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Meine Tochter hatte auch große Angst, den Führerschein zu machen, aber ohne Führerschein hätte sie keine Ausbildungsstelle bekommen.
Ihr fehlte auch das Geld, aber sie kam dann, weil sich ihre Sachbearbeiterin beim Jobcenter sehr für sie einsetzte, in den Genuß, dass Ihr der Führerschein vom Jobcenter bezahlt wurde.
Das hat sie natürlich auch ein bischen unter Druck gesetzt, wobei die Theorie ihr geringstes Problem war.
Bei der ersten Fahrstunde war sie so nervös, dass, was wohl echt selten ist, die Frau vom Jobcenter mitgefahren ist.
Den Sehtest konnte sie beim heimischen Optiker machen, den erste Hilfe Kurs beim Roten Kreuz, der von denen regelmäßig angeboten wird.
Sobald man sich zum Führerschein anmeldet, sollte man sich auch gleich zum erste Hilfe Kurs anmelden und den Sehtest machen. Die Unterlagen müssen nämlich zur Anmeldung zur Fahrprüfung vorliegen.
Meine Tochter bestand trotz ihrer Angst und Nervosität beim ersten Mal gleich die Fahrprüfung, udn hattte auch erst Angst, allein zur Arbeit zu fahren.
Aber mit der Zeit wurde sie immer sicherer.
Weil sie ja dann auch erst mal als Auszubildene nicht so viel Geld hatte und erst mal was verdienen musste, um Versicherung und KFZ Steuer zu bezahlen, haben wir auf gut Glück einfach hier beim örtlichen Pfarramt nachgefragt, der Tip kam auch von der Frau vom Jobcenter.
Die haben einen Fond, um junge Menschen bei ihre Ausbildung zu unterstützen und sie bekam die kFZ Steurer fürs erste Jahr und für ein halbes Jahr die Versicherung bezahlt.
Das Geld für ihr erstes Auto hat ihr ihr großer Bruder geliehen.
Im Unterricht selber gehts eigentlich immer locker zu, jeder macht Fehler und man muss keine Angst haben sich zu blamieren, und auch wenn man beim hinterher beim fahren was falsch macht, dafür lernt man ja.
Hätte mein Fahrlehrer damals beim Einparken üben nicht auf die "Notbremse" getreten, hätte ich rückwärts eine Parkuhr geknutscht. Ich war etwas geschockt und der Fahrlehrer grinste.
Du packst das schon
LG Angor