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201703.09




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Hallo,

Nach langen lesen hier im forum hab ich mich entschieden anzumelden und mich mit euch auszutauschen.

Zu meiner person bin 37 und nehme seit knapp 7 jahren xanax und rivotril. Muss dazu sagen das am anfang auch cipralex dabei war, meine geschichte beginnt wo ich mich an einem tag aufeinmal richtig schlecht gefuehlt habe, bekam bei fahren aufeinmal herzrasen schwitzte wie verruckt und atmete sehr schnell.
ich weiss auch nicht wie ich nach hause gekommen bin aber irgendwie hab ich es geschafft, muss dazu sagen das ich in dieser zeit taeglich Alk. zu mir nahm, die mengen waren mal mehr mal weniger und klar nach diesem anfall habe ich nichts getrunken und bekamm eine art wie soll ich sagen depression, kalter schweiss zittern ich fuehlte mich dreckig.
habe gleich mal meine blutwerke checkenlassen und alles was ok bis auf leicht erhoete leberwerte ( Alk. )
bin zu meinem hausarzt der mir nach meiner geschichte gleich mal xanax 0,5 verschrieben hat und die solle ich nehmen wen es mir schlecht geht.
O.K dachte ich, habe so taeglich sicher 7-12 stueck genommen und darauf B. getrunken. ich weiss was jetzt viele denken absolutes NO GO
aber das hielt mich eine weile bis ich einen blackout hatte und jemanden verletzt habe aus meinem bekanntenkreis und zwar koerpelich, er hat mir verzeihen aber ich sagte mir jetzt ist schluss ich bin doch kein junkie habe frau kinder arbeit dachte ich mir.
aber alles abgesetzt und die symtome waren wieder da kalterschweiss kopfschmerzen komische gedanken.
ich zu meinem hausarzt er sagte mir es sei was psyschisches und ich solle mal zum psychodoc gehen, alles klar habe einen gefunden bin zu ihm er wollte alles wissen meine lebensgeschichte also alles komplett hab ihm erzaehlt auch von meinen symtomen,
er meinte wir sollen ein ganzkoerpercheck machen komplet mit schildruese und habe so ein komische haube auf den kopf bekommen mit einer brille was so blitze gemacht hat keine ahnung wie das hies aber alles ok EKG auch gemacht alles OK.
er sagte dann also wenn das nichts korpeliches ist kann es nur psychisch sein. ich solle Alk. weg lassen und xanax 0,5 3mal taeglich und rivotril 0,5 die haelfte 2 mal taeglich und eine cipralex 10mg .
klar ging es mir da besser nach diesen coctail von medikamenten und ich habe 4 monate kein Alk. genommen und brav meine medizin genommen.
ein bekannter von mir hatte hochzeit und ich weiss auch nicht warum aber ich habe an diesem abend wirklich getrunken und es ging mir gut, es war dezember klar weinachten kam dan auch sylvester auch und der Alk. war wieder da...
ich dachte mir ich werde mal die cipralex absetzten was auch kein problem war, rivotril von 2 mal taeglich war nur einmal taeglich und xanax habe ich auf 2 mal taeglich reduziert.
es ging so sicher monate ohne probleme und nebenwirkungen
ich dachte mir ich werde mal auf von xanax 0,5 auf 0.25 gehen und rivotril nur ein viertel nehmen, was mr auch nicht geschadet hat.
hatte auch zwischendurch auch ein par sitzungen beim psychodoc und alles war O.K.
was mich aber dazu bringt jetzt hier zu schreiben ist das ich aufhoeren will aber ich merke entzungserscheinungen.
bin im moment auf xanax 0,5 morgens und rivotril 0,5 die haelfte mittags, vielleicht nehme ich nachmittags noch eine xanax 0.25 aber nicht so oft
muss dazu sagen das ich Alk. weiter zu mir nehme zwar nicht gliechzeitig mit den tabletten aber abends schon.

so nun wie komme ich weg von diesen pillen ich bin mir sicher das ich keine psycho probleme habe, das haben mir mehrere aertze bestaetigt
ich bin meiner meinug nur auf die benzos gekommen weil ich von Alk. entzungserscheingungen hatte und die aertze mir gleich eine ganze pallette antidepresiva gaben was aber nicht noetig war.

was ich noch merke ist klar wenn ich meine xanax nicht morgens nehme habe ich mittags schon probleme zu funktionieren, sobald ich sie nehme ist nach 20 min alles OK
also besteht da sicher eine koerpeliche abhangikeit oder nicht ?



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Baden-Württemberg
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  03.09.2017 22:06  
Hallo

Also ich denke schon, dass du irgendwelche psychischen Probleme hast. Regelmäßigen Alk. macht man ja auch nicht einfach so, sondern weil man damit irgendwas "betäuben" möchte. Damals war es mit Sicherheit wichtig, dass du Medikamente bekommen hast. Entzugserscheinungen vom Alk. sind heftig und können auch gefährlich sein, weshalb Medikamente erst mal notwendig sind.
Diese Medikamente machen leider abhängig, weshalb es jetzt für dich natürlich schwierig ist abzusetzen. Du solltest das Absetzen bzw Ausschleichen dieser Medikamente unbedingt mit deinem Arzt besprechen, der dir sagen wird, wie du es machen sollst.



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  08.10.2017 19:10  
Deine Geschichte hört sich nicht gut an! Wenn du sagst dass dir die Medikamente helfen wieso willst du sie absetzen? Ohne unterstützende Therapie würde ich eher davon abraten aber ich bin natürlich kein Arzt. Dein psychisches Problem liegt vll nicht in einer angststörung sondern im Alk.. Das macht es aber nicht weniger psychisch. Der Grund warum es keine Nebenwirkungen gibt liegt vll nicht darin dass du die Tabletten nicht mehr benötigst und "geheilt" bist sondern weil du sie eben nimmst. Wenn du diese wieder absetzt aber weiterhin regelmäßig trinkst werden die "Nebenwirkungen" auch wiederkommen. Allein schon wegen deinem
Leberschaden stellt sich mir die Frage wieso du ünerhaupt weiter trinkst ? Am we mal ein Glas Wein oder B. ist sicher nicht fatal aber täglich? Letztendlich musst du das natürlich entscheiden aber du siehst ja dass du Entzugserscheinungen hast weil du deine med reduziert hast. Sind diese Entzugserscheinungen die selben wie damals im Auto während der Fahrt? Dann wäre die Frage ob es sich hier um tatsächliche Entzugserscheinungen handelt oder um das ursprüngliche Problem noch bevor du überhaupt irgendwelche med nahmst.

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