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15.09.2016 08:33 • 12.07.2020 #1


7 Antworten ↓


Hallo!
Ich bin mir sicher dieser Artikel wird dir helfen!
https://danielhoch.com/fachartikel/10-s ... -besiegen/

15.09.2016 08:40 • #2



Panische Angst vor Präsentation

x 3


Danke für deinen Tipp! was mir bis jetzt auch sehr gut geholfen hat, ist die Angst herbeizurufen. Das klingt jetzt komisch, aber ich rede mir dann ein, dass ich jetzt Angst haben möchte. Bei der Präsentation wird das etwas schwierig wahrscheinlich, muss mich ja auf was anderes konzentrieren

15.09.2016 11:02 • #3


12.07.2020 07:56 • #4


Calima
Zitat von Michellexmd:
Wie kann ich mich ruhig stellen? Irgendwelche Medikamente?

Keine Ahnung. Aber einen Tipp, den ich meinen Studis gebe, wenn sie Angst vor Präsentationen haben:

Laut vor dem Spiegel üben. Sich bewusst dabei beobachten, an Körperhaltung und Mimik feilen. Mindestens zehn Mal und an verschiedenen Tagen.

Das führt zu zwei Dingen: Der Inhalt der Präsentation festigt sich enorm. Man wird sicher und Sicherheit verleiht Ruhe. Noch entscheidender ist aber, dass man den Blick auf sich selbst verändert und trainiert.

Wenn du es ausprobierst, wirst du vermutlich feststellen, dass du dir am Anfang völlig bescheuert vorkommst, Du wirst vielleicht nicht in der Präsentationslautstärke sprechen und es wird dir schwer fallen, dich wirklich bewusst anzusehen. Du wirst zunächst den Blick direkt in dein Gesicht vermeiden. Und du wirst feststellen, dass es dir viel schwerer fallen wird, dich an den Text und den Ablauf zu erinnern, wenn du dir bewusst dabei zusiehst.

Wenn du es dennoch durchziehst, kriegst du in mehreren Bereichen Routine. Auch darin, den Blick ruhig nach vorne - ins Publikum - zu richten. Das macht sympathisch und wirkt souverän. Viel mehr, als wenn dein Blick umherirrt oder am Skript klebt.

Du musst so textsicher sein, dass du kein Skript brauchst. Nur dann kannst du gut und überzeugend präsentieren.

In der eigentlichen Präsentation kannst du dir immer wieder den Spiegelbild in Erinnerung rufen. Das hilft dir, dich zu erden, zu wissen, wie du gerade stehst und wie das aussieht.

Ist Arbeit, hilft aber .

12.07.2020 08:43 • x 1 #5


Icefalki
Ich gebe @Calima absolut Recht. Ich hab mich extremst auf Präsentationen vorbereitet, dass ich sie im Schlaf vortragen konnte und habe mich mit der Videocamera aufgenommen, dann vor meinem Mann präsentiert, sprich, typisch für mich, alles unter Kontrolle gehabt.

Natürlich war ich auch nervös, aber irgendwann hat es auch Spass gemacht. Einen Kuli, oder ähnliches in der Hand, hilft auch. Gut, habe keine soziale Phobie, aber vor Aufregung ohnmächtig zu werden, mich zu blamieren, hat meine Panik auch dolle angefeuert. Mir ist das aber nie passiert.

Sodele und Mittel ohne Nebenwirkungen sind Rescue Tropfen = Bachblüten, oder Argentum nitricum in der C 30 . Apotheke berät da gerne.

12.07.2020 10:31 • #6


Hoffnungsblick
Zitat von Calima:
Laut vor dem Spiegel üben. Sich bewusst dabei beobachten, an Körperhaltung und Mimik feilen. Mindestens zehn Mal und an verschiedenen Tagen.


Außerdem kannst du auch noch deine Stimme aufnehmen. Das ist am Anfang meist eine merkwürdige Erfahrung, sich aus einer Distanz sprechen zu hören, die eigene Stimme zu hören. Daran musste ich mich erst gewöhnen.

Zitat von Icefalki:
und habe mich mit der Videocamera aufgenommen, dann vor meinem Mann präsentiert,


Ja, wenn du viel Zeit und Energie in die Präsentation mit dir selbst investierst, ist das eine große Selbsterfahrung, die zu Selbsterkenntnis und Selbstannahme führt.
Das lohnt sich sogar für minimalen Erfolg.

Wenn du selbst von der Sache, die du präsentierst, überzeugt und begeistert bist, dann springt der Funke über und dein Publikum interessiert sich für deine Botschaft, dein Thema. Daher ist sehr genaue Sachkenntnis erste Voraussetzung für Erfolg.

Du brauchst auch die richtige äußere und innere Haltung und die richtige Einstellung den Menschen gegenüber, die bereit sind, dir zuzuhören.
Für mich waren Dankbarkeit und Vertrauen die richtige Haltung. Vertrauen in meine Fähigkeiten und Vertrauen in meine Zuhörer/Zuschauer, die auch nur Menschen sind und denen ich daher auch guten Willen unterstellen kann.

Zum Vertrauen gehört auch ein Stück loslassen.
Wenn du dich optimal vorbereitet hast, dann musst du loslassen, denn alles haben wir nicht in der Hand. Absolut alles kann man nicht steuern. Das muss man akzeptieren.

Für unerwartete Situationen ist Improvisieren ein guter Übungsweg. Das kannst du auch längerfristig tun, egal auf welchem Gebiet, ob du dazu Sprache, Musik oder Tanz wählst, ist nicht entscheidend.
Improvisation schult die Intuition. Das bewirkt dann langfristig, dass du bei Präsentationen automatisch das Richtige sagst.

Wenn du Zeit und ein bisschen Geld hast, kannst du längerfristig ein paar Stunden Schauspielunterricht bei einem Schauspieler oder ein paar Stunden Gesangsunterricht nehmen.

12.07.2020 14:04 • x 1 #7


rero
Angst vor Präsentationen halten ist weiter verbreitet als Du vielleicht meinst. - der Angst klassiker sozusagen.

Präsentationen hasse ich auch.
Wenn die Nervosität ihre Höhenpunkt hat kurz vor der Präsentation.
Sag dir selbst "Ich kann das - ich kann das - ich kann das"
- Atemübungen tief durch atmen ganz langsam auf 10 zählen vielleicht ein Tee oder so trinken .....
.... und die Vorfreude, dass es bald vorüber sein wird !

Während der Präsentation bemühen laaangsam zuuu spreeechen.... (wenn man nervös ist spricht man automatisch viel schneller)

Das Puplikum begrüssen evtl. auch sagen dass man unglaublich Nervös ist (Das Eis brechen)
Evtl. auch wenn das möglich ist mit einer Frage an das Publikum beginnen.....(?)

....und wenn der Schlimmste Fall eintritt und man ein Black out cool bleiben und das ein fach sagen "Sorry jetzt hab ich gerade ein Black out"
Das sind alles auch nur Menschen genau wie Du und ich . - wünsch Dir eine erfolgreiche Präsentation.

Ich nehme an ein Zettel mit den wichtigsten Stichworten wird wohl erlaubt sein, oder ?

12.07.2020 20:29 • #8