00:18 • #7


Fantasy
Zitat von Bennie:
Ökos !

Mal davon abgesehen, dass die ganzen Autos die Luft verpesten (soviel zu dem Thema ) und das auch ziemlich teuer ist - ich hab einfach auch viel zu viel Angst davor, selbst Auto zu fahren...

10.04.2015 09:44 • #8


Da ich auf dem Dorf lebe, in dem nur dreimal am Tag ein Bus fährt, brauche ich ein Auto. Ich habe aber einen 15 Jahre alten Kleinwagen. Ich kann mich noch gut an meine Fahrprüfung 1994 erinnern. Damals habe ich zwei dicke Patze gemacht und der Prüfer, der hinten saß, hat total gebrüllt. Ich dachte schon, dass es das jetzt war und am Ende grinst er mich an und sagt, wenn ich ihm verspreche, diese Fehler nie mehr zu machen, dann gibt er mir den Führerschein. Da war ich total glücklich. Es ist also auch ein wenig Glückssache, an welchen Prüfer man gerät.

10.04.2015 09:54 • #9


Schlaflose
Ich habe meinen Führerschein vor fast 35 Jahren gemacht und hatte ca. 30 Fahrstunden, was für damalige Verhältnisse extrem viel war. Damals konnte man zum Glück noch mit Automatik die Fahrprüfung machen. Ich hatte nur die obligatorischen 6 Stunden mit Gangschaltung.
Mein Hauptproblem war das Manövrieren v.a. rückwärts einparken (habe ich seitdem nie wieder gemacht). Ich habe die Fahrprüfung zwar beim ersten Mal bestanden, war aber selbst völlig fassungslos darüber. Ich habe mich wochenlang dafür geschämt, dass bestanden habe, weil ich mich selbst so schlecht fand. Ich bin auch mehrere Wochen danach gar nicht gefahren, erst nachdem meine Mutter mich quasi dazu zwang, sind wir immer sonntags morgens um 8.00 Uhr, wenn die Straßen noch komplett leer waren, eine Runde gefahren. Es hat über ein Jahr gedauert, bis ich mich getraut habe, allein zu fahren, aber immer mit Angst, und das ist heute noch so. Ich bin zwar 20 Jahre lang mit dem Auto (60km hin und zurück) zur Arbeit gefahren, aber immer nur diese Strecke. Seit 3 Jahren kann ich mit dem Zug fahren und benutze das Auto nur noch zum Einkaufen bei uns im Ort. Es ist halt nicht jeder dafür geboren, fahren zu können und es gern zu machen.

10.04.2015 10:14 • #10


Bennie
Also ich kann mir wie gesagt ein Leben ohne Auto nicht vorstellen, weder in der Stadt noch auf dem Land.
Hier fahren Busse, hier gibt es Läden, aber dennoch möchte ich mal raus.
Und was Zugfahren kostet und wie stressig das ganze ist, habe ich erst neulich gesehen als ich ein anderes Auto gekauft habe.

4 mal umsteigen und 4 Stunden für 150km Strecke !
Dazu noch 26 Euro bezahlt, wohin ich zurück mit 15 Euro benzin auskomme.
Eine fahrt von mir nach Kiel (500km) mit dem ICE kostet mal eben 120 Euro (dafür fahre ich hin und zurück)
dabei ist der Zug ein Massentransportmittel.. also absolut überteuert.
Beim Einkaufen allein ist ein Auto immer ein Vorteil.. ja ich habe auch schon einmal ohne eingekauft, aber ich schleppe nie wieder 3 Einkaufstüten plus eine Kiste Cola nach Hause !

Zitat:
Damals konnte man zum Glück noch mit Automatik die Fahrprüfung machen. Ich hatte nur die obligatorischen 6 Stunden mit Gangschaltung.

Gibt es das nicht mehr ?
Ich habe 99 den Führerschein gemacht und eine aus unserem Dorf hatte damals auf Automatik gelernt.

Zitat:
Ich habe aber einen 15 Jahre alten Kleinwagen.

Mein jetziges Auto ist 19 Jahre alt und kam 280 Euro.. noch Fragen ?

Zitat:
Mal davon abgesehen, dass die ganzen Autos die Luft verpesten

Also ein Regionalzug (meist Diesel) wo nur 3 personen drinnen sitzen, bläst weitaus mehr Abgase in die Luft als jedes Auto.
Alles was hergestellt wird, belastet die Umwelt.. dein PC besteht zum großteil aus Erdöl (mitunter im meisten Gummi und Plastik zu finden). Die Liste ist endlos lang

Zitat:
und das auch ziemlich teuer ist - ich hab einfach auch viel zu viel Angst davor, selbst Auto zu fahren...

Ok die Angst ist ein Argument

Aber teuer ?
Also ich fahre z.B. 3 mal mindestens im Monat einkaufen..
Mit dem Bus käme das pro Strecke ca. 10 Euro (Taxi 30 Euro)
Mit dem Auto nicht einmal 5 Euro pro Fahrt.
Das Auto kostet mich im Jahr 250 Euro Versicherung und 120 Euro Steuer..
Wartung ist abhängig davon wie viel ich fahre

Sicher sieht das in Großstädten anders aus, aber ein Auto ist immer komfortabler als ein überfüllter Bus oder ein schmutziger Bahnhof.
Und hier hat man z.B. das Problem das der Bus in die Stadt fährt, aber man je nach Uhrzeit 1-2 Stunden warten muss bis einer zurück fährt.

10.04.2015 11:11 • #11


Schlaflose
Zitat von Bennie:
Zitat:
Damals konnte man zum Glück noch mit Automatik die Fahrprüfung machen. Ich hatte nur die obligatorischen 6 Stunden mit Gangschaltung.

Gibt es das nicht mehr ?
Ich habe 99 den Führerschein gemacht und eine aus unserem Dorf hatte damals auf Automatik gelernt.


Doch, das gibt es wohl schon noch, aber dann darf man nach der Prüfung auch nur noch Automatik fahren.

Zitat von Bennie:
Und was Zugfahren kostet und wie stressig das ganze ist, habe ich erst neulich gesehen als ich ein anderes Auto gekauft habe.


Was die Kosten für das Zugfahren anbelangt, stimme ich dir vollkommen zu. Aber für mich wäre eine Autofahrt von 150km ubd dazu noch irgendwohin, wo ich mich nicht auskenne, tausend Mal stressiger als 4 Stunden im Zug mir mehrmaligem Umsteigen.

Zitat von Bennie:
Beim Einkaufen allein ist ein Auto immer ein Vorteil.. ja ich habe auch schon einmal ohne eingekauft, aber ich schleppe nie wieder 3 Einkaufstüten plus eine Kiste Cola nach Hause !


Ich fahre, sofern das Wetter es erlaubt, mit dem Fahrrad zum Einkaufen. Bei schlechtem Wetter oder wenn man Getränke kauft, ist das Auto natürlich bequemer. Deswegen verkaufe ich mein Auto auch nicht, obwohl es ansonsten nur in der Einfahrt steht.

10.04.2015 11:50 • #12


Fantasy
Zitat von Bennie:
Beim Einkaufen allein ist ein Auto immer ein Vorteil..

Ja, das mag wohl stimmen, aber es ist auch ohne machbar.

Zitat von Bennie:
Ok die Angst ist ein Argument



Zitat von Bennie:
Aber teuer ?

Ich zahl für mein Sozialticket, das für ganz Essen gilt, monatlich etwas über 30 Euro und wenn ich mal irgendwohin außerhalb Essens muss (z.B. nach Bochum zum Reiten), kauf ich dann halt Zusatztickets. Was außerhalb dieses Geltungsbereichs liegt, ist dann halt mal etwas teurer, aber so weit fahr ich ja äußerst selten mal...

10.04.2015 12:01 • #13


Bennie
Zitat:
Ich zahl für mein Sozialticket, das für ganz Essen gilt, monatlich etwas über 30 Euro


Das hört sich aber nach einem Sonderprogramm an
Was würde z.B. ein normales Ticket kosten ?

Ich weis nur, das hier die Monatskarte in die nächste Stadt (15km pro Strecke) gut 80 Euro kostet.
Der Preis ist soweit ok, aber das sind halt auch nur Fahrten direkt in diese Stadt und nirgendwo anders hin..
Da käme ich an 22 Arbeitstagen für das selbe Geld halt auch mit dem PKW locker hin.
Ich vergleiche halt nie 1:1 den Preis, sondern sage mir auch immer das z.B. der Bus ein Massentransportmittel ist und daher preislich weit unter einem Auto angesiedelt sein müsste... das trifft aber nur in wenigen Fällen zu.
(Veilleicht direkt in Städten.. da sage ich ja nichts. Aber in Kleinstädten oder auf Dörfern sind die Öffentlichen sogar noch teurer als der eigene PKW)

Was mich an Bus und Bahn wirklich stört ist das man (hier zumindest)
Sehr eingeschränkt ist.
Ich fahre z.B. in die nächste Stadt mit dem Bus 45 Minuten für 20km und brauche mit dem PKW gerade einmal 15-20 Minuten.
Dann bin ich dort am Bus Bahnhof..
So, jetzt möchte ich zu einem Elektromarkt und einkaufen.. also auf den Bus warten (30 Minuten) dann 10 Minuten mit dem Bus zum Elektromarkt fahren... dann je nachdem wie lange man braucht, wieder 30 Minuten auf den Bus zum Lebensmittelladen warten.
15 Minuten fahren.. dann wieder zurück (eventuell auch noch einmal auf einen Bus warten)
Also summa Summarum bin ich dann mit dem Bus und dem Einkauf ca. 4-5 Stunden unterwegs..
Fahre ich mit dem PKW dauert das ganze Unterfangen gerade einmal 1-2 Stunden.
Wenn man dann noch einmal wo anders hin möchte, hat man mit dem Bus einen Tagesausflug gemacht
Mal davon abgesehen das ich bei einem 2-Wochen einkauf ca. 3-4 Tüten voll habe und 2 Träger Cola..
Anders müsste ich alle 3-4 Tage in den Supermarkt und einkaufen, so das ich nur eine Tüte mitnehmen muss.

Ich wohne zudem noch am Stadtrand/Waldrand und die nächste Bushalte sind 2,5km Fußweg.. zurück dann bergauf

Aber nicht einmal das.. ich muss ab und an einfach mal hier raus (von der Arbeit ganz zu schweigen).
Ich werde ja fast wahnsinnig, wenn ich Tag ein tag aus nur immer das selbe Nest sehe.

10.04.2015 13:26 • #14


Schlaflose
Zitat von Bennie:
Ich weis nur, das hier die Monatskarte in die nächste Stadt (15km pro Strecke) gut 80 Euro kostet.


Mein Jobticket kostet auch 78 Euro im Monat (in Form eines Jahresabos, sonst wäre es noch teurer), gilt nur für diese Strecke (ca. 20km) und ich fahre nur 4 Mal die Woche zur Arbeit. Mit dem Auto käme ich sehr viel günstiger dabei weg, zumal ich das Auto ja auch noch habe und Versicherung und Steuern zahlen muss, aber mir ist das meinen Seelenfrieden wert. Ich brauche von zuhause, wenn ich schnell gehe, 8 Minuten zum Bahnhof und vom Bahnhof zu meiner Arbeitsstelle sind es nur 3 Minuten zu Fuß.

10.04.2015 17:42 • #15


Bennie
Wie gesagt.. Seelenfrieden etc. ist ja ein ganz anderes Thema
Ok.. wir sind glaube ich auch ziemlich am OT vorbeigeschossen

Also nochmal als kleiner Tip:
Wenn du einen Bekannten hast oder vielleicht Vater, Mutter dann schau mal ob es bei euch in der Ecke "Verkehrsübungsplätze" gibt. Da kannst du noch etwas üben und auch sicherer werden !
Das ist weit günstiger als eine Fahrstunde und hilft dir gewisser Maßen bei der Vorbereitung

10.04.2015 18:43 • #16


Fantasy
Zitat von Bennie:
Das hört sich aber nach einem Sonderprogramm an
Was würde z.B. ein normales Ticket kosten ?

Das Sozialticket bekomme ich ja wegen der Grundsicherung. Ein normales Monatsticket im Abo wär dann etwas teurer, aber dann hätte ich ja auch mehr Einkommen als jetzt und könnte mir das eher leisten... Und damit könnte man dann z.B. am Wochenende auch in die umliegenden Städte und nicht nur innerhalb einer Stadt fahren (hatte ich früher mal).

Was den zeitlichen Aufwand angeht: ich wohne in einer Großstadt und sehr zentral - nicht mal 5 Minuten Fußweg bis zur nächsten Haltestelle, 3 Haltestellen bis in die Innenstadt, gute Anbindungen usw.

10.04.2015 22:09 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Mondkatze
ich habe früher zuerst Kl 4 gemacht und dann Auto und Motorradführerschein zusammen, da war ich 17, kurz vor`m 18. Geburtstag. Das war in den 70ern ! Als ich 18 war habe ich den Führerschein ausgehändigt bekommen.
Fürs Auto habe ich mit Prüfungsstunde 12 Std. gebraucht - ich konnte schon Auto fahren, hab`s bei meinem damaligen Freund und jetzt Ehemann gelernt.
Oh ich liebe Autofahren und Motorradfahren.

10.04.2015 22:37 • #18


RicoBee
Zitat von Bennie:
Das habe ich noch nie verstanden wie man kein Auto brauchen kann. O.o
So abhängig zu sein.. immer an die direkte Umgebung gefesselt.. schrecklich !

Mitnichten und Neffen, mein Bester. Ich komme überall hin wo und wann ich will. Ich lebe aber auch in einem Land, in dem der ÖV funktioniert

10.04.2015 22:38 • #19


kyra96
Ich habe 1990 Autoführerschein gemacht und hatte in der 17. Std meine praktische Prüfung (hatte allerdings auch durch Papa Vorerfahrung auf dem Übungsplatz)
Allerdings bin ich zweimal durch die Theorie gerasselt.

1995 habe ich dann Motorrad gemacht und habe beide Prüfungen gleich bestanden. Hatte glaub ich auch in der 17. Std Prüfung.

Ohne Auto könnte ich es mir auch nicht vorstellen obwohl ich in einer Großstadt wohne. Man ist schön unabhängig.
Motorrad ist ein nettes Hobby

13.04.2015 12:58 • #20



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