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Hallo ich habe mal eine Frage

wenn ich gerade mein Geschäft verrichte und es plötzlich stoppt, also richtig stecken bleibt und ich das Gefühl habe es staut sich vor dem Ausgang und ich dann nachschaue und sehe dass sich eine Beule bildet, zwischen dem Afterausgang und dem Scheidenausgang.Die ersten Male habe ich einfach nur versucht weiter zu drücken war sehr schmerzhaft und hatte auch keinen Erflog.Dann merkte ich wenn ich, mit den Fingern Druck auf das Zwischenstück (Damm) gebe kommt erst wieder was raus.Es ist als ob ich eine Tasche hätte in die sich was verirrt,eine kleine Sackgasse, wie ein nicht ganz durchgestochenes Ohrringloch ??
Gibt es das?

Bin dankbar für Antworten



MfG bessco

09.02.2005 13:26 • 14.01.2007 #1


7 Antworten ↓


Kann es evtl. sein das du dort im Darm eine Aussackung durch Hämmoriden hast, ist jetzt die einzige Idee die ich dazu hätte.
Am besten lässt du dich von deinem Arzt mal rectal untersuchen, ist zwar nicht angenehm aber würd ich auf jeden Fall mal nachschauen lassen.
Alles gute wünscht dir Steffi

10.02.2005 16:34 • #2



Stuhlgang stoppt plötzlich

x 3


Danke für die schnelle Antwort ,

Hämmorieden?Ich weiß nicht hätte ich die nicht merken müssen wenn die so eine Auswuchtung geschaffen hätten ? Also gemerkt habe ich noch nichts außer das beschriebene Problem,und die rectal Untersuchung macht meine Gyn eigentlich regelmäßig hat aber noch nochts gesagt, muss sowieso im Juni wieder hin werde das dann mal ansprechen (würg).Finde es echt nicht so angenehm, gut das es dieses Forum gibt.
Gruß bessco

10.02.2005 17:18 • #3


hallo,
es kann auch sein, das es ein Schleimhautprolaps ist, eine sogenannte Ausstülpund der Schleimhaut. trotz allem ein tipp, viel viel trinken. Ganz wichtig. würde mir trotzdem eine Rectoskopie machen lassen um zu sehen, das physisch nichts ist.
gruss dani

10.02.2005 17:58 • #4


Hämorrhoiden

Bei der Diagnose Hämorrhoiden handelt es sich um eine erweiterte Ader, deren häufigstes Merkmal die Blutung ist. Man kann äußere und innere Hämorrhoiden unterscheiden. Beide Arten entstehen durch eine krampfaderartige Erweiterung der in diesem Bereich normal angelegten Venen.
Hämorrhoiden (d.h. Eine krankhaft erweiterte Vene) findet man bei etwa zwei Drittel der Erwachsenen. Sie sind die am häufigsten vorkommende Erkrankung des Enddarmbereiches.

Die erweiterten Venen bei den inneren Hämorrhoiden liegen immer an typischen Stellen: am darmwärtigen Ende des Analkanals, knotenförmig bei 3, 7 und 11 Uhr. Die typische Lage dieser Knoten ist dadurch bedingt, dass genau an diesen Punkten eine kleine Schlagader das Venen geflecht speist.

Die äußeren Hämorrhoiden sind durch eine Bindegewebsschicht von den inneren getrennt; sie liegen mehr im Bereich des äußeren Analkanals und können hier Vorwölbungen bilden, die fast Zirkulär um den Analausgang liegen.

Innere wie äußere Hämorrhiden haben eine enge Verbindung untereinander, wobei durchaus innere und äußere Hämorrhoiden zusammen als krankhafte Erweiterung auftreten können.


Einteilung

Stadium I
Die Venen am oberen Analkanalrand sind vergrößert und nicht mit dem Finger zu tasten, da sie noch von normaler Schleimhaut überdeckt sind.
Merkmale:
Wechselnde, gelegentlich während des Stuhlgangs oder in direktem Anschluss daran auftretende starke Blutungen, die hellrot sind.

Stadium II
Die Venen haben sich so weit erweitert, dass sie knotenartig hervortreten und beim Pressen zur Stuhlentleerung aus dem Analkanal herausragen. Die Schleimhaut zeigt eine deutliche Verdickung und Reaktion auf den Reiz. Die Hämorrhoiden rutschen nach Aufhören des Bauchpressens wieder in den Analkanal zurück.
Merkmale:
Außer dem deutlichen Hervortreten während des Stuhlganges wird die Blutung zwar seltender, kann aber genauso heftig sein wie im Staduim I.

Stadium III
Die Hämorrhoidenknoten gleiten nach der Stuhlentleerung nicht mehr spontan zurück, sondern bleiben außerhalb des Analkanals und können nur noch mit den Fingern zurückgedrückt werden. Sie sind somit von außen nicht nur sichtbar, sondern deutlich fühlbar. Die Knoten sind gereizt; die Schleimhaut kann in diesem Bereich Defekte aufweisen. Durch die ständige polsterartige Ausfüllung des Analkanals ist die Kontinenz nicht mehr 100% gesichert.
Merkmale:
Schwierigkeiten bei der Stuhlentleerung, ständiges Fremdkörpergefühl, sicht- und tastbares Hervortreten von großen bläulichen Knoten
gelegentlich heftige Blutungen, Absonderung von Schleim und deswegen verschmutze Unterwäsche
Jucken und Brennen in dieser Gegend.

10.02.2005 21:55 • #5


Analfissuren

Eine Analfissur ist ein Längsriss der Schleimhaut im Bereich des äußeren Enddarms. Durch die Tendenz zur Entzündung und einer schlechten Abheilung sprechen einige Autoren auch von einem Geschwür (Ulkus). Dieses tritt typischerweise zum Steißbein hin auf, oder wie der Mediziner sagt: Bei 6 Uhr in Steinschnittlage. Die Steinschnittlage entspricht hier in etwa der Position einer Frau auf einem gynäkologischen Untersuchungsstuhl. Es wird dabei zwischen einer akuten und chronischen Analfissur unterschieden.

Merkmale

Schmerzen beim Stuhlgang, eventuell auch noch stundenlang nach dem Stuhlgang
Jucken (Pruritus)
Nässen
Auflagerungen von frischem Blut, am ehesten auf dem Toilettenpapier
Verstopfung (Obstipation), als direkte Folge der Schmerzen wird der Stuhlgang zurückgehalten

Bei einer chronischen Analfissur bildet sich eine auffällige Hautverdickung im betroffenen Bereich, die als Vorpostenfalte bezeichnet wird.

Analfissuren gehören zu den Enddarmerkrankungen. Der Berufsverband der Koloproktologen geht davon aus, dass etwa jeder zweite Erwachsene generell unter Beschwerden in Bereich des Enddarmes leidet. Diese intime Körperregion wird von vielen Menschen als Tabuzone verstanden. Daher versuchen Betroffene oft Beschwerden mit Salben, Cremes und Hausmitteln selbst zu behandeln, bevor der Arzt aufgesucht wird. Oder Symptome werden, wie häufig im Fall der Analfissur, als Zeichen von Hämorrhoiden fehlgedeutet.

Die Hauptaufgabe des Enddarms ist die Stuhl- und Windhaltefähigkeit (Stuhl- und Windkontinenz). Dies wird bewältigt durch einen komplizierten Muskelapparat. Besonders wichtig ist dabei der innere Schließmuskel (Musculus sphinkter ani internus), der trichterförmig im Becken liegt und dessen kleinere Öffnung den Anus umschließt. Dieser Muskel ist unter einer ständigen Dauerspannung (Tonus), die vom vegetativen Nervensystem stets den aktuellen Bedürfnissen der Verdauung und Ausscheidung angepasst wird. Dieser innere Sphinktermuskel ist im Gegensatz zum äußeren Sphinktermuskel willentlich nicht beeinflussbar.


Ursachen

Eine eindeutige Ursache ist nicht bekannt. Auf jeden Fall ist ein erhöhter Sphinktertonus an der Entstehung der Krankheit beteiligt.

Es wird vermutet, dass u.a. ein harter Stuhl, ein Hämorrhoidalleiden oder langdauernder Durchfall zu Schäden an der Analschleimhaut führen. Der erhöhte Sphinktertonus führt zu Durchblutungsstörungen, dadurch heilen die Gewebeschäden schlechter ab. Weiterhin ist bekannt, dass Menschen, die bestimmte Sexualpraktiken pflegen, wie z.B. den Analverkehr, sehr viel häufiger unter diesen Beschwerden leiden als andere.

Ist erstmal eine akute Analfissur entstanden, so entsteht ein "Teufelskreis" (Circulus vitiosus): Die Schmerzen führen zu einem höheren Sphinktertonus, dieser behindert wiederum die normale Wundheilung.

Eine Wunde im Analbereich ist sofort mit Keimen aus der Darmflora infiziert. Wahrscheinlich tragen auch Entzündungsprozesse zu den Wundheilungsstörungen bei.

Die Diagnosestellung einer Analfissur ist relativ einfach: Der Arzt sieht sich den äußeren Analbereich an. Dazu spreizt er vorsichtig die Pobacken und fordert eventuell den Patienten zum Pressen auf. Weitere diagnostische Maßnahmen sind meist nicht mehr notwendig. Wie der gesamte Unterleib ist auch der Analbereich mit ausgesprochen sensiblen Nerven ausgestattet. Bei einer Analfissur sind alle Untersuchungen sehr schmerzhaft. Sollte eine Austastung der inneren Schleimhaut des Enddarms (digitale Untersuchung) nötig sein, wird diese unter lokaler Betäubung durchgeführt.

Eine Spiegelung des Enddarms (Proktoskopie) wird, sofern eine Analfissur vorliegt, nur unter Narkose vorgenommen.



Akute Analfissuren

In Abhängigkeit von der "Chirurgenschule" werden verschiedene Behandlungsformen angewandt und kombiniert:

Salben oder Zäpfchen: Diese wirken im Bereich der Analfissur schmerzstillend und abschwellend. Gelegentlich werden auch Schmerztabletten oder -tropfen verschrieben

Einmalige lokale Betäubung: Dabei wird im Bereich der Analfissur ein Betäubungsmittel gespritzt, um den oben beschriebenen Schmerzkreislauf zu unterbrechen

Milde Abführmittel (Laxantien): Sie sollen zu einem weichen Stuhl führen. Angewandt werden dabei u.a. Milchzucker, Docusat-Natrium oder auch diätische Ratschläge

Warme Sitzbäder, um den Sphinktermuskel zu entspannen

Einige Behandler verschreiben auch einen so genannten Analdehner. Dies ist ein fingerförmiger Plastikkegel, den die Patienten mehrmals am Tag selbst anwenden, um die Muskelspannung durch regelmäßige Dehnung des Schließmuskels zu verringern


Chronische Analfissuren

Halten die Beschwerden länger als einige Wochen an oder kommt es zu Rückfällen, so ist wegen des oben beschriebenen Schmerzkreislaufes nicht mehr mit einer Spontanheilung zu rechnen. Um mögliche Komplikationen zu verhindern und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern, sollte eine chronische Analfissur operiert werden.

Früher wurde eine laterale Sphinkterotomie durchgeführt, dabei wurde der innere Schließmuskel teilweise durchtrennt, um die Muskelspannung auf Dauer zu reduzieren. Oder der Schließmuskel wurde in Narkose aufgedehnt. Diese beiden Verfahren werden heutzutage allerdings nur noch mit Zurückhaltung angewendet, da sie bei Komplikationen zur Stuhlinkontinenz führen können.

Heutzutage wird das Geschwür in einer Kurznarkose entfernt (Fissurektomie). Dabei bleibt der Schließmuskel vollständig erhalten. Nur wenn als Komplikation bereits eine Fistel entstanden ist, werden oberflächliche Anteile des Schließmuskels aufgespalten. Die Operation ist bei jüngeren Patienten ambulant durchführbar, bei älteren eher im Rahmen einer kurzen stationären Therapie. Um in der Nachbehandlung die Wundheilung zu unterstützen,werden Sitzbäder und ein mildes Abführmittel zur Stuhlregulierung verschrieben.

Da die früheren operativen Methoden immer die Gefahr einer Stuhlinkontinenz beinhalteten, wurde in wissenschaftlichen Studien untersucht, ob die chronische Analfissur nicht auch konservativ behandelt werden kann. Zum Beispiel wurden durchblutungsfördernde Salben (Nitrate) über mehrere Wochen im Bereich der Analfissur täglich aufgetragen. Eine andere Therapieform bestand aus einer Injektion von Botulinumtoxin A in den Sphinktermuskel. Das Bakterium Clostridium botulini produziert eine nervenlähmende Substanz, die für den Botulismus, eine gefährliche Lebensmittelvergiftung, verantwortlich ist. Nach der Injektion des Toxins ist der Sphinktermuskel über mehrere Wochen gelähmt, so dass die Analfissur abheilen kann. Für beide Methoden wurden Therapieerfolge beschrieben, wobei besonders die Behandlung mit Botulinumtoxin als therapeutische Alternative zur lateralen Sphinkterotomie gehandelt wurde. Da jedoch in den letzten Jahren die ambulant durchführbare Fissurektomie zunehmend an Stelle der aufwendigeren Sphinkterotomie trat, konnten sich die konservativen Behandlungsformen der chronischen Analfissur nicht durchsetzen.

10.02.2005 21:56 • #6


Hallo,

das kann meiner Meinung nach schone eine Ausstülpung oder Aussackung sein. Auf jeden Fall gründlich untersuchen lassen, evtl. auch eine Defäkographie.

So ähnlich war das bei mir auch, ich hatte immer das Gefühl, das auf einmal beim Stuhlgang etwas am Ende verschlossen wird, wie wenn man auf eine Tube drückt und dann kommt nichts mehr raus.
Es hat lange gedauert, bis man dann feststellte, dass ich ein Cul-de-Sac Syndrom hatte, eine Aussackung im unteren Bereich des Darmes (Douglas-Raum). Allerdings hatte ich immer starke Bauchschmerzen, die über Jahre gingen und dann so schlimm wurden, dass ich ins Krankenhaus musste. Dort konnte man anfangs nicht genaues feststellen, erst eine Defäkographie und die Diagnose des Chefarztes gaben den Befund her.

Es folgte ein Darm-OP mit Kürzung des Dickdarmes um ca. 30 cm und Straffung des Beckenbodens. Die Einzelheiten will nicht jetzt so darstellen, es kann ja sein, dass bei Dir das alles ganz anders ist.

Auf jeden Fall habe ich trotz OP 1999 immer noch Schmerzen und das Gefühl einer unvolltändigen Entleerung, d.h. es kommt immer nur ein bißchen Stuhl, oft mehrmals am Tag. Wenn der Stuhl dann noch breeig ist, hängt ein Teil oftmals noch am Po fest und verklebt sich da. Also, immer eine ziemlich unangenehme Prozedur. Ich sehe immer zu, dass ich möglichst festen Stuhlgang habe. Und wie schon geraten, viel viel trinken.

Letzes Jahr wurde dann bei einer neuen Defäkographie eine sog. Enterozelle festgstellt, d.h. Teile des Dünndarmes legen sich über den Dickdarm und blockieren so die Verdauung. Daher die verzögerte Stuhlentleerung. Aber ob die Schmerzen davon kommen, kann mir leider keiner sagen.

Vielleicht hast Du ja schon Massnahmen ergriffen. Würde mich sehr interessieren, wie es Dir jetzt geht und ob schon eine Diagnose gestellt werden konnte.

Viele Grüße und alles Gute

Gisi

20.02.2005 18:01 • #7


Hey Du ....,

sag mal ist das denn immer so bei dir oder nur ab und zu?
Würde mich echt interessieren denn wenn das nur ab und zu mal so ist dann ist das vlt auch gar nichts schlimmes bzw. abnormales..!!
Harte Stuhlgang oder ähnlihces macht jeder mal durch ...kommt auch auf essen drauf an ....!! naja jedoch wenn es regelmäßig ist oder dir Schmerzen macht kommst du um ne gründliche Untersuchung auch nicht drum rum ?

14.01.2007 19:10 • #8




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