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Hallo

Ich habe eine Frage.
Möchte mich gerne registrieren lassen und bin nicht sicher,ob ich dazu geeignet bin.




Gewicht unter 50 Kilogramm
Starkes Übergewicht, d.h. Body Mass Index (BMI) > 40 (BMI = Gewicht/Körpergröße²)
Schwere neurologische oder psychische Erkrankung
Systemische Autoimmunerkrankungen oder andere schwere chronische Erkrankungen (z.B. Diabetes, Rheuma)
Krebserkrankung (auch ausgeheilte in der Vorgeschichte)
Suchterkrankungen (Alk., Dro., Medikamente)
Schwere Herz-Kreislauferkrankung
Schwere Lungenerkrankung
Schwere Nierenerkrankung
Schwere Stoffwechselstörung
Schwere tropische Infektionskrankheiten, insbesondere Malaria
Infektion mit HIV, Hepatitis B oder C, HTLV, Syphilis
Krankheiten des Blutes oder des Immunsystems

Es geht um Meine Depressionen,Angst und Panik Erkrankung und meine Medis.
Ich nehme 4 verschiedene Psychopharmaka und 2 andere.
Von einem Medi (geringe Dosis) bin ich abhängig.

Meint ihr,dass das so extrem ist,dass man dann nicht in Frage kommt?


Lieben Dank schonmal im voraus

02.04.2016 18:04 • 04.04.2016 #1


10 Antworten ↓


kyra96
Huhu Alex,
ich bin auch seit Jahren bei der DKMS registriert. Aber wenn man Psychopharmaka nimmt kommt man leider erstmal nicht in Frage. Ich bin mir nicht so sicher aber ich glaube dass waren 4 Monate ohne Psychopharmaka. Muss man mal Googlen.
Bin aber auch Organspender

02.04.2016 18:56 • x 1 #2



Fragen zu DKMS

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aldia249
Hallo liebe Alex,

hab mich, wie du weißt auch registrieren lassen.

Hab zu dem Thema noch das gefunden:

Wie bei vielen anderen Krankheiten, kommt es auch bei einer Depression/Angststörung auf den Schweregrad an. So ist zunächst die Frage, ob durch die psychische Erkrankung Einschränkungen bestehen und wie belastbar der Mensch im Alltag ist. Denn die Spendensituation stellt eine zusätzliche psychische Belastung dar, die es obendrein zu bewältigen gilt.

Hierbei geht es nicht nur um die Frage, ob der Spender zuverlässig zur Entnahme erscheinen kann, sondern mindestens ebenso sehr darum, wie er mit der Situation nach der Spende umgehen kann. Immerhin bekommt der Spender durch eine Spende in gewisser Weise einen schwerkranken ‚Blutsverwandten‘ dazu, um den sich viele Spender dann durchaus ernsthafte Sorgen machen.

Besonders problematisch ist ferner, dass etliche Psychopharmaka häufig Blutbildveränderungen verursachen. In dieser Hinsicht sind vor allem Neuroleptika problematisch, welche eine Stammzellenspende leider nicht ermöglichen. Wenn psychische Erkrankungen wie schwere behandlungsdürftige Depressionen, Borderline-Syndrom sowie jegliche Form von Psychosen, schizoaffektiven Störungen oder bipolar/manisch affektive Erkrankungen vorliegen, ist eine Aufnahme nicht möglich.

Wenn man aber nur unter einer „leichten“ Depression leidet, die Behandlung zeitlich begrenzt ist und man sich fit genug fühlt, den Alltag zu bewältigen, dann ist eine Aufnahme auch trotz Medikation (mit weniger problematischen Substanzen wie etwa Citalopram oder Fluoxetin) vertretbar.


LG

02.04.2016 19:11 • x 1 #3


kyra96
Supi, danke. Hat mich auch weiter gebracht

02.04.2016 19:50 • #4


Hallo und lieben Dank für eure Antworten

Ich denke,das Beste ist es,wenn ich dort mal i wo anrufe.

03.04.2016 18:15 • #5


kyra96
Zitat von DieAlex:
:freunde: Hallo und lieben Dank für eure Antworten

Ich denke,das Beste ist es,wenn ich dort mal i wo anrufe.


Egal wie die Antwort dann lauten wird...ich finde es super toll dass du das überhaupt im Erwegung ziehst. Machen Viel zu wenige

03.04.2016 19:44 • x 2 #6


Huhu

Ja,ich habe mir bewusst keine Gedanken darüber gemacht,was man dann mit mir anstellt.
Wenn es soweit wäre,dann würde ich es eh machen,wenn man dann weiß,man kann evtl. ein Menschenleben retten.

Den Ausweis habe ich unausgefüllt hier.
Da kann ich mich noch nich durchringen .

Da frag ich mich,wenn dann was is,müssen doch die Organe schnell entnommen werden und auch schnell transplantiert,oder irre ich mich?
Ich meine,da muss man ja Untersuchungen anstellen,ob das passt und ich ich verseucht bin und so.

Wie funktioniert das und wie machen die das?Würde mich interessieren.

04.04.2016 13:04 • #7


Schlaflose
Zitat von DieAlex:
Da frag ich mich,wenn dann was is,müssen doch die Organe schnell entnommen werden und auch schnell transplantiert,oder irre ich mich?


Ich glaube, du wirfst da zwei Sachen durcheinander.

Organspenden kann man ja nur nach dem Tod. Wenn jemand einen Spenderausweis hat und stirbt, muss zunächst soewieso überprüft werden, ob die Blutgruppe usw. passt. Dabei wird wohl auch im Blut getestet, ob der Spender gesund war, Medikamente oder Dro. nahm usw.

Um in die Knochenmarkspenderdatei aufgenommen zu werden, muss man sich vorher typisieren lassen und dabei wird auch das Blut auf Krankheiten, Dro., Medikamente etc. untersucht.

04.04.2016 16:40 • x 1 #8


Das weiß ich doch Schlaflose.
Wollte wissen,wie der Ablauf dann ist weil es mich interessiert.

04.04.2016 16:43 • #9


Schlaflose
Habe ich noch nachträglich in meinem vorherigen Beitrag eingefügt.

04.04.2016 16:47 • #10


Was die KMS angeht,wollte ich mir Stäbchen zuschicken lassen,also die für den Speichel.
Ich dachte,das reicht erstmal?!

Okay,das mit den Organen weiß ich dann nun.
Hatte in Erinnerung,dass man die Organe schnell entnehmen und transplantieren muss und hab mich halt gefragt,wie man so schnell untersucht,ob da alles i.O. ist.
Wahrscheinlich wird man dann erstmal kalt gestellt oder so.Oder die Organe werden in ne Flüssigkeit eingelegt?

04.04.2016 16:52 • #11



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