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Hallo ihr Lieben!
Ich bin neu hier. Habe aber immer schon still mitgelesen.
Ich bin jetzt 20 Jahre alt und leide seit ca 7 Jahren an Panikattacken. Die Panikattacken treten am Meisten auf weiten Flächen auf und beim Autofahren (als Beifahrer). Beim Autofahren allerdings nur, wenn strahlender Sonnenschein ist (Ich denke das hat was mit der Angst vor weiten Flächen zu tun, denn in der Stadt kann ich problemlos daneben sitzen. Wenn die Sonne scheint, dann sehe ich die weite des Himmels und wie riesig diese Welt ist und das macht mir beim Autofahren oder auf weiten Flächen zu schaffen.
Ich bin aber derzeit in Therapie. Am Mittwoch habe ich meine 7 Stunde. Mein Therapeut und ich sehen schon eine starke Besserung.
Ich bin jetzt an dem Punkt angelangt, an dem ich sage: Hey, ich werde jetzt 21 und ich will mein Leben nicht nur zuhause verbringen. Das hängt leider auch ziemlich stark davon ab, dass ich so gut wie immer und das mit fast 21 auf meine Mutter angewiesen bin. Ich lebe in einem Kaff und hier fahren, wenn es hochkommt, 4 mal Busse am Tag.
So, mit meinem Therapeuten werde ich natürlich nochmal am Mittwoch darüber sprechen. Aber vielleicht gibt es Leute, die da schon Erfahrungen gemacht haben. Oder Leute, die mir irgendwelche Tipps geben können..

Liebe Grüße und danke schon mal im vorraus!

06.05.2017 13:01 • 07.05.2017 #1


4 Antworten ↓


Kleinehexe_23
Hallo Monks

Ich Leide auch schon seit ca. 8 Jahren an Panikattacke und kann dich gut verstehen. Meinen Führerschein habe ich mit 17 angefangen und mit 18 Jahren bekommen (bin jetzt übrigens 22) damals waren meine panikattacke noch nicht so stark wie heute aber, doch bekam ich sie regelmäßig ( 1-2 mal in der Woche) ich hatte solche Angst alleine zu fahren ohne Begleitung meiner Eltern, das ich dachte ich muss sterben. Bei längeren Fahrten also über Landstraße und Autobahn bin ich vor Angst fast geplantzt, habe immer geglaubt mir passiert etwas falle um oder mir wird schlecht usw. Mir ist aber nie bei einer Fahrt etwas passiert. Nach 2 Versuchen habe ich beim dritten anlauf meinen Führerschein bekommen und war wirklich stolz auf mich das durchgezogen zu haben. Ich war damals nicht in Therapie und habe es geschafft und du schaffst das bestimmt auch. Gib nicht auf, sag dir das immer wieder.

06.05.2017 14:46 • #2



Führerschein trotz Panikattacken

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Hallo Monsk,

Wenn das DEIN Wunsch ist , was steht dir da im Wege ,einen Führerschein zu machen? Ich denke die Panikattacken nicht mehr wenn du dich ihnen "stellst. Wenn es alleine nicht funktionieren sollte , dann rate ich Dir einen Therapeuten zur Unterstützung für DICH zu holen:)
. Glaube es mir , wenn dich deine Angst nicht mehr "beherrscht , ist dass ein gut Gefühl.

06.05.2017 15:19 • #3


Meine ganz klare Empfehlung an dich: Mach es!
Ich habe schon Jahre lang unter einer GAS gelitten, als ich meinen Führerschein gemacht habe. Damals war ich auch wie du in einer Psychotherapie und ich war der Meinung, dass ein Führerschein und die dadurch gewonnen Freiheit und Selbstständigkeit ein weiterer Schritt in Richtung Gesundung ist. Der Anfang war hart und die ersten drei, vier Fahrstunden waren kein Spaß, aber es war die beste Entscheidung überhaupt. Ich habe beide Prüfungen im ersten Anlauf geschafft und es war für mich eine Bestätigung, dass Konfrontation einfach die beste Medizin ist. Danach hatte ich auch als Beifahrer kaum noch Probleme mit meiner Angststörung.

07.05.2017 08:31 • x 2 #4


Super Sure, mein vollen Respekt bekommst du von mir für deinen Mut und Ergeiz.
Ich mache täglich Konfrontationsübungen um aus dem Trott heraus zu kommen .
Wir sollten mal wieder Phillosophen werden , die Welt erkunden , neugierig sein. Raus aus dem eingesessenen Sessel . Die Welt dort draussen ist bunt und schön . Ich erkundige sie total gerne mit super Laune am Lenkrad auf meinem Fahrrad.
Wer es mit dem Auto seine Freiheit ausleben möchte der sollte sich diese Gelegenheit nicht nehmen lassen, wer weiß ob man sie nocheinmal bekommt, dass weiß niemand. Vondaher. Erkenne deine Wünsche und erfülle sie Dir. Das Leben ist viel interessanter wenn man aus dem da unten heraus kommt.

Nur Mut

07.05.2017 10:47 • #5




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