Dubist
Es gibt soviele sprachbegabte Menschen.
Habt ihr schonmal überlegt ein Buch zu schreiben?
Der Markt ist sehr überschwemmt.
Und die Anforderungen sind enorm hoch.
Wer hat es schonmal gewagt?
War hat es aufgegeben?
Würde mich mal interessieren.
Und was denkt ihr welches Thema interesssant sein könnte?

26.07.2013 17:12 • 05.08.2013 #1


54 Antworten ↓


Schlaflose
Ich bin zwar sprachbegabt und könnte theoretisch auf deutsch, englisch oder französisch ein Buch schreiben, aber mir mangelt es absolut an Fantasie. Ich konnte schon früher in der Schule keine Aufsätze schreiben, wo man sich etwas ausdenken musste. Wenn ich etwas schreiben könnte, dann nur etwas Sachliches über Fakten. Aber ich habe gar kein Bedürfnis danach. Dafür lese ich jede Menge Bücher, die von anderen geschrieben wurden.

26.07.2013 17:47 • #2


Dubist
Schön und was wäre interessant?
Wie müßte eine Biografie geschrieben sein, wenn sie Leute ansprechen wollte?

26.07.2013 17:51 • #3


Ich hatte immer eine 1 beim Aufsätze schreiben. Aber ein Buch schreiben? Das könnte ich nicht. Da hätte ich auch keine Ideen.
Ich lese aber sehr gerne. Die Geschmäcker sind ja eh verschieden.

26.07.2013 17:53 • #4


Dubist
Deine Lebensgeschichte Pumuckl schonmal darüber nachgedacht?
Was fändet ihr interessant wie müßte eine Biografie geschrieben sein.

Müßte der oder die schreiberin einfach nur niederschreiben wie es war, wie sie sich in dem Moment gefühlt hat?

Oder was anderes?

26.07.2013 17:55 • #5


Wenn du nur eine Momentaufnahme deiner momentanen Stimmungen schreiben möchtest dann wird es eher ein

Tagebuch.

So ein schlichtes Durchschnittsleben wie das unsere - wer sollte das lesen wollen?

26.07.2013 18:01 • #6


Heutzutage wollen so viele Leute Bücher schreiben, dass man damit kaum noch Erfolg haben kann. Dieser Markt ist doch überlastet und man braucht den ganzen Tag Zeit dafür. Es ist harte Arbeit, ein Buch zu schreiben. Natürlich gibt es auch Newcomer. Aber ich denke, nur einige Leute haben das Talent für Bestseller. Ich finde einen bestimmten Autor toll. Marc Levy. Kennt ihr den? Oftmals waren diese Autoren aber vorher auch schon Journalisten.

26.07.2013 18:03 • #7


Ein Teil eines von mir geschriebenen Aufsatzes wurde mal in einem Buch veröffentlicht.

Zu mehr hat es bisher nicht gelangt.

J. Grisham war früher Anwalt und schreibt Gerichtsthriller , also eine gewisse Vorerfahrung kann nicht schaden.

26.07.2013 18:13 • #8


Also ich habe tatsächlich schon mal ein Buch geschrieben. Habe jetzt auch ein Vertrag mit einem Verlag, der das Buch veröffentlichen wird, allerdings erst 2015. Wer ein Buch veröffentlichten will, muss auf jeden Fall viel Geduld haben, da die Verlagsprogramme meist schon für über ein Jahr voll sind.

Der erste Schritt ist aber immer, eine Agentur zu finden, da Verlage heutzutage nichts mehr lesen, wenn es von einem Autor und nicht von einem Agenten kommt.
Bei der Wahl der Agentur sollte man auch aufpassen. Es gibt unseriöse Agenturen, die sofort Kohle für Gutachten und Verlagskontakte haben wollen und unseriöse Verlage, die alles drucken, wenn man es selbst bezahlt. Eine seriöse Agentur arbeitet auf Erfolgsbasis, kostet also nichts, wenn sie keinen Verlag findet. Die Agentur kriegt in der Regel 15% vom Honorar, das der Verlag zahlt und von den Einnahmen des Autors durch Buchverkäufe ( - ein Autor kriegt so um die 10% vom Verkaufspreis jedes Buch, hängt aber auch davon ab, wie viele Bücher verkauft werden.)

26.07.2013 18:25 • #9


Ich wollte früher immer Schriftstellerin werden und habe auf meinem Computer auch noch einige Kurzgeschichten und Gedichte sowie Entwürfe von Buchideen. Aber die ruhen dort schon seit über 10 Jahren und momentan ist mir die Stimmung einfach nicht danach.
Ich lese sehr gern und viel und bin oft in der Buchhandlung und Bücherei. Mich nerven aber mittlerweile die Mengen an Büchern, die auf den Markt kommen. Es ist einfach zu viel Masse und zu wenig Klasse.

26.07.2013 18:43 • #10


Ich könnte höchstens ein Buch darüber schreiben, wie
man sein ganzes Leben völlig sinnlos in den Sand setzt,



und so etwas will ganz bestimmt niemand lesen

26.07.2013 20:29 • #11


@BenjaminL : Welche Art von Buch hast Du geschrieben ? Worum geht es darin ?

26.07.2013 20:31 • #12


Schlaflose
Wenn man ein Buch geschrieben hat, das veröffentlicht wurde, erwartet der Verlag von einem, dass man herumreist und öffentliche Lesungen macht. Schon das allein würde mich davon abhalten.

27.07.2013 06:58 • #13


Dubist
Danke Bejamin, du mußt es also nicht selber bezahlen den Druck oder?
Wie hast du dein Buch vorgestellt? Hast du private Verbindungen zu diesen Leuten?
Wie heißt der Verlag? Woher weißt du das er seriös ist?
Und warum wird es erst 2015?

27.07.2013 07:33 • #14


Zitat von wernereiskalt:
@BenjaminL : Welche Art von Buch hast Du geschrieben ? Worum geht es darin ?


Sorry, möcht' ich hier nicht verraten, um meine Anonymität zu bewahren ...


Zitat von Dubist:
Danke Bejamin, du mußt es also nicht selber bezahlen den Druck oder?

Nein, nein.

Zitat:
Wie hast du dein Buch vorgestellt? Hast du private Verbindungen zu diesen Leuten?

Ich habe mir zuerst eine Agentur gesucht. Ich hatte da vorher keine Kontakte, sondern habe eine ein paar Dutzend Agenturen angeschrieben und eine hat sich dann bereit erklärt, mein Projekt zu vertreten.
Die Verhandlungen mit den Verlagen hat dann mein Agent für mich übernommen, dafür sind sie ja da.

Zitat:
Wie heißt der Verlag? Woher weißt du das er seriös ist?

Der Verlag ist Random House. Die gehören mehrheitlich dem Bertelsmann-Konzern, zu denen auch die RTL-Gruppe gehört. Ganz so seriös also nicht unbedingt .
Aber der Vetrag ist seriös, sprich ich kriege also ein marktübliches Honorar und Verkaufsanteile.

Zitat:
Und warum wird es erst 2015?

Wie gesagt, weil die Verlagsprogramme der großen Verlage einfach immer schon für sehr lange Zeit im Voraus ausgebucht sind, das ist normal. (Random House ist die größte Verlagsgruppe der Welt).
Bei kleineren Verlägen könnte es anders sein, weiß ich nicht genau.

27.07.2013 12:17 • #15


nee ich hab nicht das bedürfnis mich derart selbst zu inszenieren. was würd das schon ändern? dann lesen ein zwei honks am anderen ende der welt etwas von mir aber dadurch werden doch auch keine probleme gelöst.

27.07.2013 14:48 • #16


Dubist
Naja, vielleicht tun die wo es lesen neue kraft schöpfen tCumab?
Super Benji!

27.07.2013 15:46 • #17


toll die schöpfen neue kraft aber mir gehts trotzdem schei.. ich bin kein altruist.

27.07.2013 16:13 • #18


Schlaflose
Lies doch Bücher, die andere geschrieben haben. Dann kannst du Kraft aus deren Werken schöpfen.
Außerdem sind Bücher auch nicht dazu gedacht, um Probleme zu lösen, sondern um einen davon abzulenken.

27.07.2013 17:27 • #19


ich lenk mich mit anderen sachen ab

27.07.2013 23:14 • #20




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